Das Auto-Abo hat sich zu einem neuen Mobilitäts-Trend entwickelt, der rasant Fahrt aufnimmt. Ursache für die immer stärker werdende Nachfrage sind in jüngster Zeit vor allem die langen Lieferzeiten für Neuwagen. Immer mehr Kunden nutzen ein Auto-Abo, um die Wartezeit bis zur Auslieferung des Neuwagens zu überbrücken.
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Aber auch der Boom bei den Elektroautos hat dazu beitragen, dass Auto-Abos derzeit immer beliebter werden. Denn das Auto-Abo ist eine gute Möglichkeit, erst einmal auszuprobieren, ob ein E-Auto überhaupt zum eigenen Bedarf passt – ohne das Risiko einer Fehlanschaffung. Doch wie funktioniert ein Auto-Abo überhaupt, welche Leistungen sind in der Monatsrate enthalten, welche Anbieter gibt es am Markt, welche Fahrzeuge bekommt man für wie lange, und wie hoch sind die Kosten? AUTO BILD beantwortet die wichtigsten Fragen!

Was ist das Auto-Abo?

Was man von Zeitschriften seit vielen Jahrzehnten kennt und in jüngerer Vergangenheit auch bei TV- oder Musik-Streamingdiensten im Trend liegt, ist auch beim Autobesitz möglich. Der Nutzer zahlt bei einem Auto-Abo einen monatlichen Betrag und kann das Fahrzeug dann während der Vertragslaufzeit nutzen.
Das Auto-Abo funktioniert wie ein All-inclusive-Tarif, denn alle Nebenkosten sind in der Rate bereits enthalten. Dazu zählen VersicherungKfz-Steuern, Kosten für Überführung, Wartung und Verschleißteile, Hauptuntersuchung, GEZ sowie Reifen. In der Regel verfügt ein Abo-Auto über Ganzjahresbereifung, sodass sein Nutzer sich nicht mit Wechsel und Einlagerung herumplagen muss. Der Abonnent muss lediglich den Sprit – oder beim E-Auto den Strom – zahlen. Darum spricht man bei Abo-Autos auch gerne über eine echte Flatrate, die anders als beim Leasing komplett transparent ist.
An Zusatzkosten entstehen nur kleine Ausgaben für Autowäschen und Scheibenreiniger. Das Auto-Abo ist nicht vergleichbar mit der kurzfristigen Nutzung wie beim Carsharing, der klassischen Automiete oder dem Autoleasing, welches auf mehrere Jahre ausgelegt ist.
Denn beim Auto-Abo ist der Zeitraum in der Regel kürzer, je nach Angebot beträgt die Laufzeit zwischen einem Monat und drei Jahren.
Am häufigsten sind Vertragslaufzeiten zwischen sechs Monaten und einem bis zwei Jahren. Abschließen können ein Auto-Abo sowohl Gewerbe- als auch Privatkunden. Die Kosten beginnen bei weniger als 200 Euro. Je höher Fahrzeugwert und Ausstattung, desto teurer logischerweise auch der monatliche Preis. Für ein Fahrzeug aus dem Luxussegment können es mehr als 1000 Euro im Monat werden. Übrigens handelt es sich beim Auto-Abo stets um vorkonfigurierte Fahrzeuge, in der Regel sind dann keine Änderungen an der Ausstattung mehr möglich.

Welche Auto-Abo-Anbieter gibt es?

1. Start-ups

Sie holten den Trend über den großen Teich: Start-ups, die mit Unternehmergeist, Mut und Wagniskapital das neue Geschäftsfeld kreierten. Zu den Ersten auf dem deutschen Markt gehörte etwa Cluno aus München. Nach der Übernahme durch Cazoo aus England vermarktet Cluno momentan aber nur noch Restbestände. Anders die Fleetpool-Group. Neben der Eigenmarke like2Drive betreibt die Kölner Firma ohne Fremdinvestoren-Geld für mehrere Partner Abo-Plattformen wie etwa für Seat (Conquar) und wächst stark. Gleiches gilt für Finn aus München. Beliebt bei Investoren, baut das Gründerteam die Marke rasant auf und gehört zu den Marktführern. Rund ein Drittel der Finn-Flotte ist elektrifiziert. Außerdem setzt Finn auf Nachhaltigkeit und kompensiert seine CO2-Emissionen. Statt auf eine zentrale Autobeschaffung zu setzen, arbeitet ViveLaCar bundesweit mit Händlern zusammen. Der Anbieter hat neben Neuwagen auch junge Gebrauchte und Tageszulassungen im Programm. Die Mindestlaufzeiten von nur drei Monaten sind vergleichsweise kurz. Das ist auch bei Smive der Fall. Hier werden Neu- und Gebrauchtwagen über Händler-Partner in ganz Deutschland offeriert. Die Mindestlaufzeiten starten bei sechs Monaten. Zu den klassischen Start-ups zählen auch noch Faaren und Carminga sowie kleinere Firmen wie etwa Wheego, Flexxdrive und andere.

2. Hersteller

Erster Hersteller, der auf ein Neuwagen-Abo setzte, war Volvo. 2017 starteten die Schweden "Care by Volvo" – ein Programm, bei dem Nutzer einen Volvo über einen definierten Zeitraum zur Monats-Flatrate fahren. Fast zeitgleich startete Porsche in den USA mit einem Subskriptionsmodell. Inzwischen gibt es Porsche-Modelle im "Drive-Abo" auch in Deutschland. Die Preise starten bei 1800 Euro für Macan und Boxster. Auch Volkswagen bietet über seine Tochter Financial Services ein Auto-Abo an. Die Palette reicht vom Up bis zum Multivan und beinhaltet die E-Autos ID.3 und ID.4. VW-Tochter Audi betreibt ihr Abo unter dem Namen Audi on demand. Angeboten werden aktuell nur e-tron 55 und e-tron Sportback 55. Die Laufzeiten betragen 3, 6 oder 12 Monate (ab 1189 Euro). Je kürzer die Laufzeit, desto höher die Rate. 800 Kilometer pro Monat sind inklusive. Pakete mit Mehrkilometern gibt's gegen Aufpreis. Die größte Modellpalette bietet das Stellantis-Abo, das vom Opel Corsa bis zum Alfa Stelvio reicht. Neben Opel und Alfa gibt es Peugeot-, Citroën-, DS-, Fiat- und Jeep-Modelle. Außerdem werden im Abo die konzernfremden Marken Suzuki, Hyundai und VW gelistet.

3. Mietwagenfirmen/andere

Neben markenunabhängigen Neugründungen sowie Autoherstellern springen auch die Mietwagenfirmen auf den Abo-Zug auf. Kein Wunder, denn Langzeitleihwagen gehören zu ihrem Kerngeschäft. Da kommt ein frisch aufgeladenes Geschäftsfeld mit dem Modebegriff Auto-Abo gerade recht. Branchengigant Sixt bietet neben Carsharing nun auch Abos unter dem Label Sixt+ an. Vorteile sind das dichte Filialnetz, schnelle Verfügbarkeit und kurze Laufzeiten. Hertz experimentiert mit einem Programm namens "Mini Lease", und Avis beschränkt sich noch darauf, das Auto im Abo zu erklären. Bemerkenswert sind die Abo-Aktivitäten von Shell. Unter dem Namen Recharge bietet der Ölmulti reine E-Autos an - einen Fiat 500e gibt's ab 339 Euro, Porsches Taycan für 1790 Euro. Auch die Versicherungen mischen mit. HUK-Coburg hat in seiner "Autowelt" immerhin 37 Modelle gelistet. Und ganz aktuell hat der Carsharing-Dienst Miles angekündigt, Autos im Abo anzubieten.
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Der chinesische Newcomer Lynk & Co bietet das Plug-in-Hybridmodell O1 im monatlich kündbaren Abo an. Preis: 500 Euro mit 1250 Kilometern inklusive. Dazu kommen klassische Autovermieter wie Sixt, Hertz und Europcar, die ebenfalls vom Trend zum Abo profitieren wollen. Bei den Vertragsbedingungen und Details entsprechen diese Angebote eher Langzeitmietwagen. Mit dem Shell-Recharge-Abo gehört auch ein Mineralölmulti zu Abo-Anbietern, der sich mit seiner Fahrzeug-Palette besonders zukunftsträchtig aufstellt: Bestellbar sind nur E-Autos.

Um das beste Angebot zu finden, kommen Interessenten um einen ausführlichen Vergleich und das Studium des Kleingedruckten nicht herum. Laufzeit, Kilometerpauschale, Anzahl der Fahrer, Lieferfrist, Abholung oder Anlieferung, Mindestalter, Startgebühr? All das gilt es in Erwägung zu ziehen.

Auto-Abo: Vergleich

Auto-Abo: Anbieter und Konditionen

Faaren
Like2Drive
Sixt+
Finn
Care by Volvo
ViveLaCar
Conqar
Abzweigung
Anzahl Modelle
Abzweigung
Abzweigung
Fahrzeuge
Abzweigung
Abzweigung
Vertragslaufzeit
Abzweigung
Abzweigung
Freikilometer/Monat
Abzweigung
Abzweigung
Verfügbarkeit
Abzweigung
Abzweigung
Neu- oder Gebrauchtwagen
Abzweigung
Abzweigung
Kosten für Anlieferung
Abzweigung
Abzweigung
Kosten bei Abholung
Abzweigung
Abzweigung
Startgebühr
Abzweigung
Abzweigung
Mindestalter
Abzweigung
Abzweigung
Preisbeispiel 1 
Abzweigung
Abzweigung
Preisbeispiel 2
Abzweigung
Abzweigung
Preisbeispiel 3 
Abzweigung
über 80
Auswahl: VW Golf, Hyundai i30, BMW 3er, BMW 5er, Mercedes C-Klasse, Mercedes CLA, Cupra Born, Tesla Model 3, Polestar Polestar1, Audi A5, Audi A6, VW T6.1, VW Multivan
Wahlweise Mindestlaufzeit ab 1 Monat oder feste Laufzeit (Optionen bei festen Laufzeiten variieren je nach Modell)
Grundsätzlich zwischen 1250 km/Monat, 3330 km/Monat und 5000 km/Monat wählbar, Optionen können aber je nach Fahrzeug variieren
Lieferzeiten je nach Modell zwischen 1 und 5 Wochen
Neuwagen oder junge Gebrauchte
Abhängig von Entfernung zwischen Lieferort und Standort des Fahrzeugs
Keine
Keine
Je nach Modell zwischen 18 und 21 Jahren
Mercedes GLA 250 E ab 1099 €/Monat bei 6 Monaten Laufzeit inkl. 1000 km/Monat
Tesla Model 3 ab 899 €/Monat bei 12 Monaten Mindestlaufzeit inkl. 1000 km monatlich
Polestar Polestar1 ab 849 €/Monat bei 6 Monaten Mindestlaufzeit inkl. 500 km monatlich
über 50
Auswahl: Nissan Leaf, Opel Mokka-e, Ford Focus ST-Line, Cupra Formentor, Seat Ateca FR, Mercedes GLB AMG-Line, Mercedes C-Klasse AMG-Line, Porsche Taycan
Variiert je nach Modell (bei vielen Modellen wahlweise mindestens 6 oder 12 Monate, teilweise aber auch längere Laufzeiten)
Variieren je nach Modell, zum Teil unterschiedliche Kilometerpakete bestellbar, Mehrkilometer werden stufenweise abgerechnet (0,19 bis 0,39 € pro km)
Variiert je nach Modell, Angebote aus der "Fast Lane" sind innerhalb von 3 bis 5 Wochen verfügbar, ansonsten im Schnitt etwa zwischen 10 und 20 Wochen Lieferzeit
Neuwagen oder Jungwagen im neuwertigen Zustand
249 Euro
Keine
Keine
21 Jahre (bei den höherwertigen Modellen 25 Jahre)
Seat Ibiza FR CNG ab 359 Euro/Monat bei 6 Monaten Mindestlaufzeit inkl. 10.000 Kilometer (für die gesamte Mindestlaufzeit)
Mercedes GLB AMG-Line ab 639 Euro/Monat bei 24 Monaten Mindestlaufzeit inkl. 20.000 Kilometer (für die gesamte Mindestlaufzeit)
Citroën SpaceTourer Shine M ab 549 Euro/Monat bei 12 Monaten Mindestlaufzeit inkl. 15.000 Kilometer (für die gesamte Mindestlaufzeit)
über 40
Audi A3 Limousine, Audi A4 Avant, Audi Q5, BMW iX 40, BMW X3, BMW X5, MG 5, Tesla Model 3, Tesla Model Y, Toyota Proace, VW Golf, VW Passat Variant, VW T-Roc
Mindestens 1 Monat
Standardmäßig 500 Freikilometer/Monat; weitere Kilometerpakete bis 5000/km pro Monat wählbar; zusätzliche Kilometer werden mit 0,36 € berechnet
Wird individuell zu jedem angebotenen Fahrzeug angezeigt. Die meisten Fahrzeuge sind aktuell innerhalb von 1 bis 4 Wochen verfügbar
Alle Fahrzeuge sind neu bis neuwertig (maximal 12 Monate alt)
Keine, eine Anlieferung ist aber nur in ausgewählten Städten möglich
Keine
199 € (Rückerstattungs-Option ab 7. Monat), für E-Autos aktuell keine Startgebühr
Grundsätzlich 18 Jahre (erforderliches Mindestalter kann je nach Modell variieren)
VW Golf ab 669 €/Monat bei einmonatiger Mindestlaufzeit inkl. 500 Freikilometer pro Monat
Tesla Model 3 ab 899 €/Monat bei einmonatiger Mindestlaufzeit inkl. 500 Freikilometer pro Monat
Toyota Proace ab 1499 €/Monat bei einmonatiger Mindestlaufzeit inkl. 500 Freikilometer pro Monat
über 40
Audi e-tron Sportback, BMW iX, BMW X2, BMW X4, Hyundai Kona Elektro, Jeep Compass, Polestar 2, Range Rover Evoque, Skoda Octavia Combi, Tesla Model 3, Tesla Model Y, VW Multivan T 6.1
Variiert je nach Modell (bei vielen Modellen mindestens 6 oder 12 Monate)
Kilometerpakete von 1000 bis 5000 km wählbar. Mehrkilometer werden mit 0,25 € pro Kilometer abgerechnet
Wird individuell zu jedem angebotenen Fahrzeug angezeigt. Die meisten Fahrzeuge sind aktuell innerhalb von 2 bis 4 Wochen verfügbar
keine Angaben
Keine
Entfällt, keine Abholung möglich
Keine
18 (23 für Fahrzeuge über 204 PS)
BMW 4er Gran Coupé ab 1089 Euro/Monat bei 12 Monaten Laufzeit inkl. 12.000 Kilometer (für die gesamte Laufzeit)
Tesla Model 3 ab 699 €/Monat bei 12 Monaten Laufzeit inkl. 1000 km pro Monat
VW Multivan T 6.1 ab 1009 €/Monat bei 12 Monaten Laufzeit inkl. 1000 km/Monat
15
Auswahl: XC40 (Hybrid u. Vollelektrisch); XC90, XC60, V90, V60 (alle Hybrid oder Mildhybrid)
Flexibler Vertrag mit 3 Monaten Kündigungsfrist, für E-Autos feste Vertragslaufzeit von 36 Monaten
Verschiedene Kilometerpakete von 10.000 bis 60.000 Kilometer/Jahr buchbar
Lieferzeiten zwischen 4 und 14 Wochen
Neuwagen
Entfällt – Anlieferung nur bis zum Volvo-Händler der Wahl
Keine
Keine
Keine Altersbeschränkung (gültiger Führerschein Voraussetzung)
Volvo XC40 Recharge ab 649 Euro/Monat bei 36 Monaten Laufzeit inkl. 10.000 Kilometer/Jahr (833 km/Monat)
Volvo XC60 Core ab 769 Euro/Monat bei 3 Monaten Mindestlaufzeit inkl. 10.000 Kilometer/Jahr (833 km/Monat)
Volvo V90 Recharge ab 989 Euro/Monat bei 3 Monate Mindestlaufzeit inkl. 10.000 Kilometer/Jahr (833 km/Monat)
über 80
Auswahl:
BMW i3, BMW iX xDrive40, BMW X3, BMW X4, Cupra Formentor, Hyundai Kona, Hyundai Nexo, Kia Stonic, Mazda MX-30, Mercedes GLB, Skoda Kamiq, Skoda Karoq, Tesla Model Y, Volvo XC40, VW ID.4, VW Taigo
Flexibler Vertrag mit 3 Monaten Kündigungsfrist, für einzelne Modelle sind feste Laufzeiten festgelegt
Je nach Modell unterschiedliche Kilometerpakete buchbar
Viele Fahrzeuge sind sofort verfügbar (auch E-Autos), ansonsten ist das Datum der Verfügbarkeit angegeben (meist innerhalb weniger Wochen)
Neuwagen oder Gebrauchtwagen
249 Euro
249 Euro
Keine
18 Jahre für Modelle unter 20.000 Euro Listenpreis und weniger als 100 kW, 21 Jahre für Modelle bis 210 kW, 27 Jahre für Modelle über 210 kW
Mini Cooper ab 602 Euro/Monat inkl. 800 Kilometer/Monat
Tesla Model Y ab 804 Euro/Monat inkl. 500 Kilometer/Monat
BMW iX xDrive40 ab 1079 Euro/Monat inkl. 500 Kilometer/Monat
6
Seat Ibiza, Cupra Leon, Cupra Leon ST, Seat Arona, Cupra Formentor, Seat Ateca
Feste Laufzeiten (standardmäßig 6 Monate, bei einigenFahrzeugen wahlweise 6 oder 12 Monate)
Verschiedene Kilometerpakete zwischen 7500 und 25.000 km (Optionen variieren je nach Modell und gewählter Laufzeit); zusätzliche Kilometer werden je nach Modell mit 0,19 bis 0,39 € pro Kilometer abgerechnet; 4000 Mehrkilometer dürfen nicht überschritten werden.
Lieferzeiten je nach Modell zwischen 18 und 32 Wochen
Neuwagen oder Jungwagen (Gebrauchtfahrzeug im neuwertigen Zustand)
249 Euro
Keine
Keine
standardmäßig 21 Jahre; bei Modellen über 250 PS auch höher (variierend je nach Modell)
Seat Arona FR CNG ab 379 €/Monat bei 6 Monaten Laufzeit inkl. 15.000 km (für die gesamte Laufzeit)
Cupra Formentor ab 489 €/Monat bei 6 Monaten Laufzeit inkl. 7500 km (für die gesamte Laufzeit)
Seat Ateca FR CNG ab 529 €/Monat bei 6 Monaten Laufzeit inkl. 15.000 km (für die gesamte Laufzeit)

Welche Autos gibt es im Abo?

Kurze Antwort: fast alle Modelle, die es auch im Handel gibt. Ob Kleinwagen wie Opel Corsa, Mittel- und Oberklasse-Limousinen oder sogar Sportwagen – je nach Anbieter gibt es eine breite Auswahl.
Populär sind wie auf dem gesamten Fahrzeug-Markt SUV- und Elektro-Modelle. Sixt+ hat E-Autos wie den Opel Mokka-E bereits ab 499 Euro im Angebot. Like2Drive etwa den sehr gefragten Tesla Model 3 an. Cluno hat den Nissan Leaf zu günstigen Preisen im Angebot (ab 399 Euro), Finn ist mit dem Polestar 2 am Start, und bei ViveLaCar warten beispielsweise Mazda MX-30 und Kia Soul EV auf Abonnenten.
Aber auch die Hersteller selbst setzen auf E-Autos im Abo. Volkswagen Financial Services etwa bietet den ID.3 an, Mercedes-Benz Rent die Baureihen EQA, EQC und EQV.

Vorteile und Nachteile des Auto-Abos

Trotz der zunehmenden Beliebtheit und den beeindruckenden Wachstumszahlen gibt es gegenüber dem Auto-Abo noch zahlreiche Vorurteile. Gerade in Deutschland hat der Kauf eines eigenen Autos eine nahezu gesellschaftliche Funktion und ist mit Begriffen wie Statusdenken, Besitzerstolz und Markentreue verbunden. Doch die Bedeutung dieser tradierten Werte nimmt ab. Der Stammkunden-Gedanke der Autohäuser, bei dem Markenpräferenzen über Generationen vererbt werden und jahrzehntelang das Geschäft sicherten, ist immer weniger ein Faktor. Autobesitz wird zunehmend von pragmatischen Parametern bestimmt: Die Anschaffung soll schnell, unkompliziert und natürlich günstig sein; der Nutzen maximal und so flexibel wie möglich. Und genau zu diesen veränderten Ansprüchen verspricht das Auto-Abo eine ganze Reihe von Vorteilen:
Kostentransparenz: Steuern, Versicherung und andere Kosten sind bereits in der fixen Monatsrate enthalten und damit für den Nutzer so durchschaubar wie bei keiner anderen Form des Autobesitzes.
Kein Restwertrisiko: Mit Wiederverkauf und Verlusten beim Fahrzeugwechsel hat der Abonnent nichts am Hut. Besonders beim Vergleich mit gekauften Neuwagen, die nur ein bis drei Jahre gehalten werden, hat das Abo riesige finanzielle Vorteile. Denn in diesem Zeitraum ist der Wertverlust besonders hoch.
Unkomplizierte Abwicklung: Bestellung und Bezahlung erfolgen in einem digitalen Prozess. Keinerlei Papierkram und nervige Behördentermine für Zulassung und Abmeldung. Für Abo-Autos gibt es in der Regel auch eine bequeme Haustür-Lieferung.

Vorteile und Nachteile im Überblick:

Vorteile:
- Flexibilität durch kurze Vertragslaufzeiten
- Einfacher und schneller Anmeldeprozess, meist komplett digital
- Hersteller- und Modellübergreifende Angebote
- Man kann unterschiedliche Technologien testen (Hybrid- oder E-Autos)
- Einige Anbieter bieten auch eine Kaufoption nach Vertragsende an
Nachteile:
- Start- bzw. Anmeldegebühr (bei einigen Anbietern)
- Freikilometerpauschale mitunter niedrig (bei einigen Anbietern)
- Auto wird lediglich gemietet, kein Eigentum
- Übernahmetermin lässt sich selten ganz genau planen
- Bei einigen Anbietern gibt es Einschränkungen wie Mindestalter oder jährliche Fahrleistung
- Es sind vorkonfigurierte Fahrzeuge, keine Änderungen mehr möglich

Auto-Abo oder Leasing - was sind die Unterschiede?

Beim Auto-Abo erhält man für einen monatlichen Festbetrag wie auch beim Leasing ein Fahrzeug für eine bestimmte Laufzeit. In beiden Fällen gehört der Pkw dem Nutzer nicht. Es gibt jedoch auch Unterschiede zwischen diesen beiden Möglichkeiten. So sind die Laufzeiten beim Auto-Abo geringer als beim Leasing, wo man sich für mindestens 12 Monate verpflichtet. Das Auto-Abo kann zudem meist schnell online erledigt werden und bietet einen flexibleren Fahrzeugwechsel.
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Weil die Laufzeiten beim Auto-Abo kürzer sind und es sich hierbei um ein All-inklusive-Paket handelt, sind die monatlichen Beiträge jedoch auch höher. So beträgt die monatliche Rate für einen BMW 5er Touring beim Anbieter Faaren beispielsweise mindestens 990 Euro. Dafür sind jedoch alle Leistungen abgedeckt, und der Nutzer muss nur noch die Spritrechnung und eventuelle Fahrzeugwäschen zahlen. Fährt er mehr Kilometer als vertraglich festgelegt, müssen diese selbstverständlich auch bezahlt werden.
Das Autoleasing ist meist günstiger, dafür werden jedoch nicht alle Leistungen abgedeckt. Zwar gibt es Zusatzpakete, aber ein vergleichbares All-inclusive-Paket, das beispielsweise Steuern, Reifenwechsel, Verschleißteile und Co abdeckt, gibt es beim Leasing nicht. Vorteilhaft ist jedoch, dass einige Leasingfahrzeuge nach eigenen Wünschen konfiguriert werden können, was beim Auto-Abo oftmals nicht möglich ist.

Voraussetzungen für das Auto-Abo

- Das Mindestalter liegt zwischen 18 und 23 Jahren (variiert je nach Anbieter)
- Das Höchstalter beträgt maximal 75 Jahre (variiert je nach Anbieter)
- Ein Wohn- oder Firmensitz in Deutschland ist notwendig
- Ein EU-Führerschein ist erforderlich, den man mindestens zwei/drei Jahre besitzt (variiert je nach Anbieter) 

Worauf sollte man bei einem Auto-Abo achten?

- Wie sind die Laufzeiten und Kündigungsfristen?
- Wie werden Mehrkilometer berechnet?
- Bekommt man genau das Auto, das man will, oder nur ein Modell einer bestimmten Kategorie?
- Wie ist das Auto versichert (wie hoch ist die Selbstbeteiligung)?
- Welche Zusatzkosten fallen an (z.B. als Startgebühr, für die Anlieferung, Abholung)
- Kann ich das Abo pausieren?
- Ist ein Wechsel auf ein anderes Auto möglich?

Wie laufen Übergabe und Rücknahme?

Die Übergabe findet beim Vertragshändler statt, der mit dem Auto-Abo-Anbieter zusammenarbeitet. Das kann durchaus mal ein paar Hundert Kilometer entfernt sein. Meist wird daher auch – oft gegen Aufpreis – ein Lieferservice angeboten. Bei der Abholung gilt das Gleiche: entweder beim Händler oder gegen Aufpreis mit Abholung.
Bei der Planung des Übernahmetermins ist jedoch etwas Vorsicht geboten. Meist handelt es sich um einen "unverbindlichen Liefertermin". Diesen Termin darf der Lieferant um bis zu sechs Wochen überziehen, ohne dass sich daraus das Recht ergibt, vom Vertrag zurückzutreten.
Bei der Rückgabe prüft ein beauftragter Gutachter, ob und was für Schäden am Fahrzeug vorhanden sind. Was als Schaden und was noch als Gebrauchsspur gilt, ist genau definiert. Interessant ist in diesem Zusammenhang, welche Richtlinien angelegt werden. Das sollte bereits vor der Anmietung abgeklärt werden. Außerdem sollte auch bei der Übergabe genau darauf geachtet werden, ob evtl. bereits kleinere Schäden am Fahrzeug vorhanden sind und ob alles vollständig an Bord ist. Ansonsten unbedingt auf dem Lieferschein vermerken!
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Wann lohnt sich ein Auto-Abo?

Wer flexibel bleiben will, neugierig auf neue Modelle und Technik ist sowie maximale Kostentransparenz (keinerlei Nebenkosten, Nutzer zahlt nur Sprit) schätzt, ist mit einem Auto-Abo gut beraten. Denn die meisten Anbieter haben neue Modelle und oftmals auch Elektroautos im Programm. Weiterer Vorteil sind die oft kurzen Lieferfristen. Selbst Modelle, die bei den Herstellern schon ausverkauft sind, sind im Abo noch zu haben.

Häufige Fragen zum Auto-Abo

Was kostet ein Auto-Abo?

Pfeil
Das hängt vom Modell, der Laufzeit und dem Kilometerpaket ab. Grundsätzlich gilt: je kürzer die Laufzeit, desto teuer das Abo. Je mehr Freikilometer gebucht werden, desto mehr steigt der Preis. Je stärker und exklusiver das Fahrzeugmodell, desto höher die Monatsrate. Kleinwagen gibt es oft schon unter 300 Euro, Mittelklasse-SUV kosten um die 500 Euro, und bei Luxuskarossen können die Monatspreise auf 2000 Euro und mehr steigen.

Welche Abo-Anbieter gibt es?

Pfeil
Zu den Pionieren der Branche zählt die Fleetpool-Group aus Köln. Sie betreibt neben der Eigenmarke Like2Drive auch Abo-Portale für Seat (Conquar), Toyota (KintoFlex), Land-Rover/Jaguar (LR/J Subscribe) und Ford (Ford Auto-Abo) sowie für Mineralölmulti Shell (Shell Recharge). Sehr stark wachsender Anbieter ist Finn aus München. Zu den Start-ups zählen außerdem ViveLaCar, Faaren, Cluno sowie eine Anzahl weiterer Neugründungen. Volvo, Porsche, VW und Stellantis bieten werkseigene Abos an. Mitmischen wollen im Markt auch die Mietwagenfirmen Sixt (Sixt+), Europcar (myEuropcar) und Hertz (Hertz Minilease). Darüber hinaus verfolgen reine E-Auto-Anbieter wie Nextmove und e-flat ebenfalls die Idee des Autobesitzes im Abonnement.

Was spricht gegen ein Auto-Abo?

Pfeil
Autos im Abonnement sind nicht konfigurierbar. Motorleistung, Antriebsart, Farbe und Ausstattung werden vom Anbieter festgelegt und können nicht geändert werden. Auch Optionen wie eine Anhängerkupplung oder Dachreling sind meist nicht buchbar. Wichtig ist auch die vereinbarte Kilometerleistung. Für Vielfahrer können Abos teuer werden, wenn sie mehr als die monatlichen Freikilometer abspulen. Wer also lange Urlaubsreisen und Ferntouren plant, der sollte größere und teurere Kilometerpakete buchen sowie vor Abo-Abschluss gut kalkulieren.

Wie funktioniert das Auto-Abo?

Pfeil
Beim Auto-Abo wird ein Auto zu einer festen Monatsrate gemietet bzw. abonniert. In der Monatsrate sind alle Nebenkosten enthalten – Kfz-Versicherung, Steuern, Wartung, Austausch von Verschleißteilen, Hauptuntersuchung, GEZ und Reifen. Für den Abonnenten fallen als zusätzliche Kosten nur noch die Kosten für Kraftstoff, bzw. beim E-Auto für den Strom an. Für den Abo-Vertrag ist eine Mindestlaufzeit festgelegt, oft liegt die Mindestdauer zum Beispiel bei sechs Monaten. Anbieter wie Sixt+ bieten aber auch Abos mit einer Laufzeit von einem Monat an. Oft kann die Länge der Mindestlaufzeit auch vom Kunden selbst gewählt werden. Dabei gilt im Normalfall: je kürzer die Laufzeit, desto höher die Monatsrate.
Auch Menschen, die ihre Modellwahl saisonal gestalten (Motorrad oder Fahrrad im Sommer, Pkw im Winter), finden im Auto-Abo eine gute Alternative zum eigenen Auto mit Saisonkennzeichen. Und: Unternehmen, die schnell auf Mitarbeiter für kurzfristige Projekte angewiesen sind, setzen verstärkt auf Abo-Autos und stellen diese als Dienstwagen zur Verfügung. Überlegenswert ist ein Abo auch für Fahranfänger oder Wiedereinsteiger, da sie beim eigenen Auto von den Versicherungen mit hohen Prämien belastet werden. Achtung: Abo-Mindestalter ist meist 21 oder bei teureren Modellen 25 Jahre.

Von

Adele Moser