Der neue Fiat 500 im Alltagstest von Leserin Marianne

Das Leben kann so bunt sein

Der neue Fiat 500 im Alltagstest

Wie heißt er denn nun? Hersteller Fiat nennt ihn schlicht „Der neue Fiat 500“. Am Heck steht „Fiat 500e“. Wie auch immer, der neue Fiat 500 kommt jetzt jedenfalls mit e, also Batterieantrieb, und zwar ausschließlich. Wie es um die Alltagstauglichkeit des komplett neu entwickelten Kleinwagens steht, wollen wir gemeinsam mit Fiat und einer Leserin im dritten Teil unserer Aktionsserie „Das Leben kann so bunt sein“ überprüfen.

So schlägt sich der elektrische Fiat 500

Für den dritten Teil unserer Testserie haben wir Yoga-Lehrerin Marianne May eingeladen, das Fiat 500 Cabrio zwei Wochen lang zu testen. Im Leben der 33-Jährigen sind Beweglichkeit, Sportlichkeit und Dynamik genauso wichtig wie Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit. Alles Werte also, die sich auch beim neuen Fiat 500 finden lassen. Mit seinen 23,8 bzw. 42 kWh großen Batterien kommt er bis zu 180 bzw. 320 Kilometer weit – perfekt für den Großstadtdschungel.

Aber nicht nur den möchte die Frankfurterin mit ihrem neuen Gefährt erkunden: „Ich plane, in den 14 Tagen auch längere Ausflüge zu machen“, sagt sie. Kein Problem, denn der Fiat hat das neue Uconnect-Infotainmentsystem an Bord. Damit kann Marianne ihr Smartphone kabellos verbinden und die Apps über das große 10,25-Zoll-Touchdisplay steuern – und so etwa mit dem Navi das nächste Ziel ansteuern. „Am besten gefallen mir die vielen Designdetails des neuen 500“, sagt Marianne.

So fährt der erste vollelektrische Fiat

Das Leben kann so bunt sein

So fährt der erste vollelektrische Fiat

Der neue Fiat 500 im Praxistest: Unsere Leserin Marianne May hat den ersten vollelektrischen Fiat für zwei Wochen im Alltag gefahren. Lesen Sie, wie sich der Italiener schlägt!

Wie wird der neue Fiat 500 den individuellen Bedürfnissen von Marianne May gerecht? Wie schneidet der Italo-Stromer in Bezug auf Nachhaltigkeit und Sportlichkeit ab? Die Frankfurterin weiß nur Gutes zu berichten. "Ich habe mit dem Fiat auch weite Ausflüge gemacht", sagt sie. "Nach einem Tagesausflug in den Taunus war noch genügend Saft in der Batterie, um am nächsten Tag sorglos zu meinen Kunden zu kommen." Die Yoga-Lehrerin besucht ihre Schüler und Schülerinnen im gesamten Stadtgebiet. "Besonders gefallen hat mir der spritzige Anzug des Fiat", sagt sie. Wer den richtigen der drei Fahrmodi (Normal, Range und Sherpa) einstellt, bewegt den ersten vollelektrischen Fiat besonders stromsparend. Im sogenannten Range-Modus rekuperiert der Antrieb deutlich mehr Energie als normal. "Mit dem Ein-Pedal-Modus hatte ich anfangs meine Schwierigkeiten, aber wenn man sich daran gewöhnt hat, macht es Spaß, und es wird zur Challenge, das Bremspedal nicht mehr zu benutzen", sagt Marianne. "Den Sherpa-Modus, bei dem man nur noch 80 km/h und ohne Klima fahren kann, benötigt man nur, wenn es mal knapp wird."

Leserin Marianne testet den neuen Fiat 500

Und wie schneidet das Uconnect-Infotainment-System ab? "Richtig gut finde ich den riesigen Touchscreen und dass ich mein Handy kabellos anbinden kann", zeigt sich Marianne begeistert. Praktisch, denn dank Apple CarPlay hat man so Zugriff auf alle Lieblingsapps und kann sich problemlos durch die Stadt navigieren lassen oder die eigene Playlist hören – ohne das Handy aus der Tasche zu nehmen.

Bleibt noch das Design: "Auf den ersten Blick sieht der neue 500 so aus, wie ein Fiat 500 aussehen muss", sagt die Frankfurterin. Im Detail fallen dann aber doch viele Neuerungen auf. Dabei sind die gewachsenen Dimensionen – er ist ca. sechs Zentimeter breiter und länger geworden – noch am unauffälligsten. "Mir gefallen die vielen liebevoll gestalteten Details wie etwa die Scheinwerfer oder das neue 500-Logo, das man überall im Auto findet." Ein besonderer Clou ist auch der neue Türmechanismus – entriegelt wird per Druck auf einen elektrischen Taster.

Neben der normalen Karosserievariante bietet Fiat den neuen 500 auch als 3+1 an, bei dem sich hinter der Beifahrertür eine halbe Tür gegen die Fahrtrichtung öffnen lässt. Das erleichtert den Einstieg in den Fond. Marianne hat das Cabrio getestet und bei jedem Sonnenstrahl das Verdeck geöffnet, sagt sie. "Schade eigentlich, dass ich den Fiat heute schon abgeben muss. Er ist mir richtig ans Herz gewachsen!"

Im Sommer geht die Serie mit der Vorstellung des neuen Fiat Tipo weiter.