VW Golf 3 GTI: Klassiker des Tages

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VW Golf 3 GTI: Klassiker des Tages

Beim VW Golf 3 GTI wuchs die Leistung auf bis zu 150 PS, doch die Dynamik litt unter dem ebenfalls gewachsenen Gewicht. Zur beliebten Basis für Tuning wurde er dennoch.
Die Reifenspuren einer Legende auszufüllen, ist schwer. Waren da bereits zwei Ikonen, ist es noch schwerer. Kein Wunder also, dass der VW Golf 3 GTI um seinen Platz in der Ahnengalerie der kompakten Sportler hart kämpfen musste. Die bekannten Schwächen seiner Baureihe machten es GTI Nummer drei nicht leichter.

Mehr Gewicht, aber auch mehr Leistung

Leistungszuwachs: Als 8V (Bild) leistet der GTI-Motor des Golf III 115 PS, als 16V bringt er es auf 150.

Dabei passen die Zutaten richtig gut zum Rezept GTI. 1991 kam der Golf der dritten Generation. Er basierte auf der Konstruktion des Vorgängers, war aber runder und vor allem sicherer. Das brachte ein Plus an Gewicht mit sich, was wiederum die Dynamik hemmte. Der GTI 8V mit 115 PS kam 1991 und hatte gerade mal drei PS mehr als sein Vorgänger. Kurze Zeit später folgte der GTI 16V, der aus seinen zwei Litern Hubraum schon 150 PS holte und den 3er-GTI immerhin 215 km/h schnell rennen ließ. Kein schlechter Wert für die beginnenden 90er-Jahre! Zusätzlich zum Mehr an Leistung spendierte VW eine geänderte Servolenkung, eine um 15 Millimeter tiefergelegte Karosserie mit modifizierten Stabis, Querlenkern, Radlagergehäusen, Antriebswellen und Domlagern. Äußeres Erkennungszeichen waren Fünflochräder und Scheibenbremsen hinten. Der 16V hatte serienmäßig ein integriertes ABS, für den 8V war es gegen Aufpreis zu haben.

Innen unscheinbar, trotzdem ein Renner

Der Innenraum unterscheidet sich kaum vom normalen 3er-Golf. Die Lenkung hat VW geändert.

Innen trieb der GTI das Understatement auf die Spitze. Dort unterschied er sich praktisch nicht von seinen einfachen Brüdern. Erst der Golf 3 GTI Edition änderte das 1994: Er kam werksseitig mit Colorglas, elektrischen Fensterhebern, Bordcomputer, Doppelairbag und Recaro-Sitzen. Für den Kontakt zur Fahrbahn sorgten 205/50/15er-Reifen auf Speedline- oder BBS-Felgen. Tuning für den 3er-Golf gab (und gibt) es so zahlreich wie getunte Exemplare. Die Bandbreite der Möglichkeiten beginnt bei einer cleanen Heckklappe (auf Basis der US-Version mit kleiner Nummernschildaussparung) und endet beim Airride-Fahrwerk. Wer einen Golf 3 GTI kaufen will, der sollte sich das Exemplar der Wahl genau anschauen. Dass viele Teile der Karosse zu Korrosion neigen (besonders die Heckklappe), ist kein Geheimnis. Unsachgemäße Basteleien können unerwartete Kosten nach sich ziehen, von verbrauchten Autos also besser die Finger lassen. Gepflegte VW Golf GTI gibt es hier!
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