Alle Beiträge zu Autoradio

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Ein guter Tausch

Ratgeber Navigation

Ein guter Tausch

Das CD-Radio verschwindet, stattdessen gibt es Musik und Navigation aus dem Doppel-DIN-Schacht – zum Nachrüsten. Die bieten etwa Alpine, Clarion, JVC, Kenwood oder Zenec.

Digital ist besser

Zukunft des Autoradios

Digital ist besser

Der VDA hat gemeinsam mit sechs weiteren Institutionen die Einführung des digitalen Radios gefordert. Das Problem: Die Sendetechnik ist teuer, die Kostenfrage ungeklärt.

75 Jahre Autoradio

"Musik wie zu Haus"

Vor 75 Jahren feierte der beste Freund des Autofahrers Premiere: Auf der Internationalen Funkausstellung 1932 in Berlin präsentierte Blaupunkt das erste Autoradio.

Autoradio liest Zeitung vor

Neuheit für Lesemuffel

Autoradio liest Zeitung vor

Warum mit Zeitung am Frühstückstisch sitzen, wenn das Autoradio auf der Fahrt vorliest: "Journaline" kommt.

Krieg der Knöpfe

Autoradio-Bedientest

Krieg der Knöpfe

Autoradios blinken, spielen CDs, navigieren – und mehr. Nur mit der Bedienung klappt es häufig nicht. Im Test: zwölf Geräte aus drei Preisklassen.

Auto wird zur Fernsehstube

DMB-Radio von Blaupunkt

Auto wird zur Fernsehstube

Blaupunkt hat ein Autoradio entwickelt, mit dem man digital Fernsehen kann. Ein Termin zur Markteinführung steht noch nicht fest.

Musikalischer Abschied von der Röhre

50 Jahre Transistor-Autoradio

Musikalischer Abschied von der Röhre

Vor 50 Jahren wurde das Autoradio endlich klein und handlich: Blaupunkt wechselte von der Röhre zum Transistor.

Oft gibt's nur die Hälfte zurück

Versicherungsfall(e) Radioklau

Oft gibt's nur die Hälfte zurück

Der Schock: Radio oder Navi sind geklaut – und die Versicherung ersetzt oftmals nur einen Teil. Worauf Sie achten sollten.

Autoradio

Heutzutage hat nahezu jedes neue Fahrzeug ein Autoradio, entweder serienmäßig oder gegen Aufpreis. Dabei haben diese Geräte zur Musikwiedergabe eine ähnlich rasante Entwicklung durchgemacht wie das Auto selbst. Das erste käufliche wurde übrigens wie viele Luxusartikel in den USA auf den Markt gebracht. Das war 1930 und sein Name war zusammengesetzt aus Motor und Ola, was Schall bedeutet – Motorola. Dann aber legten auch die Deutschen los, Namen wie Blaupunkt, Philips, Körting oder Telefunken nahmen sich des Themas an und schon bald erschienen erste Dudelkästen mit Fernbedienung, vom Lenkrad aus über Seilzüge. Empfangen wurden damals ausschließlich Mittel- und Langwelle, die Verstärkung des Schallsignals erfolgte über Röhren – dementsprechend oft gingen die frühen Radios auf den schlechten Straßen kaputt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm das Entwicklungstempo Fahrt auf: Ab 1949 wurde auf Ultrakurzwelle (UKW) gesendet, Becker führte 1952 den automatischen Sendersuchlauf ein. Um 1957 ersetzten robuste Transistoren die empfindlichen Röhren und der erste Auto-Plattenspieler ließ sich ans Radio anschließen – setzte sich aber aus nahe liegenden Gründen nicht durch. Mehr Erfolg hatte Philips ab 1969 mit dem ersten Cassettenradio und UKW sendete nun in Stereo, weshalb auch die Cassettenteile bald die Zweispurtechnik beherrschten. 1974: Einführung des Verkehrsfunks ARI – Autofahrer Radio Information. Damit war ein technischer Status quo erreicht, der eine Weile halten sollte. Becker Mexico und Blaupunkt Berlin hießen die Topmodelle und kosteten bis zu 2000 DM – ein Fünftel eines VW Golf. Car Hifi wurde zur Bewegung, der Kenwood-Aufkleber war ein beliebtes Statement dazu und der Platz für Lautsprecher in vielen Autos zu knapp, aber auch der Radio-Diebstahl grassierte. Ab Mitte der Achtziger zog mit der CD endlich eine digitale, weniger stoß- und leier-empfindliche Signalquelle ins Auto, am 1.4. 1988 begannen die ersten Sender mit RDS, dem Radio Data System. Und als aus der Computer-Ecke MP3 als Musiksignal kam, dauerte es nicht lange, ehe die ersten Autoradios es verwerten konnten.

Heute besitzen die wenigsten Autoradios noch ein Laufwerk, dafür verschiedene Slots für Speicherkarten, auf denen die Musik enthalten ist. Die Geräte sind fest ins Auto integriert, lassen sich bei einem Fahrzeugtausch also kaum mitnehmen, werden aber dafür kaum noch geklaut. Schwer in Mode sind Doppel-DIN-Geräte, die als 100 statt der üblichen 50 mm hoch sind und deshalb mehr Platz für einen möglichst großen Bildschirm bieten. Meistens sind auch Navigationssysteme darin integriert oder das Autoradio dient nur noch als Docking-Station fürs Smartphone, das dann sowohl als Musikquelle als auch als Navi fungiert. Digitaler Radioempfang (DAB) ist bereits seit 2004 möglich, wird aber derzeit noch wegen schlechter Abdeckung auf dem Land und hoher Aufpreise der Geräte kaum genutzt. Wozu auch, denn der nächste Schritt ist bereits vollendet: Internet-Radio im Auto.

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