Die Vorteile von Erdgas

Kapitel 1: Die Vorteile von Erdgas

Ein großes Plus für alle

Das Kürzel CNG steht für Compressed Natural Gas, oder einfacher gesagt: Erdgas. Ein Treibstoff, der immense Vorteile bietet −besonders im Blick auf die Emissionen.

Treibstoffe gibt es einige: Benzin, Diesel − oder eben Gas. Hier ist die Rede von CNG, auf deutsch natürliches, komprimiertes Erdgas. Als Energieträger rückt es derzeit weiter in den Fokus. Mit guten Gründen, denn es kann in der Praxis in vielen Bereichen überzeugen.

Zum Beispiel trumpft CNG groß in Sachen Umwelt auf. Hier macht kein anderer Energieträger Erdgas etwas vor: CNG gilt als die sauberste und sinnvollste Alternative zu Benzin und Diesel. Feinstaub? Fehlanzeige. Ruß? Keiner. Stickoxide? Fallen kaum an. Schwefel? Null. CNG-Motoren halten schon aus technischen Prinzipien strengste Emissionsvorgaben ein. Wer in einem CNG-Auto unterwegs ist, dem drohen keine Fahrverbote. Die Vorgaben zur grünen Plakette erfüllen die Antriebe mit Leichtigkeit.

Dazu kommt als weiterer positiver Faktor, dass der Bio-Anteil am CNG kontinuierlich wächst. Zum Beispiel dank „Life Metamorphosis“, einem Projekt in Barcelona, an dem sich SEAT aktuell beteiligt. Die Idee ist, aus organischem Abfall Biomethan zu erzeugen, mit dem problemlos CNG-Motoren betrieben werden können. So entsteht ein doppelter Effekt: Der CO₂-Ausstoß, der bei CNG-Motoren sowieso schon deutlich niedriger liegt als bei Benzin- oder Dieselfahrzeugen, sinkt nochmals um etwa 80 Prozent. Dazu kommt, dass der Abfall sinnvoll verwertet wird. Vier Testwagen sind aktuell mit dem reinen Biomethan unterwegs, jeweils mindestens 30.000 Kilometer.

Sogar aus Stroh lässt sich heute Biomethan erzeugen. Fünf Ballen genügen, um einen Mittelklassewagen ein Jahr lang mit ausreichend Energie zu versorgen. Ein anderes, ebenso spannendes Verfahren ist Power-to-Gas. Mit ihm wird aus überschüssigem Strom, zum Beispiel aus Windkraft, Gas hergestellt.

CNG schont jedoch nicht nur die Umwelt. Es kann noch mehr: richtig sparen zum Beispiel. Denn wer Erdgas tankt, ist um Welten kostengünstiger unterwegs als Fahrer von Autos mit Diesel- oder gar Benzinmotoren: CNG ist so effizient, dass der Verbrauch niedrig ist. Die Energie aus einem Kilogramm CNG (H-Gas) entspricht fast zwei Liter Autogas, das für eine andere Energieart steht, die des öfteren mit Erdgas verwechselt wird, jedoch nichts mit ihr gemein hat. Auch die traditionellen Kraftstoffe schneiden schlecht ab: 1,33 Liter Diesel oder 1,5 Liter Benzin entsprechen einem Kilogramm CNG.

Ein niedriger Verbrauch schont den Geldbeutel jedoch nicht nur an der Tankstelle. Er führt auch zu einem geringen CO₂-Ausstoß, der wiederum die Grundlage für die Bemessung der Kfz-Steuer bildet. Sogar die Versicherer helfen beim Sparen: Sie stufen CNG-Autos wie Benziner ein — und somit spürbar günstiger als Diesel.

Mit CNG gibt es keinen Feinstaub, keinen Ruß, fast keine Stickoxide. Schon mit fossilem Gas erreichen wir eine CO₂-Reduktion gegenüber Benzin, und wenn wir mit Biomethan aus Abfall fahren oder Power-to-Gas anwenden, können wir den CO₂-Ausstoß um 80 bis 90 Prozent senken.

Birgit Maria Wöber, Geschäftsführerin GIBGAS medien
Der lohnt sich bereits ab dem ersten Kilometer

Kapitel 2: Die neuen CNG-Stars

Der lohnt sich bereits ab dem ersten Kilometer

Als weltweit erster Kompakt-SUV profitiert der SEAT Arona 1.0 TGI von der fortschrittlichen CNG-Technologie. Er bietet damit eine einzigartige Alternative in diesem boomenden Segment.

Kraftstoffverbrauch SEAT Arona 1.0 TGI, 66kW (90 PS): kombiniert 3,7kg/100km; CO₂-Emissionen: kombiniert 101 g/km. CO₂-Effizienzklasse: A*

Er ist umweltfreundlich, extrem wirtschaftlich und sofort verfügbar. Eine tolle Alternative, bei der man Nachteile schon mit der Lupe suchen muss.

Johannes Fleck, Business Development SEAT Deutschland

Der Arona lässt keinen Zweifel: Mit seiner ausdrucksstarken Crossover-Optik tritt er als überaus sportlicher Vertreter der Klasse der Kompakt-SUV auf. Nicht nur in seinem Äußeren betont er das, sondern auch beim Fahren: Wie ein hochmoderner Benziner fühlt er sich an, und es gibt nichts, was am Steuer deutlich machen könnte, dass der TGI von Erdgas angetrieben wird. Nichts, bis auf ein winziges Detail: Im Drehzahlmesser leuchtet ein grünes CNG-Symbol — der Arona fährt mit Gas, was er automatisch immer macht, solange der Treibstoffvorrat reicht.

SEAT hat bereits viele Jahre Erfahrung mit Erdgas-Triebwerken. Beim Arona 1.0 TGI kommt ein neuer, 1,0 Liter großer TGI-Dreizylinder-Motor mit Vierventiltechnik zum Einsatz, der an vielen Stellen mit verstärkten Komponenten speziell für den Betrieb mit komprimiertem Erdgas ausgelegt worden ist. Die innovative Weiterentwicklung umfasst eine Nickel-Chrom-Beschichtung der Kolben, verstärkte Ventile samt Sitzen sowie neu angeordnete Einlassventile, die eine verbesserte CNG-Zufuhr zur Verbrennung sicherstellen. Ein leichterer Turbolader spricht schneller an und gibt zudem die Leistung gleichmäßiger ab. Diese technischen Fakten überzeugen auf der Straße: Dem TGI stehen seine 66 kW (90 PS) konstant zwischen 4500/min und 5800/min zur Verfügung, das maximale Drehmoment von 160 Nm liefert er zwischen 1900/min und 3500/min. Gemeinsam mit seinem Sechsgang-Schaltgetriebe beschleunigt er sehr linear bis auf 172 km/h — Einschränkungen muss hier niemand hinnehmen.

Ebenfalls überarbeitet hat SEAT das Tanksystem. So fassen die drei CNG-Behälter, die geschickt und sicher unterhalb des Kofferraumbodens platziert sind, nun 13,8 Kilogramm Gas. Diese Menge reicht für 375 Kilometer im monovalenten Modus, also ausschließlich mit CNG gefahren. Dazu kommen neun Liter Benzin on top, was den sparsamen, zukunftsweisenden Kompakt-SUV insgesamt rund 500 Kilometer weit fahren lässt.

Wie ausgereift die zuverlässige CNG-Technik von SEAT ist, zeigt allein die Tatsache, dass sie keinen höheren Wartungsaufwand erfordert als übliche Verbrenner. Einmal im Jahr (oder alle 15.000 Kilometer) fällt eine Durchsicht an, doch weder Filter noch Zündkerzen unterliegen einem kürzeren Wechselintervall als bei Benzinern. Der einzige Mehraufwand des CNG-Modells besteht in einer Prüfung des Erdgassystems drei Jahre nach der Erstzulassung. Anschließend fällt alle zwei Jahre ein Check an. Auf Wunsch deckt übrigens das Programm SEAT Care vier Jahre lang alle Kosten für planmäßige Wartungen und Inspektionen ab. Fällig wird dafür ein geringer monatlicher Pauschalbetrag, in dem auch alle wesentlichen Verschleißreparaturen und eine Verlängerung der Herstellergarantie enthalten ist — sorgenfreier lässt sich nicht Auto fahren.

Großartig ist, wie einfach sich mit dem SEAT Arona 1.0 TGI sparen lässt. Schon sein Neupreis liegt deutlich unterhalb des Tarifs vergleichbarer Dieselmodelle. Bis Ende Juni 2019 reduziert SEAT zudem die Preise der TGI-Modelle erheblich: Sie liegen nun auf der Höhe eines vergleichbaren Benziners. Das bringt bis zu 1500 Euro Sofort-Ersparnis beim Kauf.

Einmal volltanken — für unter 20 Euro!¹

Später geht das Sparen mit jedem Kilometer weiter, wie eine kurze Vergleichsrechnung zeigt. Auf 100 Kilometern verbraucht der SEAT Arona 1.0 TGI laut Angaben 3,7 Kilogramm CNG, für die aktuell etwa 4,00 Euro zu zahlen sind. Bei einem vergleichbaren Modell mit Dieselmotor steigen die Kosten für 100 Kilometer um etwa 40 Prozent an, mit einem Benziner gar um 90 bis 100 Prozent — er ist also rund um das Doppelte teurer. Volltanken lässt sich der SEAT Arona 1.0 TGI übrigens für deutlich unter 20 Euro — und hält damit Energie bereit für rund 375 Kilometer.

SEAT setzt mit seinem CNG-Know-how bewusst auf umweltfreundliche Antriebe, die keine Kompromisse fordern. Mit viel Engagement haben die Spanier innerhalb des Volkswagen-Konzerns die Führung beim Thema Erdgas übernommen. Sie beweisen das mit ihrer aktuellen Produktpalette: So erhält der kompakte SEAT Ibiza 1.0 TGI den Motor des Arona, während beide Varianten des Leon — der 5D wie der Kombi ST — mit einem neuen, hochmodernen 1,5-Liter-TGI-Motor antreten, der nun 96 kW (130 PS) leistet, ein Plus von immerhin 20 PS. Sein Drehmoment von 200 Nm liegt zwischen 1400 und 4000/min an. Dank seiner vielen durchdachten Details wie einem Turbolader mit variabler Turbinengeometrie, mit Direkteinspritzung und einem Verbrennungsprozess im Miller-Zyklus erreicht er einen maximalen Wirkungsgrad. Mit bis zu 17, 3 Kilogramm CNG an Bord bietet der Leon Reichweiten von deutlich über 550 Kilometer. Ein überzeugendes Paket, das auf seinen Erfolg nicht warten musste: Der Leon fuhr bereits Anfang 2018 an die Spitze des CNG-Segments in der Neuwagenstatistik.

CNG statt Benzin und Diesel: SEAT bietet heute schon die Zukunft

Erdgas ist so ungefährlich wie Benzin oder Diesel

Kapitel 3: So sicher ist CNG

Erdgas ist so ungefährlich wie Benzin oder Diesel

Zum Thema Gas halten sich einige Gerüchte hartnäckig. Es wird Zeit, damit aufzuräumen. Die Fakten nennen eine andere Wahrheit.

Mit CNG läuft alles wie gewohnt, nur umweltfreundlicher, sparsamer — und sicherer

Jede Menge Mythen ranken sich um das Thema Gas und Auto. Nicht selten ward dabei das Thema Sicherheit diskutiert. Dabei steht eines fest: CNG ist so sicher wie Benzin oder Diesel, mindestens. Das beweisen die Crash-Tests, die alle Modelle im Rahmen ihrer Entwicklung durchlaufen.

Maximale Sicherheit ist kein Zufall. SEAT legt das gesamte System mit diesem Anspruch aus: Die Tanks sind aus Kohlefaserverbundwerkstoffen oder hochfestem Stahl gefertigt, den eine spezielle Beschichtung langfristig vor Korrosion schützt. Zudem sind sie so konstruiert, dass sie problemlos das Doppelte bis Dreifache des normalen Betriebsdrucks von 200 bar aushalten können.

Mehrere Magnet-Sicherheitsventile halten das Gas in den Tanks hermetisch unter Verschluss und öffnen nur, wenn die Zündung eingeschaltet wird. Sollte bei einem Unfall tatsächlich ein Feuer ausbrechen, sorgen Thermosicherungen dafür, dass kontinuierlich und kontrolliert das Gas nach außen abgelassen wird. Schwer entzündbar ist CNG zudem: Mit 650 Grad liegt die Zündtemperatur sehr hoch.

Im Betrieb strömt das auf 200 Bar komprimierte Gas durch ein äußerst langlebiges System aus Edelstahlrohren zum Druckminderer im Motorraum. Der reduziert, elektronisch gesteuert, den Druck zweistufig auf die 5 bis 9 Bar, die der Motor je nach Fahrsituation und Betriebszustand benötigt.

Wie sicher diese Technologie ist, beweist die Tatsache, dass CNG-Autos prinzipiell ohne Auflagen in Tiefgaragen und Parkhäuser fahren dürfen. Einzelne Verbote, sofern sie ausgesprochen werden, zeugen von mangelndem Wissen: Sollte tatsächlich Erdgas austreten, verflüchtigt es sich sofort, da es leichter als Luft ist. Auch das übrigens unterscheidet es von Autogas, kurz LPG. Beide Gasarten haben nichts miteinander zu tun und lassen sich daher weder mischen noch wechselweise verwenden.

Die Tanks sind auf einen Druck von 200 Bar ausgelegt, können aber sogar das Doppelte aushalten, damit stets absolute Sicherheit gewährt ist.

Antonio Calvo, Leiter Bereich Nachhaltige Mobilität SEAT
Erdgas funktioniert einfach und ohne Aufwand

Kapitel 4: Erdgas im Alltag

Erdgas funktioniert einfach und ohne Aufwand

Das Tolle an Erdgas ist: Es setzt klare Zeichen, weil es als Treibstoff keine Utopie ist, sondern sofort von jedem genutzt werden kann.

Ein weiteres Thema, das rund um CNG häufig angesprochen wird, dreht sich rund um die Versorgung. Doch hier schaffen Zahlen rasch harte Fakten: Etwa 3.600 CNG-Tankstellen finden sich in Europa, über 850 davon in Deutschland. Interessant dabei ist, dass bereits rund zehn Prozent von ihnen reines Biomethan führen und somit eine massive CO₂-Einsparung ermöglichen.

Über Apps oder eine clevere Navigation, die alle CNG-Tankstellen kennt, findet sich leicht und rechtzeitig die nächste Erdgastankstelle. Das Netz ist zwar nicht so übertrieben engmaschig wie das der Tankstellen für Diesel und Benzin, doch ausreichend, um eine flächendeckende Versorgung sicherzustellen. Und selbst wer auf seiner Fahrt mit leerem Tank keine CNG-Versorgung finden sollte, bleibt ja nicht stehen, sondern kommt mit seinem kleinen Benzinvorrat von neun Litern zuverlässig und garantiert weiter — quasi der Vorteil eines fest eingebauten Reservekanisters. Das Benzin hilft übrigens auch beim problemlosen Starten, wenn das Thermometer im Winter unter minus zehn Grad fallen sollte. Das Gas selbst jedoch gefriert nie.

Die Umschaltung von Gas auf Benzin erledigt das Fahrzeug automatisch. Zu spüren ist dabei nichts, selbst die Leistung ändert sich nicht: In beiden Modi leisten die Motoren gleich viel. Nur im Drehzahlmesser erlöscht eine Anzeige, die auf den CNG-Betrieb hinweist.

Wer übrigens noch nie ein CNG-Auto betankt hat, kommt beim ersten Mal nicht aus dem Staunen heraus: Es geht ruckzuck, schnell und simpel wie beim Benziner oder Diesel, ist allerdings viel sauberer — und völlig ohne Gerüche. Der Stutzen liegt direkt neben der Einfüllöffnung für Benzin unter einem gemeinsamen Deckel. Anstöpseln, verriegeln — der Rest geht von alleine. Dank des Universal-Füllstutzen, den SEAT einbaut, ist das Tanken in allen europäischen Ländern problemlos möglich.

Es ist kein Problem, mit einem Erdgas-Auto quer durch Deutschland zu fahren.

Birgit Maria Wöber, Geschäftsführerin GIBGAS medien

Weitere Informationen zum Thema Erdgas und der CNG-Modellpalette von SEAT finden Sie hier.
Abgebildet sind teilweise Sonderausstattungen gegen Mehrpreis.

 

Kraftstoffverbrauch SEAT Arona 1.0 TGI, 66kW (90 PS): kombiniert 3,7kg/100km; CO₂-Emissionen: kombiniert 101 g/km. CO₂-Effizienzklasse: A.
Kraftstoffverbrauch SEAT Ibiza 1.0 TGI, 66kW (90 PS): kombiniert 3,3kg/100km; CO₂-Emissionen: kombiniert 92 g/km. CO₂-Effizienzklasse: A+.
Kraftstoffverbrauch SEAT Leon 1.5 TGI, 96kW (130 PS): kombiniert 3,6kg/100km; CO₂-Emissionen: kombiniert 98 g/km. CO₂-Effizienzklasse: A+.
Kraftstoffverbrauch SEAT Leon ST 1.5 TGI, 96kW (130 PS): kombiniert 3,6kg/100km; CO₂-Emissionen: kombiniert 98 g/km. CO₂-Effizienzklasse: A+.

* Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen, spezifischen CO₂-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem „Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO₂-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen“ entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der DAT Deutsche Automobil Treuhand GmbH, Hellmuth-Hirth-Str. 1, 73760 Ostfildern-Scharnhausen (www.dat.de) unentgeltlich erhältlich ist.

¹ Zugrundelegung eines kombinierten Kraftstoffverbrauchs von 3,7 kg/100 km und einem Tankstellenpreis für CNG (Erdgas) von 1,10 €. Durchschnittliche Tankstellenpreise (Jahresdurchschnitt 2018): CNG (H-Gas) 1,10 €/kg, Super 1,45 €/l, Diesel 1,28 €/l; Quelle: https://www.erdgas.info/erdgas-mobil/erdgas-fahren-rechnet-sich/