Alle Beiträge zu Lkw

Platz für Brummis

6000 neue Lkw-Parkplätze

Platz für Brummis

Bis Ende 2017 sollen 6000 neue Lkw-Parkplätze an deutschen Autobahnen entstehen. Der Bund investiert dafür rund 500 Millionen Euro.

Öko-Laster müssen warten

Aerodynamische Lkw

Öko-Laster müssen warten

Die sparsamen, windschnittigen Lkw sollen kommen, das hat die EU beschlossen. Los geht's für die Öko-Liner aber erst in fünf bis acht Jahren.

Kommt ein Truck geflogen

Lkw-Weitsprung-Weltrekord

Kommt ein Truck geflogen

Neuer Weitsprung-Weltrekord für Lkw! Beeindruckende Bilder vom Team Lotus F1 und seinem Partner EMC. Ein Formel-1-Auto fährt auch noch mit. Mit Video!

Drehmoment gegen PS

Volvo FH Truck vs. Koenigsegg

Drehmoment gegen PS

Ungewöhnlicher Zweikampf: Ein Volvo Truck fordert den 1360 PS starken Koenigsegg Agera One:1 heraus. Hat der Lkw eine Chance gegen das Megacar?

Laster zahlen weniger

Lkw-Maut sinkt

Laster zahlen weniger

Der Bundesrat hat ein Gesetz durchgewinkt, wonach Lkw weniger Maut zahlen müssen. Ab 2017 fehlt dem Staat rund eine halbe Milliarde Euro.

Brummis und Busen für 2015

Erotischer Lkw-Kalender 2015

Brummis und Busen für 2015

Das Jahr 2015 wird erotisch: Für den markenoffenen Lkw-Kalender haben sich die Models vor Trucks verschiedener Hersteller ablichten lassen.

Winterkorn checkt die Konkurrenz

VW-Chef auf der IAA Nutzfahrzeuge 2014

Winterkorn checkt die Konkurrenz

Die Konkurrenzinspektion ist ein Messeritual von Volkswagen-Chef Martin Winterkorn. Heute: Rundgang auf der IAA Nutzfahrzeuge 2014!

Erste Fahrt im Geister-Lkw

Mercedes Future Truck 2025: Fahrbericht

Erste Fahrt im Geister-Lkw

Der Mercedes Future Truck fährt selbstständig über die Autobahn – während der Fahrer im Internet surft. Hier lesen Sie, wie sich das anfühlt!

Bock auf Computer

Mercedes Future Truck: IAA 2014

Bock auf Computer

Mit dem Mercedes Future Truck liefert Daimler einen Ausblick ins Jahr 2025. Die Studie steht auf der IAA Nutzfahrzeuge 2014 in Hannover.

Airbus-Schubser mit 1500 PS

Flugzeugschlepper "TaxiBot"

Airbus-Schubser mit 1500 PS

Auf dem Frankfurter Flughafen fahren Jumbos künftig mit dem "TaxiBot" zur Startposition. Die stärkste Variante soll sogar einen Airbus A380 bewegen.

Lkw

Den meisten Pkw-Fahrern sind sie ein Dorn im Auge, doch es geht nicht ohne sie – Lastkraftwagen, kurz Lkw. Sie werden nach Bauart und Gewicht in verschiedene Klassen eingeteilt, die kleinste sind Lieferwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht (zGG) von 3,5 Tonnen. Diese dürfen mit einem normalen Pkw-Führerschein der Klasse B oder früheren Klasse 3 gefahren werden, unterliegen keiner bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit, bieten aber eine Nutzlast von bis zu 1500 Kilo. Nach dem zeitweise meistverkauften Modell werden solche Fahrzeuge unabhängig von der tatsächlichen Marke meist als Sprinter bezeichnet. Diese Klasse ist wegen der oft verhängnisvollen Zusammensetzung von jungen, schlecht ausgebildeten Fahrern in Verbindung mit hohem Zeitdruck und ebensolchen Geschwindigkeiten auch die umstrittenste, eine Angleichung der Regeln an die nächst schwerere Klasse immer wieder im Gespräch.

Das sind die Leicht-Lkw, mit einem zGG von 7,5 Tonnen. Ein Fahrtenschreiber, seit 1. Mai 2006 EG-Kontrollgerät genannt, muss vorhanden sein, die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit beträgt 80 km/h und es sind die geltenden Lenk- und Ruhezeiten einzuhalten. Dies gilt zwar auch für Klein-Lkw zwischen 2,8 und 3,5 Tonnen im gewerblichen Güterverkehr, doch dort ist kein EG-Kontrollgerät vorgesehen und das Tageskontrollblatt führt der Fahrer handschriftlich.

Einen Boom erlebt seit zehn Jahren die Klasse der mittelschweren Lkw bis zwölf Tonnen zGG. Grund: Diese Gewichtsklasse ist noch von der am 1. Januar 2005 eingeführten Lkw-Maut ausgenommen, die auf allen Autobahnen und vielen Bundesstraßen erhoben wird. Weshalb viele Spediteure mit leichter Fracht geringer Dichte auf Zwölftonner mit voluminösen Laderäumen umgestiegen sind. Zulässige Höchstgeschwindigkeit: 80 km/h auf Autobahnen und ähnlichen Straßen, 60 km/h auf Landstraßen.

Die Spitze im regulären Güterverkehr bilden die 40-Tonner (bis 1986: 38 t), die im Kombiverkehr (Schiene-Straße) auch 44 Tonnen wiegen dürfen. In dieser Klasse gibt es auch die größte Vielfalt an Bauarten. Am häufigsten vertreten sind Sattelzüge, bestehend aus einer kurzen Sattelzugmaschine und einem – auf einer Drehplatte aufgesattelten – Auflieger. Daneben gibt es auch Gliederzüge, bestehend aus einem zwei- bis dreiachsigen Motorwagen mit eigener Ladefläche und einem ebenfalls bis zu dreiachsigen Anhänger. Außerdem gibt es natürlich jede Menge Sonderaufbauten wie Kranwagen, Betonpumpen oder Löschfahrzeuge. Allen gemein ist jedoch die zulässige Länge von 18,35 Meter. Davon sind 2,35 Meter dem Fahrerhaus vorbehalten, das zuvor immer weiter verkürzt worden war – irgendwann hätte man sonst im Stehen fahren müssen. Außerdem darf die Höhe vier Meter nicht überschreiten, die Breite 2,55 Meter. Dagegen im Moment kein Thema mehr: Der Eurocombi, eine Kombination aus Glieder- und Sattelzug, über 25 Meter lang und bis zu 60 Tonnen schwer. Vermutlich alles eine Spur zuviel für Deutschlands enge, überlastete Straßen.

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