Bildergalerie VW ID.3 (2020)

Bildergalerie VW ID.3 (2020)

VW ID.3 (2020): Preis, Reichweite, kaufen, bestellen, Anhängerkupplung, Ausstattung, Akku

Alle Infos zum VW ID.3

Der ID.3 ist VWs erstes reines Elektroauto. Der Wolfsburger ist ab sofort für über 35.000 Euro bestellbar. AUTO BILD hat alle Infos!

Vorstellung, Marktstart und Preis

Mit dem ID.3 hat VW sein erstes Elektroauto auf der neuen MEB-Plattform auf den Markt gebracht. Der Kompakte erinnert optisch an den Golf und wird mit drei verschiedenen Batterien und entsprechend variierenden Reichweiten angeboten. Bis zu 550 elektrische Kilometer sind mit dem ID.3 möglich. Den Elektromotor gibt es in zwei Leistungsstufen mit 110 kW (150 PS) oder 150 kW (204 PS). Der Marktstart für den ID.3 ist bereits erfolgt, ausgeliefert wird im Oktober.
Mobile E-Auto-Ladegeräte

Juice Booster 2 (bis 22 KW)

Preis*: 999 Euro

NRGkick 32 A Light (bis 22 KW)

Preis: 950,90 Euro

NRGkick 16 A Light (bis 11 KW)

Preis: 925,90 Euro

*Preise: Stand 20.04.2020

Preise: Bei 35.575 Euro geht's los (Update!)

Seit dem 20. Juli 2020 ist der ID.3 für die breite Masse bestellbar. Dank der Öffnung des Konfigurators sind damit auch die Preise und Ausstattungsvarianten fast vollständig bekannt. Den Einstieg beim ID.3 bildet aktuell das "Pro-Performance"-Modell. Für 35.575 Euro gibt es hier laut VW eine Reichweite von bis zu 420 km nach WLTP und einen 150-kW-E-Motor. Darüber rangieren weitere Ausstattungspakete, die Features wie ein beheiztes Lenkrad, Matrix-LED-Scheinwerfer, Keyless Access und Verstelldämpfer in das E-Auto bringen. Der am besten ausgestattete ID.3 mit 58-kW-Batterie kostet als ID.3 "Max" 45.917 Euro. Absolutes Top-Modell ist der ID.3 "Tour". Er kostet 48.432 Euro und verfügt über eine größere Batterie mit 77 kWh sowie 550 km Reichweite nach WLTP. Hier sind Massagesitze und ein Head-up-Display Serie. Der absolute Basis mit kleiner 45-kWh-Batterie und schwachem 110-kW-Motor ist noch nicht erhältlich.

Design und Abmessungen

So lang wie ein Golf, aber ein Radstand wie beim Passat: Das ist der VW ID.3.

Grundsätzlich greift der ID.3 die Golf-Silhouette auf, allerdings abgewandelt und aerodynamisch optimiert. So fehlt beispielsweise der Kühlergrill an der Front. Stattdessen rahmen zwei LED-Leisten von den Scheinwerfern ausgehend das VW-Logo links und rechts ein. Die Scheinwerfer selbst bestehen aus Matrix-LEDs mit 750 Lumen. In der Seitenansicht fällt als zusätzliches Designelement ein rautenförmiges Muster an der C-Säule auf. Der Ladeanschluss befindet sich dort, wo bei konventionellen VW-Modellen der Tankdeckel sitzt. Am Heck sticht vor allem die dunkel abgesetzte Glas-Heckklappe ins Auge. An drei Seiten wird sie von Aerodynamik-Elementen eingerahmt, unten zeigt sich eine ähnliche Lichtgestaltung wie an der Front: Auch hier führen zwei Lichtleisten von den Leuchten in Richtung Logo, sie sind jedoch kürzer gestaltet als die an der Front. Der ID.3-Schriftzug ist, typisch VWs neue Designsprache, in Einzelbuchstaben unter dem Logo angebracht. Die Abmessungen erinnern an den Golf: Mit 4,26 Metern ist der ID.3 ungefähr genauso lang, die Breite gibt VW mit 1,81 Meter an. Nach oben streckt sich der ID.3 auf 1,55 Meter – wie ein Golf Sportsvan. Mit 2,77 Meter Radstand fährt das Elektroauto allerdings auf Passat-Niveau.

Innenraum: Fast ohne Knöpfe

Im Cockpit werden nur noch der Warnblinker und die Fensterheber über klassische Knöpfe bedient.

Der Innenraum des ID.3 kommt fast komplett ohne Knöpfe aus. Bis auf Bedienelemente für Fensterheber und Warnblinker hat VW alle konventionellen Bedieneinheiten durch Touchflächen ersetzt. Der Blick hinters Lenkrad erinnert an den BMW i3: Der Bildschirm mit dem digitalen Tacho ist auf das Armaturenbrett aufgesetzt, der Gangwahlhebel ist in die Seite des Displays integriert. Auch das dem Fahrer zugewandte, zehn Zoll große Zentraldisplay ist auf dem Armaturenbrett aufgesetzt. Das kann per Touch oder Sprachbefehl ("Hallo ID") bedient werden. Das sogenannte ID.Light, eine Lichtleiste im Armaturenbrett, zeigt an, ob das Auto gerade dem Fahrer oder dem Beifahrer antwortet. Um das Licht oder die Scheibenheizung einzuschalten, gibt es eine eigene kleine Touch-Bedieneinheit im Armaturenbrett links neben dem Lenkrad. Optional kann man sich für den Innenraum ein Head-up-Display mit Augmented Reality holen, das beispielsweise Navigationsbefehle optisch drei bis zehn Meter vor dem Auto auf die Straße "legt". Den Platz, den normalerweise der Mitteltunnel einnimmt, nutzt man im ID.3 als Stauraum, Becherhalter und eine optionale induktive Ladestation fürs Smartphone. Der verlängerte Radstand im Vergleich zum Golf kommt vor allem den Passagieren zugute, denn der Kofferraum bleibt mit 385 Litern auf Golf-Niveau (dort 380 Liter).

Fahren: Erste Fahrt im ID.3-Prototyp

Der Prototyp beschleunigt aus geringen und mittleren Geschwindigkeiten immer wieder äußerst dynamisch.

Obwohl der mit wilder Tarnfolie verzierte Proband nach Aussagen des Entwicklungsteams ausschließlich die Themen Antrieb und Klimatisierung bespielen soll, fährt sich das rund 1,6 Tonnen schwere Kompaktklassemodell überraschend erwachsen. Überaus flott hängt das elektrische Integrationsstufenfahrzeug am Gas und beschleunigt gerade aus geringen und mittleren Geschwindigkeiten immer wieder äußerst dynamisch. Module wie Lenkung, Bremsen und Fahrwerk machen bei dem Testmodell, das seine schwarze Kunststoffheckklappe hinter der weiß-schwarzen Folie verbirgt, einen guten Eindruck. Das Platzangebot des ID.3 ist deutlich üppiger als beim ähnlich dimensionierten Golf. Grund sind der rund zehn Zentimeter längere Radstand und der fehlende Verbrennungsmotor, der das Armaturenbrett deutlich nach vorne rutschen lässt und damit wertvolle Zentimeter im Fond freiräumt.

Ausstattung: Viele Assistenten

Der VW ID.3 ist mit einer Reihe von Assistenzsystem verfügbar, die das E-Auto aufs autonome Fahren vorbereiten. Dazu gehören der Front Assist mit Notbremsfunktion und Multikollisionsbremse, der Spurhalte- und Spurwechselassistent, der Parkassistent mit Rückfahrkamera und eine Einparkhilfe mit Rangierbremsfunktion. Auf der Aufpreisliste steht unter anderem eine spezielle Kupplung mit 75 Kilo Stützlast, die den Transport schwererer Fahrräder bzw. Pedelecs erlaubt. Außerdem bietet VW mit dem ID.Charger eine eigene Wallbox in zwei Versionen mit unterschiedlicher Ladeleistung an. Optional kann die Wallbox auch ans Internet angeschlossen und per Fernzugriff bedient oder mit einem Stromzähler ausgestattet werden.

Batterie, Reichweite, Laden und Motor

Den ID.3 gibt es in zwei Leistungsstufen mit 150 oder 204 PS und jeweils 310 Nm Drehmoment.

Für den Antrieb des ID.3 sorgt ein permanenterregter Synchronmotor an der Hinterachse. Der leistet 110 kW (150 PS) oder 150 kW (204 PS) und jeweils 310 Nm Drehmoment. Ein Eingang-Getriebe bringt die Kraft über die Hinterräder auf die Straße. VW bietet für das Elektroauto drei Batteriepakete mit verschiedenen Reichweiten (gemessen nach WLTP) an. Den Einstieg bietet eine 45-kWh-Batterie mit 330 Kilometern Reichweite, die mittlere Ausführung mit 58 kWh soll 420 Kilometer ermöglichen. Die größte Batterie speichert 77 kWh für bis zu 550 Kilometer. Typisch Elektroauto ist die Höchstgeschwindigkeit begrenzt, beim ID.3 sind nicht mehr als 160 km/h drin. Dank Schnellladetechnik (Ladeleistung von 100 kW) lässt sich in 30 Minuten Strom für 290 Kilometer laden. Auf die Batterien des ID.3 gibt VW eine Garantie von acht Jahren oder 160.000 gefahrenen Kilometern.

Bildergalerie VW ID.3 (2020)

Anzeige

Automarkt

Bei autohaus24.de Neuwagen günstig kaufen und Geld sparen.

Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.