Alle Beiträge zu Oldtimer

Porsche-Killer der 80er

BMW M635CSi: Klassiker des Tages

Porsche-Killer der 80er

Der BMW M635CSi war das Topmodell der ersten Sechser-Reihe und galt Mitte der 80er als schnellster Viersitzer der Welt. Klassiker des Tages!

Die Autowelt der DDR

Trabant, Wartburg, Barkas

Die Autowelt der DDR

Am 3. Oktober feiern wir die deutsche Einheit. Zum Jahrestag lohnt der Blick auf das automobile Erbe des Ostens: Trabant, Wartburg, Barkas und IFA!

Bertie sein Manta: Klassiker des Tages

Opel Manta B aus "Manta, Manta"

Bertie sein Manta: Klassiker des Tages

Ein getunter Opel Manta B fuhr 1991 im Film "Manta, Manta" über die Leinwand. Am Steuer: Til Schweiger – in seiner ersten großen Kino-Rolle.

Power-Capri mit 188 PS

Klassiker des Tages

Power-Capri mit 188 PS

Der Ford Capri 2.8 Turbo ist ein rarer Typ für echte Fans. Mit 188 PS war der Power-Capri ab 1981 das Topmodell der Reihe. Klassiker des Tages!

Darf Auto-Werbung lügen?

Pro & Kontra: Auto-Werbung

Darf Auto-Werbung lügen?

Werbung soll Aufmerksamkeit erregen, klar. Ist Lügen dabei erlaubt? Zwei AUTO BILD KLASSIK-Kollegen debattieren über das Für und Wider.

BMW M 635 CSi

"Sharknose" mit 286 PS zu verkaufen

Der BMW M 635 CSi war das Topmodell der ersten 6er-Reihe – und mit 286 PS ein echter Porsche-Jäger. Ein restauriertes Exemplar steht jetzt zum Verkauf!

Der R4 ist die bessere Ente

Renault 4: Klassiker des Tages

Der R4 ist die bessere Ente

Der Renault 4 war unbestritten die bessere Ente. Und trotzdem hatte es der R4 lange schwer. Der genügsame Franzose ist unser Klassiker des Tages.

Alle Old- und Youngtimer der HBK

HBK 2019: alle Autos, alle Teams

Alle Old- und Youngtimer der HBK

Diese 160 Klassiker fahren die Hamburg-Berlin-Klassik 2019, darunter viele Legenden. Hier die Bilder vom Start: Alle Autos, alle Teams.

Rallye-Power im Edel-Look

Mercedes 230 SL Rallye Pagode

Rallye-Power im Edel-Look

Der 230 SL Rallye wurde 1963 zur Legende, aber verschrottet. Mercedes baute ihn wieder auf – AUTO BILD konnte ihn im Vorfeld der HBK fahren.

Oldschool-Felgen für den Mercedes W 124

Mercedes W 124 / W 201 Tuning

Oldschool-Felgen für den Mercedes W 124

Lorinser legt ein neues Rad für die Mercedes-Klassiker W 124 und den 190er Baby-Benz auf. Der LO-16-Zöller kommt im traditionellen Gullideckel-Design.

Oldtimer

Ein Hobby verzeichnet in den letzten Jahren extreme Zuwachsraten: die Beschäftigung mit einem Oldtimer. Früher ein Ding für Spinner und Schrottplatz-Junkies, heute eine Art Ausgleichssport auch für Schlipsträger. Einer der Gründe für das Aufblühen der Oldtimer-Szene ist auch die nachsichtige Gesetzgebung, die 1994 mit dem Sammlerkennzeichen und dem H-Kennzeichen Erleichterungen für den Betrieb von Oldtimern auf den Weg brachte. Das Sammler- oder auch 07-Kennzeichen besitzt eine rote Beschriftung (deren Zahl mit 07 beginnt) und kann für mehrere Fahrzeuge beantragt werden. Diese benötigen keine Hauptuntersuchung, dürfen mit dem 07-Kennzeichen aber nur zu Probe- und Einstellfahrten sowie bei Veranstaltungen genutzt werden, die der Pflege technischen Kulturguts dienen – im Klartext: Oldtimertreffen. Das H-Kennzeichen hingegen ist schwarz beschriftet, trägt am Ende der Buchstaben-Zahlen-Kombination ein H darf ganzjährig benutzt werden, das Fahrzeug muss alle zwei Jahre zur HU. Beiden Oldtimerkennzeichen gemein ist die jährliche Kfz-Steuer: 46 Euro für Zweiräder; 192 Euro für andere Kfz. Außerdem werden sie seit 2007 nur noch für Fahrzeuge ausgegeben, die mindestens 30 Jahre alt sind. Das war beim H-Kennzeichen von Anfang an so, 07er-Nummern wurden jedoch auch für jüngere Vehikel erteilt, wenn sie entweder 20 Jahre alt waren oder von besonderer technischer Bedeutung – Fälle aus der Praxis sind aber nicht bekannt.

Das Zulassungstechnische wäre damit geklärt, bliebe nur noch die Frage nach dem passenden Oldtimer. Die aber ist in erster Linie Geschmackssache, wie auch der Umgang mit dem alten Gerät. Fakt ist: Viele, die sich ein Auto gekauft hatten, weil sie es so schön fanden, waren völlig entsetzt, als sie damit fahren mussten. Besser: Erst mal schnuppern, ob einem der Umgang mit antikem Material überhaupt liegt. Dazu kommt, dass die alte Technik Fehler in der Bedienung sehr schnell übel nimmt, im Gegensatz zu modernen Autos. Und dass sich Vertragswerkstätten mit der anschließenden Reparatur sehr schwer tun. VW beispielsweise ist heute kaum noch in der Lage, einen Golf 1 einzustellen. Oder Teile dafür zu liefern. Bleiben also freie Betriebe und Händler, wo dann jeder für sich die Spreu vom Weizen trennen muss.
Was auch niemand unterschätzen sollte: die sonstigen Kosten. Das beginnt bei der Unterbringung, denn im Freien zerfallen Oldtimer im Zeitraffer. Und endet bei Versicherung und den dafür oft erforderlichen Wertgutachten, schließlich muss der jeweilige Zustand für den Wiederbeschaffungswert ermittelt werden. Sonst zahlt der Versicherer im Schadenfall nicht und der Oldtimerfreund steht am Ende mit leeren Händen da.

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