Die Energiewende ist eine der größten Herausforderungen dieser Zeit – Shell will diese aktiv mitgestalten

KAPITEL 01: ENERGIEWENDE

Die Energiewende ist eine der größten Herausforderungen dieser Zeit – Shell will diese aktiv mitgestalten

Eines der wichtigsten Themen dieser Zeit ist der Klimaschutz. Die große Herausforderung besteht darin, bei weltweit steigendem Energiebedarf gleichzeitig die CO2-Emissionen zu senken.

Jeder Einzelne auf dieser Welt muss deshalb überdenken, wie er Energie nutzt. Und ein globales Energieunternehmen wie Shell muss dazu beitragen, indem es Lösungen bereitstellt, die den Kunden helfen können, ihre CO2-Emissionen zu senken. Doch wie kann das funktionieren?

Wir alle sind es gewohnt, mit unseren Fahrzeugen an die Tankstelle zu fahren, Benzin oder Diesel in relativ kurzer Zeit nachzufüllen – und weiter geht es Richtung Zielort. Das kennen wir nicht anders, so sind wir aufgewachsen. Doch jetzt muss ein Umdenken stattfinden! Was trägt Shell dazu bei?

Shell ist weltweit dabei, sein Geschäft an den Umbau der Energiesysteme anzupassen und diesen aktiv zu begleiten. Ziel ist eine Reduktion des Netto-CO2-Fußabdrucks aller verkauften Energieprodukte, also nicht nur der Kraftstoffe Benzin und Diesel, sondern auch weiterer Produkte wie Erdgas oder Schmierstoffe. Das Zwischenziel für das Jahr 2035, also in nur 14 Jahren, lautet, eine Reduktion des CO2-Fußabdrucks von 30 % zu erreichen. Bis 2050 (in 29 Jahren) soll dieser Wert minus 65 % betragen. Bedenkt man nun, dass die Idee eines Automobils mit Benzinmotor, ab 1886 gerechnet, „erst“ 135 Jahre her ist, kann man dieses Ziel durchaus als sehr ambitioniert bezeichnen. Darüber hinaus arbeitet Shell daran, bis 2050 im Einklang mit der Gesellschaft und den Kunden ein Netto-Null-Emissionsunternehmen zu werden, also CO2-Neutralität zu erreichen.

Doch wie genau gestaltet Shell die Energiewende? So macht beispielsweise kohlenstoffarmes Erdgas etwa die Hälfte der gesamten Produktion aus. In den neuen Geschäftsbereich „Renewables and Energy Solutions“, was so viel wie „Erneuerbare Energien und Energielösungen“ heißt, werden in den nächsten Jahren Summen in Höhe von 2 bis 3 Milliarden Euro investiert. Und auch Strom wird eine wichtige Rolle bei der Dekarbonisierung (der Umstellung der Energiewirtschaft auf CO2-ärmere Energieerzeugung und -nutzung) spielen. So will Shell bis 2035 ein signifikantes Stromgeschäft als vierte Säule des Unternehmens aufbauen; dabei wird der Umbau von Shell weltweit unterschiedlich schnell verlaufen. Bereits jetzt ist Shell in Deutschland dabei, das Geschäft Schritt für Schritt umzubauen.

Ein weiterer Baustein zur Energiewende ist der Shell CO2-Ausgleich – haben Sie schon einmal davon gehört?

Was bedeutet der Shell CO2-Ausgleich1 für den Endverbraucher an der Tankstelle genau? Wir alle werden nicht von heute auf morgen auf Elektroautos oder vergleichbare, umweltschonende Antriebsarten umschwenken können. Genau hier macht Shell den Kunden, die weiterhin mit Verbrennungsmotoren mobil sind, das Angebot, die beim Autofahren entstehenden CO2-Emissionen auszugleichen. Für diese verbleibenden Emissionen bietet Shell den freiwilligen CO2-Ausgleich1 an: Für 1,1 Cent pro Liter getanktem Benzin- oder Dieselkraftstoff können die während der Fahrt mit dem Auto durchschnittlich entstehenden CO2-Emissionen ausgeglichen werden. Dieser Beitrag wird direkt an der Tankstelle auf den Kraftstoff aufgeschlagen und auf der Tankquittung separat ausgewiesen. So fallen bei einer Tankfüllung von 40 Litern zusätzliche 44 Cent als Kompensationsbetrag für die direkten CO2-Emissionen aus dem Auspuff an. Und auch Shell beteiligt sich mit jeder Tankung am CO2-Ausgleich, übernimmt die Kosten für den Ausgleich jener CO2-Emissionen, die bei Förderung, Produktion und Transport des Kraftstoffs bis zur Tankstelle entstehen.

Ausgeglichen werden so die gesamten entstandenen CO2-Emissionen über sogenannte CO2-Gutscheine, auch CO2-Zertifikate genannt, über die Shell ausgesuchte Klimaschutzprojekte unterstützt.

Auch Mitglieder des Treueprogramms Shell ClubSmart können ihre gesammelten ClubSmart-Punkte für den CO2-Ausgleich einsetzen (2 Punkte pro Liter).

Viele Shell Stationen bieten zudem spezielle Shell Prepaid-Tankkarten mit CO2-Ausgleich an. Es gibt sie im Wert von 43 + 1 oder 100 + 1 Euro2. Damit eignen sich diese Prepaid-Tankkarten auch als Geschenk für Freunde, Mitarbeiter oder Kunden.

Shell CO2-Ausgleich – sagen Sie JA.

Auch in Zukunft wird es Bereiche geben, die nicht ohne fossile Energieträger auskommen. Daher wird Shell auf absehbare Zeit weiter Gas und Öl fördern. Zusätzliche Anstrengungen zur Reduktion von CO2 in der Atmosphäre sind deshalb zwingend notwendig. Hier spielen auch Programme zur Bindung von CO2 eine wichtige Rolle. So unterstützt Shell Projekte zu Erhalt und Aufforstung von Wäldern. Näheres hierzu im nächsten Kapitel.

1 Shell CO2-Ausgleich – Angebot:

Sie sagen „Ja!“ und zahlen zusätzlich 1,1 Ct./l zum jeweils aktuellen Kraftstoffpreis. Das Angebot gilt für alle Shell Benzin- und Dieselkraftstoffe. Zum Ausgleich des durch den Kraftstoffverbrauch anfallenden CO2-Ausstoßes kauft Shell von den 1,1 Ct./l, nach Abzug der Umsatzsteuer, CO2-Emissionsminderungsgutschriften (CO2-Zertifikate) bei ausgesuchten Klimaschutzprojekten und unterstützt zudem ein lokales Klimaschutzprojekt. Zusätzlich kauft Shell die für den durch Beschaffung und Bereitstellung der von Ihnen getankten Kraftstoffmenge anfallenden CO2-Ausstoß benötigten CO2-Zertifikate auf eigene Kosten. Die im Rahmen des CO2 Ausgleich von Shell erworbenen CO2 Zertifikate werden nach ihrer Ausstellung stillgelegt/gelöscht, sodass eine jeweils nur einmalige Verwendung sichergestellt ist. Die Verwendung des Begriffs „CO2-Ausgleich“ erfolgt in nicht-technischer Weise und meint die Kompensation von CO2-Ausstoß mittels Klimaschutzprojekten, die CO2-Einbindung/Reduktion durch Schutz und Aufforstung von Wäldern besorgen. Eine Bezahlung mit der Shell Card oder sonstigen Tank- und Servicekarten ist nicht möglich. Weitere Informationen zu den Projekten und den teilnehmenden Shell Stationen finden Sie unter www.shell.de/ausgleichen

2 Shell Prepaid-Tankkarten

Sie zahlen 1 Euro zusätzlich zum Prepaid-Card-Wert. Shell kauft von dem 1 Euro, nach Abzug der Umsatzsteuer, CO2-Zertifikate bei ausgesuchten Klimaschutzprojekten zum Ausgleich des durch den Kraftstoffverbrauch anfallenden CO2-Ausstoßes der mit dem Kartenwert potenziell erwerbbaren Kraftstoffmenge mit dem höchsten CO2-Ausstoß. Zudem unterstützt Shell mit Ihrem Beitrag ein lokales Klimaschutzprojekt (nur Prepaid Card Euro 43 +1). Zusätzlich kauft Shell die für den durch Beschaffung und Bereitstellung des Kraftstoffs anfallenden CO2-Ausstoßes benötigten CO2-Zertifikate auf eigene Kosten. Die im Rahmen des CO2 Ausgleich von Shell erworbenen CO2 Zertifikate werden nach ihrer Ausstellung stillgelegt/gelöscht, sodass eine jeweils nur einmalige Verwendung sichergestellt ist. Die Verwendung des Begriffs „CO2-Ausgleich“ erfolgt in nicht-technischer Weise und meint die Kompensation von CO2-Ausstoß mittels Klimaschutzprojekten, die CO2-Einbindung/Reduktion durch Schutz und Aufforstung von Wäldern besorgen. Weitere Informationen zu den Projekten und den teilnehmenden Shell Stationen finden Sie unter www.shell.de/ausgleich

3 Status/Bilanz zum CO2-Ausgleich: Bzgl. der Aussagen zu Litervolumen*, CO2 Tonnen** und Anzahl Bäume*** nutzen wir folgende Angaben.

*Anzahl der Liter in Deutschland, für die durch das Shell CO2-Ausgleichsprogramm die CO2-Emissionen von Privatkunden und Shell ausgeglichen wurden.
**Zum Ausgleich des durch den Kraftstoffverbrauch anfallenden gemittelten CO2-Ausstoßes kauft Shell CO2-Zertifikate bei ausgesuchten Klimaschutzprojekten. Zusätzlich kauft Shell die für den durch Beschaffung und Bereitstellung der von Ihnen getankten Kraftstoffmenge anfallenden CO₂-Ausstoß benötigten CO₂-Zertifikate auf eigene Kosten. Somit wird sichergestellt, dass der gesamte CO₂-Ausstoß von der Förderung bis zur Verbrennung ausgeglichen wird. Die Verwendung des Begriffs „CO₂-Ausgleich“ erfolgt in nicht-technischer Weise und meint die Kompensation des CO₂-Ausstoßes mittels Klimaschutzprojekten durch den Schutz bestehender Ökosysteme und die Aufforstung von Wäldern.
***Hierbei handelt es sich um einen bildhaften Vergleich zur vereinfachten Darstellung des CO2-Ausgleichs, unabhängig von den vorerwähnten Shell Klimaschutzprojekten. Shell hat hierbei größte Sorgfalt darauf verwendet, dass die Daten korrekt und genau sind: Die Anzahl der Bäume basiert auf einem durchschnittlichen Baum von etwa 20 Zentimeter Durchmesser in Brusthöhe. Die tatsächliche Menge der gespeicherten CO₂-Emissionen ist abhängig von der Art des Baumes, des Bodens, des Klimas, des Baumalters sowie weiterer Faktoren. Die Berechnung der durchschnittlichen Fixierung wurde auf der Grundlage von 3.000.000.000.000 Bäumen (Crowther T. W., 2015) ermittelt, die zusammen 400 Gigatonnen Kohlenstoff enthalten (Erb, 2017). Der durchschnittliche Baum bindet daher 0,48 t CO₂.

Klimaschutzprojekte, die Shell unterstützt

KAPITEL 02: KLIMASCHUTZPROJEKTE

Klimaschutzprojekte, die Shell unterstützt

Mit den Beträgen zum CO2-Ausgleich von Autofahrern und Shell werden internationale Klimaschutzprojekte unterstützt, bei denen Wälder geschützt und Bäume gepflanzt werden.

Diese Klimaschutzprojekte sind über den ganzen Globus verteilt und entsprechen alle dem Verified Carbon Standard (VCS), dem derzeit weltweit am häufigsten verwendeten Standard für CO2-Vergütungsprojekte. Als Projektstandorte seien Nord-, Mittel- und Südamerika ebenso genannt wie Afrika oder Asien.

Beispiel Cordillera Azul in Peru: Zwischen den peruanischen Anden und dem Amazonasbecken liegt der Nationalpark Cordillera Azul. Mit seinen beeindruckenden Bergketten, den blauen Lagunen und den vielen Tier- und Pflanzenarten trägt dieses Gebiet nicht umsonst den Namen „Juwel des peruanischen Amazonas“. Er schützt das in ihm gelegene Ecosphere+-Naturschutzprojekt Cordillera Azul. Dieses unterstützt ein reichhaltiges Ökosystem mit einheimischer Biodiversität, sprich biologischer Vielfalt, und Wäldern mit einer großen Menge gebundenen Kohlenstoffs.

Rund 1.600.000 Hektar bedrohter Regenwald konnten im Gebiet von Cordillera Azul bereits bewahrt werden. Zudem wurden durch das Projekt bisher 24 nachhaltige Unternehmen und damit über 700 Arbeitsplätze für die Menschen vor Ort unterstützt, sechs Dörfer haben einen besseren Zugang zu Bildung erhalten1.

Wie alle Projekte aus dem Shell Portfolio wurde auch Cordillera Azul nach strengen Kriterien ausgewählt. Alle entsprechen zudem anerkannten Standards und Verifizierungsverfahren zur CO2-Kompensation, geprüft durch unabhängige Institutionen.

Cordillera Azul trägt neben dem CO2-Ausgleich auch an weiteren Stellen zum Umweltschutz bei, indem Lebensbedingungen für die Menschen vor Ort verbessert werden und nachhaltiges Wirtschaften mit der Unterstützung der lokalen Regierung gefördert werden. Somit gilt dieses Projekt als mehrfach nachhaltig.

Beispiel Katingan-Projekt in Indonesien: Das Katingan-Projekt schützt Torfgebiete auf der Insel Borneo und verhindert damit die Abholzung von Wäldern, die zur Entwässerung des darunter liegenden Torfs führen würden. Das Gebiet ist auch die Heimat mehrerer stark gefährdeter Tierarten, darunter von bis zu zehn Prozent der überlebenden Borneo-Orang-Utans, der südlichen Borneogibbons und der Rüsselaffen.

Die 149.800 Hektar Torfmoorwald, die durch das Katingan-Projekt vor Trockenlegung geschützt werden, sind ein besonderer Kohlenstoffspeicher und wichtiger Lebensraum für fünf stark gefährdete Arten. Über 500 Personen sind direkt im Projekt beschäftigt.

Durch die große Menge gespeicherten Kohlenstoffs haben die Torfmoorwälder des Katingan-Projekts eine besonders große Bedeutung für das Klima weltweit. Der Schutz dieser Wälder ist somit ein wichtiger Beitrag zum globalen Klimaschutz. Das REED+ (Reducting Emissions from Deforestation and Forest Degradation)-Projekt in Katingan erfüllt zudem die CCB (Climate, Community an Biodiversity)-„Triple Gold“-Verifizierung für Klima, Gemeinschaft und Biodiversität.

Die tropischen Torfmoore auf Borneo sind normalerweise von unberührtem Regenwald bedeckt. Doch die wirtschaftliche Entwicklung hat zu einer intensiven Abholzung geführt – viel Regenwald musste Ölpalmenplantagen weichen. Mit der Unterstützung des Katingan-Projekts kann ein ungebremstes Fortschreiten dieser Entwicklung verhindert werden.

Gemeinsam mit allen Shell Kunden, die bisher am CO2-Ausgleich in Deutschland teilnahmen, konnten seit dem Start am 7. Oktober 2020 bis zum 30. Mai 2021 über 210.000 Tonnen CO2 ausgeglichen werden2. Und täglich werden es mehr: Schauen Sie mal unter shell.de/ausgleichen nach. Hier finden Sie in regelmäßigen Abständen aktualisierte Zahlen rund um den CO2-Ausgleich.

Aktuelle Zahlen und interessante Infos rund um den CO2-Ausgleich von Shell
Hier erfahren Sie mehr!

1 Alle Informationen aus den Materialien der Projektentwickler, Stand: Oktober 2019

2 Status/Bilanz zum CO2-Ausgleich: Bzgl. der Aussage, CO2 Tonnen nutzen wir folgende Angaben.

Zum Ausgleich des durch den Kraftstoffverbrauch anfallenden gemittelten CO2-Ausstoßes kauft Shell CO2-Emissionsminderungsgutscheine (CO₂-Zertifikate) bei ausgesuchten Klimaschutzprojekten. Zusätzlich kauft Shell die für den durch Beschaffung und Bereitstellung der von Ihnen getankten Kraftstoffmenge anfallenden CO₂-Ausstoß benötigten CO₂-Zertifikate auf eigene Kosten. Somit wird sichergestellt, dass der gesamte CO₂-Ausstoß von der Förderung bis zur Verbrennung ausgeglichen wird. Die Verwendung des Begriffs „CO₂-Ausgleich“ erfolgt in nicht-technischer Weise und meint die Kompensation des CO₂-Ausstoßes mittels Klimaschutzprojekten durch den Schutz bestehender Ökosysteme und die Aufforstung von Wäldern.

Ein nationales Klimaschutzprojekt

KAPITEL 03: SCHLESWIG-HOLSTEIN

Ein nationales Klimaschutzprojekt

Bei der Partnerschaft mit der Schleswig-Holsteinischen Landesforsten AöR (Deutschland) dreht es sich um ein Klimaschutzprojekt.

Als zusätzliche Maßnahme neben den internationalen CO2-Ausgleichsprojekten hat Shell in Deutschland eine Partnerschaft mit der Schleswig-Holsteinischen Landesforsten AöR (Anstalt des öffentlichen Rechts) gegründet. Ziel dieser Partnerschaft ist es, 20 Hektar Wald neu aufzubauen und über die nächsten Jahre zu pflegen.

Die Schleswig-Holsteinischen Landesforsten betreuen 50.000 Hektar der 173.412 Hektar großen Waldfläche Schleswig-Holsteins. Da das nördlichste Bundesland aber das waldärmste ist, hat es sich die Landesregierung zum Ziel gesetzt, durch Aufforsten die prozentuale Bewaldung Schleswig-Holsteins zu erhöhen.

Shell Deutschland fördert lokales Aufforstungsprojekt in Schleswig-Holstein.

Auf drei Arealen mit einer Gesamtfläche von 20 Hektar entsteht in Partnerschaft mit Shell Deutschland ein neuer Klimawald mit über 21.700 Bäumen, in dem standortgerechte Laub- und Nadelbaumarten neu gepflanzt werden.

Die Waldwirtschaft der Schleswig-Holsteinischen Landesforsten zielt darauf ab, die ökonomische, ökologische und soziale Substanz des Waldes zu erhalten. Schritt für Schritt werden vielfältig strukturierte und stabile Mischwälder entwickelt, in denen hochwertiges Holz heranwächst.

CO<sub>2</sub>-Ausgleich nicht nur bei den Kraftstoffen

KAPITEL 04: SCHMIERSTOFFE

CO2-Ausgleich nicht nur bei den Kraftstoffen

Shell hat sich zum Ziel gesetzt, im Einklang mit der Gesellschaft bis zum Jahr 2050 oder früher ein Netto-Null-Emissions-Energieunternehmen zu werden. Als weltweit größter Anbieter von Schmierstoffen spielt Shell Schmierstoffe eine wichtige Rolle bei der Umsetzung dieses Ziels.

Shell liefert jährlich rund fünf Milliarden Liter gebrauchsfertige Schmierstoffe an Kunden in aller Welt. Ob Luftfahrt, Energieerzeugung, Schifffahrt, Bergbau, private oder gewerbliche Automobilbranche – mit Shell Schmierstoffen bleibt die Welt in Bewegung; denn sie sorgen dafür, dass Maschinen konstant und effizient auf höchstem Leistungsniveau arbeiten können.

Doch hinter dieser Leistung steht der Anspruch, ein Gleichgewicht zwischen erhöhter Betriebsleistung und reduzierter Umweltbelastung zu schaffen. Mit den sich wandelnden Anforderungen ändern sich auch die Ansprüche. Kunden und Verbraucher erwarten heute, dass Marken nachhaltige Lösungen anbieten, mit denen sie leichter nachhaltige Entscheidungen treffen können.

CO2-kompensierte1 Schmierstoffe von Shell: Der steigende Bedarf der Kunden an nachhaltigen Lösungen ist Shell bekannt. Autofahrer und Fahrzeughersteller wünschen sich CO2-reduzierte Alternativen für ihren aktuellen und den künftigen Mobilitätsbedarf. Hierzu verfolgt Shell eine Reihe von Optionen, die Emissionen vermeiden, reduzieren und ausgleichen sollen.

Neu auf diesem Weg ist die Einführung des CO2-Ausgleichs für Premium-Schmierstoffe1. Diese Produkte tragen nicht nur dazu bei, CO2-Emissionen durch Materialauswahl und betriebliche Effizienz zu vermeiden oder zu reduzieren, sie sind dank des globalen Shell Portfolios an CO2-Ausgleichsprojekten nun auch mit CO2-Kompensation gekoppelt.

Die Shell Schmierstoffe mit CO2-Ausgleich decken eine Reihe von Sektoren ab, darunter:

  • Premium-Pkw-Motorenöle
  • Premium-Nutzfahrzeug-Motorenöle
  • Industrielle Schmierstoffe

Der Shell CO2-Ausgleich für Premiumschmierstoffe ist eines der größten Programme zum Thema CO2-Ausgleich in der heutigen Schmierstoffindustrie. Er zielt darauf ab, global die CO2e-Emissionen2 von mehr als 200 Millionen Litern hochwertiger Schmierstoffe auszugleichen3.

Dies ist ein wichtiger Baustein für Shell, um zwei große strategische Ziele zu erreichen.

  1. Reduzierung der CO2e-Intensität von Shell Produkten
  2. Kunden bei der Senkung ihres eigenen CO2-Fußabdrucks zu unterstützen

Maßnahmen zur Vermeidung und Reduzierung von Emissionen sind am effektivsten. Allerdings gibt es keine Patentlösung für eine erfolgreiche Energiewende. Wenn CO2-Emissionen als Teil des Produktlebenszyklus der Schmierstoff-Produkte, nicht vermieden oder reduziert werden können, können diese durch Shells globales Portfolio an internationalen Kompensationsprojekten ausgeglichen werden. Bei den Shell Schmierstoff-Produkten und Serviceangeboten legt Shell den Fokus klar auf das Vermeiden und Reduzieren von CO2-Emissionen.

In verschiedenen Schritten wurden insgesamt mehr als 34.000 Tonnen CO2e-Emissionen aus den eigenen Prozessen und Abläufen eliminiert. Das entspricht einer Reduzierung der CO2-Intensität von über 30 % seit 2016.

Von der Produktentwicklung bis zur Lieferung in den Shell Shop sieht das im Detail wie folgt aus:

Produkteigenschaften:

  • Shell setzt auf niedrig-viskose Schmierstoffe, z. B. 0W-Motorenöle. Durch Verminderung von Reibung bieten sie Schutz vor Verschleiß und Abnutzung der Motorenteile sowie eine Kraftstoffeinsparung von bis zu 3 % – gemäß Ergebnis des ACEA-M-111-Verbrauchstests im Vergleich zum Referenzöl.

Verpackung:

  • Shell wird zunehmend Recyclingmaterial für seine Kunststoffflaschen verwenden. Der CO2-Fußabdruck für Verpackungen konnte im Vergleich zu 2016 bereits um 4 % reduziert werden, bis 2021 sollen mindestens 40 % recyceltes Material im gesamten Flaschenportfolio zum Einsatz kommen. Auch die Aufbereitung und Wiederverwendung von Verpackungen sowie die Herstellung nachhaltigerer Verpackungslösungen wie z. B. Bag-in-Box-Konzepte sind Teil der Strategie.

Produktionsprozess:

  • Verbesserung der Energieeffizienz von Shell Anlagen: Die CO2-Intensität konnte in den Betrieben seit 2016 um über 30 % reduziert3 werden. An allen Shell Standorten wurden Energiemonitoring-Systeme (EMS) und LED-Beleuchtung installiert, um die Energieeffizienz der Standorte zu verbessern.
  • Shell setzt vermehrt auf erneuerbare Energie: Mehr als 50 % des Stroms in den Shell Schmierstoffwerken stammt inzwischen aus erneuerbaren Quellen einschließlich Ökostrom-Verträgen. Durch den Ausbau von Solaranlagen in den übrigen Shell Werken soll dieser Anteil noch erhöht werden. Zusammen erzeugen diese Anlagen mehr als 7.500 MWh Strom pro Jahr und können damit Treibhausgasemissionen von ca. 4.500 Tonnen auf CO2e-Basis pro Jahr vermeiden.

Logistik:

  • Shell reduziert CO2e-Emissionen in den Lieferketten: LNG-Lkw wurden in die Shell Flotte eingeführt; sie verursachen einen geringeren CO2-Ausstoß als herkömmliche Lkw. Darüber hinaus wurden die Transportwege optimiert und intermodale Routen – also die Verknüpfung verschiedener Verkehrsmittel – eingeführt, wodurch ca. 4.000 Tonnen CO2e pro Jahr vermieden werden konnten.

Für verbleibende Emissionen, die aktuell nicht vermieden oder reduziert werden können, besteht die Möglichkeit der Kompensation. Dabei erfolgt der Ausgleich der CO2e-Emissionen aus dem Lebenszyklus der Shell Produkte. Der Lebenszyklus von Schmierstoffen umfasst die Rohstoffgewinnung, den Transport, die Produktion, den Vertrieb, die Nutzung und das Ende der Lebensdauer des Produkts.

Auf dem Weg in eine CO2-ärmere Zukunft wird die Kombination dieser beiden Ziele (CO2-Ausgleich und Nachhaltigkeit) dazu beitragen, Kunden auf der ganzen Welt mehr und sauberere Energielösungen zu bieten. Das ist Nachhaltigkeit ohne Kompromisse, denn Shell Schmierstoffe setzt sich dafür ein, dass Kunden die beste operative Leistung erzielen und gleichzeitig zu geringeren CO2-Emissionen, weniger Abfall und weniger Verbrauch natürlicher Ressourcen beitragen.

Shell Schmierstoffe mit CO2-Ausgleich – rechtliche Hinweise

1 „CO2-Ausgleich“ bedeutet, dass Shell eine Transaktion durchgeführt hat, bei der genauso viele CO2-Äquivalente wie bei der Rohstoffgewinnung, dem Transport, der Produktion, dem Vertrieb, der Verwendung und dem Ende der Lebensdauer der Schmierstoffe anfallen, durch den Schutz natürlicher Ökosysteme vermieden oder durch die naturbasierte Lösung aus der Atmosphäre entfernt wurden. CO2e (CO2-Äquivalent) bezieht sich auf CO2, CH4, N2O.

2 CO2e (CO2-Äquivalent) bezieht sich auf CO2, CH4, N2O.

3 Eigene Betriebstätigkeit, die sich auf die Herstellung von Schmierstoffen bezieht und auf Shell Internal Reporting basiert.

Auf dem Weg zur CO<sub>2</sub>-neutralen Flotte

KAPITEL 05: FLOTTENKUNDEN

Auf dem Weg zur CO2-neutralen Flotte

Mit Shell stehen Ihnen viele Möglichkeiten zur Verfügung, Ihre Fahrzeugflotte fit für eine Zukunft mit weniger CO2-Emissionen zu machen. Dazu können Sie nicht vermiedene oder verbleibende CO2-Emissionen jetzt einfach mit der Shell Card kompensieren.

Im täglichen Umgang in drei Schritten zu mehr Nachhaltigkeit:

Schritt 1: Emissionen vermeiden – das gänzliche Vermeiden von CO2-Emissionen setzt in der Regel den Umstieg auf emissionsfreie Antriebe wie Elektro- oder Brennstoffzellenfahrzeuge voraus.

Schritt 2: Emissionen reduzieren – je mehr Kraftstoff verbraucht wird, desto mehr CO2 entsteht. Sorgen Sie also dafür, dass Ihre Flotte möglichst wenig Kraftstoff verbraucht, z. B. durch den Einsatz effizienterer Fahrzeuge oder eine sparsame Fahrweise. Alternativ setzen Sie auf konventionelle Kraftstoffe mit möglichst geringem CO2-Ausstoß, zum Beispiel durch höhere Biokraftstoffanteile.

Schritt 3: Verbleibende Emissionen kompensieren – Kompensation ist die letzte Option zur CO2-neutraleren Flotte. Nutzen Sie den CO2-Kompensationsservice mit Ihrer Shell Card, um nicht vermiedene Emissionen auszugleichen.

CO2-Kompensation mit der Shell Card, so funktioniert das:

  1. Sollten Sie sich für den Kompensationsservice entscheiden, wird dieser einfach an Ihre Shell Card gekoppelt. An den gewohnten Prozessen ändert sich nichts.
  2. Nach der Anmeldung Ihrer Flotte zur CO2-Kompensation tanken Ihre Fahrer weiterhin wie gewohnt mit der Shell Card.
  3. Shell erfasst auf Basis der Shell Card Daten wie den Kraftstoffverbrauch Ihrer Flotte und berechnet daraus die entstehenden CO2-Emissionen im Lebenszyklus der Kraftstoffmenge.
  4. Shell kauft die jeweilige Menge CO2-Credits ein, die notwendig ist, um diese verbliebenen CO2-Emissionen zu kompensieren.
  5. Sie bezahlen den notwendigen Kompensationsbeitrag über Ihre gewohnte Shell Card-Rechnung. Zudem erhalten Sie jährlich eine Bestätigung darüber, dass die CO2-Emissionen, die aus den von Ihnen eingesetzten Kraftstoffen in deren Lebenszyklus entstanden sind, kompensiert wurden.

Auch Unternehmen mit bis zu 10 Fahrzeugen (Pkw und/oder Transporter) macht Shell mit der Shell Fleet App ein Angebot, die eigene Flotte schnell, unkompliziert und kostenlos zu verwalten. Die Shell Fleet App ermöglicht den Zugriff auf das deutschlandweite Shell Card-Akzeptanznetz mit rund 5.000 Stationen von Shell, Avia, Eni/Agip, Esso, OMV und Westfalen. Zudem tanken die Kunden mit der App an Shell Stationen zum stabilen Tagesfestpreis und profitieren von der Shell Preisgarantie für Geschäftskunden. Ein weiterer Vorteil der Shell Fleet App ist die integrierte CO2-Kompensation zum Ausgleich der durch den Kraftstoffverbrauch entstehenden CO2-Emissionen.

Verwalten Sie die eigene Flotte schnell, unkompliziert und kostenlos!
Zur Shell Fleet App

Shell setzt beim CO2-Ausgleich auf verschiedenste Klimaschutzprojekte wie das Katingan in Indonesien oder das Cordillera Azul in Peru.

Alle Projekte aus dem Shell Portfolio werden nach strengen Kriterien ausgewählt. So müssen die internationalen Projekte z. B. den anerkannten Standards zur CO2-Kompensation entsprechen.

Ganz gleich, an welchem Punkt Sie sind und über welche Maßnahmen Sie nachdenken: Shell kann Ihnen helfen, effizientere Flottenlösungen zu finden und so CO2-Emissionen zu senken.