Ford Mustang Shelby GT500: Heißer Ritt mit "Eleanor"

Ford Mustang Shelby GT500: Heißer Ritt mit "Eleanor"

Ford Mustang Shelby GT500 "Eleanor": Original

Klassiker des Tages: Ford Mustang "Eleanor"

Im Jahr 2000 fuhr ein Ford Mustang Shelby GT500 im Action-Streifen "Nur noch 60 Sekunden" über die Kinoleinwand. "Eleanor" ist unser Klassiker des Tages!
Als Autoknacker "Memphis" Raines (Nicolas Cage) 2000 im Blockbuster "Nur noch 60 Sekunden" den silbergrauen Ford Mustang Shelby GT500 mit dem Codenamen "Eleanor" stahl, hielten Autofans im Kino weltweit den Atem an. Würde der Diebstahl dieses Mal gut gehen? Würde Raines das Leben seines Bruders retten können? Und vor allem: Würde dem traumhaft schönen Mustang etwas zustoßen?

Schlichte Handlung, traumhafte Autos

Die Silhouette von "Eleanor" mit dem von Chip Foose gezeichneten "knackigen Hintern" wurde zur Ikone.

Die Handlung von "Nur noch 60 Sekunden" ist schnell erzählt. Randall Raines, Spitzname "Memphis", ist ein genialer Autodieb, der sich aus dem Geschäft zurückgezogen hat. Als sein Bruder Kip wider besseres Wissen in Randalls Fußstapfen tritt und sich mit einem großen Diebstahl übernimmt, muss Randall aus dem Ruhestand zurückkehren. Denn Gangsterboss Raymond Calitri will Kip Raines für den schiefgegangenen Deal mit dem Leben bezahlen lassen. Randall Raines schafft es, sein altes Team inklusive seiner Exfreundin Sway (Angelina Jolie) zu aktivieren und gemeinsam binnen einer Nacht 49 exquisite Luxusautos zu klauen. Darunter ein Aston Martin DB4, ein Ferrari 275 GTB4, ein Jaguar XJ220, ein Mercedes SL 600 und ein Porsche 959. Jeder Wagen ist mit einem Frauennamen codiert, um die Aktivitäten der Truppe vor der Polizei zu verschleiern. Denn die hört den Funk ab. Auto Nummer 47 ist "Eleanor", ein 67er Ford Mustang Shelby GT500. Mehrmals hat Memphis Raines schon versucht, den Wagen zu stehlen, und jedes Mal ging dabei etwas schief. So auch dieses Mal: Trotz irrer Verfolgungsjagd und in die Kinogeschichte eingegangenem Sprung über einen Verkehrsstau kommt Raines zum Verladen der Autos zu spät. Und dann auch noch mit lädiertem Wagen! Nur knapp können sich die Diebe am Ende mit Hilfe der Polizei retten.

Ein Filmauto wird zur Ikone

Der Knopf ist keine Attrappe, er löst tatsächlich einen NOS-Boost aus!

Autofans rund um den Globus waren angesichts des einzigartigen Mustangs elektrisiert. "Eleanor" war weder ein herausgeputztes Museumsstück noch ein schlecht getunter Retro-Klassiker. Die Produzenten hatten Designer Steve Stanford mit den Entwürfen und den bekannten Hot-Rod-Bauer Chip Foose mit dem Finish beauftragt. Die Firma Cinema Vehicle Services startete mit einem 67er Ford Mustang als Basis. Der bekam eine vom Shelby GT500 inspirierte Optik mit handgefertigten Rädern, Zusatzscheinwerfern und dem berühmt gewordenen Lack im Farbton "Pepper Gray Metallic". Innen gönnten die Tuner "Eleanor" ein Holzlenkrad, Alupedale und einen Hurst-Schalthebel mit "Go-Baby-Go"-Aufschrift. Der 5,8-Liter-V8 unter der Haube bekam Alu-Köpfe, eine Rollennockenwelle und Ansaugkrümmer von Edelbrock. Das Auspuffsystem ist aus Edelstahl und hat Schalldämpfer von Magnaflow. Die Power des Motors wird mithilfe eines manuellen Fünfganggetriebes übertragen, an der Hinterachse sitzt ein Differenzial von Positraction. Die Aufhängung stammt von Total Control Products, dazu kommen Scheibenbremsen von Wilwood und eine Servolenkung. Das NOS-System ist kein Fake, es stellt auf Knopfdruck 101 bis 127 Extra-PS zur Verfügung. Elf Autos wurden für den Film gebaut, darauf folgten zahlreiche Nachbauten. Das Auktionshaus Mecum versteigert im Januar 2020 eines der originalen Filmautos.

Ford Mustang Shelby GT500: Heißer Ritt mit "Eleanor"

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