Opel Manta B: GSI, Irmscher, CC

Opel Manta B: unser Klassiker des Tages

Flache Witze über die Besitzer bescherten dem Opel Manta B ein zweifelhaftes Image. Schade, denn das zuverlässige Sportcoupé kann richtig was!
"Das Lieblingsmärchen eines Mantafahrers? Radkäppchen und der böse Golf." Flache Witze von diesem Kaliber prägten Ende der 80er-Jahre das Bild vom Opel Manta B – und von seinen Besitzern. Als prolliger Sportler ohne viel Power verschrien, nahm das Rüsselsheimer Sportcoupé und dessen Liebhaber in der breiten Öffentlichkeit bald kaum jemand mehr ernst. Das ist schade, denn der Manta ist ein feines Auto – er kann was.

Solide Basis und viel Ausstattung

Manta CC hieß der praktischere Bruder. Das Mehr an Platz kam unter anderem der Kopffreiheit zugute.

Es beginnt mit der technischen Basis. Die teilte sich der Manta auch in der zweiten Generation mit seinem Bruder Ascona. Hochkomplexes Hexenwerk moderner Fahrwerkskonstruktion war da nicht zu erwarten. Dafür eine Plattform, die auf den härtesten Rallyes der damaligen Zeit ihre Standfestigkeit unter Beweis stellte und solide sowie zuverlässig ihren Dienst tat. Die Ausstattungs-Highlights begannen zum Start des Manta B bei einer schwarz lackierten Motorhaube und einem Vinyldach. Zum Ende der Bauzeit stand die potenzielle Kundschaft auf Spoiler und Seitenschweller aus Kunststoff. 1978 kam der Manta CC mit einer großen Heckklappe wie beim Opel Monza: Das Mehr an Platz im Auto kam unter anderem der Kopffreiheit in der zweiten Reihe zugute.

Manta-Träume heißen GSi und Manta 400

Traum der Manta-Freunde: Opel Manta B GSi Exclusiv. So unverbastelt existieren nur noch wenige.

Das bewährte Rezept der erprobten Großserienmotoren im schönen Kleid führte Opel beim Manta B weiter. Bei 1,2 Litern Hubraum und 55 PS startete das Manta-Vergnügen. Das obere Ende der Fahnenstange bildete nach der großen Modellpflege 1982 der Manta GSi mit Zweiliter-Vierzylinder und 110 PS, heute besonders begehrt in der Variante GSi Exclusiv. Bleibt noch, den Über-Manta schlechthin zu erwähnen: 1981 präsentierte Opel in Genf den Manta 400, den Nachfoler des Weltmeisterautos von Walter Röhrl aus der Rallye-Weltmeisterschaft. Der Brutalo-Manta war als Wettbewerbsauto konzipert und in zwei Varianten zu haben, sportlich und mega. Je nach Set-up holte er aus seinen 2,4 Litern Hubraum 144 bis 275 PS. Innenbelüftete Scheibenbremsen vorne und eine Differenzialsperre an der Hinterachse waren immer an Bord. AUTO BILD zeigt die schönsten Opel Manta!

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Sportcoupé Youngtimer WTF

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