Bildergalerie VW Golf 8 (2019)

Bildergalerie VW Golf 8 (2019)

VW Golf 8 (2019): Golf R, Variant, GTD, Abmessungen, Auslieferung, Preis, Bilder, Motoren, Interieur

Der Golf 8 startet unter 20.000 Euro

Neues Design, digitales Cockpit, fünf elektrifizierte Antriebe: Der neue VW Golf 8 soll noch Ende 2019 ausgeliefert werden. AUTO BILD hat alle Infos!

Golf 8 startet unter 20.000 Euro

Der VW Golf 8 ist der erste Volkswagen mit dem neuen Logo! Zwar trägt der ID.3 das neue Emblem auch schon, allerdings kommt das Elektroauto erst im Sommer 2020 auf den Markt. Beim Golf geben die Wolfsburger jetzt Gas: Die ersten Kundenfahrzeuge sollen noch im Dezember 2019 ausgeliefert werden. Zum Preis hat VW noch nichts gesagt. Sicher ist: Der neue Golf 8 wird trotz Technik-Offensive definitiv unter 20.000 Euro kosten. AUTO BILD geht davon aus, dass die achte Generation bei etwa 18.500 Euro starten wird.
Der Golf 8 steht zwar auf der gleichen MQB-Plattform wie der Vorgänger, ist aber trotzdem neu entwickelt. Dabei haben sich die Wolfsburger vor allem auf zwei Punkte konzentriert: Digitalisierung und Hybridisierung. So soll der Golf fit für die Zukunft sein. Im ausführlichen ersten Test klärt AUTO BILD, wie gut der Golf 8 ist!

Schmale Scheinwerfer, typische C-Säule

Alles neu und trotzdem ein Golf: Im Vergleich zum Vorgänger hat sich vor allem an der Front einiges getan. Die Scheinwerfer (serienmäßig LED) sind deutlich schlanker und laufen in die Kotflügel aus. Die Motorhaube ist konturierter und weiter heruntergezogen, der Kühlergrill schmaler. Eine durchlaufende Chromstrebe verbindet die Scheinwerfer optisch. So erinnert der Golf auf den ersten Blick an den kleinen Bruder Polo.

Die Abmessungen bleiben nahezu identisch

Für den Golf 8 gibt es drei unterschiedliche LED-Scheinwerfer. Topversion ist das IQ-Light mit Matrix-LED.

Auch die Frontschürze ist neu gezeichnet, hier fallen vor allem die horizontalen Design-Elemente auf. Die untere Leiste ist durchgängig in Chrom ausgeführt, die Leisten darüber glänzen in Wagenfarbe. Im Profil besonders markant: Die etwas stärker abfallende Dachlinie im Vergleich zum Golf 7. Außerdem ist die Schulterlinie stärker ausgeprägt, sie zieht sich von den auslaufenden Scheinwerfern über die Türgriffe (identisch zum ID.3) bis in die Rückleuchten. Bei den Abmessungen bleibt sich der Golf treu und wächst nicht auf Mittelklasse-Format. Mit genau 4284 Millimetern ist er gute zwei Zentimeter länger als der Vorgänger mit 4255 Millimetern, in der Breite gibt es kaum eine Veränderung (1789 Millimeter zu vorher 1799 Millimeter). Bei der Höhe legt der Golf 8 minimal zu: 1456 Millimeter zu 1452 Millimeter, und der Radstand ist mit 2636 Millimeter zu 2637 Millimeter fast identisch.
Das Schlüsselelement des Golf bleibt aber die ausgeprägte C-Säule. Die gibt es seit dem Golf 1 aus dem Jahr 1974, hebt Exterieur-Designer Felipe Montoya hervor. Besonders stolz ist Montoya auf die stärker ausgeformte Heckpartie, die dem Golf 8 trotz gleicher Spurweite optisch mehr Breite verleihen soll. Die zweigeteilten LED-Rückleuchten sind neu, die Reflektoren sind beim Golf 8 höher positioniert. Der Golf-Schriftzug ist bei der achten Generation unterhalb des Logos platziert. Kleine Enttäuschung: Parallel zum aktuellen Trend fährt auch der neue Golf mit Fake-Endrohren vor. Der eigentliche Auspuff endet schon vor der Heckschürze.

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Das Golf 1-Cockpit wurde in die Tablet-Zeit geholt

Den größten Schritt macht der Golf 8 im Innenraum! Vor der ersten Sitzprobe waren wir durchaus skeptisch. Der Grund ist der ID.3, dessen Cockpit im ersten Check zwar aufgeräumt und modern war, im Detail aber qualitativ nicht voll überzeugen konnte. Ganz anders der Golf 8! Trotz völlig neuer Architektur inklusive weiterentwickeltem MIB 3 findet man sich sofort zurecht.
Aber fangen wir vorne an: Die Sitzposition ist angenehm tief, die Rundumsicht ist trotzdem gut! Der Golf beweist, dass es sich nicht immer ein SUV sein muss. Auch die Platzverhältnisse sind vorne und hinten auf Golf-7-Niveau und damit mehr als ausreichend. Hier gibt es nichts zu bemängeln. Das offizielle Kofferraumvolumen bleibt uns VW zu diesem Zeitpunkt schuldig. Der Hersteller verspricht aber, dass es in etwa auf dem Level des Vorgängers liegt. Das glauben wir auf den ersten Blick.
Jetzt wird es Zeit, einen Blick nach vorne zu werfen. Schließlich haben die Wolfsburger das gesamte Cockpit neu aufgebaut. Interieur-Designer Jan Haacke bringt einen anschaulichen Vergleich: "Das Cockpit des Golf 8 ist quasi das des Golf 1, nur in die Tablet-Zeit geholt." Gut, viele Einflüsse vom Golf 1 erkenne ich auf den ersten Blick nicht. Was Haacke wohl damit sagen will: Das Cockpit des neuen Golf ist besonders aufgeräumt und leicht zu verstehen. Damit hat er recht!

Digital-Cockpit ist Serie

Wer den Golf 8 mit DSG bestellt, der bekommt den kleinen Schaltstummel in der Mittelkonsole.

Das geht schon damit los, dass die Lüftungsdüsen viel niedriger positioniert sind als bisher. Der Hingucker ist aber natürlich das digitale Cockpit mit 10,25-Zoll-Display, das beim Golf 8 Serie ist. Optisch angeschlossen gibt es ohne Aufpreis einen 8,25-Zoll-Touchscreen, auf Wunsch verbaut VW aber auch einen größeren Bildschirm in ebenfalls 10,25 Zoll. Zusammen mit dem großen Navigationssystem "Discover Pro" ergibt diese Kombination das sogenannte "Innovision Cockpit".
Abgesehen davon wurde der Innenraum des neuen Golf angenehm reduziert gestaltet. Es gibt kaum Tasten und Schalter, stattdessen werden die meisten Funktionen entweder über das serienmäßige Multifunktionslenkrad (hier gibt es viele Tasten), via Sprachsteuerung oder per Touch bedient. Apropos Touch: Der klassische Drehschalter für die Lichteinstellungen entfällt, die Funktionen werden über Touchflächen links neben dem Lenkrad gesteuert. Wer die Einstellung auf "Auto" lässt, muss sich um nichts weiter zu kümmern.

Ein Hauch Porsche im Golf 8

Zudem fährt ein klitzekleiner Hauch Porsche im neuen Golf 8 mit. Das trifft zumindest auf die Automatikversion zu, die mit dem winzigen "Shift-by-Wire-Schaltknauf" kommt, der unweigerlich an den Schaltstummel des aktuellen 911 (992) erinnert. Sehr positiv: Die Materialien im Innenraum des Golf 8 überzeugen – alles, was im Sicht- und Griffbereich ist, sieht gut aus und fühlt sich auch so an. So wirkt der Innenraum des Golf 8 eine ganze Nummer hochwertiger als der des ID.3.

MIB 3 wurde für den Golf 8 weiterentwickelt

Apple Carplay ist beim großen Navi "Discover Pro" kabellos. Induktives Laden kann der Golf auch.

Beim Golf 8 spricht VW vom "intelligentesten Golf aller Zeiten". Kein Wunder, schließlich ist die achte Generation die neueste und sollte damit automatisch besonders modern sein. Aber wie intelligent ist der neue Golf 8 wirklich? AUTO BILD konnte das weiterentwickelte MIB 3 inklusive "Innovision Cockpit" schon antesten!
Bei der Präsentation erklärt VW aufwendig, dass alle Infotainmentsysteme an eine sogenannte "Online-Connectivity-Unit" gekoppelt sind, die mit einer fest verbauten eSIM ausgestattet ist. Bedeutet: Der neue Golf 8 ist immer online. So können verschiedene Services wie "We Connect" und "We Connect Plus" genutzt werden.
"We Connect" umfasst Funktionen wie den mobilen Schlüssel (nur mit Samsung-Smartphones nutzbar), Pannenruf, Fahrzeugstatus und einiges mehr und ist zeitlich unbegrenzt nutzbar. "We Connect Plus" ist je nach Paket für ein oder drei Jahre kostenlos und bietet unterer anderem folgende Zusatzfunktionen: Gebiets- oder Geschwindigkeitsbenachrichtigung, Online-Standheizung (falls vorhanden), Online-Verkehrsinformation plus, Online-Sprachbedienung, WLAN-Hotspot und den Service "We Deliver".

Die Aufmachung erinnert an MBUX

Neben diesen Services überzeugt der Golf 8 aber schon in der Grundausstattung: Ein digitales Cockpit mit 10,25-Zoll-Display ist genauso Serie wie ein 8,25-Zoll-Touchscreen in der Mittelkonsole. Wer ein integriertes Navi möchte, der bestellt das System "Discover Pro" mit 10,25-Zoll-Touchscreen. Diese Doppel-Einheit bezeichnet VW als "Innovision Cockpit" – das erinnert nicht nur von der Aufmachung her an MBUX von Mercedes.
Die Bedienung des weiterentwickelten MIB 3 im Golf 8 ist kinderleicht und erfordert nur wenige Minuten Eingewöhnung. Die einzelnen Ebenen des Systems werden durch Wischen oder Ziehen erreicht und sind bewusst einfach aufgebaut. Wem die vorinstallierte Aufteilung nicht gefällt, der kann die einzelnen Ebenen komplett individuell gestalten. Dazu einfach lange auf ein Icon drücken und es an eine beliebige Stelle verschieben. Die grafische Darstellung ist beim Golf bewusst einfach gehalten.
Gesteuert wird das System wahlweise über Sprachsteuerung oder Touch. Clever: Die Temperatur- und Lautstärke-Einstellungen lassen sich über sogenannte Slider-Touchflächen einfach und schnell einstellen, so muss man sich nicht erst durch Untermenüs klicken. Zweimaliges Tippen auf die Touchfläche aktiviert übrigens die Sitzheizung, auch das ist elegant gelöst. Zusätzlich sind um die Taste für den Warnblinker vier Schnellzugrifftasten platziert. So lassen sich Assistenzsystem, Fahrmodi, Klimaeinstellungen oder PDC direkt ansteuern.
Im Hauptmenü des Touchscreens gibt es auf der linken Seite einen Homebutton, über den man jederzeit ins Hauptmenü zurückkehren kann. Wer jetzt denkt, dass sich Golf 8 und ID.3 das Infotainment teilen, liegt falsch: Optik und Bedienlogik mögen sich zwar ähneln, technisch sollen die Systeme aber deutliche Unterschiede aufweisen.

Sprachsteuerung mit "Hallo Volkswagen"

Neues Auto, neuer Schlüssel: Der Golf 8 bekommt auch einen frisch designten Schlüssel.

Auch bei der Sprachsteuerung hat VW nachgebessert, um gegen die Konkurrenz zu bestehen. Mit "Hallo Volkswagen" ist eine intelligente Sprachsteuerung an Bord, über die sich Klima, Zieleingabe und weitere Funktionen steuern lassen. Im ersten Kurztest funktionierte die Sprachsteuerung schnell und zuverlässig. Etwas schade: Das System reagiert nur auf "Hallo Volkswagen", "Hallo VW" wird nicht erkannt. Dafür ist Amazon Alexa auf Wunsch direkt in den Golf integriert – so können Nachrichten abgefragt, Musik gespielt oder etwaige Smart-Home-Geräte bequem aus dem Auto heraus gesteuert werden.
Ganz neu im Golf: Erstmals können Technologien nachgerüstet werden. Über "We Upgrade" können beispielsweise ACC, Fernlichtassistent, WLAN-Hotspot oder eine online-basierte Sprachbedienung nachträglich aktiviert werden. Das optionale Head-up-Display hingegen muss direkt ab Werk geordert werden und ist ein lohnenswertes Extra. Im Golf werden die Inhalte direkt auf die Windschutzscheibe und nicht auf eine billige Plastikscheibe projiziert.

Der Golf 8 ist der erste VW mit Car2X

Der Golf 8 ist der erste VW mit Car2X-Kommunikation. So kann der Golf Informationen mit anderen Fahrzeugen und der Verkehrsinfrastruktur im Umkreis von 800 Metern austauschen. Vorteil: Der Fahrer wird vor lokalen Gefahrenstellen gewarnt – das können Unfälle, Pannen, Baustellen oder Stauenden sein. Darüber hinaus ist der "Travel Assist" im Angebot, der den Fahrer bei Geschwindigkeiten bis 210 km/h unterstützt.

Alle Motoren erfüllen mindestens Euro 6d-TEMP

VW Golf 8 (2019): Neuvorstellung - Sitzprobe - Kompakt - Infos

Erster Check im neuen Golf 8

Den Golf bietet VW mit einer Vielzahl an Motorisierungen an. Alle Motoren erfüllen mindestens Euro 6d-TEMP. Neben neuen Benzinern, Dieseln und einem Erdgasmotor setzt VW vor allem auf Hybridisierung. Insgesamt stehen fünf Hybridversionen (eTSI und eHybrid) zur Wahl.
Wir starten aber mit den Benzinern: Die TSI-Motoren gibt es in vier Leistungsstufen. Zwei davon sind Einliter-Dreizylinder mit 90 bzw. 110 PS. Darüber rangieren die 1,5-Liter-TSI mit 130 PS oder 150 PS und temporärer Zylinderabschaltung. Parallel dazu hat VW die Sechsgang-Handschaltung (intern MQ 281 genannt) entwickelt, die einem Drehmoment von maximal 340 Nm standhalten soll.
Den 1,6-Liter-Diesel hat VW aus dem Programm genommen. Stattdessen gibt es im Golf 8 einen neu entwickelten Zweiliter-Diesel in den Leistungsstufen 115 PS und 150 PS. Dazu erklärt VW, dass schon die Version mit 115 PS alles besser können soll als der aus dem Programm gestrichene 1,6-Liter-Selbstzünder. Dank Twindosing-SCR-System mit doppelter Adblue-Einspritzung soll der TDI besonders sauber sein und die Abgasnorm Euro 6d erfüllen.

Mildhybride heißen bei VW eTSI

Besonders interessant wird es bei den Mildhybriden, die bei VW ab sofort eTSI heißen. Im Golf 8 debütieren gleich drei Leistungsstufen mit 48V-Bordnetz und 48V-Riemen-Startergenerator. Bei den eTSI handelt es sich um die Benziner mit 110 PS, 130 PS und 150 PS, die elektrifiziert wurden. Alle eTSI sind ausschließlich mit dem bekannten Siebengang-DSG erhältlich. An dieser Stelle verspricht VW, dass die Anfahrschwäche und das bekannte DSG-Ruckeln durch den Mildhybrid der Vergangenheit angehören sollen.
Neben den eTSI bietet VW den Golf 8 auch in zwei Plug-in-Hybridvarianten an. Zum einen gibt es den 1.4 TSI PHEV mit 204 PS, zum anderen den darüber positionierten Golf GTE mit 245 PS Systemleistung. Die Batteriekapazität wurde von 8,7 kWh auf 13 kWh erhöht, was eine höhere elektrische Reichweite zur Folge hat – trotz Umwandlung des Messverfahrens von NEFZ auf WLTP. Wie hoch die rein elektrische Reichweite genau ist, verrät VW noch nicht. Der Golf 8 soll schon kurz nach der Weltpremiere bestellbar sein – zum Marktstart gibt es den 1.5 TSI mit 150 PS und die beiden Diesel. Viele weitere Motorisierungen sollen laut VW nur wenige Wochen später verfügbar sein.

So fährt der Golf 8

AUTO BILD ist schon vorab im Golf 8 mitgefahren. Unter der Haube steckte ein neu entwickelter Diesel.

Einsteigen, fahren: Als weltweit erstes Automagazin ist AUTO BILD an Bord des neuen Golf in freier Wildbahn unterwegs. Auf dem Fahrersitz nimmt Frank Welsch Platz, er ist der oberste Entwicklungschef des VW-Konzerns. Der Golf 8 ba­siert zwar auf der gleichen Platt­form wie das aktuelle Modell, sie wurde aber verfeinert und verbessert. Der TDI unseres Testwagens (jetzt mit doppeltem SCR, das senkt das NOx um etwa 80 Prozent auf nun einstellige Werte) wirkt besser ge­dämmt als bisher, die Segelfunk­tion des bisherigen Eco­Modus ist immer aktiv – und schickt den Diesel so oft es geht in den Leer­lauf. Das spart richtig Sprit.
VW­-Ingenieure berichten, dass sie mit den Erprobungsautos mit rund 4,5 Litern durch den Alltag fahren. Überhaupt haben Welsch und sein Team kräftig an der Sprit­schraube gedreht. Die Benziner bekommen ein Mildhybridsystem mit 48 Volt, über die gesamte Bau­reihe sei der Verbrauch um rund zehn Prozent gesenkt worden, so der Entwicklungschef.

Trendline, Comfortline und Highline haben ausgedient

Bei den Ausstattungslinien denkt VW um. Trendline, Comfortline und Highline haben ausgedient. Stattdessen heißt die Basis ab sofort schlicht: Golf. Darüber positioniert VW die Ausstattung "Life", die als komfortabler Golf einzuordnen ist. Die neue Topversion heißt "Style" und soll vor allem designorientierte Kunden ansprechen. Auf einem Level mit dieser Ausstattung ist die neue "R-Line", die die "R-Line-Pakete" des Vorgängers ersetzt und sich speziell an sportliche Golf-Fahrer richten soll. Statt bisher in R-Line-Exterieur und -Interieur zu unterscheiden, beinhaltet die neue "R-Line" immer beides: 17-Zoll-Felgen (Sebring), spezielle Schürzen, Sportsitze und mehr – serienmäßig inklusive. Die beiden höchsten Ausstattungen haben außerdem serienmäßig das neue Soundsystem von Harman Kardon mit zehn Lautsprechern an Bord. Sie werden über einen Zwölfkanal-Verstärker betrieben, der einen Output von 480 Watt hat.
Schon die Basisausstattung "Golf" kommt ab Werk mit einer umfassenden Ausstattung. Darunter: LED-Scheinwerfer und -Rückleuchten, Keyless-Start, digitale Instrumente, Klimaautomatik, Spurhalte- und Abbiegeassistent, Front Assist und mehr. Im Vergleich zum Golf 7 hat VW die Serienausstattung deutlich verbessert!

Golf 8 GTI schon ab Mitte 2020

Die Modellvielfalt wird beim Golf 8 deutlich eingedampft. Der e-Golf wird ab Mitte 2020 durch den neuen ID.3 ersetzt. Auch Dreitürer und Cabrio sind vom Tisch, und der höhergelegte Alltrack könnte ebenfalls gestrichen werden. Weiterhin im Programm bleibt der Variant, der Ende 2020 an den Start gehen wird. Auch der beliebte Golf GTI wird neu aufgelegt: Sicher ist ein Zweiliter-Vierzylinder, der im ebenfalls bestätigten GTI TCR womöglich bis zu 300 PS leisten könnte. Noch stärker ist nur der Golf R mit Allrad, der voraussichtlich deutlich über 300 PS aus einem Vierzylinder-Turbo holen wird. Während der Golf R vermutlich erst Ende 2020 kommen soll, werden GTI und GTD schon ab Mitte 2020 verfügbar sein.

Golf 7 mit hohen Rabatten kaufen

Wegen der Markteinführung des Golf 8 können sich Kunden ordentliche Rabatte beim Auslaufmodell Golf 7 sichern. Je nach Ausstattung, Händler und Verhandlungsgeschick sind locker bis zu 30 Prozent auf den Listenpreis möglich. Das gilt übrigens auch für das beliebte Sportmodell Golf GTI.

Der Golf 7 ist grundsätzlich solide

Vor ziemlich genau sieben Jahren brachte VW den Golf 7 auf den Markt. Das war im Herbst 2012. Im darauffolgenden Jahr folgten der Kombi "Variant" und der sportliche GTI. Die siebte Generation Golf war von Anfang an beliebt, und das nicht nur bei den Kunden: 2013 wurde der Golf 7 zum "Auto des Jahres" und zum "World Car of the Year" gewählt und erhielt außerdem "Das Goldene Lenkrad" in der Kategorie Klein- und Kompaktwagen. 2017 hat VW dem Bestseller ein Facelift spendiert, das vor allem an neuen Scheinwerfern zu erkennen ist. Erstmals gab es für den Golf gegen Aufpreis LED-Scheinwerfer.
Bei der Motorenvielfalt bietet der Golf 7 ein breites Spektrum: vom 85 PS starken 1.2 TSI bis hin zum 310 PS starken Golf R. Der ursprüngliche Basispreis für den Golf 7 1.2 TSI in der Trendline-Ausstattung lag 2012 bei 16.975 Euro.
Die günstigsten gebrauchten Golf 7 sind aktuell mager ausgestattete Kombis mit hohen Laufleistungen, die schon ab etwa 7000 Euro zum Verkauf angeboten werden. Mit etwas Geduld lassen sich zu ähnlichen Preisen auch normale Drei- oder Fünftürer vom Golf 7 der ersten Baujahre finden. Junge Faceliftmodelle des Golf 7 aus den Jahren 2017 und 2018 kosten in der Regel mindestens 10.000 Euro. Allgemein gilt: Das Angebot auf dem Gebrauchtwagenmarkt ist gigantisch. Alle Motor- und Modellvarianten, alle Baujahre und alle Ausstattungen sind zahlreich vertreten.

Gebrauchte GTI gibt es ab 14.000 Euro

Wer ein Exemplar mit weniger als 100.000 Kilometern sucht, der sollte über 8000 Euro einplanen und sich damit anfreunden, dass in diesen Preisregionen nicht viel Sonderausstattung an Bord ist. Der 220 PS starke (ab 2017: 230 PS) Golf GTI ist deutlich teurer und auch gebraucht kaum unter 14.000 Euro zu finden. Allerdings gibt es den meist besser ausgestatteten GTI Performance mit 230 PS (ab 2017: 245 PS) oft für nur unwesentlich mehr Geld. Speziell beim GTI gibt es viele getunte Exemplare. Vorsicht bei viel PS: Die können zu Lasten der Langlebigkeit des Vierzylinders gehen. Dann lieber gleich zum Topmodell Golf R mit 300 PS (von 2017 bis 2018: 310 PS) und Allrad greifen. Den Golf R gibt es allerdings auch auf dem Gebrauchtwagenmarkt nicht unter 20.000 Euro.
Im TÜV-Report schneidet der Golf 7 überdurchschnittlich gut ab. Trotzdem kann der Verkaufsschlager Probleme machen. So wird das VW-typische DSG-Ruckeln im Alter oft schlimmer. Beim AUTO BILD Dauertest mit dem Golf 7 1.4 TSI musste das Doppelkupplungsgetriebe bei 154.000 Kilometern sogar komplett ausgetauscht werden. Von daher lieber zur Handschaltung greifen, die gilt als unproblematischer. Zudem neigen die TSI-Motoren ab etwa 150.000 Kilometer zu erhöhtem Ölverbrauch. Auch hier lohnt ein Blick auf den AUTO BILD-Dauertest: Ab 220.000 Kilometern stieg der Ölverbrauch ins beinahe Unermessliche, 70 Liter Schmierstoff liefen in kurzer Zeit durch. Dann das Ende: Bei 287.147 Kilometern endete der Dauertest mit Motorschaden durch ein gebrochenes Kolbenhemd. Einzelfall? Der Test scheint Schlüsse auf die Langzeitqualität mancher Komponenten des Golf 7 1.4 TSI zuzulassen. Hier finden Sie gebrauchte VW Golf!

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Kompaktklasse

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