30 Jahre AUTO BILD: Ein Start-up feiert Geburtstag

Kapitel 1: 30 JAHRE NR. 1

30 Jahre AUTO BILD: Ein Start-up feiert Geburtstag

„Immer ran ans Blech!“, sagte der erste Chefredakteur. Ein Leitsatz wie die Vorgabe, alles aus der Sicht der Autofahrer zu betrachten. 2016 blicken wir zurück: auf 30 Jahre flammende Fahrfreude!

Woran denken Sie, wenn Sie den Begriff Start-up hören? An Google, an Facebook, an Twitter? AUTO BILD-Chefredakteur Bernd Wieland fallen als Erstes die großartigen Frauen und Männer ein, die 1986 AUTO BILD gegründet haben!

Der Grundgedanke von 1986 wird immer unsere Richtschnur sein: Wir müssen anders sein als die anderen.

Bernd Wieland, Chefredakteur

Es gibt zwei typische Kennzeichen, die ein Start-up-Unternehmen ausmachen: erstens ein innovatives Produkt, das es vorher noch nicht gab, zweitens extrem schnelles Wachstum. Beides haben die Gründer von AUTO BILD hinbekommen. Günter Prinz, der als Redaktionsdirektor der BILD-Gruppe die zentrale Kraft in der Entstehungsphase war, hat sich mal so erinnert: „Damals gab es nur Autoblätter, die viel zu technisch waren.“ Ein bodenständiges und unterhaltsames Angebot, nahe am Autofahrer – das war die Innovation von AUTO BILD. Und das schnelle Wachstum? Nun, nach nur einer Woche waren 1,9 Millionen Hefte verkauft. Das nenne ich mal ein Start-up!

Auch 30 Jahre nach Gründung erreicht AUTO BILD jedes Jahr mehr Menschen: Über zwölf Millionen Leser und User informieren sich inzwischen jeden Monat bei AUTO BILD, wöchentlich im Heft oder täglich in den digitalen Angeboten auf Computer und Smartphone. Ob bei autobild.de, im Mobilportal oder im sozialen Netz: AUTO BILD bietet das größte und beliebteste redaktionelle Angebot zu Auto-Neuheiten, Tests und allen relevanten Themen der Mobilität.

Burkhard Knopke, Chefredakteur AUTO BILD DIGITAL

In den 30 Jahren danach ist AUTO BILD erwachsen geworden. Heute testen wir viel professioneller als früher, beschäftigen uns mit hochmodernen Techniken wie dem autonomen Fahren, sind in 31 Ländern sowie auf allen Kanälen und Plattformen aktiv. Aber der Grundgedanke von 1986 wird immer unsere Richtschnur sein: Wir müssen anders sein als die anderen, innovativer und schneller. Kurzum: Wir müssen immer wie ein Start-up denken.

Feierliche Geburtsstunde im Februar 1986
Die Vorstandsmitglieder Günter Prinz (am Knopf) und Christian Herfurth (r.) starten die Druckmaschinen. Die erste Ausgabe wurde drei Millionen Mal gedruckt und 1,9 Millionen Mal verkauft. Drücken auch Sie auf den magischen Startknopf – und laden Sie Ihr persönliches Exemplar der allerersten AUTO BILD-Ausgabe herunter!

30 Jahre Insider: Die Zukunft im Rückblick

Kapitel 2: Insider

30 Jahre Insider: Die Zukunft im Rückblick

Jede Woche enthüllt AUTO BILD, was die Auto-Zukunft zu bieten hat. Dank guter Insider-Information liegen wir meist richtig. In 30 Jahren ging es manchmal aber auch so richtig daneben ...

Die Zukunft ist die Königsdisziplin des Autojournalismus. Kein Hersteller verrät freiwillig, was die kommenden Jahre bringen. Und trotzdem erwischen wir seit 30 Jahren die Industrie oft auf dem falschen Fuß, enthüllen für Sie, liebe Leser, was eigentlich noch streng geheim bleiben sollte. Am Anfang einer jeden Insider-Geschichte steht unser Netzwerk, über Jahre und Jahrzehnte gewachsen – trotz unserer kritischen Distanz zu den Herstellern. Gemeinsam mit unseren Zeichnern setzen wir die Informationen um. Meist mit großem Erfolg und häufig zum Ärger der Industrie.

Manchmal aber liegen wir auch grandios daneben. So wie beim VW Golf III: Ende der 1980er-Jahre war diese neue Golf-Generation fast ein Jahrhundert-Ereignis. Recht früh hatten wir erste Infos. „VW passt den Karosserie-Stil dem modernen Trend an, nachdem sich auch in der Kompaktklasse schnörkellose Entwürfe wie der Kadett durchgesetzt haben“, schrieben wir im Januar 1989. Wir sollten recht behalten – auch wenn sich der spätere Serienentwurf deutlich von unserer Zeichnung unterscheidet.

Ein echter Volltreffer waren dagegen unsere ersten Buntstiftzeichnungen eines abgefahrenen Roadsters des Berliner Tuners Treser. Es waren unsere ersten Insider-Zeichnungen, klein versteckt auf Seite 8 in der allerersten AUTO BILD-Ausgabe von 1986. Sie zeigen das spätere Kleinserien-Auto nahezu perfekt – obwohl der Treser erst auf der IAA im September 1987 präsentiert wurde. Ob Treser Roadster, Mercedes SLS Viertürer, VW Mini-SUV oder Mercedes E-Klasse Superlight – reisen Sie mit uns in die Vergangenheit und blicken Sie von dort in die Zukunft!

Von der ersten Zeichnung bis zum serienfertigen Auto ist es ein weiter Weg: AUTO BILD DIGITAL ist auf jedem Meter dabei. Am ersten Gerücht, das meist durch die sozialen Medien geistert, ist oft etwas Wahres dran. Wenn der Hersteller dann einen Prototyp auf die Straße schickt, sind unsere Erlkönigjäger zur Stelle: Ihnen entgeht keine Erprobungsfahrt der mal mehr, mal weniger gut getarnten Testwagen. Das kuriose Muster der Tarnfolie soll Proportionen und Details des Autos vertuschen. Eine perfekte Steilvorlage für die AUTO BILD-Zeichner: Mit ihrer Erfahrung und digitalem Werkzeug zaubern sie die überflüssigen Kleider einfach weg – fertig ist der erste unverhüllte Blick auf den streng geheimen Auto-Neuling!

Peter Fischer, Ressort Neuheiten bei AUTO BILD DIGITAL
VW Golf II GTI 16V gegen VW Golf VII GTI Clubsport

Kapitel 3: Supertest

VW Golf II GTI 16V gegen VW Golf VII GTI Clubsport

Mit dem Clubsport entfacht VW den GTI-Geist aufs Neue. Ähnlich wie mit dem GTI 16V vor 30 Jahren. Treffen der wilden Gölfe.

Wieder so eine Untersuchung: Ab 30 geht’s bergab, behaupten die Wissenschaftler, zumindest beim Mann. Schnelligkeit, Kraft, Ausdauer, sogar die Lust – steht vorn erst mal die Drei, befindet sich alles im parallelen Sinkflug. Wir sagen: alles Quatsch! Es gibt ein Leben Ü30. Ein sehr gutes sogar. Eines der Mittel, die dazu verhelfen können, heißt GTI. Können wir beweisen. Denn AUTO BILD feiert in diesem Jahr seinen 30. Geburtstag ohne das leiseste Anzeichen von Bauchfett oder Depression. Dazu beigetragen haben neben unseren ebenso treuen wie kritischen Lesern von Anfang an auch die drei magischen Buchstaben GTI.

In Heft 1 von 1986 durften wir uns mit dem Golf II GTI 16V fit halten. Der erste GTI mit zwei oben liegenden Nockenwellen und vier Ventilen pro Zylinder gehörte damals zu den richtig scharfen Geräten – und das nicht nur im ach so braven Hause VW. Mit ursprünglich 139 Kat-losen PS schüttelte der 16V tatsächlich zehn PS mehr aus seinen neuen Zylinderköpfchen als ein damaliger BMW 520i – und der bemühte vor 30 Jahren immerhin noch sechs sauber aufgereihte Zylinder.

* mit Boost-Funktion
Fahrzeug­daten VW Golf VII GTI Clubsport VW Golf II GTI 16V
Motor Bauart / Zylinder Vierzylinder, Turbo Vierzylinder
Einbaulage vorn quer vorn quer
Ventile / Nocken­wellen 4 pro Zylinder/2 4 pro Zylinder/2
Nocken­wellen­antrieb Kette Zahnriemen
Hubraum 1984 cm³ 1781 cm³
kW (PS) bei U/min 195 (265)/5350 102 (139)/6300
Nm bei U/min 380*/1700 168/4500
Höchst­ge­schwindig­keit 250 km/h 208 km/h
Getriebe Sechsgang manuell Fünfgang manuell
Antrieb Vorder­rad­antrieb Vorder­rad­antrieb
Bremsen vorn / hinten Scheiben / Scheiben Scheiben / Scheiben
Test­wagen­bereifung 225/35 R 19 Y 195/50 R 16 H
Reifentyp Pirelli PZero Goodyear Excellence
Länge / Breite / Höhe 4268 / 1799 / 1442 mm 4040 / 1680 / 1405 mm
Kofferraum 380 Liter 320 Liter
0-100 km/h 6,3 s 8,9 s
Elastizität 60-100 km/h 4,4/6,3 s (4./5. Gang) 8,1/11,7 s (4./5. Gang)
Leergewicht 1379 kg 1065 kg
Zuladung 471 kg 335 kg
Innen­geräusch bei 50/100/130 km/h 57/66/69 dB (A) 61/69/75 dB (A)
Bremswege kalt/warm 37,0/36,2 m 40,5/40,5 m

Heute, im Jahr 2016, trifft der Brandstifter von einst seinen Urururenkel: den Golf VII GTI Clubsport. Im Laufe der letzten drei Jahrzehnte hat er zwar schon etwas Speck angesetzt – wenn wir seinen Vorfahren aber als Brandstifter bezeichnen, dann verdient sich der Clubsport ganz locker den Spitznamen Feuerteufel. Mittels Turbo bläst der Zweiliter-Vierzylinder zum Angriff und uns ganz gehörig den Marsch. Der jüngste und auch heißeste aller GTI mobilisiert mal eben die doppelte Leistung von einst: 265 PS im Ausdauermodus, 290 PS bei Spitzenbelastung – so was haben sie sich damals in Wolfsburg nicht mal in den wildesten Träumen vorstellen können.

Unser Supertest fand auf dem Goodyear-Testgelände bei Mireval in Südfrankreich statt. Zum Testzeitpunkt herrschten dort ideale Bedingungen: milde Temperaturen, Sonne satt und selten Regen. Auf der 3,3 Kilometer langen Handlingstrecke lässt sich das Potenzial sportlicher Autos hervorragend ausloten. Der anspruchsvolle Parcours bietet unterschiedlichste Kurven mit Radien von 20 bis 300 Metern sowie mehrere Meter Höhendifferenz. Der Clubsport lieferte mit einer Zeit unter 1:40 Minuten eine beeindruckende Leistung, der deutlich schwächere GTI 16V muss sich für die 13,7 Sekunden Rückstand aber keinesfalls schämen. AUTO BILD-Redakteur Gerald Czajka war besonders vom ungefilterten 16-V-Sound begeistert. Hören Sie selbst!

VW Golf GTI Clubsport gegen GTI 16V

Wenn ein nagelneues Auto im Vergleichstest erstmals auf seine Konkurrenten trifft, dann kennen es nicht nur die Testredakteure bereits in- und auswendig. Dank der Messeberichterstattung von AUTO BILD DIGITAL können auch unsere Leser bereits jeden Winkel von Cockpit und Kofferraum inspizieren. Selbst wenn dem großen Messepublikum in Detroit, Genf, Frankfurt, Paris, Peking, Los Angeles oder New York der Zutritt zum Messestand verwehrt bleibt: AUTO BILD darf sich reinsetzen – und oft sind unsere Online-Redakteure die Allerersten. Den ersten Kontakt behalten wir selbstverständlich nicht für uns: In der Sitzprobe erfahren Sie, wie sich das neue Auto anfühlt, wie es riecht. Bei AUTO BILD TV gibt es schon die erste Kostprobe vom Motorsound. Und im 360-Grad-Video von AUTO BILD TV sehen Sie sogar mehr als der Kollege auf dem Fahrersitz!

Dennis Petermann, Leitung AUTO BILD TV
Kinder, wo ist die Zeit geblieben?

Kapitel 4: Rückspiegel

Kinder, wo ist die Zeit geblieben?

Wie war das damals? Und wer war es? Autor Wolfgang König blickt in den (frisch geputzten) Rückspiegel – und stellt uns seine Lieblingsautos vor.

Fangen wir ausnahmsweise mal mit dem Fazit an: Was lehrten mich die letzten 30 Jahre im Auto, mit dem Auto und ums Auto herum? Genau genommen vor allem zweierlei: Nichts ist unmöglich, da hatten die Werbetexter von Toyota anno 1986 schon recht. Und: Man gewöhnt sich an alles. Jawohl, sogar an Elektroautos oder an 500 PS unter der Haube. Oder an Assistenten, die versuchen, einem beim Fahren zu helfen, eigentlich am liebsten selbst fahren wollen (und bald auch dürfen).

Was haben wir damals, vor 25, 30 Jahren gelästert, als sich die ersten Fahrhilfen in die Autos schlichen, ASR, die Antriebsschlupfregelung, ESP, die Fahrdynamikregelung. Mit „wir“ meine ich die Hardcore-Fraktion, die jegliche Einmischung in die persönliche Fahrkunst als Gängelung brandmarkte, inakzeptabel. Die immer zuerst den Knopf zum Ausschalten suchte.

Fortschritt ist die Verwirklichung von Utopien.

Oscar Wilde, irischer Dramatiker

Und heute? Ich habe mich daran gewöhnt, lasse Milde walten, weiß, dass der Fortschritt auf Einzelschicksale keine Rücksicht nimmt. Die Essenz von 30 Jahren Autoentwicklung: Ohne die Bevormundung durch die Elektronik würden Autos etwa das Doppelte verbrauchen, auf eine gottlob längst vergessene Weise die Luft verpesten, und sie würden keinerlei Fahrfehler ausbügeln. Und ja, das auch: Ohne die Fangnetze der Elektronik wäre die Leistungsexplosion, die wir in den letzten Jahren erlebten, längst in einem Desaster geendet – die Leute hätten sich reihenweise umgebracht.

Typisch für die Entwicklung des Autos blieb gleichwohl die sanfte Evolution, das stetige, von Mal zu Mal eher unauffällige Fortschreiten. Was folglich die beliebte Frage provoziert: Waren die Autos damals wirklich so viel schlechter? Eine zuverlässige Antwort bedarf der Probe aufs Exempel. Fahren Sie mal einen Opel Ascona von 1986 oder einen VW Golf oder einen Mercedes W 126 – das Ausmaß der Unterlegenheit wird Sie erschüttern, objektiv betrachtet zumindest. Das gilt sogar für Überflieger wie den Porsche 959, wie ich kürzlich feststellen durfte – 1986 seiner Zeit voraus, heute nur noch ein (sehr rüstiges) Fossil. Kommen Sie mit auf die automobile Zeitreise!

1986 ist für Oldtimer-Fans ein magisches Jahr: Damals sind viele spektakuläre Autos auf den Markt gekommen, die 2016 erstmals mit einem H-Kennzeichen zugelassen werden dürfen. An der Spitze der 30 Jahre alten Flotte fährt der Traumwagen Porsche 959: Das 80er-Jahre-Überauto ist ein Tipp für jeden, der wahnsinnig viel Geld über hat. Für besondere Exemplare des Hightech-Juwels mit Doppelturbo, 450 PS und Allradantrieb werden schon mehr als eine Million Dollar aufgerufen. Etwas günstiger ist damals wie heute das BMW E30-Cabrio. Der erste komplett offene BMW seit 15 Jahren war 1986 ein Musterbeispiel fürs Luft-Vergnügen. Er hatte keine fest stehenden Dachteile mehr, anders als die Baur-Cabrioversion des Vorgängers (E21). Oder wie wär’s mit dem rundesten Audi 80 aller Zeiten: die Baureihe B3 mit dem cw-Spitzenwert von 0,29. Es ist ein Auto, das heute kaum noch jemand will, trotz Vollverzinkung und Procon-Ten-Gurtstraffer. Auch der kantenfreie Audi lässt sich ab 2016 mit H-Kennzeichen bewegen. In unserer Bildergalerie werden Sie viele alte Bekannte und auch fast vergessene Autos wiedersehen!

Genau wie AUTO BILD habe auch ich im Jahr 1986 das Licht der Welt erblickt. 2015 war ich für AUTO BILD und Ford auf einer Leserreise in Russland. Das war schon etwas Besonderes, denn eine journalistische Leserreise nach St. Petersburg wäre im AUTO BILD-Gründungsjahr nicht so einfach möglich gewesen. Der Kalte Krieg stand zwar schon kurz vor dem Ende, aber eine barrierefreie Berichterstattung aus einem kommunistischen Land war noch undenkbar. Heute wird nicht nur der Ford Focus in einem Werk nahe St. Petersburg gebaut, welches wir mit Filmteam und Fotograf besuchten. AUTO BILD konnte sogar mit einer Gewinnerin in die Ost-Metropole reisen – die Leser von AUTO BILD DIGITAL waren dank Twitter und tagesaktuellen Berichten live dabei und konnten so mit uns einen Blick auf das legendäre Bernsteinzimmer und die berühmte Eremitage werfen.“

Christopher Clausen, Ressort Neuheiten bei AUTO BILD DIGITAL
Die 30 Lieblingsautos aus 30 Jahren AUTO BILD

Kapitel 5: Tops & Flops

Die 30 Lieblingsautos aus 30 Jahren AUTO BILD

Mehr als 16.000 Testwagen wurden von AUTO BILD gefahren. Wir haben die Autos ausgewählt, die uns in 30 Jahren am meisten bewegt haben: nicht die historisch größten, sondern die Modelle, die einmalige Eindrücke hinterlassen haben.

Herz und Kopf, das sind die beiden Disziplinen, die einen Platz in der kunterbunten Garage unserer Lieblingsautos sichern. Das Herz steht für alles, was das Gefühl anspricht: Kriterien sind Design, Ausstrahlung, Verblüffendes, auch Verspieltes oder der Mut zu ausgefallenen Ideen. Bei der Kopfwertung entscheidet der kühle Verstand: Was kann die Technik? Sind Antrieb, Fahrwerk, Interieur Wegweiser für die Fahrzeugklasse? Und was ist mit dem Preis? All das zusammengerechnet bringt nicht nur den Bugatti Veyron ins Rennen, sondern auch den VW Käfer, den Fiat Panda und den Opel Zafira. Auch auf den großen Automessen geht der Daumen unserer Neuheiten-Spezialisten schon mal spontan nach oben. Rein subjektiv natürlich – aber genau das ist ja der Gradmesser in dieser Lieblingsliste!

Den Finger in die Wunde legen, Schlechtes auch so nennen – AUTO BILD hatte da keine Scheu. Solange es um unglückliches Design geht, können wir heute über die Ausreißer sogar lächeln. Maybach Landaulet, Mitsubishi CZC und SsangYong Rodius bekamen die verdiente Quittung der Kundschaft und verschwanden so schnell wieder vom Markt, dass sich kaum einer mehr an sie erinnern kann.

Automobile Irrungen und Wirrungen – davor ist kein Hersteller sicher.

Redakteur Gerald Czajka

In Sachen Sicherheit lassen uns einige Autos aber noch immer sprachlos zurück. Etwa die ersten Versuche chinesischer Hersteller auf dem europäischen Markt: Der Jiangling Landwind versagte 2005 kläglich im Crashtest, seine Bremsen waren zu schwach. Ein rollendes Risiko, das nach den ersten Tests zum Glück wieder vom Markt verschwunden ist. Hier kommen die größten blechgewordenen Katastrophen aus 30 Jahren – und gewagte Messe-Neuheiten, die die Hersteller statt auf dem Parkett besser gleich in ihrem Giftschrank geparkt hätten.

Der Leser hat das Wort!

Kapitel 6: Leserbriefe

Der Leser hat das Wort!

Die Zahl der Zuschriften, die AUTO BILD seit 1986 bekommen hat, geht in die Hunderttausende. Hier die Top 10 unseres Leserredaktions-Chefs Stephan Puls!

Ob als klassischer Brief, Postkarte oder Telefax – schon 1986 bekamen die AUTO BILD-Redakteure die Reaktionen der Leser direkt auf den Tisch. Ihr Lob, Ihr Tadel und Ihre Anregungen haben nach wie vor großen Einfluss auf unsere tägliche Arbeit. Mittlerweile bekommt die Leserredaktion ihre Post über viele weitere Kanäle, darunter E-Mail und Facebook. Auch Ihre Kommentare zu den Online-Artikeln von AUTO BILD DIGITAL und den Youtube-Videos von AUTO BILD TV werden in der Redaktion diskutiert. Hier finden Sie einige Highlights unter den Zuschriften der vergangenen 30 Jahre!

Designer zeichnen die Autos der Zukunft

Kapitel 7: Zukunft

Designer zeichnen die Autos der Zukunft

Jetzt mal Tacheles, liebe Designer! Zeichnet für AUTO BILD das Auto des Jahres 2030. Und verratet uns, wie wir in Zukunft unterwegs sind!

Wissen Sie jetzt schon, was Sie 2030 machen? Endlich den Schreibtisch vom Chef übernehmen? Oder vielleicht gar nichts mehr außer Urlaub? Na ja, ist ja noch ein bisschen hin. Aber wir zeigen Ihnen hier schon mal, was es im Autohaus zu sehen gibt: voilà, die Automode des Jahres 2030! Zum 30. Geburtstag von AUTO BILD haben wir die Designer der großen Hersteller natürlich nicht gefragt, was wir in 30 Jahren kaufen können. So wie wir die Jungs kennen, hätten sie uns ’ne coole fliegende Untertasse untergejubelt. Also, lieber 14 Jahre in die Zukunft blicken, das liegt näher, und die Wahrscheinlichkeit, dass wir selbst noch hinterm Steuer sitzen, ist größer. Aber was sollen wir Ihnen sagen? Die haben uns doch tatsächlich rollende Skatclubs gezeichnet. Der VW etwa: Vier Mann in einem Auto, zwei Sitzreihen, und die Jungs in der Designstudie sitzen sich gegenüber. Oder Seat: Da guckt ein Kerl, der aussieht wie der Cousin von Captain Future, auf so ein Dreirad, bei dem nicht ganz klar ist, ob es die Elbe durch den Tunnel überquert oder drüberfliegen kann. Auf jeden Fall dürfen wir feststellen: Ja, es wird 2030 noch Autos geben. Und ja, sie werden Räder haben. Aber ein Lenkrad? Sagen wir mal so: Sie können darin weiterhin zur Arbeit fahren. Oder in den Urlaub.

Wir wollen ja nicht zu viel verraten. Aber in AUTO BILD 11/2046, unserem Jubiläumsheft zum 60. Geburtstag, erwarten Sie folgende Themen:

So ein Blick in die Glaskugel macht schon Spaß. Wobei die Gegenwart nicht weniger spannend ist: Was heute, in dieser Minute und in dieser Sekunde in der Autowelt passiert, erfahren Sie ständig aktuell bei AUTO BILD DIGITAL. In Testberichten, News, Ratgeberartikeln und in den Videos von AUTO BILD TV. Um immer auf dem Laufenden zu sein, folgen Sie uns einfach auf Facebook, Twitter, Snapchat, Instagram, Pinterest, Google Plus oder Youtube!