BMW M3 (E30) DTM: Daten, Gruppe A

BMW M3 (E30) DTM: Klassiker des Tages

Mit dem M3 (E30) DTM räumte BMW richtig ab. Der legendäre Renner wurde Weltmeister, Europameister – und fesselte die Zuschauer bei jedem DTM-Lauf!
Wenn in den späten 80ern und frühen 90ern der BMW M3 (E30) in der DTM auf Zeitenjagd ging, pilgerten Tausende zu den Rennstrecken oder saßen gebannt vor der Mattscheibe. Kein Wunder: Die Fahrer hinter dem Steuer des M3 wie Johnny Cecotto und Roberto Ravaglia lieferten sich atemberaubende Duelle mit der Konkurrenz. Dazu betörte der Bayer akustisch mit dem ungenierten Trompeten seines Hochdrehzahl-Vierzylinders. Die Zahl der Titel ist lang, bis heute beeindrucken die Daten des S14-Aggregats.

M3 DTM-Fahrer brauchen Fingerspitzengefühl

Video: BMW M3 E30 DTM Fahrbericht

Ein Traum geht in Erfüllung

AUTO BILD konnte 2016 zum 30. Geburtstag des M3 einen Gruppe-A-Wagen aus dem BMW-Museum fahren (s. Video). Zwar unterscheidet sich der Renner in Optik, Haptik und Handhabung deutlich weniger vom Serien-3er als moderne Wettbewerbsfahrzeuge. Doch hinter dem Steuer braucht man Finger- und am besten auch Fußspitzengefühl. Während die Konkurrenten des E30 schon mit Servolenkung unterwegs waren, fährt man im M3 ohne Unterstützung. Hohe Haltekräfte sind die Folge. Jede kleine Unebenheit spürt man beinahe ungefiltert im Lenkrad. Die Gänge rasten präzise ein. Gewöhnungsbedürftig ist für Neulinge nur der erste Gang. Er liegt unten links. Die Rennkupplung zeigt sich bissig, sie erinnert an die Beinpresse im Fitnessstudio. Beim Schalten gibt der Fahrer am besten Zwischengas, um den Motor auf Drehzahl zu halten.

Bis zu 380 PS aus 2,5 Litern Hubraum

Nicht nur auf der Rundstrecke erfolgreich: Der BMW M3 konnte (und kann) auch Rallye.

Der Motor des M3 (E30) ist nicht nur akustisch ein Erlebnis. Je nach Entwicklungsstufe bzw. Spezifikation holt der S14 bis zu 380 PS aus 2,5 Litern Hubraum. Die treffen auf kaum mehr als eine Tonne Gewicht. Die Endgeschwindigkeit von 310 km/h ist beinahe Nebensache, der BMW M3 (E30) DTM beeindruckt vor allem auf dem Weg zwischen Stillstand und Topspeed. Im Schiebebetrieb verhält er sich so zahm und vorhersehbar wie der Serien-M3. Ab 5000 Touren trompetet er nach Herzenslust. Ab 6000 Touren wird einem klar, dass da noch was kommt, und ab 8000 Umdrehungen legt der Motor richtig los. Die magische Grenze von 10.000 Umdrehungen knackt der Renn-BMW ohne Probleme. Zwölf verschiedene Achsübersetzungen hatten die Fahrer zu Einsatzzeiten des M3 zur Auswahl. Und das nicht nur auf der Rundstrecke, die britische Firma Prodrive etwa setzte den M3 auch bei Rallyes ein. Das Unternehmen wurde zehn Jahre nach dem M3 bekannt, als es den Subaru Impreza von Colin McRae aufbaute. Gepflegte BMW M3 (E30) finden Sie hier!
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