Dieser Flair wird die große Klasse verändern

NEUE PERSPEKTIVEN

Dieser Flair wird die große Klasse verändern

Die gesamte Branche zollt ihm bereits Respekt: Mit diesem Modell startet Niesmann+Bischoff eine neue Epoche.

Konsequenter Stil bis ins Detail: So überzeugt der neue Flair

Alle Schnörkel haben wir konsequent weggelassen. Der neue Flair formt aus Klarheit und Purismus einen modernen Luxus.

Hubert Brandl, Geschäftsführer von Niesmann+Bischoff

So wie der neue Flair ist keiner: Von Grund auf hat Niesmann+Bischoff sein großes Erfolgsmodell neu gedacht. Bereits von außen überzeugt seine präzise Formensprache. Besonders die Beleuchtung unterstreicht den Auftritt: Die weit außen liegenden Scheinwerfer mit ihrer markant gezeichneten, durchgängigen Tageslicht-Signatur setzen hier souveräne, automobile Akzente. Nicht anders am Heck, wo exklusive, für die Baureihe neu entwickelte Rückleuchten den hohen Anspruch an Individualität unterstreichen. Dass es dem Flair gelingt, trotz seines Volumens eine ausgewogene Eleganz zu zeigen, darf bei einem Reisemobil seiner Klasse als herausragende Leistung gelten. 

Als Basis nutzt die renommierte Reisemobil-Manufaktur aus dem rheinland-pfälzischen Polch den bewährten Dauerläufer IVECO Daily 70C18. Als genügsames, starkes und enorm zuverlässiges Chassis bietet es optimale technische Voraussetzungen für einen hochwertigen Liner-Aufbau, wie ihn Niesmann+Bischoff mit dem neuen Flair realisiert hat. 

Stets ohne Aufpreis an Bord sind bei Niesmann+Bischoff Airbags für Fahrer und Beifahrer, Gurtstraffer sowie ein ausgeklügeltes Pedal Release System, das im Falle eines Crashs deutlich mehr Sicherheit für die Füße und Beine des Fahrers bietet. Dieser Grad an Sicherheit hat sich bei Personenwagen längst durchgesetzt. In der Liner-Klasse dagegen gilt Niesmann+Bischoff als Vorreiter. 

Wie viel tatsächlich neu ist bei diesem Flair, zeigt sich jedoch erst bei einem Blick ins Innere. Hinter der Türe beginnt eine völlig neue, spannende Welt.   

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Der neue Flair reiht sich nahtlos ein in die exklusive Niesmann+Bischoff Flotte. Sie besteht aus drei eindrucksvollen Modellreihen: Neben dem neuen Flaggschiff Flair spielen weiterhin der iSmove und der Arto tragende Rollen im Programm des Herstellers von Premium-Reisemobilen. Ein Blick auf die Fronten mit ihrem sehr aufgeräumten, eleganten und automotiven Design beweist das: Niesmann+Bischoff ist es auf überzeugende Art gelungen, die großen Volumina elegant, beinahe schon dezent auftreten zu lassen.

Gleiches gilt übrigens auch für die Seiten- wie die Heckansichten. Auch hier tritt der neue Flair selbstbewusst modern auf und zeigt in allen Details sofort, dass er zur Familie gehört. Ein Niesmann+Bischoff liefert, unabhängig von der Modellreihe, stets ein Statement einer klaren, funktionalen und hochwertigen Ästhetik. Jedes Detail ist hier konsequent bis zum Ende hin durchdacht.

Architektur in Bewegung

DESIGN ALS ANSPRUCH

Architektur in Bewegung

Mit Eleganz und Stil bringt der neue Niesmann+Bischoff Flair ein neues Selbstverständnis in die Liner-Klasse.

Den Flair prägt die Summe einzigartiger Details 

Bei keinem anderen Reisemobil findet man im Inneren ein derart überzeugendes Raumgefühl.

Hubert Brandl, Geschäftsführer von Niesmann+Bischoff

Auf völlig neue Weise definiert der Flair die Möglichkeiten in der Klasse luxuriöser Reisemobile. Wer konservative Opulenz vor Augen hat und bürgerliche Standards erwartet, wird sich beim ersten Umschauen im Inneren des Flair wundern: So geht es also auch! 

Ein Blick genügt, um zu wissen: Nichts macht der Flair wie bisher. Eine gerade in der Liner-Welt oft  verbreitete schwerfällige Gemütlichkeit lässt er weit hinter sich. Dennoch schreibt sich der Flair echte Werte auf seine Fahnen: Wohnlich und komfortabel will er sein, Ambiente auf absolutem Premium-Niveau bieten – und dabei maximal variabel bleiben. Es geht nicht um kühlen Pragmatismus, ganz im Gegenteil. "Die Idee war", sagt Niesmann+Bischoff Chef Hubert Brandl, "die Atmosphäre, wie sie heute die aktuellen Boutique-Hotels in den Alpen bieten, auch in unserem neuen Flair umzusetzen."

Niesmann+Bischoff bekräftigt mit der Neuauflage seines Flaggschiffs seine führende Rolle als der fundamentale Innovator auf dem Markt. Kein anderer Hersteller traut sich, Konzepte ähnlich radikal zu verändern und nicht nur an Dekor zu denken, wenn es um Neues geht. 

Mit dem revolutionären iSmove hatte Niesmann+Bischoff bereits vor zwei Jahren ein mutiges Konzept in Serie gebracht, das Funktionalität und Design in einer zuvor unerwarteten, sehr geradlinigen Sprache definierte. Hubert Brandl setzte damals bereits bewusst auf bahnbrechende Ideen. Heute weiß er: „Das war ein riesiger Erfolg. Es gab viele positive Rückmeldungen und echte Begeisterung, viel mehr, als wir uns erhofft hatten“, sagt Brandl, „und als wir wussten, dass uns etwas Erfolgreiches gelungen ist, hat uns das für den neuen Flair nochmals mutiger gemacht. Denn eines haben wir gelernt: Unsere Zielgruppe ist extrem designaffin.“  

Die beeindruckend positive Aufnahme des iSmove stellte die Weichen für die Neuauflage des Flair. Seine Farben, Formen und Materialien prägen das Konzept wesentlich. Erst mit gutem Design kann eine hohe Qualität der Räume entstehen, in denen der Aufenthalt zum Genuss wird. Das heißt auch: Design ist viel mehr als nur coole Optik.

Ausgetretene Pfade sind im Flair passé, wie schon der ungewohnte Grundton Anthrazit beweist, der sich sogar an der Decke wiederfindet. Die akzentuierte LED-Beleuchtung lenkt präzise den Fokus von Hell und Dunkel. Kontraste und Konzentration lösen deutlich stärkere Emotionen aus als banal mit Licht geflutete Räume. Das zeigen charmant die flachen Seitenwand-Leuchten mit ihrem sanft nach oben und unten abstrahlenden Licht. Als dezente Zusatzfunktion tragen sie einen integrierten Lautsprecher. Bedienen lassen sie sich – wie alle Wohnfunktionen im Flair – über moderne Touch-Panels aus Glas.

Diese puristische Formensprache erhält durch manchen spannenden Gegensatz besondere Akzente. Ein gutes Beispiel liefern die glatten, dunkel gefärbten und somit dezent spiegelnden Glasflächen der Schiebetüren, die einen bewussten Kontrapunkt bilden zu der warmen, weichen Akustikfilz-Verkleidung der Wände. Dieses Spiel aus verschiedenen Oberflächen lädt den Raum mit einer einzigartigen Energie auf, die durch die klaren Sichtachsen, den breiten Gang und die betont ruhigen, geradlinigen Möbel noch verstärkt wird. 

Besonders unterstreicht diesen Eindruck das eindrucksvolle Schrankmodul auf der Beifahrerseite, das Hubert Brandl gerne „The Wall“ nennt. Den Flair-Kunden erwartet hier maximale Freiheit bei der Wahl des Innenlebens, von Wäscheschubladen über ausziehbare Hosenaufhängungen bis hin zum großen Standkühlschrank und einer Mikrowelle – dies alles ist möglich. Was trotz maximaler Vielfalt immer bleibt, ist das homogene, strukturierte Äußere des Schranks. In seinem Inneren setzt sich der aufgeräumte Stil übrigens konsequent fort: Keinerlei Technikinstallationen wie Kabel oder Schläuche stören hier das elegante Bild. 

Jedem den Seinen

WOHNEN IM FLAIR

Jedem den Seinen

Der Flair definiert den Liner neu. Sein klares, zukunftsweisendes Designkonzept unterstützt Niesmann+Bischoff mit einer nie gekannten Vielfalt. Das lockt auch neue Zielgruppen, die oft zum ersten Mal ein Reisemobil kaufen.

Wie viele Ausstattungsvarianten überhaupt möglich sind, haben wir bislang noch nicht ausgerechnet. Aber es sind unglaublich viele.

Hubert Brandl, Geschäftsführer von Niesmann+Bischoff

Kunden, die erstmals an den Kauf eines Liners denken, sind vielleicht die anspruchsvollsten. Sie sind erfolgreich, oft selbstständig, interessieren sich für Reisen, Kultur und Kulinarik – und sie schätzen zeitgenössisches und individuelles Design. Dazu kommt der Wunsch nach maximaler Individualität, die mehr meint als nur die Auswahl mehrerer Dutzend Kombinationsmöglichkeiten aus Stoffen, Leder und Holzoberflächen. 

An dieser Stelle sei eines bereits verraten: Beim neuen Flair eine Wahl zu treffen, wird nicht einfach werden. Und das gilt nicht, weil Niesmann+Bischoff ein Wirrwarr an Grundrissen anbieten möchte. Ganz im Gegenteil: Seinen Fokus legt der Flair auf eine äußerst beliebte Variante, die jedoch mit einer Fülle durchdachter Detaillösungen unzählige Spielarten offeriert – und mit 9,27 und 8,87 Metern in zwei Längen kommen wird.

Vorn bietet ein Vis-a-vis-Ensemble mit zwei komfortablen Bänken viel Platz, zu denen die beiden Sitze im Cockpit gedreht werden können. Sechs Personen können sich hier entspannt zum Essen treffen. 

Bis zu vier von ihnen finden im Flair auch komfortable Plätze für die Nacht. Als Option bietet Niesmann+Bischoff im Bereich über den Fahrer- und Beifahrersitzen ein völlig neu gedachtes Hubbett an. Es integriert sich mit seiner schlanken, geradlinigen Untersicht unauffällig in den vorderen Dachbereich des neuen Flair. Ohne Hubbett sind hier serienmäßig Deckenschränke in L- statt wie üblich in U-Form montiert. Eine bewusste Entscheidung, so Hubert Brandl: „Das wirkt lange nicht so kleinteilig, und dennoch haben wir so mehr Stauraum erzielen können.“ Der 32 Zoll große Fernseher versteckt sich übrigens in der Ablage zwischen Küchenblock und Wohnsitzbank und fährt bei Bedarf per Motor nach oben. Das war ebenfalls kein Ergebnis, das auf der Hand lag: Um ihn hier unterbringen zu können, musste das Entwicklungsteam den Gurtbock eigens anpassen. 

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Hinter der Sitzgruppe ist die großzügige, vielseitige offene Küche platziert, die – und das ist der Clou beim Flair – sich in nahezu grenzenloser Vielfalt gestalten lässt. Stets dabei sind clevere Lösungen wie eine L-förmige Begrenzung der Arbeitsplatte, in der sich ein Staufach für Flaschen, für eine Kaffeemaschine und ein Dunstabzug verbirgt. Den hat Niesmann+Bischoff kurzerhand selbst konstruiert, weil kein Zulieferer ein passendes Modell im Programm führte, das sich per Motor im Küchenblock versenken ließ.

Ein weiteres Beispiel für die vielen Optionen, die der Flair bietet, ist die Wahl des Kühlgeräts. Praktische Kühlschubladen im Küchenblock? Gerne. Eine große Kühl-Gefrier-Kombi als Standgerät? Selbstverständlich. Am liebsten beides, weil der künftige Eigentümer vielleicht leidenschaftlicher Koch oder Angler ist? Oder doch lieber ein großer, doppelter Kleiderschrank mit passenden Einbauten? Überhaupt kein Problem beim Flair: Alles geht, nichts muss. Dazu kommt die persönliche Vorliebe für Spüle, Herd und Backofen – Niesmann+Bischoff steht hier für maximale Vielfalt.

Der Küchenbereich lässt sich mit einer eleganten Schiebetüre aus Glas abtrennen. Hinter ihr liegt das geräumige, offen gehaltene und elegante Bad, das mit vielen Details glänzt – etwa einer Dusche mit einem stufenlosen Boden aus Mineralwerkstoff, auf Wunsch einem freistehenden Waschbecken des italienischen Luxus-Labels Antoniolupi oder einer Glaswand zum Schlafzimmer, die per Schalter im Handumdrehen blickdicht wird. Alles ist dabei stets an seinem Platz. Nichts muss erst gekippt, geschoben oder gedreht werden, um es zu benutzen.

Im Heck des Flair ist ausreichend Platz für ein äußerst komfortables Schlafzimmer, das zwei großzügige Einzelbetten bietet. Weil die beiden Matratzen in der Mitte zusammenlaufen, ist eine Zusatzmatratze nicht mehr nötig. Zudem hat Niesmann+Bischoff den Einstieg verbreitert und tiefer gelegt als bisher – was den Zugang zu den Betten deutlich vereinfacht.

Viele Möglichkeiten versteckt der Flair auch vor einem schnellen Blick, etwa den konsequent konstruierten Doppelboden. Er bietet eine Vielzahl an funktionalen Finessen, unter anderem findet hier die serienmäßige Lithium-Bordtechnik ihren perfekten Platz. Serienmäßig ist bereits eine Batterie mit 100 Ah Kapazität an Bord. Das System ist bis auf eine Gesamtgröße von 600 Ah aufrüstbar – ein nächster, bedeutender Schritt für maximale Autarkie. Dies unterstreichen auch die großzügig bemessenen Volumina der Wassertanks – rund 370 Liter für Frischwasser, 250 Liter Abwasser und – als Option – 200 Liter Schwarzwasser. Ein 120-Liter-Gastank kann ebenfalls auf Wunsch die beiden Elf-Kilo-Flaschen ergänzen.

Von außen verbergen Schürzenklappen große Stauräume. Niesmann+Bischoff rüstet sie praxisgerecht mit komfortablen Auszügen aus, auf denen Euro-Normboxen perfekt Platz finden. Intelligenz à la Flair: Wenn die große Klappe neben der Aufbautüre geöffnet ist, beschränkt diese automatisch deren Öffnungswinkel. Das sichert eine maximale Funktionalität und verhindert zuverlässig mögliche Schäden.

Das Weiterdenken zählt

DIE ENTWICKLUNG

Das Weiterdenken zählt

Seit vielen Jahren setzt Niesmann+Bischoff auf die Expertise des Design- und Entwicklungspartners Studio SYN. Der Blick hinter die Kulissen des Teams in Rüsselsheim zeigt den spannenden Prozess der Entstehung des neuen Flaggschiffs.

Schöne Bilder zu generieren ist einfach. Die Kunst ist, die Entwürfe auch in die Realität umzusetzen.

Thomas Klüber-Voss, Studio SYN

Raus aus dem Trott immer gleicher Lösungen, hin zum Mut, auch fundamental Neues zu schaffen: Die Designer und Entwickler von Studio SYN in Rüsselsheim wussten genau, welcher Aufgabe sie sich stellten. Es galt, gemeinsam mit den Spezialisten von Niesmann+Bischoff das Innenleben des Bestsellers Flair komplett und fundamental neu zu denken.

Seit Jahrzehnten bereits beschäftigt sich das erfahrene Team um Thomas Klüber-Voss mit der Gestaltung und Entwicklung von Reisemobilen: „Wir wussten, dass Hubert Brandl von Niesmann+Bischoff einen klaren, ambitionierten Aufbruch in eine neue Designwelt verfolgte. Er ist immer auf der Suche nach dem Außergewöhnlichen.“ 

Als Basisfahrzeug gab der IVECO Daily 70C18 zwar die wichtigsten Maße und Volumina vor, doch insbesondere beim Wohnraum konnte das Designteam um Projektleiterin Helena Müller auf einem weißen Blatt Papier starten und eindrucksvolle neue Lösungen umsetzen. „Mein Wunsch war ein neuer Flair, der unvergleichbar ist und viele Emotionen weckt“, so Hubert Brandl. 

Besonders wichtig war ihm ein optimales Raumgefühl mit einer neuen, urbanen Klarheit. „Premium benötigt keine Überfrachtung“, sagt Hubert Brandl, „mir geht es um Authentizität, um Klarheit statt Rüschen.“ Der Chef von Niesmann+Bischoff ist niemand, der erst wieder genauer hinschaut, wenn ein Ergebnis vorliegt. Im Gegenteil: „Ich sehe mich als Taktgeber im Projekt, als Dirigent. Ich gebe die Flanken vor, bin aber auch in jedem Detail tief drin.“ Er lebt seinen Job mit Leidenschaft, und wenn man Hubert Brandl fragt, woher er seine Inspirationen nimmt, kommt eine klare Antwort: „Ich schaue überall. Am liebsten über die Grenzen der Branche hinaus“, sagt er: „Zum Beispiel bin ich in Österreich auf den Katalog eines kleinen Küchenherstellers gestoßen, der mich inspiriert hat.“ 

Ein offener Blick verschiebt in solchen Momenten Horizonte. „Diese Stimmungen und Skizzen dann so umzusetzen, dass es in der Praxis auch funktioniert, erfordert ein verdammt gutes Team“, sagt Brandl noch, „und das haben wir.

Ideen allein jedoch genügen nicht, um ein gutes Reisemobil zu garantieren: „Eine solche Aufgabe ist mittlerweile sehr komplex“, bestätigt Thomas Klüber-Voss, „wir müssen sehr viele Themen fein abstimmen, damit es am Ende praktisch bleibt und auch produzierbar ist.“ Die Kommunikation mit Niesmann+Bischoff, insbesondere auch mit Entwicklungschef Andreas Weiber, sei exzellent und enorm kooperativ: „Wir kennen uns gut. Und das führt zu einem außergewöhnlichen Ergebnis.

Der Flair sieht aus wie ein supermodernes Appartement. Diesen Lebensstil suchen unsere Kunden bewusst.

Hubert Brandl, Geschäftsführer von Niesmann+Bischoff

Schon im frühen Stadium gilt es zu prüfen, was in welcher Form machbar ist. Viele Faktoren sind dabei zu berücksichtigen, und neben der Funktionalität spielen zahllose Themen wie Produktion, Haltbarkeit, Pflegeaufwand, Funktionalität, Gewicht und Kosten wichtige Rollen. Rund zwei Jahre flossen in die Entwicklung des neuen Flair. Das Ergebnis kombiniert schnörkellose Möbel, Echtholzfurnier aus Walnuss oder heller Eiche, Filz und Glas – authentische, echte Oberflächen für Menschen, denen das übliche Caravaning-Design ein Dorn im Auge ist.

Schon der erste Prototyp bewies eindrucksvoll, dass der Weg der richtige war und alles sich perfekt zu einem Ganzen fügte. „Das Ergebnis unterscheidet sich heute nur marginal von den frühen Entwürfen“, sagt Thomas Klüber-Voss: „Doch das ist kein Zufall. Wir gestalten stets so, dass es auch umsetzbar ist.“ Sogar an Wohn- und Wandaccessoires hat Helena Müller von Studio SYN bereits während des Entstehungsprozesses nachgedacht: „Auch das richtige Maß an Dekoration ist wichtig. Leere Flächen sind immer schwierig.

So betrachtet, überzeugt der neue Flair als Ergebnis eines sehr strukturierten und präzisen Prozesses, der jedoch nie ohne Emotionen und Leidenschaft ablaufen darf. „Nur wenn wir mutig sind, erreichen wir Großartiges wie den neuen Flair“, sagt Hubert Brandl: „Er sieht aus wie ein supermodernes Appartement. Diesen Lebensstil suchen unsere Kunden bewusst – gerade auch bei ihrem Reisemobil. An Mittelmaß und Beliebigkeit hätten weder sie noch wir Freude.

Seit 1993 Wegbereiter grenzenloser Träume

GROSSE KARRIERE

Seit 1993 Wegbereiter grenzenloser Träume

Mit der sechsten Generation bricht der neue Flair in eine luxuriöse Zukunft auf. Maßstäbe setzt die Modellreihe von Niesmann+Bischoff mittlerweile schon seit drei Jahrzehnten in der Oberklasse.

Im Oktober 1993 war es so weit: Niesmann+Bischoff stellte seinen ersten Flair vor. Damals war das Unternehmen aus Polch bereits rund zehn Jahre mit einem ersten eigenen Modell auf dem Markt vertreten, dem luxuriösen und zunächst ausschließlich vollintegrierten Clou. Als Ergänzung hatte die Manufaktur eine neue Baureihe mit einem markant geformten Alkoven entworfen. Die zwischen sechs und acht Meter langen Reisemobile nutzten als Basis den Fiat Ducato sowie ein Tiefrahmenchassis von AL-KO, je nach Konfiguration auch mit Doppelachse. 

Innovationen prägten bereits die erste Generation des Flair. So diente ein Ringanker als Wandverbindung. Schürzen und Dachreling konnten daran angeklipst werden. Die Garage war schmal, fasste jedoch bis zu vier Fahrräder, zwei Surfbretter fanden zudem im Zwischenboden Platz. Und während heute Akustikfilz und Echtholzfurniere zum Einsatz kommen, verwendete Niesmann+Bischof damals ein hochwertiges Kunstfasermaterial samt Schaumstoffrücken als Wandverkleidung. Eine clevere Lösung hatte sich Niesmann+Bischoff für den hinteren Teil des Wohnraums ausgedacht: Über der Garage war ein Einzelbett montiert, aus dem sich das zweite wie eine Schublade schnell und einfach über eine kleine Sitzgruppe ziehen ließ. 

Eine wichtige Rolle spielte schon damals der Doppelboden. Frisch- und Abwassertank fanden hier einen frostgeschützten und somit wintersicheren Platz, ebenso die Bordbatterie und die Alde-Warmwasserheizung tauchten hier ab, ohne Platz zu rauben. 

Sogar das Thema Sicherheit stand 1993 bereits im Lastenheft. Lobend erwähnte die Presse einst das sicher zu fahrende AL-KO-Tiefrahmenchassis sowie Dreipunktgurte auf den Vordersitzen und Zweipunktgurte für die beiden auf der Sitzbank Mitreisenden. Von Doppelairbags, Fahrassistenten und Pedal Release Systemen träumten damals jedoch noch nicht einmal die kühnsten Visionäre, erst recht nicht im Reisemobil. Niesmann+Bischoff übernahm die Rolle als Pionier der Branche und etablierte als erster Hersteller diese Ausstattungen serienmäßig in der großen Klasse. Bis heute gelten die Polcher beim Thema Sicherheit unumstritten als führend.