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Gebrauchte VW Golf GTI

Gebrauchte VW Golf GTI
Das Kürzel "GTI" ist längst zu einem Mythos geworden. 1976 kam der erste GTI, mittlerweile ist die sechste Generation zu den Händlern gerollt. Doch welcher GTI ist empfehlenswert?Bild: Mikel Prieto / AUTO BILD Spanien (Foto)
Gebrauchte VW Golf GTI
Das Original: Golf I GTI, 810 kg leicht und 110 PS stark, im Schiebebetrieb brabbelt es aus dem Endrohr, das knackige Fahrwerk sorgt für Kart-mäßiges Handling. Doch das erste Modell mit den kleinen Rückleuchten und im Original-Zustand ist sehr, sehr selten.Bild: Mikel Prieto / AUTO BILD Spanien
Gebrauchte VW Golf GTI
Kennzeichen Spucknapf und Schottenkaro: Der Golf I GTI setzt sich mit dem kultigen Spucknapf-Lenkrad und Sitzen im Schottenkaro-Dessin von den Brot- und Butterversionen ab.Bild: Mikel Prieto / AUTO BILD Spanien
Gebrauchte VW Golf GTI
Der Fahrersitz ist häufig verschlissen. Wenn Sie einen Golf I GTI suchen, sollten Sie viel Geduld mitbringen. Die meisten angebotenen Einser-GTI sind entweder verbastelt oder runtergerockt, mit viel Glück finden Sie ab 5000 Euro ein einigermaßen brauchbares Exemplar. Der Zustand der Karosserie entscheidet über den Preis. Top-Exemplare der ersten Serie kosten weit über 10.000 Euro!Bild: Mikel Prieto / AUTO BILD Spanien
Gebrauchte VW Golf GTI
Hauptproblem des ersten Golf: Rost. Der Gammel nagt auch an tragenden Teilen wie hier am Längsträger im Motorraum. Blechteile gibt es jedoch reichlich, nur einige Original-GTI-Details wie Sitzbezüge oder Dachhimmel sind nicht mehr lieferbar. Mechanisch ist der Golf I GTI solide, von oft verschlissenen Ventilschaftabdichtungen abgesehen.Bild: Heiner Schuldt
Gebrauchte VW Golf GTI
Der Langzeit-GTI: In Sachen Langlebigkeit und Rostvorsorge ist der Golf II (1983 bis 1992) ganz weit vorn. Das ist die gute Nachricht. Die schlechte: Ist es ein GTI, waren die Vorbesitzer meist Sammelbesteller im D&W-Katalog, bauten mit Spoilern, Schürzen und Flip-Flop-Lackierungen das Original zur Proll-Karre um.Bild: Mikel Prieto / AUTO BILD Spanien
Gebrauchte VW Golf GTI
Braves GTI-Cockpit: So sah es auch in manch einem 55-PS-Fahrschulauto aus. Das Schottenkaro der Sportsitze ist ganz dezent. Besonders schön sind Sondermodelle wie der Edition One mit Recaro-Sportsitzen und BBS-Rädern.Bild: Mikel Prieto / AUTO BILD Spanien
Gebrauchte VW Golf GTI
Ölige Sache: Viele Getriebe sind inkontinent. Doch nach 20 Jahren ist das völlig normal! Genau wie undichte Wasserpumpen, ausgeleierte Stoßdämpfer, und ausgeschlagene Lenkgelenke. Auch die Scheinwerfer sind meist blind.Bild: Heiner Schuldt
Gebrauchte VW Golf GTI
Da springt kein Funke über: Marode Kerzenstecker und verschlissene Verteilerkappen sind keine speziellen Golf-Schwächen, doch typische Verschleißmerkmale älterer Autos. Späte Baujahre (mit rund 200.000 km) in gepflegtem Zustand gibt es ab rund 4000 Euro.Bild: Heiner Schuldt
Gebrauchte VW Golf GTI
Der Golf III GTI kam im Sommer 1992 auf den Markt, zunächst nur mit dem Zweilitermotor und 115 PS. Der auch im Golf GL oder im Passat angebotene Motor lässt kein GTI-Feeling aufkommen, ist dafür sehr langlebig. Ganz im Gegensatz zur Karosserie, die häufig von der braunen Pest befallen ist.Bild: Mikel Prieto / AUTO BILD Spanien
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Cockpit und Lenkrad teilt sich der Wolfsburger "Super-Golf" mit den schwächeren Brüdern. Die giftgrünen Ledersitze des Sondermodells Colour Concept schmerzen heute noch in den Augen. Der Golf III ist der günstigste aller Golf-Generationen, ab 1500 Euro geht es los.Bild: Mikel Prieto / AUTO BILD Spanien
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Gammel-Golf: Rost ist beim Golf III fast immer ein Thema. Hier gab es vorher mal einen kleinen Unfall. Die Verarbeitung ist nicht langzeitstabil, mit der Zeit wird der Golf zur Klapperkiste. Verantwortlicher der Golf-III-Miserie: Ex-VW-Kostenkiller Lopez.Bild: Holger Schaper
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Wackelkandidat: Die Gummilager der Verbundlenker-Hinterachse schlagen oft aus. Der Austausch erfordert Spezialwerkzeug und ist deshalb nichts für Heimwerker. Auch die Bremsschläuche sind beim Golf anfällig und wurden häufig schon beim ersten TÜV beanstandet. Neuere Leitungen sind langzeitstabiler.Bild: Holger Schaper
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GTI in geheimer Mission: Der ab 1997 gebaute Golf IV ist rein äußerlich kaum als sportliche Top-Variante zu erkennen. Das liegt am dezenten Auftritt, kein rot umrandeter Kühlergrill, kein Schottenkaro. Beim Vierer verkam der GTI zu einer reinen Ausstattungsvariante wie Comfortline oder Trendline. Unter der Haube durfte wahlweise sogar ein 115-PS-TDI nageln.Bild: Mikel Prieto / AUTO BILD Spanien
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Auch im Cockpit sieht es aus wie in einem Vertreter-Golf. Gegen Aufpreis gab es ein Navigationssystem. Das Platzangebot ist sehr gut, auch technisch ist der Golf IV GTI noch immer auf der Höhe. Vier Airbags, ABS, Servolenkung und ESP sind immer an Bord.Bild: Mikel Prieto / AUTO BILD Spanien
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Typischer Golf-IV-Fehler: defekte Fensterheber. Weitere Verarbeitungsschwächen: Klappergeräusche, knackende Türschlösser, wackelnde Sitze. Vorteil des Golf IV: Es finden sich noch viele original erhaltene GTI aus erster Hand, ab rund 5500 Euro geht es los (Baujahr 1999, 120.000 km).Bild: Toni Bader
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Abgenutzt: Die Aufhängung der Hinterachse hat im Alter zu viel Spiel. Auch der 150 PS starke Fünfventiler hat seine Schwächen, defekte Turbolader und gerissene Zylinderköpfe kommen vor. Der Rostschutz ist erheblich besser als beim Vorgänger, da gibt es keine Probleme.Bild: Ronald Sassen
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Wir wollen hier nicht ins Schwärmen geraten, aber als VW 2004 den Golf V GTI vorstellte, kämpften sämtliche Haare an Ober- und Unterarmen um einen Stehplatz – Gänsehaut-Alarm! Kein Wunder: Der GTI sieht gut aus (Schottenkaro, rot umrandeter Kühlergrill, abgeflachtes Lenkrad), fährt gut (200 PS) und ist als Gebrauchter bezahlbar (ab 13.000 Euro).Bild: Sven Krieger
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Der Fünfer GTI trägt die Gene des ersten GTI: Ein Alleskönner mit viel Kraft, der dennoch nicht säuft (rund 10 Liter Super plus), mit angenehm straffen Fahrwerk, aber trotzdem komfortabel genug für die Langstrecke – so war es auch beim ersten Golf GTI.Bild: Sven Krieger
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Größtes Problem des GTI sind wie bei jedem heißen Kompakten die Vorbesitzer. Denn auch ein technisch solides Auto wie der Golf V nimmt Kaltstarts im roten Drehzahl-Bereich oder Chiptuning irgendwann übel.Bild: Sven Krieger
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Die Verarbeitungsqualität des Golf V schwankt: Manche GTI bleiben auf welliger Straße völlig stumm, andere klappern wie eine Sammeldose der Heilsarmee. Ab 13.000 Euro werden Golf GTI mit rund 50.000 Kilometern gehandelt – die Hälfte des Neupreises.Bild: Sven Krieger
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Der Golf GTI macht nicht nur den Fahrer, sondern auch Familie und Freunde glücklich. Er bietet noch ordentlichen Komfort, langstreckentaugliche Sitze und ein großzügiges Raumangebot. Die Bedienung ist ohne Fehl und Tadel. VW-Macke: Der Softlack an Schaltern und Griffen im Cockpit löst sich im Lauf der Jahre.Bild: Ronald Sassen
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Gar nicht kleinkariert: Die Recaro-Sportsitze sind ausgezeichnet konturiert, wackeln aber mitunter in den Führungen.Bild: Ronald Sassen
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Fürs große Gepäck: In den Golf-Kofferraum passen – je nach Sitzkonfiguration – zwischen 350 und 1305 Liter.Bild: Ronald Sassen
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Serienmäßig leuchtet der Golf V GTI seinem Piloten mit ganz normaler Lichttechnik den Weg aus. Xenon-Scheinwerfer waren aufpreispflichtig. Die Scheinwerfergehäuse sind häufig undicht.Bild: Toni Bader
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Die in jeder Lage mitreißende Kraftentfaltung des Zweiliter-Turbos (200 PS, 280 Nm) macht einfach nur Laune, der maskulin-melodische Sound animiert zum Ausdrehen der perfekt rastenden Gänge.Bild: Ronald Sassen