Vier Supersportler geschrottet
Kirchheimer Bermuda-Dreieck

Rund ums Kirchheimer Dreieck hat es binnen weniger Tage vier teure Sportwagen zerlegt: einen McLaren MP4-12C, eine Dodge Viper, eine Corvette und einen Maserati GranTurismo.
Erst seit zwei Monaten war der Hamburger Reeder-Sohn Christian Oldendorff (27) stolzer Besitzer eines 240.000 Euro teuren und 600 PS starken McLaren MP4-12C, als er sich damit am Abend des 4. Mai 2012 auf den Weg nach Frankfurt machte. Auf der A7 zwischen Homberg Efze und Hersfeld West verlor Oldendorff, der diese Strecke nach eigenen Angaben schon hundert Mal zurückgelegt hatte, in einer Linkskurve die Kontrolle über den Edelflitzer und krachte in die Leitplanke. Während Oldendorff unverletzt aus dem Schrotthaufen klettern konnte, sieht sein McLaren MP4-12C, der erst 2011 auf den Markt gekommen ist und nur 6000 Kilometer auf dem Tacho hatte, eher nach Totalschaden aus. Der junge Mann ist trotzdem optimistisch und will sein Traumauto reparieren lassen.
Dodge-Viper SRT und Corvette scheitern an Aquaplaning

Das tut richtig weh! Eine Dodge Viper SRT mit 612 PS und 100.000 Euro Sachschaden.
Maserati GranTurismo im Wert von 160.000 Euro zerstört
Bereits am 2. Mai war ein 39-jähriger Bielefelder auf der A7 bei Bad Hersfeld mit seinem nagelneuen Maserati GranTurismo in die Leitplanke gerauscht und hatte danach einen Lkw gerammt. Der Unglücksrabe hatte den Nobel-Renner, der nur 7000 Kilometer gelaufen war, gerade erst für 160.000 Euro gebraucht gekauft. Der Sachschaden wird auf 106.500 Euro geschätzt. Auch bei diesem Unfall vermutet die Polizei, dass der Mann mit dem Fahrzeug bei regennasser Fahrbahn zu schnell unterwegs war.
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