Wer ein Elektroauto fährt, kann seinen Wagen an öffentlichen Ladestationen aufladen. Auch wenn diese immer mehr werden: Leider müssen dabei die unterschiedlichsten Tarife überblickt werden. Dann doch lieber bequem, sicher und günstig zu Hause Strom tanken. Und zwar an einer Wallbox.
Möglichkeiten, die den Geldbeutel schonen, bieten die Wallbox-Stromtarif-Ladepakete von Vattenfall. Ein ganz besonders günstiges Angebot macht der Energieversorger nun in Zusammenarbeit mit Tchibo: Dabei gibt's eine bewährte Wallbox Charge Amps Halo für 99 Euro (exklusive Installation) – und damit mehr als 1000 Euro unter dem Normalpreis (UVP). Geliefert wird die Box laut Tchibo innerhalb von vier Wochen.
Grundlage für den Vorteilspreis ist der Vertragsabschluss mit Vattenfall für den Tarif "Natur24 Strom Wallbox" (100 Prozent TÜV-zertifizierter Ökostrom) mit 24 Monaten Laufzeit. Der individuelle Preis variiert je nach Wohnort und Verbrauch. Auf Wunsch erhalten Tchibo-Kunden auch die Vattenfall-LadeApp und -karte, mit der sie an 90.000 Ladepunkten in Europa zum Festpreis von 45 Cent/kWh fürs AC-Laden und 59 Cent/kWh fürs Schnellladen Strom zapfen können.

Ladepakete mit zwei verschiedenen Wallboxen

Bereits seit Längerem gibt es bei Vattenfall die Steckdose fürs E-Auto in zwei günstigen Paketen. Die günstigere von zwei zur Wahl stehenden Wallboxen heißt Charge Amps Halo (ab 299 Euro). Sie bietet 11 kW Ladeleistung, lädt dreiphasig und kommt mit einem 7,5 Meter langen Kabel (Typ-2-Stecker), das bis minus 25 Grad Celsius biegsam bleibt.
Charge Amps Halo - Vattenfall Wallbox
Die Installation der beleuchteten Wallbox muss nicht unbedingt an einer Wand erfolgen. Ein Pfahl eignet sich auch.

Die Charge Amps Halo wiegt vier Kilogramm und kann an einer Wand oder auch an einem Pfahl mit flacher Oberfläche angebracht werden. Betrieben wird die Ladebox mit einer Spannung von 230/400 Volt, 50 Hz und 16 Ampere. Ein Gleichstromschutz ist integriert, ein Fehlerstromschutzschalter Typ A (FI-Schalter) wird zusätzlich benötigt. Das Gehäuse der Charge Amps Halo besteht aus recyceltem Aluminium. Ein integriertes Leuchtband macht sie bei Dunkelheit sichtbar und gibt zudem den Ladestand an.

Charge Amps Halo für extreme Witterung konzipiert

Die höchste aktuell am Markt verfügbare Schutzklasse IP66 sorgt laut Hersteller dafür, dass die Charge Amps Halo nicht nur Regen aushält, sondern sämtlichen nordeuropäischen Witterungsverhältnissen widersteht. Soll der Zugang zur Wallbox geschützt werden, kann das via RFID-Technologie gesteuert werden.
Charge Amps Halo - Vattenfall Wallbox
Keine Angst vor Frost: Die Wallbox Charge Amps Halo ist für skandinavische Witterungsverhältnisse ausgelegt.
Diese Steuerung läuft kostenlos über ein Onlineportal, das zusätzlich noch weitere Funktionen bietet. Ebenso kann die Wallbox beispielsweise per WLAN mit jedem beliebigen Backend verbunden werden.

Wallbox Keba KeContact P30 X-Series lädt mit bis zu 22 kW

Die andere günstige Wallbox heißt Keba KeContact P30 X-Series. Sie ist ab 499 Euro zu haben und lädt mit bis zu 22 kW, kann aber auf 11 kW eingestellt werden. Das Kabel der Keba-Box ist laut Vattenfall sechs Meter lang, ihr Gewicht wird mit 4,8 bis fünf Kilogramm angegeben. Ihr Typ-2-Stecker entspricht dem europaweiten Standard.

Bildergalerie

Charge Amps und KEBA-Wallbox - Vattenfall Wallbox
Charge Amps und KEBA-Wallbox - Vattenfall Wallbox
Charge Amps und KEBA-Wallbox - Vattenfall Wallbox
Kamera
Diese günstigen Wallboxen gibt es bei Vattenfall
Charge Amps und KEBA-Wallbox - Vattenfall Wallbox
Die Keba KeContact P30 X-Series ist für bis zu 22 kW ausgelegt und bietet einen geeichten Stromzähler.
Auch die Heim-Ladestation von Keba bietet einen RFID-Zugangsschutz und wird über ein Web-Interface gesteuert. Der Unterschied zur kleineren Wallbox-Schwester: Die KeContact P30 X-Series hat ein Verbrauchsdisplay, und sie verfügt über einen geeichten Stromzähler. Damit ist sie die richtige Wahl für alle, die das Zuhause-Laden ihres Dienstwagens abrechnen wollen.

Keine Wallbox-Förderung beim Bund mehr

Bis Ende Oktober 2021 war es Privatleuten möglich, 900 Euro Wallbox-Förderung beim Bund zu beantragen, doch die Fördermöglichkeit ist mittlerweile ausgelaufen.