Audi A8 W12: Klassiker des Tages

Audi A8 W12: D2, Probleme, Unterhaltskosten

Audi A8 W12: Klassiker des Tages

Mit Gerhard Schröder zog der erste Audi A8 in den Kanzlerfuhrpark ein. Top-Version war der sechs Liter große W12-Audi. Klassiker des Tages.
Die erste Generation A8 (D2) war ein Meilenstein für Audi. Die erste echte Oberklasse-Limousine der Ingolstädter kam mit einer beinahe komplett aus Aluminium bestehenden Karosserie auf den Markt. Am oberen Ende der Leistungsskala stand der mächtige 6.0 W12 mit 420 PS. Obendrein nutzte Gerhard Schröder als erster Bundeskanzler überhaupt einen Audi als Staatskarosse.

Audis langer Weg an die Spitze

Innen geht es wertig und gediegen zu. Optional hatte Audi einen verlängerten A8 im Programm.

Audi hatte bereits 1979 Oberklasse-Ambitionen gezeigt, war aber zunächst am Aufbau des passenden Images gescheitert. Die zum 200 verfeinerten Audi 100 der Typen 43 und 44 konnten genau wie ihr Nachfolger Audi V8 zwar mit technischen Innovationen wie ABS und Allrad punkten und Achtungserfolge erringen. Sie fuhren der Konkurrenz von Mercedes und BMW aber imagemäßig hinterher. Das änderte der A8 D2. Seine Alu-Karosserie – Audi Space Frame getauft – reduzierte das Risiko von Rostschäden noch weiter als bei den vollverzinkten Vorgängern. Außerdem sparte sie Gewicht und senkte damit den Verbrauch. Die Motorenpalette begann beim Sechszylinder mit 2,8 Litern Hubraum und 174 PS und gipfelte im prestigeträchtigen Sechs-Liter-Zwölfzylinder. Die Ausstattungsliste beinhaltete alles seinerzeit technisch Mögliche.

Probleme und Unterhaltskosten des A8 D2

Satte, komfortbetonte Fortbewegung im W12. Der Audi S8 basierte nicht umsonst auf dem kleineren V8.  

Heute werden Audi A8 der ersten Generation schon zu vierstelligen Beträgen inseriert. Doch vor zu großer Euphorie ist zu warnen. Solch eine Luxuslimousine kostet im Unterhalt richtig Geld. Eine Inspektion mit Ölwechsel, Wechsel der Zündkerzen und neuen Bremsen kann ebenfalls mit einem vierstelligen Betrag zu Buche schlagen. Alle 120.000 Kilometer steht ein Zahnriemenwechsel an und der dauert aufgrund der Komplexität der Motoren mehrere Stunden. Jede einzelne davon lässt sich der Audi-Partner gut bezahlen. Wenigstens dieser Aufwand entfällt beim Zwölfzylinder, der hat eine Steuerkette. A8-Besitzer berichten zudem von Problemen mit der Tiptronic und mit den Bremsen des schweren Schiffs. Dazu kommen hohe Kosten für Verschleißteile wie die Reifen und unerschwingliche Tarife bei Steuer und bei Versicherung. Dennoch begeistert? Hier finden Sie gepflegte Audi A8.
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