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Fernando Alonso

Fernando Alonso, geboren am 29. Juli 1981, wurde 2005 der erste spanische Formel-1-Weltmeister und löste damit in dem wirtschaftlich gebeutelten Land die Alonsomanía aus, die 2011 in seiner Heimatstadt Oviedo mit einem Alonso-Museum und einer Kartbahn nebst Freizeitpark und Verkehrssicherheitszentrum gipfelte.

2006 wiederholte er den Titel, wiederum auf Renault, womit beide WM-Siege der französischer Marke auf sein Konto gehen. Im Auto gilt der Spanier als zuverlässiger Arbeiter, der nur selten eine Zielankunft verpasst und regelmäßig Punkte abliefert. Nicht eingerechnet sein erstes Jahr in der Formel 1, 2001: Der Minardi sah nur in neun von 17 Rennen überhaupt die Zielflagge und dann stets jenseits der Punkteränge. Zum Mann mit den meisten WM-Punkten wurde er erst nach seinem zweiten Formel-1-Debüt, 2003 auf Renault – 2002 war Alonso Testfahrer. Mit Ablauf der Saison 2014 stehen 1739 Punkte auf seinem Konto, mehr als bei jedem seiner Kollegen. Wobei natürlich zu berücksichtigen ist, dass die FIA (Fédération Internationale de l’Automobile, Dachverband der Autoclubs) gerade in den letzten Jahren mehrfach die Punktevergabe geändert hat. So gibt es seit 2010 für den zehnten Platz noch einen Punkt; bis 2002 nur bis zum sechsten.

Bei den deutschen Formel-1-Jüngern genießt Alonso nicht den höchsten Stellenwert, auch auf Grund von ein paar unfairen Aktionen gegen Michael Schumacher. Auch seine Teamkollegen waren gelegentlich Opfer unsportlichen Verhaltens, das der Spanier immer dann an den Tag legt, wenn mal nicht alles nach (seinem) Plan läuft. Das bekommen dann auch die Teamchefs zu spüren, die dann beispielsweise aus TV-Interviews erfahren, was ihr Chauffeur von ihrem Auto hält.

Allerdings sei auch gesagt, dass El Nano (Spitzname) sich schon seit 2005 sehr bei UNICEF engagiert und dort offizieller spanischer Botschafter ist.

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