Alle Beiträge zu Diesel

App zeigt Diesel-Verbotzonen

Umweltzonen und Fahrverbote: App, Karten, Infos

App zeigt Diesel-Verbotzonen

Diesel-Fahrverbote in Deutschland – welche Autos dürfen wo genau nicht unterwegs sein? Eine neue App will ihren Nutzern diese Infos liefern.

Saubermänner und Dreckschleudern

Autos im EcoTest 2017: Verbrauch, NOx, Partikel

Saubermänner und Dreckschleudern

Wie umweltverträglich Autos sind, misst der ADAC im Eco-Test. Besonders gut schneiden E-Autos ab. Hier kommen die saubersten und die schmutzigsten Autos.

Der GSi ist zurück: Das kann er!

Opel Insignia GSi (2018): Test Diesel und Benziner

Der GSi ist zurück: Das kann er!

Opel bringt den GSi zurück: Das neue Insignia-Topmodell gibt es als Diesel und Benziner. AUTO BILD ist beide Motorisierungen gefahren. Alle Infos!

So schön dieselt die S-Klasse

Erster Turbodiesel: Mercedes-Benz 300 SD

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Eine S-Klasse mit Dieselmotor? In den späten 70ern ist das unvorstellbar – bis der Mercedes 300 SD als erster Turbodiesel in Amerika zum Erfolg fährt.

Diese Oldies saufen Sprit

Spritverbrauchskönige: die größten Spritschlucker

Diese Oldies saufen Sprit

Viele hubraum- und leistungsstarke Oldies saufen Sprit, denn früher spielte der Benzinverbrauch keine Rolle. Blick auf klassische Trunkenbolde.

Die 50 größten Sprit-Ausreißer

Verbrauch: Herstellerangaben vs AUTO BILD-Test

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AUTO BILD hat bei Testfahrten bis zu 60 Prozent Abweichung gegenüber den offiziellen Verbrauchsangaben gemessen. Das sind die 50 größten Ausreißer!

2030 scheint vom Tisch

Diskussion: Kommt das Aus für Verbrennungsmotoren?

2030 scheint vom Tisch

Sondierungsgespräche für die Jamaika-Koalition: Die Grünen geben das Ziel eines Verbrenner-Aus für 2030 auf. Die CSU reagiert dennoch rüde.

SUV-Strafgebühr gefordert

Diesel-Abgas: Forderung nach Strafsteuer für SUV

SUV-Strafgebühr gefordert

Die DUH nimmt sich Geländewagen vor: Sie fordert eine Strafgebühr für durstige Diesel-SUV – und eine Abschaffung des Diesel-Privilegs.

Mehr Punkte für saubere Autos

Tests bei AUTO BILD: Neues Punkteschema

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Diesel? Geht nur noch mit SCR-Kat. Deshalb belohnt AUTO BILD Modelle mit NOx-Killer künftig mit mehr Punkten. Außerdem neu: der Eco-Index!

Schluss mit der Doppelmoral!

Diesel-Diskussion: Kommentar

Schluss mit der Doppelmoral!

Umwelt-Aktivisten machen mobil gegen Dieselautos, doch auf hoher See sind dreckigste Schweröl-Verbrenner legal! Ein Plädoyer für weniger Polemik.

Diesel

Diesel ist zunächst mal ein Familienname, zum Beispiel des US-Schauspielers Vin Diesel. Oder eben von Rudolf Diesel (1858 – 1913), der den gleichnamigen Motor entwickelte, welcher wiederum mit Dieselkraftstoff betrieben wird. Und um den soll es hier gehen. Chemisch betrachtet ist Diesel ein Gemisch aus verschiedenen Kohlenwasserstoffen, hergestellt aus fossilem Erdöl, mit einem typischen Geruch und wiegt rund 840 Gramm pro Liter. Sein Flammpunkt liegt oberhalb 55 Grad Celsius, seine Zündtemperatur bei 220 Grad. Diesel hat einen relativ hohen Brennwert von 12,6 Kilowattstunden pro Kilogramm (kWh/kg), Benzin etwa 12,3 kWh/kg. Das gilt es zu berücksichtigen, wenn vom niedrigeren Verbrauch des Dieselmotors die Rede ist. Deshalb stößt Diesel auch mehr Kohlendioxid pro verbrauchtem Liter aus, etwa 2,65 Kilogramm (Benzin: 2,35 kg/l).

Selbstverständlich gibt es auch eine Norm für den an der Tankstelle erhältlichen Diesel, das ist die DIN EN 590. Die regelt die Mindestanforderungen, zum Beispiel die Cetanzahl. Die ist ein Maßstab für die Zündwilligkeit des Kraftstoffs. Die EN 590 fordert eine CZ von 51, die meisten Autohersteller CZ 50, bei älteren Modellen auch nur 45. Je geringer die CZ des Kraftstoffs, desto schlechter springt der Motor bei Kälte an und desto lauter nagelt er im Betrieb. Außerdem hat Diesel die Eigenschaft, bereits um den Gefrierpunkt zu erstarren. Deshalb ändern die Hersteller ab Ende Oktober das Mischungsverhältnis und geben zusätzlich Additive dazu, um den Kraftstoff fließfähig zu halten. Bei modernen Fahrzeugen sind außerdem Filterheizungen üblich, denn der verstopft bei Kälte zuerst.

Seit 2010 darf Diesel zur Erfüllung der Biokraftstoff-Quote bis zu sieben Prozent Fettsäuremethylester (FAME) enthalten, auch als Biodiesel bekannt. Den Herstellern kommt diese Erlaubnis sehr gelegen, wurde doch der Schwefelgehalt von 0,2 Prozent in 1992 auf 0,001 Prozent seit 2009 reduziert. Auf Kosten der Schmierfähigkeit, denn Schwefel schmiert die empfindlichen Einspritzpumpen und -düsen der Dieselmotoren und musste daher durch teure Additive ersetzt werden. FAME hingegen besitzt eine sehr gute Schmierfähigkeit. Bis vor wenigen Jahren stand Dieselkraftstoff auch wegen seiner Abgase in der Kritik, die als Krebs erregend galten. Seit flächendeckendem Einsatz von Rußpartikelfiltern in allen neuen Pkw und Nachrüstung vieler älterer Fahrzeuge hat sich die Öko-Fraktion aber wieder beruhigt.

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