Testfahrt in Kalifornien

Ganz smart weiter fahren

Mit der smarten Reifentechnologie EcoPoint3 holt Sailun deutlich mehr Reichweite heraus. Jetzt konnten Journalisten die grünen Reifen in Los Angeles erstmals auf der Straße testen.

Die Zeiten ändern sich - und damit auch die Prioritäten. Waren Überholprestige, fette Räder und Top-Speed vor Kurzem noch eine Währung, mit der man an jedem Stammtisch Kredit bekam, so wirken diese Auto-Attribute heute ebenso befremdlich wie gestrig. In Zeiten explodierender Energiepreise zählt nicht mehr wer der Schnellste ist, sondern der Cleverste. Gerade für elektrifizierte Fahrzeuge, aber auch für konventionelle Verbrenner geht es längst darum, so viele Kilometer wie möglich aus der eingesetzten Energie zu holen. Und hier kommt smarte Technologie ins Spiel.

Der chinesische Reifenhersteller Sailun, bereits die weltweite Nummer 15 unter allen Reifenbauern, investiert seit Jahren einen erheblichen Teil seines Gewinns in die Erforschung und Weiterentwicklung nachhaltiger Reifen. Mit der neuen, bahnbrechenden Technologie EcoPoint3 ist den Chinesen nun ein Meilenstein gelungen. Die Ingenieure aus Qingdao konnten das „magic triangle“, den ewigen Konflikt aus niedrigem Rollwiderstand, geringem Verschleiß und guter Performance durchbrechen. Das Revolutionäre an EcoPoint3 ist die neue Flüssigphasenmischung, bei der Füllstoffe viel gleichmäßiger in der Gummimischung verteilt werden (siehe Kapitel 3). Verschleiß, Haftung bei Nässe sowie der Komfort verbessern sich dadurch signifikant, die Reifen rollen viel leiser ab, der Bremsweg wird um rund fünf Prozent kürzer. Auch die Laufleistung ist höher, da die neuen Reifen weniger Abrieb erzeugen.

Den größten Vorteil aber merken Autofahrer direkt im Portemonnaie. Die neuen Sailun-Leitlaufreifen sind nicht nur in der Anschaffung deutlich günstiger als vergleichbare Produkte von Premiummarken, sie sparen auch mit jedem gefahrenen Meter. Weil die Reifen einen geringeren Rollwiderstands haben, erhöht sich bei Elektrofahrzeugen die Reichweite um rund sieben Prozent, bei konventionellen Verbrennern liegt das Sparpotenzial bei etwa 0,5 Litern pro 100 Kilometern. Diese Resultate haben aufwändige Tests von AUTO BILD, dem TÜV SÜD und dem IFV (Ingenieursgesellschaft für Fahrversuche) bestätigt.

Jetzt hat Sailun seine neuen Reifengeneration mit EcoPoint3-Technologie erstmals in Kalifornien vorgestellt. Die USA ist für die ehrgeizigen Chinesen nicht nur Wachstumsmarkt, hier am Pazifik herrschen auch mit die schärfsten CO2-Restriktionen weltweit. Die kalifornische Luftreinhaltungskommission CARB (California Air Resources Board) hat deutlich strengere Flottenverbrauchs-Grenzwerte festgelegt als im Rest des Landes. Wie auch in der EU dürfen zum Beispiel im Sunshine-State ab 2035 nur noch abgasfreie Autos verkauft werden. Andere US-Bundesstaaten wollen Kalifornien folgen.

Eine ideale Bühne also, um Journalisten von den Vorteilen der grünen Technologie zu überzeugen. Am Steuer des vollelektrischen Tesla Model 3 ging es zunächst durch die Millionen-Metropole LA. Entlang der ewig staugeplagten Highways, Kreuz und quer durch Beverly Hills, dem Laufsteg der Schönen und Reichen, die hier für jeden sichtbar zeigen, was ihnen lieb und vor allem teuer ist.

Dann raus, immer Richtung Malibu und direkt zum weltberühmten Surfer-Treff Duke`s. Benannt nach Duke Kahanamoku. Surfer-Legende aus Honolulu, fünffacher Olympia-Sieger im Schwimmen und Filmstar in 28 Hollywood-Streifen.

Während des Mittagessens blieb genügend Zeit, erste Test-Ergebnisse zu diskutieren. Ein Thema, das alle bewegte, waren die auffällig leisen Abrollgeräusche der Sailun-Reifen. Durch die Bank attestierten die Profis den schwarzen Leichtlauf-Gummis ein besonders niedriges Geräuschniveau. Echte Flüster-Reifen, die nicht nur bei elektrischen Modellen ein echter Komfortgewinn sind, hier aber natürlich besonders auffallen.

Dass Reifen mit Eco-Point3-Technologie keineswegs nur coole Highway-Surfer mit ausgeprägtem Geradeauslauf und hohem Sparpotential sind, konnten sie im zweiten Teil des Test-Drives beweisen. Auf den hügeligen Berg- und Talfahrten im Hinterland von LA zeigten die Sailuns, dass sie auch sportlich können. Die Performance in den kurvigen Canyon-Passagen wurde durchweg gelobt. Übrigens eine Währung, die nicht so schnell aus der Mode kommen dürfte.

Der älteste Rennkurs der USA

Mit Sailun auf den
Spuren von Le Mans

Nur eineinhalb Stunden von Los Angeles entfernt, scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Der Willow Springs international Raceway ist der älteste Rennkurs der USA und hat sich bis heute kaum verändert. Eine Zeitreise mit Sailun in längst vergangene Tage.

Die Schönheit des Verfalls hat etwas Surreales. Dabei ist der Willow International Raceway kein wirklich typischer Lost Place, der bereits im Reiseführer für Gänsehaut sorgt. Eigentlich ist der alte Big Willow, dieser pittoreske Rennkurs in den Hügeln von Kerb County, sogar überraschend fit an diesem heißen Herbsttag Ende Oktober. Manchmal geht es noch rund hier. Die Motoren röhren heute schon von weiten durch die Einöde, fast so wie damals in den Fünfzigern, als sich die Schnellsten ihrer Zunft an der Raceway Lane das Lenkrad in die Hand gaben.

Doch der Reihe nach. Wir sind in Los Angeles, Beverly Hills, die Kulisse der Schönen und Reichen zwischen Rodeo Drive und Sunset Boulevard. Sailun stellt in der Millionen-Metropole seinen neuen Leichtlaufreifen mit EcoPoint3-Technologie vor. Unser heutiges Ziel heißt Willow Springs, wir testen auf der ältesten Rennstrecke der USA.

Um nicht in den morgendlichen Megastau zu geraten, verlassen wir Beverly Hills bereits bei Sonnenaufgang über die 101. Vorbei an Hollywood, den Universal Studios, immer Richtung San Fernando. Nach rund 45 Minuten biegen wir ab in den Angeles National Forest. Nicht der direkte Weg, aber der Schönste. Diese Gebirgskette im Hinterland von LA ist der Hammer für jeden Vollblutfahrer. Eine Kurve jagt die nächste. Hunderte, wie an der Perlenschnur gezogen. Es kommen uns jetzt kaum noch Autos entgegen. Wir öffnen das Dach unseres BMW 3er-Cabrios. Glück kann so einfach sein.

Die wilde Sause endet in Palmdale. Wir sind jetzt im Kern County. Nie gehört, nie gewesen, John Denver-Land. Country roads, take me home...Riesige Felder fliegen vorbei, viele “for Sale”, verrostete, olle Pickups hinter jedem zweiten Farmhouse, ein weißer E-Type mit platten Reifen unter einer speckigen Plane (was der wohl noch kostet?).

Dann sind wir da. Ein stattliches Billboard am Straßenrand kündigt sie an: “The fastest Road in the West.” Hier liegen sie seit fast 70 Jahren in der gleißenden Sonne Kaliforniens. Das “Rabbit's Ear”, die “Monroe Ridge”, der “Repass Pass”. Kurven für die Ewigkeit, eingebettet in die kargen Hügel einer staubtrockenen Landschaft. Der Willow Springs Raceway erstreckt auf etwa 600 Hektar. Am 22. November 1953 heulten das erste Mal die Motoren auf. So laut, dass sie es bis ins 4,3 Meilen entfernte Rosamond hören konnten. Der vom Motorsport geradezu besessene Bill Huth ließ das Arreal damals bauen, noch heute ist es im Privatbesitz der Familie. Vorbild waren die europäischen Rennstrecken wie der Nürburgring, Spa oder Le Mans-
Auf dem Willow Springs Raceway fanden die ersten beiden NASCAR-Rennen westlich des Mississippis statt, Amerikas erstes 24-Stunden-Langstreckenrennen für Motorräder, das erste Kart-Straßenrennen der USA. Den offiziellen Rundenrekord hält Mario Andretti. 1:6050 Minuten, aufgestellt 1987 in der Indycar-Serie mit einem Durchschnittstempo von 219 km/h. Ganz so schnell sind wir dann doch nicht mit unserem weißen Cabrio. Doch wir merken schnell, wie anspruchsvoll diese rasante Berg- und Talfahrt ist. Auslaufzonen gibt es kaum, dafür einen Asphalt, so rau wie verwitterte Backseine, der sich mit den Sailun-Reifen verzahnt, als wollten beide Freundschaft fürs Leben schließen. Vergangenheit verliebt sich in die Zukunft.

Wir sehen uns um, es ist, als wenn du in eine Zeitkapsel gestiegen bist. Zurück in die Fünfziger. Willow Springs ist ein riesiges Freiluftmuseum, ein liebenswertes Souvenir aus längst vergangenen Tagen. Alles ist wie damals. Ein paar Eimer frische Farbe, sonst aber ein Original aus einer Ära, als die Luft noch nach Vollverbleitem schmeckte und Rennfahrer morgens nicht wussten, ob sie abends wieder lebend nach Hause kommen würden.

1986 wurde der Kurs zum “Historical Point of Interest” erklärt und damit wohl vor dem sicheren Verfall bewahrt. Ab und zu buchen Privatteams den Kurs für ein paar Runden Glückseligkeit, so wie heute. Insgesamt gibt es hier sieben Tracks, der größte heißt “Big Willow”. Der vier Kilometer-Rundkurs ist seit 1953 nahezu unverändert, ebenso die Pitlane, das Paddock Diner, die John Hartman Garage oder der hölzerne Tower, in dem einst die Rennleitung saß. Die ideale Bühne für jeden Racing-Streifen. Disneys “The Love Bug” wurde in dieser Kulisse 1968 gedreht, mit dem tollen Käfer Herbie in der Hauptrolle. Und im Juli 2018 der Hollywood-Blockbuster “Le Mans 66 - Ford gegen Ferrari” mit Matt Damon und Christian Bale.

Wer mehr davon wissen will, geht ins Diner auf eine kühle Coke und einen Speed-Burger. Hier gibt es allerlei Souvenirs. Kappen, bedruckte Tassen und T-Shirts. Der Laden sieht selbst aus wie eine Filmkulisse. Schwarzweiß karierter Fußboden, historische Rennfotos an den Wänden, rote Kunstlederpolster auf Aluhockern. Die Illusion ist perfekt. Wenn James Dean jetzt reinkäme, man würde es glatt glauben. Draußen in der Boxengasse würde der “Little Bastard”, sein silberner Porsche 550 Spyder mit der Startnummer 130, in der Mittagssonne brutzeln. Jimmy gäbe uns ein kurzes Zeichen: come on Buddys, lasst uns noch eine schnelle Runde auf dem Big Willow drehen. Warum eigentlich nicht?

Sailun holt mehr Kilometer aus seinen Reifen

Mehr Reichweite mit neuer Technologie

Der chinesische Hersteller Sailun hat mit der EcoPoint3-Technologie einen neuen Maßstab für grüne Reifen entwickelt. Jetzt kommen die neuen Leichtlaufreifen in den Handel

Technologie ist kein Hexenwerk und erst recht kein Zufall. Hinter jeder neuen Innovation stecken hohe Investitionen, jahrelange Entwicklungsarbeit und viele clevere Köpfe. So wie bei Sailun. Der chinesische Reifenhersteller, bereits die aktuelle Nummer 15 unter den größten Reifenproduzenten der Welt, hat seit über zehn Jahren an einer neuen Mischtechnologie geforscht, um Rollwiderstand und Geräuschniveau von grünen Reifen deutlich zu reduzieren, ohne Kompromisse an Performance oder Komfort einzugehen.

An der neuen Mischtechnologie EcoPoint3 wurde über zehn Jahre in den Labors von Sailun geforscht

Ziel war es, die Reichweite von E-Autos damit signifikant zu erhöhen, beziehungsweise den Verbrauch von konventionellen Verbrennern messbar runterzuschrauben. Mit der neuen EcoPoint3-Technologie ist den Spezialisten aus Qingdao jetzt das gelungen, wonach alle streben: ein neuer Maßstab.

Mehr als 300 Spezialisten forschen am National Engineering Research Center for Rubber and Tires (NERCAT) an der Zukunft von Sailun-Reifen.

Und der beginnt bereits bei der Herstellung mit seiner nachhaltigen Wirkung. Bei jedem produzierten Reifen konnte Sailun den Energieverbrauch um bis zu 36,1 Prozent senken. Zudem verwenden die Chinesen bei EcoPoint3-Reifen als Hauptfüllstoff anstelle von fossilem Ruß Silica, ein nicht auf fossilen Brennstoffen basierendes Material.

Sailun produziert seine Reifen für Pkw und LKW in sieben hochmodernen Produktionsanlagen. Pro Jahr werden etwa 80 Millionen Reifen hergestellt.

Das revolutionäre an EcoPoint3 aber ist die sogenannte Flüssigphasenmischung. Wurden Füllstoffe bislang unter hohem Energievaufwand mechanisch in den Kautschuk eingemischt, so nutzt EcoPoint3 einen völlig neuen Ansatz. Mit der neuen Technik verteilen sich die Stoffe deutlich gleichmäßiger, zudem entsteht eine besonders starke Verbindung, weil bereits während des Mischvorgangs zwischen den Kautschukpolymeren ein Haftvermittler eingesetzt wird. Resultat: Die Mischung ist feiner, haltbarer und besitzt gleichzeitig hervorragende dynamische Eigenschaften.
Auf der Straße verbessern Reifen mit EcoPoint3 -Technologie so die Haftung bei Nässe, die Verschleißfestigkeit, reduzieren die Wärmeentwicklung im Reifen und das alles bei spürbar besserem Fahrkomfort und niedrigeren Abrollgeräuschen.

Im Verlgeich zu Konkurrenzprodukten haben Sailun-Reifen mit EcoPoin3-Technologie einen Verbrauchsvorteil von rund 10 Prozent.

Ausgiebige Tests auf den Straßen Chinas, Japans, Europas und Nordamerikas attestieren der neuen Reifengeneration von Sailun zudem einen messbar niedrigeren Rollwiderstand. Im Vergleich zu Konkurrenzprodukten ergab sich ein Verbrauchsvorteil von rund 10 Prozent, bei bis zu 30 Prozent höherer Laufleistung. Entsprechend erhöht sich die Reichweite bei Elektroautos ebenfalls spürbar. Wie gesagt: Technologie ist kein Zufall.