Bildergalerie VW Golf 8 (2018)

Bildergalerie VW Golf 8 (2018)

VW Golf 8 (2019): Teaser, Test, Technik und Preis

Alles Wissenswerte zum Golf 8

2019 soll der VW Golf 8 vom Band rollen – Jetzt gibt es neue Illustrationen. AUTO BILD hat alle Infos zu Motoren, Connectivity und den Preis!
Vorstellung (UPDATE!)
Design
Innenraum

Modellpalette
Motoren
Preis
Gebrauchtwagen

Vorstellung: Der Golf kommt in der zweiten Hälfte 2019

VW hat ein Teaserbild veröffentlicht, das die Seitenlinie des kommenden Golf zeigt.

Der Marktstart des VW Golf 8 rückt näher. Für den AUTO BILD-Illustrator Grund genug, neue Zeichnungen anzufertigen, die auf den aktuellsten Erlkönigbildern basieren. Außerdem hat VW jetzt als Teaser eine Designskizze veröffentlicht, auf der die Silhouette des Golf 8 mehr oder weniger deutlich zu erkennen ist. Schnell wird deutlich: Viel ändert sich optisch nicht. Die Messlatte liegt eh schon hoch, immerhin ist der aktuelle Golf 7 ähnlich zeitlos gestaltet wie die bis heute immer noch frisch wirkende vierte Generation. Deutlich größer fallen die Veränderungen im Cockpit aus. Mehr zum Interieur des Golf 8 gibt's im Kapitel Innenraum.

Design: Golf 8 wird flacher

Der Golf 8 kommt mit gleichen Proportionen wie das aktuelle Modell, ähnlich viel Platz – aber nur noch als Fünftürer.

Die ersten Autos sollen im Sommer 2019 vom Band rollen. VW hat jetzt bestätigt, dass die neue Generation noch in der zweiten Jahreshälfte zu den Händlern kommt. In den neuen Golf investiert VW nach eigenen Angaben rund 1,8 Milliarden Euro. 80 Prozent der Zulieferer, die Komponenten für den Golf 8 fertigen, stehen schon beim aktuellen Golf unter Vertrag. Außerdem behält das VW-Stammwerk in Wolfsburg die Produktion des Golf. An der Front werden die Lufteinlässe verkleinert, die neuen Scheinwerfer tragen unten Tränensäcke, die Blinker laufen wie Augenbrauen in die Kotflügel aus. Alles gelernt, aber trotzdem gestrafft und frisch. Alle Proportionen inklusive Heckpartie wirken wie alte Bekannte – kein Wunder, basiert der neue Golf 8 doch auf der nur leicht modifizierten Plattform "MQB Evo", auf der schon das aktuelle Modell steht. Immerhin gönnt sich VW den teuren Luxus geteilter Heckleuchten.

Innenraum: Neues Head-up-Display

Jeder Golf 8 bekommt serienmäßig das Digital-Cockpit mit großem Head-up-Display. Für die Automatikversionen gibt es einen eleganten DSG-Wählknubbel.

Große Sprünge bei den Abmessungen sind nicht drin, aber auch gar nicht nötig: Der Golf passt schon jetzt wie ein gut eingetragener Sneaker. Um an der Verkaufsfront trotzdem genug Reize zu bieten und den Golf ins digitale Zeitalter zu entwickeln, haben die VW-Verantwortlichen im Innenraum die Revolution ausgerufen. Zwar gibt es noch Lenkrad und Sitze, alles andere ist aber neu. Vor allem die neue Mercedes A-Klasse mit ihrem riesigen Bildschirm hat gezeigt, dass die Veränderungen in der Autoindustrie jetzt schnell in Gang kommen. Daher bekommt auch der Golf serienmäßig eine große Anzeigefläche, die sich von der A-Säule bis zum Beifahrer zieht.
Als Volkswagen Anfang 2017 auf der CES in Las Vegas einen Ausblick auf die nächste Generation des Modularen Infotainment-Baukastens (MIB) zeigte, war klar, dass dieses Teil das Cockpit vom kommenden Golf 8 zumindest zum Teil vorwegnimmt. Je nach Ausstattungsniveau sind dort unterschiedlich große Bildschirme integriert – Vorbild ist hier der neue Touareg. Und natürlich Tesla, die Amerikaner haben mit großen Touchscreens Knöpfe und Schalter aufs Altenteil geschickt. Volkswagen geht beim Golf aber einen ganzen Schritt weiter! Auf der Zeichnung ist gut zu erkennen: Das Head-up-Display wächst auf eine erstaunliche Größe, nimmt fast den kompletten Raum der Windschutzscheibe vor dem Fahrer ein. So können im Navigationsmodus etwa Pfeile direkt auf die Straße gespiegelt oder wie bei einem Reiseführer Hinweise zu Gebäuden angezeigt werden.

VW setzt auf Sprachsteuerung

Bei der Sprachbedienung will VW mindestens zur neuen Mercedes A-Klasse aufschließen – und sie am liebsten sogar überholen. Sämtliche Funktionen des Golf können zwar per Touchscreen bedient werden, müssen es aber nicht mehr, ein "Hey, VW" reicht dann, um alle Funktionen des Autos zu steuern. Freie Sprachbefehle wie etwa "Ich bin müde" reichen aus, um zu einem Hotel in der Nähe gelotst zu werden, während Kollege Computer schon mal das Zimmer reserviert. Außerdem kann das System Entscheidungen für Routenvorschläge auf Nachfrage erklären ("Warum, VW, hast du diese Tankstelle vorgeschlagen?" – "Diese Tankstelle liegt auf der direkten Route"). Vom Hersteller definierte Kommandos gehören der Vergangenheit an, die künstliche Intelligenz zieht sich der VW aus dem Internet. Im Laufe der Zeit soll das System außerdem den Nutzer und seine Vorlieben besser kennenlernen und dieses Wissen für individuelle Routenvorschläge nutzen. Wie auch Mercedes will Volkswagen die Software selbst schreiben – bei aller Euphorie über die digitale Revolution wollen die Wolfsburger keine Abhängigkeit von Amazon, Google oder Apple riskieren.

Das System funktioniert wie ein Smartphone

Meldet sich der Fahrer mit seiner Volkswagen User-ID über sein Handy bei seinem Golf an, übernimmt das System vorkonfigurierte Einstellungen für Homebildschirm, Sitze und Ambientelicht. Die Einstellungen werden unter der ID abgespeichert und lassen sich dann in anderen Fahrzeugen abrufen. Ähnlich wie mit einer Apple-ID lassen sich per VW-ID auch Apps für Streamingdienste oder Navigation aus einem Store laden – mit ihnen wird dann das Infotainmentsystem erweitert. Diese Apps können getestet, gemietet oder gekauft werden. Auf dem Homebildschirm werden Menüpunkte wie "Navigation" oder "Anrufe" mit dem Finger wie Karteikarten aufgezogen. Bei Bedarf lassen sich die Menüs auch hervorheben oder auf dem ganzen Bildschirm darstellen. Hat man das beispielsweise gerade mit der Navigation gemacht, kann man trotzdem das Menü für Telefonate in einem kleinen Fenster aufrufen – die Karte tritt dann in den Hintergrund, ohne komplett zu verschwinden.

Modellpalette: VW I.D. wird den e-Golf ersetzen

Die Angebotspalette beim Golf wird deutlich verkleinert: Bisher war der Golf mit Schrägheck, Limousine, Variant, Cabrio, GTI und Co extrem breit aufgestellt. Ab 2019 jedoch verschmelzen Sportsvan und Touran zu einer Baureihe, das Cabrio-Thema ist längst vom Tisch. Weiterhin vorgesehen ist der Kombi, der ab 2020 mehr auf Lifestyle setzt. Auch der Alltrack bleibt im Programm. Einen e-Golf wird es nicht mehr geben. An seine Stelle tritt der I.D. der in der Serieo Neo heißen wird und wie der Golf im Jahr 2019 an den Start geht.

Golf 8 R, R-Line und GTI

Die in jeder Hinsicht extremste Ausbaustufe des Golf 8 ist der Golf R. Hier durften die Ingenieure richtig in die Vollen gehen, dem Topmodell breite Backen und eigenständige Stoßfänger spendieren, große Räder und nicht weniger als vier Endrohre . Als günstigeren Ersatz gibt es noch das optionale R-Line-Paket. Ein Hingucker ist in beiden Fällen die LED-Lichtsignatur mit den seitlichen Spangen vorne und den vier Leucht-Rauten am Heck. Optisch nicht sportlich genug? Dann empfehlen wir den GTI, der beidseits des unteren Lufteinlasses jeweils fünf LED-Rauten zum unverwechselbaren Tagfahrlicht vereint.

Neue VW (2019, 2020, 2021, 2022)

Golf 8 Variant

Ebenfalls voll im Plan liegt der Nachfolger des Golf Variant, der ab 2020 vor allem bei gewerblichen Kunden punkten soll. Dafür verlängert VW sogar den Radstand um 50 auf 2680 Millimeter, streckt den hinteren Überhang und verwandelt das Pummel-Heck in eine Kehrseite mit Oho-Effekt. Zu diesem Zweck darf die Dachlinie früher und stärker abfallen, die dritte Seitenscheibe reicht dichter an die etwas schmalere C-Säule heran, und die tief heruntergezogene Klappe versprüht nicht mehr den spröden Charme eines lackierten Garagentors.

Motoren: Vierzylinder mit Mildhybrid

Unter der Haube wird's elektrisch: Volkswagen setzt beim Golf 8 flächendeckend auf Mildhybride.

Die Qualität des Golf 8 soll spürbar anziehen (vor allem die Langzeitqualität), Fahrwerk und Lenkung feiner geschliffen werden. Und dann ist da noch das leidige Thema "Antriebe": Wie sich der Golf hier verbessern soll, das hat VW bereits auf dem Motorensymposium in Wien gezeigt. Das Ziel: Die Benziner sollen so sparsam wie Diesel werden, die Diesel (ohne Software-Tricksereien!) so sauber wie Benziner. Dafür wird die Motorentabelle komplett überarbeitet. Als künftige Einstiegsmotorisierung ist der Einliter-Dreizylinder mit 95 und 116 PS vorgesehen, der 1,4-Liter muss dem 1,5-Liter mit 130 bzw. 150 PS weichen. Die Zweiliter-Maschine kommt neben der GTI-Variante auch als ziviler Motor mit 197 PS, den TDI gibt es nur noch als 2,0-Liter in vier Leistungsstufen von 136 bis 204 PS. Mildhybrid ist Serie bei den Vierzylindern. Für die Benziner hat VW einen 48-Volt-Mildhybrid mit Riemenstartergenerator entwickelt. Bis zu 0,3 Liter Sprit auf 100 Kilometer soll der Anrieb beim sogenannten "Segeln" dann einsparen – dabei wird der Verbrenner während der Fahrt abgeschaltet, und der Elektromotor übernimmt. Dank E-Boost erhöht das System beim Anfahren zusätzlich das Drehmoment. Das Laden an der Steckdose bleibt allerdings dem GTE vorbehalten: Der 1,5-Liter-Plug-in-Hybrid wird um einen 2,0-Liter-Plug-in mit 75 kW starkem E-Baustein ergänzt – macht in Summe künftig 220 PS. Weiterhin setzt VW auch auf einen Erdgasmotor – die in Deutschland am schnellsten wachsende Antriebsart, wenngleich auch auf niedrigem Niveau. Der neue Motor bekommt 1,5 Liter Hubraum und leistet 130 PS. Er kann auch mit synthetisch hergestelltem Gas angetrieben werden, das als CO2-neutral gehandelt wird. Vorteil gegenüber Elektroautos: die Alltagsreichweite von knapp 700 Kilometern.
Die Diesel (sie werden erstmals auch bei Audi für die Modelle A4, A6 und die SUVs mit Längsmotor genutzt) profitieren ebenfalls von der Massen-Elektrifizierung. Gekoppelt mit einem Startergenerator im 12-Volt-System, sollen Verbrauch und CO2-Emissionen um etwa zehn Prozent geringer ausfallen. Heißt konkret: Beim Einstiegsdiesel sinkt der Werksverbrauch von 4,1 auf unter vier Liter – obwohl er künftig im realistischeren WLTP-Prüfverfahren ermittelt wird. Das aber reicht noch nicht, um die VW-Diesel richtig sauber zu bekommen. Daher werden alle Leistungsvarianten mit Partikelfilter und SCR-Kat ausgerüstet, den sich VW bisher bei den 1,6-Liter-Dieseln gespart hat.

Neue Kompaktklasse-Modelle (2019, 2020 und 2021)

Alfa Romeo Giulietta IllustrationVW Golf 8 IllustrationSeat Leon Illustration
Auch die beiden Sportler GTI und R werden zukünftig elektrifiziert, bereits der Einstiegs-Sportler steht mit 250 PS schon gut im Futter Garantiert nichts anbrennen lässt der GTI Performance, der 300 PS leisten könnte. Nachdem Audi, wie man hörte, sich weigerte, den Fünfzylinder an VW auszuleihen, griffen die Herren in Wolfsburg unvernünftig tief in die Tasche und entwickelten eigens für die R-Versionen einen 3,0-Liter-Biturbo-VR6 mit 400 PS und 450 Nm.

Preis: Golf wird nicht teurer

Bei so viel neuer Technik müssen doch die Preise steigen, oder? Nix da, sagt VW. Und gibt den Preisvorteil der Technikplattform, auf der mittlerweile alle Modelle vom Polo bis zum Mega-SUV Atlas in den USA basieren, an den Kunden weiter. Denn der Golf wird nicht teurer, startet mit besserer Ausstattung und serienmäßig fünf Türen bei knapp 18.000 Euro.

Bildergalerie VW Golf 8 (2018)

Gebrauchtwagen: Golf 7 ab 8000 Euro

Seit 2012 ist der Golf 7 bei uns auf dem Markt – er ist einer der beliebtesten Gebrauchten.

Der Golf gehört unbestritten zu den beliebtesten Gebrauchtwagen – und das nicht nur in Deutschland. Seit Herbst 2012 ist Generation sieben auf dem Markt (86 bis 300 PS). Technisch basiert der kompakte Wolfsburger auf dem neuen modularen Querbaukasten (MQB). Schummelsoftware und reißende Steuerketten beim TSI sind somit kein Thema. Bei aller Euphorie heißt es trotzdem Augen auf beim Golf-Gebrauchtwagenkauf. So macht das Siebengang-DSG unabhängig von der Motorenwahl hin und wieder Probleme. Gebrauchte Golf VII starten bei rund 8000 Euro – dafür gibt es den Einstiegsbenziner mit 86 PS. Sparer und Vielfahrer können getrost zum Basisdiesel 1.6 TDI (90/105/110 PS) greifen, der ausreichend kräftig und sehr sparsam ist. Wer wenig, aber gern flotter fährt, ist mit dem 140 PS bzw. 150 PS starken 1.4 TSI gut bedient (ab 9000 Euro). Darüber rangieren auf Benzinerseite nur GTI- und R-Modelle mit bis zu 300 PS (ab 25.000 Euro). Die Elektro- und Plug-in-Hybrid-Modelle sind bis dato nur äußerst selten auf dem Gebrauchtwagenmarkt anzutreffen.
Alles auf einen Blick: Gebrauchte VW Golf

Autoren: , Georg Kacher, Katharina Berndt, Elias Holdenried

Stichworte:

Kompaktklasse

Diesen Beitrag empfehlen

Anzeige

Automarkt

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.