Zündkerzen für Mercedes-Benz B-Klasse online kaufen

Zündkerzen für Mercedes-Benz B-Klasse

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Zündkerzen

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Zündkerzen

Ohne die Zündkerze läuft bei einem Auto mit Otto-Motor wie dem Mercedes-Benz B-Klasse gar nichts: Das relativ kleine Bauteil sitzt zwar bei vielen Autos ganz verborgen und tief im Inneren des Motors, doch ohne Zündkerze würde ein Ottomotor nicht einmal anspringen. Die Aufgabe der Zündkerze ist es nämlich (und das verrät schon der Name), das Benzin-Luft-Gemisch im Zylinder des Motors zu entzünden. Erst durch diesen Verbrennungsvorgang wird der Kolben nach unten gedrückt, der die Energie weiter über die Pleuelstange an die Kurbelwelle gibt. Diese Energie geht von da aus weiter durch das Getriebe und treibt (ganz vereinfach gesagt) schlussendlich das Rad des Autos an. Was ist eine Zündkerze? Eine Zündkerze besteht aus mehreren Einzelteilen. Damit ein Funken entstehen kann, ist die Zündkerze mit mindestens zwei Elektroden ausgestattet. Eine Elektrode sitzt in der Mitte der Zündkerze, weshalb sie auch Mittelelektrode heißt. Sie ist meist gräulich gefärbt. Die andere Elektrode (Masseelektrode genannt) ist an dem Gewindeteil der Zündkerze angegossen und fällt durch ihre gebogene Form auf. Je nach Motor kann eine Zündkerze bis zu fünf solcher Masseelektroden besitzen. Das Gewindeteil einer Kerze dient nicht nur dem Fixieren der Zündkerzen, sondern auch gleichzeitig als Masse. Damit ein Funken zwischen der Mittelelektrode und der Massenelektrode überspringen kann, muss der Zündstromkreis nämlich geschlossen sein. Der weiße Teil einer Zündkerze, der außerhalb des Zylinderkopfes sitzt, ist ein Isolator. Der soll sicherstellen, dass die Zündspannung auch wirklich an den Elektroden im Motorraum ankommt. Am hinteren Ende der Zündkerze sieht man den Anschluss der Kerze. Hier wird das Zündkabel oder direkt eine Zündspule aufgesteckt. Wie wechsle ich die Zündkerzen? Mit der Zeit nutzen die Elektroden durch die ständige Funkenbildung ab. Dadurch wird der Abstand zwischen der Massen- und der Mittelelektrode immer größer, ein Funken kann also nicht mehr so leicht gebildet werden. Die Zündkerzen müssen deshalb regelmäßig gewechselt werden. Bei einigen Fahrzeugen muss dies alle 20 000 Kilometer passieren, andere Autos haben Wechselintervalle von über 100 000 Kilometern. Das Zündkerzenwechselintervall ihres B-Klasse können Sie in der Betriebsanleitung nachlesen. Während es bei älteren Fahrzeugen häufig noch recht einfach ist, die Zündkerzen selbst zu tauschen, kann es bei neueren Fahrzeugen aufwändiger werden. Diese Autos sind dann ein Fall für die Fachwerkstatt. Auch wenn sich ein Zündkerzenwechsel recht trivial anhört, ist höchste Vorsicht geboten! Die Zündanlage eines Autos arbeitet unter Hochspannung, Menschen mit geschädigtem Herzen oder Herzschrittmachern dürfen nicht an der Zündanlage eines Autos arbeiten. Bevor Sie mit dem Wechsel beginnen, sollten Sie den Minuspol von der Batterie abklemmen. Außerdem ist der Zündkerzenwechsel nur am kalten Motor durchzuführen, ansonsten besteht die Gefahr, dass sich die Zündkerzen festsetzen und nicht mehr gelöst werden können. Bevor sie an die Zündkerzen herankommen, müssen Sie die Zündkabel oder sogar einzelne Zündspulen abziehen. Hier ist es besonders wichtig, dass Sie sich merken, welches Kabel oder welche Spule zu welchem Zylinder gehörte. Verwechseln Sie die Reihenfolge, läuft der Motor nicht mehr richtig. Passen Sie auf, dass während des Herausschraubens der Kerzen nichts in den Brennraum fällt oder eine Zündkerze abbricht. Genauso viel Vorsicht ist beim Einschrauben der neuen Zündkerzen geboten. Wird eine Kerze schief eingedreht oder zu fest angezogen, kann das Gewinde im Zylinderkopf Schaden nehmen. Eine Reparatur kostet dann meist einige tausend Euro. Die Zündkerze sollte also sanft und mit dem richtigen Drehmoment eingebaut werden. Achten Sie unbedingt darauf, nur Zündkerzen mit dem richtigen Wärmewert und dem richtigen Elektrodenabstand zu verbauen. Andernfalls droht ein kostspieliger Motorschaden. Zum Schluss müssen nur noch die Kabel und/oder die Zündspulen in der richtigen Reihenfolge aufgesteckt und der Minuspol wieder angeschlossen werden. Der Spritverbrauch des Wagens sollte mit neuen Kerzen deutlich sinken und auch die Leistungsentfaltung sollte sich verbessern.