Neue VW (2019, 2020, 2021, 2022 und 2024)

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VW ID Buzz (2022): Preis, Reichweite, Maße, Bulli, Marktstart

Der VW E-Bulli für 2022

Der ID Buzz soll 2022 den VW-Bus beerben. Der Nachfolger des VW Bulli wird elektrisch fahren, orientiert aber am Design seines Urahns T1.
Seit 17 Jahren wird experimentiert, jetzt elektrifiziert Volkswagen eine seiner größten Ikonen: Den VW Bus. Das Projekt hat vor wenigen Wochen die Serienfreigabe im Konzern erhalten. Ab dem Jahr 2022 soll der elektrische Bulli im altbekannten Design, aber völlig modern als ID Buzz auf der Straße unterwegs sein. Das bedeutet: kurze Überhänge und eine flache Front ohne Motorhaube. Die Optik ist eine Hommage an die erste Generation des Kleintransporters.

Die Illustrationen sind nach Insider-Informationen angefertigt worden.

Mehr als ein paar Designelemente haben T1 und ID Buzz aber nicht gemeinsam. Anders als beim Original verzichtet VW auf einen klassischen Frontlenkeraufbau und setzt den Fahrer hinter die Vorderachse. Auch der Antrieb hat nicht mehr viel mit dem Ur-Bulli zu tun: Zwei Elektromotoren sollen den neuen Bus antreiben, an jeder Achse einer. Die Abmessungen sollen schrumpfen. Anders als die bereits bekannte Studie (4,94 Meter) soll der Serienbus lediglich 4,60 Meter lang sein, das entspricht in etwa der Länge eines VW T3. Damit würde sich der Transporter zwischen Touran und Sharan einordnen. Klingt erst mal nach weniger Platz im Innenraum, aber: Dank des fehlenden Verbrenners und dem dadurch gewonnenen Raum soll der ID Buzz innen nicht kleiner sein als der T6. Preislich soll der E-Bus unter 40.000 Euro starten.

Neue E-Autos (2019 bis 2024)


Lieblingsprojekt der VW-Chefs

Seit 2001 versucht VW, den Bulli in Form eines E-Autos wiederzubeleben. Vorstände wie Ferdinand Piëch, Bernd Pischetsrieder, Martin Winterkorn und Matthias Müller hatten sich daran versucht, scheiterten aber an dem Projekt. Dann kam der "Modulare Elektrifizierungsbaukasten" (MEB). Nun konnte der damalige VW-Markenchef und heutige Vorstand Herbert Diess den neuen Bus wirklich in Auftrag geben. Neben der Plattform spielte VW auch der eigene Vertrieb einen Streich. Während Modellen wie dem kommenden ID Neo und E-Autos in Passat-Größe ein hohes Verkaufspotenzial zugeschrieben wurde, sahen die Betriebswirte beim ID Buzz schwarz. Das hat sich mittlerweile geändert. VW müsste jährlich 80.000 E-Bullis verkaufen – eine Zahl, die die Verantwortlichen dem Bus nun zutrauen. Ein Insider äußerte sich gegenüber AUTO BILD: "Den Bulli zu realisieren war wichtig. Wenn wir das schaffen, schaffen wir alles."

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Technische Probleme bremsen E-Bulli

Da der Bus den frühen Urahnen mit Heckantrieb ähneln soll, entfällt beim ID Buzz die Motorhaube. Möglich macht das die E-Plattform, da alle für die Fahrt nötigen Komponenten im Boden des ID verbaut sind. Dadurch musste aber eine neue Lenkung konstruiert werden. Wie es um die Leistungsdaten des Antriebs steht, verrät VW noch nicht. Vermutlich führen die Wolfsburger ihr Baukastensystem fort. Damit erhält der elektrische Bus die Motoren des ID Neo. Für den Neo liegen zwar noch keine technischen Daten vor, dafür aber für die Studie seines Konzernbruders Seat el-Born: Der Spanier wird von einem 150-kW-Elektromotor (204 PS) angetrieben. Damit könnte die theoretische Systemleistung des E-Bullis mit zwei Motoren bei bis zu 220 kW (300 PS) liegen. Die Reichweite soll dank neuer Akkutechnologien bis zu 600 Kilometern betragen.
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