Toyota Corolla (2019)

Toyota Corolla (2019): alle Infos, Test

Toyotas Kompakter heißt wieder Corolla

Der Nachfolger des Toyota Auris heißt wieder Corolla, steht auf einer komplett neuen Plattform, bekommt eine neue Front und zwei Hybridantriebe. AUTO BILD hat neue Infos und saß bereits im US-Modell!

Vorstellung: Neue Plattform, zwei Hybride

Der Nachfolger des Toyota Auris darf wieder Corolla heißen. Schon mit der kommenden Generation wird der Namenswechsel vollzogen. Das neue Modell steht künftig auf der neuen TNGA-Plattform, auf der auch der aktuelle Prius basiert – das soll mehr Komfort und Fahrstabilität bringen und gleichzeitig für ein agileres Handling sorgen. Weitere Neuerung: In der Preisliste werden zwei Hybridvarianten stehen. Während der 1,8-Liter-Hybrid auf Komfort ausgelegt ist, soll der Antrieb mit zwei Litern Hubraum dynamischer sein. Dank der neuen Plattform hat der Corolla im Vergleich zum letzten Auris nun einen um zwei Zentimeter niedrigeren Schwerpunkt und eine Multilenker-Radaufhängung hinten. Toyotas Kompakter wächst vier Zentimeter in die Länge, das kommt dem Radstand zugute. Außerdem ist das Auto zwei Zentimeter niedriger.

Dank der neuen Plattform bekommt der Corolla eine Multilenker-Radaufhängung hinten.

Das Design wirkt insgesamt gestreckter und geduckter als beim alten Modell. Besonders die Front hebt sich vom Vorgänger ab: Der Grill ist größer geworden und mit einem feineren Gitter verkleidet. Die neuen Scheinwerfer und Rückleuchten sind mit LED-Technik ausgestattet. Hierzulande kommt der neue Corolla Anfang 2019 auf den Markt. Die endgültige Premiere des Serienmodells und der dazugehörigen Kombiversion findet auf dem Pariser Autosalon (2. bis 14. Oktober 2018) statt. Auf dem Autosalon in Genf 2018 hatte Toyota bereits die Außenhülle des Fünftürers gezeigt. Das Kompaktmodell wurde dort aber noch als Auris betitelt. Den Innenraum konnte man auf der Schweizer Messe noch nicht begutachten.

Bildergalerie

Innenraum: So könnte der Europa-Corolla innen aussehen

Video: Toyota Corolla / Auris (NYIAS 2018)

Konzept für ein Weltauto

Auf der New York International Auto Show (NYIAS) zeigte Toyota die US-Version des neuen Corolla 0û und gab damit auch einen Ausblick auf die europäische Variante. Die erhält demnach Rundinstrumente mit einem zusätzlichen Bildschirm. Die bequemen Stoffsitze machen einen guten Eindruck. Der Innenraum besteht zum Großteil aus schwarzem Plastik, das aber keineswegs billig wirkt. In der Mittelkonsole befindet sich ein etwas klobiges, von Tasten umringtes Display. Da das Messefahrzeug noch ein Prototyp war, konnten wir die Schärfe des Monitors leider nicht überprüfen. Im Fond bietet der ausgestellte Corolla für sein Segment äußerst viel Platz.

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Ausstattung: Kontrastlackierung für den Corolla

Toyota greift beim neuen Corolla den Trend der Zweifarb-Lackierung auf. Gegen Aufpreis wird der Dachbereich schwarz abgesetzt. A-, B- und C-Säule sind dann in hochglänzendem Schwarz lackiert.

Motoren: Zwei Hybride, ein reiner Benziner

Bisher hatte Toyota fünf Verbrenner und einen Hybridantrieb für den Vorgänger Auris im Portfolio. Mit dem neuen Corolla ändert sich das: Zukünftig wird es nur noch einen Verbrenner geben, den 1,2-Liter-Benziner mit 116 PS. Dafür wird die Hybrid-Palette auf zwei Antriebe ausgenaut. Das Hybridsystem gibt es mit einem 122 PS starken 1,8-Liter-Benziner, der vor allem auf Komfort ausgelegt ist. Der größere Zweiliter-Benziner leistet 180 PS. Hier liegt der Fokus auf sportlichem Fahren, passend dazu gibt es Schaltwippen am Lenkrad.

Toyota Corolla (2019)

Autoren: Jan Götze, Katharina Berndt, Andreas Huber

Stichworte:

Kompaktklasse

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