Bildergalerie VW Golf 8 (2019/2020)

Bildergalerie VW Golf 8 (2019/2020)

VW Golf 8 (2019/2020): Leak, R, Variant, Innenraum, Preis, GTE, Marktstart, Abmessungen, Alltrack, Auslieferung

Alles Wissenswerte zum Golf 8

Im Oktober 2019 wird der neue Golf enthüllt. Jetzt sind ungetarnte Bilder von der achten Generation aufgetaucht. AUTO BILD hat alle Infos!

Vorstellung: Leak zeigt Golf 8 ungetarnt

Golf 8 Leak: Proportionen wie das aktuelle Modell, ähnlich viel Platz – aber ausschließlich als Fünftürer.

Der VW Golf 8 wurde geleakt! Die entsprechenden Bilder sind im "Worldscoop"-Forum aufgetaucht. Sie sollen von einem Shooting in Madrid stammen. Die Fotos zeigen: Der Golf bleibt seiner Grundlinie treu, auch die Abmessungen scheinen sich kaum zu verändern. Die weit heruntergezogene Front orientiert sich am kleinen Bruder Polo. Die Scheinwerfer werden zum Kühlergrill schmaler, behalten aber die Vieraugen-Optik und werden weiter in den Kotflügel hineingezogen. Die Schürze darunter ist anders gestaltet und mit horizontalen Elementen in Wagenfarbe ausgestattet. Ob die nächste Golf-Generation bereits das neue VW-Logo trägt, lässt sich auf den Bildern noch nicht erkennen. Am Heck verändert sich vor allem die Form der Rückleuchten – sie verjüngen sich zur Mitte hin und wirken wie eine Mischung aus dem aktuellen Golf und dem SUV T-Roc. Erlkönigbilder haben bereits gezeigt, dass der Golf 8 anscheinend eine Leuchtgrafik mit vier einzelnen Punkten bekommt. Die Rücklichter erinnern an das 2017 präsentierte Leuchtenkonzept von Volkswagen. Die Reflektoren sind schmaler gestaltet und bilden nun optisch eine Linie mit der Oberseite des Kennzeichen-Ausschnitts.

Teaser zum neuen Cockpit

Neben einem fast knopflosen Cockpit bekommt der Golf 8 offenbar ein neu gestaltetes Multifunktionslenkrad.

Im Mai 2019 gab es den ersten offiziellen Teaser zum Golf 8: Das Bild stammt von der VW-Jahreshauptversammlung und enthüllte erstmals Details aus dem Innenraum des neuen Golf. Auffällig: Die digitalen Instrumente gehen offenbar nahtlos in den zentralen Monitor über. Am linken Rand befindet sich demnach auch die Lichtbedieneinheit – als Teil des Display-Bereiches und damit in Zukunft höchstwahrscheinlich als Touch-Fläche ausgeführt. Unterhalb des Zentralmonitors sind die bereits in der Seat-Studie el-Born vorgestellten Touch-Slider für die Klimabedienung zu erkennen. Der Gangwahlhebel ist in der Illustration kaum als solcher wahrnehmbar und erinnert in Form und Größe an den des neuen Porsche 911. Grundsätzlich macht das Cockpit einen sehr reduzierten und modernen Eindruck. Der Armaturenträger scheint frei zu schweben – die Mittelkonsole schließt nach vorne mit einer großen Ablage ab.

Modelle: R, Variant und Co

Die Angebotspalette beim Golf wird deutlich verkleinert: Bisher war der Golf mit Schrägheck, Variant, GTI und Co extrem breit aufgestellt. Ab 2020 jedoch verschmelzen Sportsvan und Touran zu einer Baureihe, das Cabrio-Thema ist längst vom Tisch. Weiterhin vorgesehen ist der Kombi, der ab 2020 mehr auf Lifestyle setzt. Auch der Alltrack bleibt im Programm. Einen e-Golf wird es nicht mehr geben. An seine Stelle tritt der voll elektrische ID.3.
Die in jeder Hinsicht extremste Ausbaustufe des Golf 8 ist der Golf R. Hier durften die Ingenieure richtig in die Vollen gehen: Sie spendieren dem Topmodell breite Backen und eigenständige Stoßfänger, große Räder und nicht weniger als vier Endrohre. Als günstigeren Ersatz gibt es noch das optionale R-Line-Paket. Ein Hingucker ist in beiden Fällen die LED-Lichtsignatur mit den seitlichen Spangen vorne und den vier Leucht-Rauten am Heck.

Neue VW (2019, 2020, 2021, 2022)

Der Golf Variant soll Ende 2020 an den Start gehen. Für den Kombi verlängert VW den Radstand um 50 auf 2680 Millimeter, streckt den hinteren Überhang und verwandelt das Pummel-Heck in eine Kehrseite mit Oho-Effekt. Zu diesem Zweck darf die Dachlinie früher und stärker abfallen, die dritte Seitenscheibe reicht dichter an die etwas schmalere C-Säule heran, und die tief heruntergezogene Klappe versprüht nicht mehr den spröden Charme eines lackierten Garagentors.

Innenraum: Neues Head-up-Display

Im Innenraum haben die VW-Verantwortlichen die Revolution ausgerufen. Vor allem die aktuelle Mercedes A-Klasse mit ihrem riesigen Bildschirm hat gezeigt, dass die Veränderungen in der Autoindustrie jetzt schnell in Gang kommen. Daher bekommt auch der Golf serienmäßig eine große Anzeigefläche, die sich von der linken A-Säule bis zum Beifahrer zieht – das bestätigen offizielle Teaser.

VW Golf 8 (2019) Erlkönig - Details

Erwischt! Neue Bilder vom Golf 8

Als Volkswagen Anfang 2017 auf der CES in Las Vegas einen Ausblick auf die nächste Generation des Modularen Infotainment-Baukastens (MIB) zeigte, war klar, dass das Exponat das Cockpit vom kommenden Golf 8 zumindest zum Teil vorwegnimmt. Je nach Ausstattungsniveau sind dort unterschiedlich große Bildschirme integriert – Vorbild ist hier der Touareg. Und natürlich Tesla: Die Amerikaner haben mit großen Touchscreens Knöpfe und Schalter aufs Altenteil geschickt. Volkswagen geht beim Golf noch einen ganzen Schritt weiter. Auf der Zeichnung ist gut zu erkennen, dass das Head-up-Display auf eine erstaunliche Größe wächst und fast den kompletten Raum der Windschutzscheibe vor dem Fahrer einnimmt. So können im Navigationsmodus etwa Pfeile direkt auf die Straße gespiegelt oder wie bei einem Reiseführer Hinweise zu Gebäuden angezeigt werden.

VW setzt auf Sprachsteuerung

Auf der CES 2017 hat VW bereits einen Ausblick auf das Cockpit des neuen Golf 8 gezeigt.

Bei der Sprachbedienung will VW mindestens zur aktuellen Mercedes A-Klasse aufschließen – und sie am liebsten überholen. Sämtliche Funktionen des zukünftigen Golf können zwar per Touchscreen bedient werden, ein "Hey, VW" reicht aber schon aus, um dieselben Funktionen verbal zu steuern. Freie Sprachbefehle (z. B. "Ich bin müde") reichen aus, um zu einem Hotel in der Nähe gelotst zu werden, während Kollege Computer schon mal das Zimmer reserviert. Außerdem kann das System Entscheidungen für Routenvorschläge auf Nachfrage erklären ("Warum, VW, hast du diese Tankstelle vorgeschlagen?" – "Diese Tankstelle liegt auf der direkten Route"). Vom Hersteller definierte Kommandos gehören der Vergangenheit an: Dank künstlicher Intelligenz soll die Software ständig dazulernen und frei gesprochene Sätze immer besser interpretieren können. Im Laufe der Zeit soll das System den Nutzer und seine Vorlieben besser kennenlernen und dieses Wissen für individuelle Routenvorschläge nutzen. Wie Mercedes will auch Volkswagen die Software selbst schreiben – bei aller Euphorie über die digitale Revolution wollen die Wolfsburger keine Abhängigkeit von Amazon, Google oder Apple riskieren.

Das System funktioniert wie ein Smartphone

Meldet sich der Fahrer mit seiner Volkswagen User-ID über sein Handy bei seinem Golf an, übernimmt das System vorkonfigurierte Einstellungen für Homebildschirm, Sitze und Ambientelicht. Die Einstellungen werden unter der persönlichen ID abgespeichert und lassen sich dann in anderen Fahrzeugen abrufen. Ähnlich wie mit einer Apple-ID lassen sich per VW-ID auch Apps für Streamingdienste oder Navigation aus einem Store laden – mit ihnen wird dann das Infotainmentsystem erweitert.
Diese Apps können getestet, gemietet oder gekauft werden. Auf dem Homebildschirm werden Menüpunkte wie "Navigation" oder "Anrufe" mit dem Finger wie Karteikarten aufgezogen. Bei Bedarf lassen sich die Menüs auch hervorheben oder auf dem ganzen Bildschirm darstellen. Hat man das beispielsweise gerade mit der Navigation gemacht, kann man trotzdem das Menü für Telefonate in einem kleinen Fenster aufrufen – die Karte tritt dann in den Hintergrund, ohne komplett zu verschwinden.

Preis: Golf wird nicht teurer

Bei so viel neuer Technik müssen doch die Preise steigen, oder? Nix da, sagt VW. Und gibt den Preisvorteil der Technikplattform, auf der mittlerweile alle Modelle vom Polo bis zum Mega-SUV Atlas in den USA basieren, an den Kunden weiter. Der Golf wird nicht teurer, startet mit besserer Ausstattung und serienmäßig fünf Türen bei knapp 18.000 Euro.

Bildergalerie VW Golf 8 (2019/2020)

Verzögerung: Golf 8 Premiere im Oktober 2019

Der Golf 8 soll noch im Oktober 2019 auf einem eigenen Event vorgestellt werden. Das berichtet "Automotive News Europe" unter Berufung auf Insiderinformationen aus dem VW-Konzern. Ursprünglich sollte die Präsentation gemeinsam mit der Serienversion des VW ID Neo auf der IAA in Frankfurt stattfinden. Im Laufe der Zeit ergaben sich immer wieder widersprüchliche Aussagen was den Marktstart und die Präsentation des neuen Golfs angeht.
Denn bereits zuvor war bekannt geworden, dass Volkswagen den Golf unbedingt bis Ende 2019 vorstellen möchte, wenn nötig, vorerst nur mit einer Grundausstattung. Das berichtete "Spiegel Online" und beruft sich dabei auf interne Papiere des VW-Konzerns. Demnach sollen ungelöste Entwicklungsprobleme dazu führen, dass zahlreiche technische Features erst später für den Golf 8 verfügbar seien. Als Auslöser für die Verzögerung des Golf 8 werden nach AUTO BILD-Informationen technische Probleme beim Infotainment genannt. Damit sorgt ausgerechnet der größte Innovationspunkt beim Golf 8, der Modulare Infotainment-Baukasten (MIB), für Verspätung.
Laut Spiegel will VW den neuen Golf noch 2019 auf den Markt bringen, damit der Kompaktwagen noch unter den 2019er-Bedingungen am NCAP-Crashtest teilnehmen kann, bevor ab Januar 2020 härtere Crashtest-Kriterien gelten. Die ersten Autos sollen am Ende des dritten Quartals 2019 vom Band rollen. Demnach dürften die ersten Kundenfahrzeuge Anfang 2020 beim Händler stehen.

Motoren: Golf 8 mit 1,5-Liter-Mildhybrid

Unter der Haube wird's elektrisch: Volkswagen setzt beim Golf 8 auf Mildhybridantrieb.

Die Qualität des Golf 8 soll spürbar anziehen (vor allem die Langzeitqualität), Fahrwerk und Lenkung sollen feiner geschliffen werden. Und dann ist da noch das Thema "Antriebe". Dabei spielt Elektrifizierung eine große Rolle. Im Golf soll vor allem auf Mildhybridtechnik gesetzt werden – zum Beispiel mit dem neuen 1.5 TSI evo, der an ein 48V-Bordnetz gekoppelt ist. Mithilfe eines Riemenstartergenerators anstelle einer Lichtmaschine lernt der Motor das Rekuperieren und Boosten. Bislang war mit dem TSI evo das Segeln möglich, jetzt wird er erstmals elektrifiziert.
Als künftige Einstiegsmotorisierung ist der Einliter-Dreizylinder mit 95 und 116 PS vorgesehen, der 1,4-Liter muss dem 1,5-Liter mit 130 bzw. 150 PS weichen. Die Zweiliter-Maschine kommt neben der GTI-Variante auch als zivile Variante mit 197 PS, den TDI gibt es nur noch als Zweiliter in vier Leistungsstufen von 136 bis 204 PS. Mildhybrid könnte bei allen Vierzylindern Serie sein.
Dank E-Boost erhöht das System beim Anfahren zusätzlich das Drehmoment. Das Laden an der Steckdose bleibt allerdings dem GTE vorbehalten: Der 1,5-Liter-Plug-in-Hybrid wird um einen Zweiliter-Plug-in mit 75 kW starkem E-Baustein ergänzt – macht in Summe künftig 220 PS. Weiterhin setzt VW auch auf einen Erdgasmotor. Der neue Motor bekommt 1,5 Liter Hubraum und leistet 130 PS. Er kann auch mit synthetisch hergestelltem Gas angetrieben werden, das als CO2-neutral gehandelt wird. Vorteil gegenüber Elektroautos: die Alltagsreichweite von knapp 700 Kilometern.
Die Diesel profitieren ebenfalls von der Massen-Elektrifizierung. Gekoppelt an einen Startergenerator im 12-Volt-System, sollen Verbrauch und CO2-Emissionen um etwa zehn Prozent geringer ausfallen. Heißt konkret: Beim Einstiegsdiesel sinkt der Werksverbrauch von 4,1 auf unter vier Liter – obwohl er künftig im WLTP-Prüfverfahren ermittelt wird. Das aber reicht noch nicht, um die VW-Diesel richtig sauber zu bekommen. Daher werden alle Leistungsvarianten neben dem Partikelfilter auch mit einem SCR-Kat ausgerüstet, den sich VW bei den 1,6-Liter-Dieseln bisher gespart hat.

Neue Kompaktklasse-Modelle (2019, 2020 und 2021)

Mercedes CLA Shooting Brake IllustrationVW Golf 8 IllustrationSeat Leon Illustration
Der Verkaufsschlager GTI könnte zukünftig schon in der Basis 245 PS leisten, der GTI Performance wird mit ein paar Zusatz-PS an den Start gehen. Noch stärker wird nur der Golf 8 R. In einem Interview mit dem britischen Magazin "Top Gear" hat Jost Capito, der Chef von Volkswagens R-Abteilung, ein paar interessante Details zur Motorisierung des neuen Topmodells verraten. Laut Capito würden die Kunden von VW einen Kompaktsportler erwarten, der im Bereich von 300 PS angesiedelt ist und weniger als 50.000 Euro (aktuell ist der Golf R ab 45.000 Euro zu haben) kostet.

Kein VR6 mit 400 PS im Golf 8 R

Damit werden die bisherigen Spekulationen über einen bis zu 400 PS starken VR6-Motor zunichte gemacht. Jost Capito erklärte auch, dass VW Marktforschung zum Thema betrieben habe – mit dem Ergebnis, dass die Marke mit einem 400-PS-Modell etwa 50 Prozent seiner Golf R-Kunden verlieren könnte. Demnach ist ein Zweiliter-Vierzylinder mit etwas mehr Leistung als bisher zu erwarten. AUTO BILD vermutet eine Leistung von ca. 330 PS. Der Fünfzylinder aus dem Audi RS 3 scheidet aus, den möchten die Ingolstädter nicht ausleihen. Trotz Dementi von Capito halten sich die Gerüchte zu einem 400-PS-Golf aber hartnäckig. Dabei spekulieren Insider über einen Zweiliter-Motor, der an der 400-PS-Grenze kratzen könnte. Das Modell wird unter dem Namen Golf R Plus gehandelt. Eine Elektrifizierung schließt R-Chef Capito dafür aus: Ein Hybridantrieb passe nicht zum Sportmodell, sondern eher zu verbrauchsorientierten Fahrzeugen.

Gebrauchtwagen: Golf 7 ab 6500 Euro

Seit 2012 ist der Golf 7 bei uns auf dem Markt – er ist gleichzeitig einer der beliebtesten Gebrauchten.

Der Golf gehört unbestritten zu den beliebtesten Gebrauchtwagen – und das nicht nur in Deutschland. Seit Herbst 2012 ist Generation sieben auf dem Markt (86 bis 300 PS). Technisch basiert der kompakte Wolfsburger auf dem neuen modularen Querbaukasten (MQB). Schummelsoftware und reißende Steuerketten beim TSI sind somit kein Thema. Bei aller Euphorie heißt es trotzdem Augen auf beim Golf-Gebrauchtwagenkauf.
So macht das Siebengang-DSG unabhängig von der Motorenwahl hin und wieder Probleme. Gebrauchte Golf VII starten bei rund 6500 Euro – dafür gibt es häufig den Einstiegsbenziner mit 86 PS und Laufleistungen von deutlich über 200.000 Kilometern. Sparer und Vielfahrer können getrost zum Basisdiesel 1.6 TDI (90/105/110 PS) greifen, der ausreichend kräftig und sehr sparsam ist. Wer wenig, aber gern flotter fährt, ist mit dem 140 PS bzw. 150 PS starken 1.4 TSI gut bedient (ab 9000 Euro). Darüber rangieren auf Benzinerseite nur GTI- und R-Modelle mit bis zu 300 PS (ab 25.000 Euro). Die Elektro- und Plug-in-Hybrid-Modelle sind bis dato nur äußerst selten auf dem Gebrauchtwagenmarkt anzutreffen. Hier gibt es gebrauchte VW Golf!

Stichworte:

Kompaktklasse

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