Die gute Nachricht gleich zu Anfang: Moderne Winterreifen sind auf Schnee und Eis absolut verlässliche Partner. Ob an schneeglatten Steigungen, beim Anfahren an vereisten Kreuzungen oder beim Bremsen bei Talfahrt – nie zuvor haben unsere Winterreifen so zuverlässig auf Schnee funktioniert wie heute. Das liegt zum einen an der verbesserten Technologie und der Kreativität von Entwicklern und Chemikern der Reifenindustrie. Zum anderen aber auch an den immer breiter werdenden Laufflächen der Winterreifen. Viel Gummi auf der Piste sorgt bekanntlich für guten Grip, diese Regel aus dem Motorsport lässt sich auch auf den Winterreifen übertragen.
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Im Überblick: Alle Winterreifen-Tests
Mit wachsender Anzahl der Schnittkanten und feinen Einschnitten in den Profilblöcken, den Lamellen, steigt bei ihnen das Gripniveau auf Schnee und Eis. Aber, und das ist die schlechte Botschaft unseres Vergleichs, leiden darunter die Qualitäten auf trockener und nasser Piste. Verlängerte Bremswege und mangelnde Stabilität der Hinterachse sind die möglichen Folgen. Ausgerechnet der einzige Y-Winterreifen im Test (Freigabe bis Tempo 300) hat hier die größten Probleme. Drei Meter verliert der Vredestein beim Bremsen aus Tempo 100 auf seine Konkurrenten, nahezu zehn Meter auf den Sommerreifen. Das kann am Stauende teuer werden. Nur mit ausgewogener Leistung bei jeder Witterung kommt man in unserem Vergleich auf die vorderen Ränge.
Welcher Winterreifen das Rennen macht, lesen Sie in der Bildergalerie. Dort haben wir die wichtigsten Ergebnisse des Tests zusammengefasst. Den kompletten Artikel mit allen Daten und Tabellen gibt es im Online-Artikelarchiv als PDF-Download.