So machte das KÜS TEAM75 Bernhard Porsches ersten DTM-Sieg klar

So machte das KÜS TEAM75 Bernhard Porsches ersten DTM-Sieg klar

Am Norisring holte das KÜS Team75 Bernhard mit Partner URSAPHARM und der Augentropfen-Marke HYLO den ersten Sieg für Porsche in der DTM. Warum der Teamchef selbst den Weg zum Erfolg ebnete.

Hier fährt der Chef noch selbst – und sorgt so für den Erfolg! Erst seit 2022 ist Timo Bernhard (41) mit seinem KÜS Team75 Bernhard und Sponsor URSAPHARM (mit der Augentropfenmarke HYLO) in die DTM aufgestiegen, doch bereits im siebten Rennen holte die Mannschaft aus dem Saarland ihren ersten Sieg.

Und nicht nur das: Der Triumph von Pilot Thomas Preining am Norisring war gleichzeitig der erste Porsche-Erfolg in der DTM. 

„Das ist immer noch emotional und eine große Nummer“, sagt Teamchef Timo Bernhard. „Das Feedback ist überwältigend. Was ich an Nachrichten aus der Motorsport-Welt und auch von Porsche bekommen habe, ist einfach Wahnsinn. Es war nicht immer nur ein gerader Weg für unseren Rennstall, sondern einer mit vielen Widerständen. Der Sieg war deshalb noch einmal eine andere Dimension.“

Bernhard feierte große Erfolge als Fahrer, war Le Mans-Sieger, Sportwagen-Weltmeister und hält den Rundenrekord auf der Nordschleife des Nürburgrings. Ende 2019 hängte er den Helm an den Nagel und widmete sich ganz seinem Familienteam, das sein Vater Rüdiger gegründet hat.  

In seiner neuen Rolle als Teamchef und -besitzer war der DTM-Sieg am Norisring der vorläufige Höhepunkt seiner neuen Karriere. Bleibt die Frage: Welcher Erfolg schmeckt besser? Der als Fahrer oder Teamchef?

Bernhard: „Das ist schwer zu vergleichen. Man kann als Fahrer mehr Einfluss nehmen auf den Erfolg. Als Teamchef ist es vielschichtiger und komplexer. Aber klar: Der Sieg gibt mir sehr viel zurück, das habe ich ein wenig unterschätzt. Am Norisring waren Stars wie Walter Röhrl, Rainer Braun, Hans-Joachim Stuck bei uns in der Box und haben uns beglückwünscht – das ist die maximale Auszeichnung.“

Dabei hat Bernhard sein Team nicht nur am Kommandostand in die Erfolgsspur gebracht. Den entscheidenden Impuls gab er am Steuer seines Porsche 911 GT3 R selbst. „Vor den Rennen in Imola (Italien; d. Red.) saß ich an einem Testtag selbst im Auto und wollte die Erfahrung, dass ich früher Autos für Porsche entwickelt habe, nutzen, um einen Impuls zu geben“, verrät der gebürtige Homburger: „Die Verbesserungen waren anschließend in Imola schon spürbar. Zwei, drei Zehntelsekunden waren es unter dem Strich, aber in der DTM sind das zehn Plätze. Das ist etwas, wo ich ganz gezielt Einfluss nehmen kann.“

Die Testfahrt ebnete den Weg zum Sieg. Ein Gaststart steht dennoch nicht an. „Meine Rundenzeit war zwar nicht so schlecht“ lacht Bernhard. „Aber auch wenn ich noch nie einen DTM-Start hatte, wird es in diesem Jahr wohl noch nicht dazu kommen. Im Moment haben wir größere Aufgaben vor uns, das würde nur ablenken.“

Fest steht aber schon jetzt: Der Schritt aus dem ADAC GT Masters in die DTM war der richtige für die Mannschaft aus Landstuhl. „Wir haben als Rennstall immer alles behutsam und in Stufen gemacht“, sagt Bernhard. „Die DTM ist teurer, sie ist nochmal enger, sie ist ein noch höheres Niveau – es war im Nachhinein für uns der logische Schritt nach vorne.“

Umso wichtiger, dass er sich auf URSAPHARM als Sponsor verlassen kann. Bernhard: „URSAPHARM macht bei uns in der Region sehr viel und war schon immer ein Unterstützer des Sports. Für uns ist das Unternehmen mit seiner Marke Hylo ein ganz wichtiger Baustein des Erfolgs.“

„Wollen einen Teil unseres Erfolgs zurückgeben“

„Wollen einen Teil unseres Erfolgs zurückgeben“

URSAPHARM-Kommunikationschef Boris Röder im Gespräch über Motorsport als Sponsoring-Plattform und das besondere Verhältnis zu Timo Bernhard

Boris Röder, URSAPHARM ist mit der Augentropfenmarke HYLO als Sponsor unter anderem beim KÜS Team75 Bernhard in der DTM engagiert. Warum engagiert sich das Unternehmen so intensiv im Sportsponsoring?

Boris Röder: Das hat mit unseren Unternehmens-Genen zu tun. Ein Teil der Geschäftsführung ist äußerst sportverrückt. Beide waren aktive Sportler, haben professionell Fußball gespielt. Insofern ist die Liebe zum Sport genauso vorhanden wie das Verständnis für die Bedürfnisse der Athleten. Als Unternehmen haben wir den Weg der Kommunikation über den Sport gefunden, weil es ein sehr emotionales Thema ist und wir da die Möglichkeit haben – auch regional – einen Teil unseres Erfolgs zurückzugeben und den Sport zu fördern.

Wo sind Sie überall aktiv?

Im Fußball ist die  SV 07 Elversberg unser Lieblingskind. Wir haben in der Regionalliga ein Triathlon-Team ins Leben gerufen, mit dem wir jetzt Deutscher Meister geworden sind. Wir sind im Handball und Basketball unterwegs. Und mit dem KÜS Team75 Bernhard natürlich im Motorsport. Alles, was im Saarland erfolgreich ist, findet eine Parallele zu uns. Das macht Spaß.

Sie unterstützen Timo Bernhard schon seit vielen Jahren. Wie kam es zur Zusammenarbeit?

Natürlich haben wir junge Sportler aus der Region im Auge. Und Timo hat damals eine unglaubliche Entwicklung durchgemacht als jüngster Sieger im Porsche Carrera Cup. Die ersten Gespräche haben wir 2004 geführt, als er in der American Le Mans Serie weit vorne lag. Ich habe Timo als bodenständigen Menschen kennengelernt und so jemanden durch seine Karriere begleiten zu dürfen, macht unheimlich Freude. Teil unserer Philosophie ist auch Treue zu halten, und wenn wir uns für ein Sponsoring entschieden haben, dann versuchen wir auch die Ideen zu verwirklichen, die ein Sportler hat. Und Timo hat ja nicht nur rosige Zeiten erlebt, ist aber immer wieder zurückgekommen. Das hat uns sehr stolz gemacht.

Timo Bernhard hat große Erfolge gefeiert: Le Mans-Sieger, Langstrecken-Weltmeister, Nordschleifen-Rekordhalter. Wie sehr freuen Sie sich über solche Erfolge mit?

Mitfreuen ist zu wenig gesagt. Als er die American Le Mans Serie gewonnen hat, wo er mit einem kleinen Porsche Spyder die großen Diesel-Peugeots geärgert hat, habe ich das natürlich sehr genossen. Da ist auch ein kleiner Teil Bestätigung dabei. Aber es geht ja nicht um uns, sondern um den Athleten. Und wenn der erfolgreich ist, sind auch wir stolz. Und gerade auch der Rekord auf der Nordschleife, der ist ja durch die Decke gegangen. Ich weiß gar nicht, wie viele Zig-Millionen Mal das weltweit geschaut worden ist. Wir waren gut platziert und das hat dann auch dem Marketing-Mann in mir Spaß gemacht. Die Runde war wirklich surreal, wie in einem verrückten Telespiel.

Auch mit seinem Team arbeiten Sie seit 2012 zusammen. Wie kam es dazu?

Wir denken ganzheitlich. Und wenn Timo eine Idee hat, dann ist das kein Hirngespinst. Er ist ein äußerst akribischer Arbeiter und da war relativ schnell klar: Wenn er ein Team aufstellen will, dann macht er das, um erfolgreich zu sein. Und da war es für uns selbstverständlich, uns da an seine Seite zu stellen.

Und es hat funktioniert.

Genau. Für Porsche den ersten DTM-Sieg einzufahren; da war sogar Timo im Interview nah an den Tränen. Weil er genau wusste, was das für ein historischer Meilenstein ist. Und dass ihm der gelingt, ist natürlich herausragend. All seine Bestrebungen sind in dem Moment wahr geworden und da fühlt man als langjähriger Sponsor natürlich mit.

Wie fanden Sie ganz grundsätzlich den Schritt in die DTM?

Konsequent. Er hat immer eins draufgesetzt auf seine Ziele. Er hat immer versucht, das Team weiterzuentwickeln. Und wenn sich nach dem GT Masters die Chance bietet, in die DTM einzusteigen, gibt es da keine zwei Gedanken. Wir wollten die Chance nutzen, Timo an der Stelle weiter zu unterstützen. Er ist ja über all die Jahre nicht nur ein Markenträger, sondern auch Repräsentant des Hauses. Für uns ist es dann die logische Konsequenz, da dabei zu sein.

Sie haben gesagt, Timo Bernhard zeichnet seine Bodenständigkeit aus. Was zeichnet sein Team aus?

Das sind ähnliche Strukturen wie bei uns im Unternehmen. Wir betrachten uns in der Branche auch als kleines gallisches Dorf, das gegen die großen Konzerne kämpft. Wie sind nach wie vor ein mittelständisches Familienunternehmen und können dadurch schnell und gezielt agieren. Ähnlich ist es bei Timo: Er kann schnell entwickeln, hat ein äußerst motiviertes Team und die Familie im Hintergrund. Deshalb geht unser Herzblut mit Timo.

Warum finden Sie als Pharmaunternehmen den Motorsport als Plattform so spannend?

Auch hier gibt es Parallelen. Wir sind mit unserem Unternehmen in der Ophthalmologie unterwegs, das ist eine hoch technologisierte Branche in der Augenheilkunde. Wir haben mit Sicherheit das am höchsten technologisierte Produkt mit unserer COMOD-Flasche (Sie hält die Flüssigkeit steril sowie luftdicht umschlossen und ermöglicht dadurch den vollständigen Verzicht auf Konservierungsstoffe; d. Red.). Porsche und das Team Bernhard repräsentieren Ähnliches im Bereich Automobil wie wir in unserer Branche.
Saarbrückens Marktführer in der Augenheilkunde

Saarbrückens Marktführer in der Augenheilkunde

Das saarländische Arzneimittel-Unternehmen URSAPHARM ist im Bereich der Augenheilkunde international unterwegs.

Der Arzneimittelhersteller URSAPHARM hat sich seit der Gründung im Jahr 1974 zu einem international operierenden Firmenverbund mit Stammsitz in Saarbrücken und weltweit über 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entwickelt. Auf dem Gebiet der Augenheilkunde gehört URSAPHARM in Deutschland seit Jahren zu den Marktführern.

Das ophthalmologische Angebot von URSAPHARM ergänzen Produkte zur Anwendung bei allgemeinmedizinischen Indikationen, zum Beispiel für die Allergie-Behandlung, die Nasengesundheit, die Enzymtherapie sowie zur Versorgung mit Spurenelementen.

Mit eigenen Tochterunternehmen unter anderem in Frankreich, der Tschechischen Republik, BeNeLux, Österreich, Polen sowie Kooperationsvereinbarungen mit Vertriebspartnern in über 80 Ländern hat sich URSAPHARM in den vergangenen Jahrzehnten als Global Player etabliert.

Ursapharm im Porträt

Seine Marktposition sichern dem Arzneimittelhersteller nicht nur zahlreiche innovative Produkte und Patente, sondern auch das Selbstverständnis als agiles mittelständisches Unternehmen, das sich schnell einem sich immer wieder verändernden Umfeld anpassen kann – allen voran an veränderte Kundenbedürfnisse.

Der hohe Standard von URSAPHARM manifestiert sich in einer Vielzahl erfolgreich abgeschlossener Auditierungen und Inspektionen durch nationale und internationale Behörden. Und auch das Thema „Nachhaltigkeit“ wird im Unternehmen groß geschrieben: Modernste umweltschonende Produktionsmethoden und -anlagen sind bereits seit Jahren gelebte Praxis.
Weitere Informationen zu den Produkten von URSAPHARM und den Augentropfen der Hylo-Serie finden Sie hier!
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