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US-Legenden: Retro-Cars nach unserem Geschmack

US-Car-Legenden reloaded
Fast jeder Hersteller hat Traumautos im Museum stehen, die vor Jahrzehnten eingestellt wurden. Warum nur? Wir haben rumfantasiert und Neuauflagen dieser Klassiker entworfen. Zum Beispiel den Plymouth Superbird: Der schockte 1970 selbst im Haschischnebel seiner Zeit. Damals wollten diesen Extremisten keiner, heute spielen die Preise verrückt: Bis zu 200.000 Doller werden fällig.
Bild: Roman Raetzke / AUTO BILD
US-Car-Legenden reloaded
Plymouth Superbird, heute: Plymouth ist tot. Na und? Heute würde sich das Auto quasi von selbst verkaufen. Auf Dodge-Challenger-Basis könnte Fiat den Superbird frisch ausbrüten. Nicht als Rennsport-Basis, sondern als Kopfverdreher für den Alltag.
Bild: RADOVAN VARICAK / MOTOR FORECAST
US-Car-Legenden reloaded
Chevrolet Nomad, Baujahr 1957: Irre, dieses Auto wurde tatsächlich wegen schwacher Verkäufe eingestellt. Die Fünfziger waren noch nicht reif für einen Kombi, der mehr sein wollte als ein Familien-Frachter. Mit dem 57er war Schluss, der Name lebte als Ausstattungsvariante weiter. Heute zahlen Sammler sechsstellige Summen für den seltenen Lifestyle-Kombi-Klassiker.
Bild: Werk
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Chevrolet Nomad, heute: Basis des 54er Protoyps war die frühe Corvette. Ein heutiger Nomad könnte daran erinnern – und wenn auch nur die Technik des aktuellen Malibu druntersteckt. Wetten, das so ein Coupé-Kombi-Knaller auf dem Heimatmarkt gegen den faden Toyota Camry helfen würde? Vor allem mit dem 250 PS starken Zweiliter-Turbo unter der Haube.
Bild: RADOVAN VARICAK / MOTOR FORECAST
US-Car-Legenden reloaded
Cord 810, Baujahr 1936: So cool, so glatt, so zeitlos: Die Klappscheinwerfer des Cord 810 (nein, nicht Ford. Cord!) stammten direkt aus dem Flugzeugbau. So viel Mut macht einsam. Der Cord war kein Verkaufserfolg, als Design-Meilenstein blieb er aber unvergesslich.
Bild: Uli Sonntag
US-Car-Legenden reloaded
Cord 810, heute: Die charaktervolle Stromlinien-Nase könnte auch heute wieder als Markenzeichen dienen, sie ist genauso einprägsam wie der Audi-Grill oder die BMW-Niere. Wetten, dass ein Neuzeit-Cord heute mehr Fans finden würde als das Original?
Bild: RADOVAN VARICAK / MOTOR FORECAST
US-Car-Legenden reloaded
AMC Pacer, Baujahr 1979: Rund wie eine Bowling-Kugel, breit wie eine S-Klasse, aber nur so lang wie ein VW Passat, so was gab's in den Siebzigern nur einmal. Oldtimer-Fans kaufen heute jeden gut erhaltenen AMC Pacer, den sie finden können.
Bild: Christof R. Schmidt / AUTO BILD
US-Car-Legenden reloaded
AMC Pacer, heute: Das schräge Design würde bestimmt immer noch gehen – also los, Fiat Chrysler, schickt mal jemanden in das Konzernarchiv, die Namensrechte am AMC Pacer ausgraben! Denn ein Kompakter mit Komfort, Charakter und Platz, das fehlt in der Palette. Sogar einen Hinterradantrieb könnte Fiat Chrysler dem Kugelfisch verpassen, die passende Plattform entwickeln die Italiener gerade für den neuen Spider. Ein Neo-Pacer mit sportlichem Talent – hallo?!
Bild: RADOVAN VARICAK / MOTOR FORECAST
US-Car-Legenden reloaded
Meyers Manx, Baujahr 1964: Natürlich war der Buggy ein Ami, trotz der Käfertechnik unter dem knappen Kunststoffkleidchen. Deutsche Läuft-und-läuft-Technik und kalifornische Coolness, fertig war Anfang der 60er Jahre das perfekte Freizeitauto. Eines, das nie einen Nachfolger hatte. Das muss sich ändern!
Bild: Werk
US-Car-Legenden reloaded
Meyers Manx, heute: Der VW Up könnte drunterstecken, die Kunststoffschale ein bisschen härter sein als früher – aber keinen Deut weniger offen. So ein neuer Buggy fehlt in Venice Beach und auch in Timmendorf! Und warum sollte das nicht klappen? Schließlich hat VW heutzutage auch in Kalifornien ein Designstudio. Vielleicht sollten die Gestalter dort mal mit Bruce Meyer abhängen, dem Erfinder des Ur-Buggy.
Bild: RADOVAN VARICAK / MOTOR FORECAST
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Pontiac Firebird, Baujahr 1975: Einen Firebird fuhr damals, der bei "subtil" an Dünger dachte. Mit Vogel auf der Haube und goldenen Alus brannte sich der Softsportler auch dann ins Gedächtnis, wenn nicht Schlitzohr Burt Reynolds am Lenkrad drehte.
Bild: Werk
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Pontiac Firebird, heute: Pontiac als Pionier des Kraftcoupés könnte gern aus der GM-Gruft steigen. Zum Beispiel mit dem kleinen, knalligen Firebird. Mit weniger Masse, aber mehr Muskeln als damals. Und unterm Blech des neuen Firebird die Technik des Chevrolet Camaro – mit dem Griff ins Regal funktionierte schon das Urmodell von 1967. Und es wäre heute für die GM-Strategen genauso machbar, sogar als Trans-Am-Version.
Bild: RADOVAN VARICAK / MOTOR FORECAST
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Ford Econoline, Baujahr 1962: Bei VW rätseln sie immer noch, ob ein Retro-Bulli zur Marke passt. Vielleicht sollte Ford schnell in die Nische schlüpfen, und zwar mit einer Neuauflage des Econoline! Der stammte ursprünglich vom Ford Falcon ab, die Sechszylinder lärmten hinter der Vorderachse im Innenraum. Die Nachfolger wurden stärker, geräumiger und kultivierter, aber keiner linste so scharf in die Welt wie der erste.
Bild: Werk
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Ford Econoline, heute: Ein bisschen weniger stelzbeinig als das Original müsste der moderne Econoline schon sein, und statt eines Reihensechsers könnte ein V6 drinstecken. Oder der Hybridantrieb aus dem Mondeo, 188 PS Systemleistung wären selbst im Kleinbus genug. Plattformen gibt's im Konzern. Hach, wenn es doch wieder so einen stylischen kleinen Camper gäbe! Zweifarbig sähe das Teil sogar im Carport der Doppelhaushälfte cool aus.
Bild: RADOVAN VARICAK / MOTOR FORECAST
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Lincoln Continental Convertible, Baujahr 1963: Kein anderes Verdeck der Sechziger ging so gravitätisch auf und zu. Dafür war kein Oberklasse-Kofferraum so schwer erreichbar. Heute egal: Dieses Cabrio ist so gesucht wie alle Auto-Legenden, die ohne Nachfolger blieben. Auch nicht zuletzt deswegen, weil es auf tragische Weise berühmt wurde als das Auto, in dem John F. Kennedy starb
Bild: Werk
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Lincoln Continental Convertible, heute: Schöne Schlichtheit wie beim Original, die Hecktüren hinten angeschlagen, die Fenster voll versenkbar: Der offene Lincoln Continental wäre ein Solitär der Luxusklasse – neues S-Klasse-Cabrio hin oder her.
Bild: RADOVAN VARICAK / MOTOR FORECAST
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Buick Riviera, Baujahr 1963: Ein Amerikaner mit italienischer Grandezza, das war die Erfolgsmasche des Buick Riviera. Für General Motors wirkte sie stilbildend, selbst Opel in Old Germany griff die Linien des Riviera auf.
Bild: Alexandra Lier / AUTO BILD
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Buick Riviera, heute: Ein Buick zum Anbeten, das hat es verdammt lange nicht gegeben. Wir haben das Mittel gegen Beliebigkeit: ein neuer Riviera. Ganz oben ist definitiv noch Luft im Buick-Programm. Und der Cadillac ATS-V mit 470 PS wäre die perfekte Basis für den Neo-Riviera, schön wie einst – mit senkrechten Scheinwerfern, extrabreitem Grill und apartem Hüftschwung.
Bild: RADOVAN VARICAK / MOTOR FORECAST
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Chevrolet El Camino, Baujahr 1967: Die ersten El Camino basierten auf dem Impala, dann auf der Chevelle. Kleinlaster, elegant wie Coupés – und genauso sportlich. Das waren mal geniale Nischentypen!
Bild: Werk
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Chevrolet El Camino, heute: Wir wollen die coolste Pritsche der Autogeschichte zurück! Tatsächlich munkeln GM-Insider schon seit Jahren von einem neuen El Camino, doch Chevrolet liefert nicht. Mit Technik von Impala und der dynamischen Dachlinie des Originals könnte es klappen.
Bild: RADOVAN VARICAK / MOTOR FORECAST
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Cadillac Seville, Baujahr 1980: Nicht jeder mochte den Seville, der aussah, als würde er einen Reifrock tragen. Es kann aber auch am Frontantrieb gelegen haben. Und am Dieselmotor. Wir hätten dieses durchgeknallte Teil trotzdem gerne wieder.
Bild: Werk
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Cadillac Seville, heute: Er könnte der Charaktertyp unter den Oberklasse-Technokraten sein. Ein Retro-Retro-Cadillac, der den zarten Schmelz der Dreißiger und Achtziger ins Heute trägt. So ein Augenzwinkern vermissen wir in der Humorlosigkeit heutiger Oberklasse-Modelle. Sie wollen weitere Retro-Autos, die's noch nicht gibt? Bitte sehr.
Bild: RADOVAN VARICAK / MOTOR FORECAST