Porsche 928:

Porsche 928: Leistung, kaufen

Porsche 928: Klassiker des Tages

Kaum ein Porsche polarisiert so sehr wie der erste 928. Fernab aller Automoden steht der aalglatte V8-Urentwurf für sich selbst. Unser Klassiker des Tages!
Mitte der 70er-Jahre scheint der Porsche 911 veraltet und am Ende. Sein damals designierter Nachfolger setzt auf V8-Motor und Transaxle-Konzept, also Triebwerk vorn, Getriebe an der Hinterachse. Der damalige Porsche-Chefdesigner Anatole Lapine war sich bei der Präsentation des Porsche 928 (1977-1995) auf dem Genfer Salon 1977 sicher: "Konventionelle Autos wirken nach kurzer Zeit langweilig. Mit dem 928 wird man sich noch in Jahren auseinandersetzen."

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Mit Transaxle-V8 und Weissach-Achse

Unter der breiten Mittelkonsole läuft die Welle zwischen Motor (vorn) und Getriebe (hinten).

Glasklar und von großer Präsenz ist das unverspoilerte Design des Ur-Entwurfs, glatt und ohne ein Gramm zu viel auf den Flanken, ohne abstehende Türgriffe, Zierleisten, angeschraubte Stoßstangen oder Designergags wie Lichtkanten. Ein einziger organischer Körper. Da stört fast schon der klobige Außenspiegel das Bild des Gesamtkunstwerks. Das wirkliche Alter des 928 verrät seine Leistung. 240 PS aus 4,5 Liter Hubraum waren 1977 adäquat, aber nicht umwerfend. Der V8 ist der erste europäische Großserienmotor, der komplett aus Leichtmetall besteht. Ab 3000/min wacht die Maschine auf, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 230 hm/h. Neu war auch die "Winkel-Einstellende-Selbst-Steuernde-Ausgleichs-Charakteristik"-Achse (abgekürzt: Weissach). Die selbstkorrigierende Hinterachse steuert in Kurven dem Eigenlenkverhalten entgegen. Eine nur für den 928 gegründete Arbeitsgruppe beschäftigte sich mit dem Werkstoff Polyurethan: Front- und Heckteil inklusive Stoßfänger sind aus PU gefertigt und erstmals komplett in die Karosserie integriert. 

Pure, unverbrauchte Ur-928 sind heute selten

Ein Porsche muss runde Scheinwerfer tragen. Der 928 klappt seine im Ganzen aus.

Nach dem Einsteigen wird klar, wie wenig der 928 mit dem engen 911 oder dem schmalbrüstigen 924 gemein hat. Innen wirkt der 928 noch weiter und größer, als von außen. Vor dem Horizont liegt die Armaturenbrett-Landschaft, beim Verstellen des Lenkrads bewegt sich der ovale Instrumententräger samt Uhren und Schaltern mit – sehr cool, extra chic. Ohne viel Mühe lässt sich in der breiten, hinabfließenden Mittelkonsole der Schwung aktueller Porsche-Cockpits entdecken.
Jahrhundertdesign und High-End-Konstruktion machen den 928 begehrenswert. So unaufgeregt schnell ist kein anderer klassischer Porsche. Mehr Leistung, Tempo und Porsche-Technik ist fürs Geld derzeit nicht zu bekommen. Noch sind gute Autos bezahlbar. Unterhalt und Erhalt sind aber teuer, die komplexe Technik kostet Geld und Nerven. Sie suchen einen Porsche 928? Hier gibt's Angebote!
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