Alle Beiträge zu Pkw-Maut

Maut-Formel muss ans Licht

Gerichtsbeschluss zur Pkw-Maut

Maut-Formel muss ans Licht

Verkehrsminister Dobrindt muss die Einnahmen-Berechnung für die geplante Pkw-Maut offenlegen. Das entschied ein Gericht nach einem Eilantrag.

Bulc will EU-Maut

Pkw-Maut

Bulc will EU-Maut

EU-Verkehrskommissarin Violeta Bulc bringt eine europaweite Pkw-Maut ins Spiel. Viele unterschiedliche Systeme seien ein "Mobilitätshindernis".

40 Euro ab 1. Februar 2015

Schweiz-Vignette wird teurer

40 Euro ab 1. Februar 2015

Ab dem 1. Februar 2015 wird die Autobahnvignette in der Schweiz um über 20 Prozent teurer. Hintergrund ist die Loskoppelung des Franken vom Euro.

Grünes Licht für die Maut

Bundeskabinett beschließt Pkw-Maut

Grünes Licht für die Maut

Das Bundeskabinett hat die Pkw-Maut für Autobahnen und Bundesstraßen beschlossen. 2016 geht's los – bis dahin sieht die SPD aber noch Klärungsbedarf.

Regierung will Zweifel an Pkw-Maut ausräumen

"Keine Mehrbelastung"

Das Finanzministerium hat laut Nachrichtenagentur dpa den Entwurf zur Pkw-Maut angepasst. Mehrkosten für Autofahrer seien nun ausgeschlossen.

Dobrindt bleibt stur

Pkw-Maut: Neue Kritik aus Brüssel

Dobrindt bleibt stur

Verkehrsminister Dobrindt bekommt unerfreuliche Post aus Brüssel – seine Maut-Pläne seien nicht rechtmäßig. Der Gescholtene zeigt sich unbeeindruckt.

Wortbruch aus Berlin

Pkw-Maut: Deutsche sollen doch zahlen

Wortbruch aus Berlin

Die geplante Pkw-Maut wird bei einer Erhöhung nun doch die deutschen Autofahrer belasten. Ohne Mehrkosten ist die Maut nur zur Einführung 2016.

Beschluss noch vor dem Fest

Pkw-Maut im Kabinett

Beschluss noch vor dem Fest

Die umstrittene Pkw-Maut wird wohl noch vor Weihnachten auf den Weg gebracht. Die Opposition warnte erneut vor einer "Geisterfahrt".

Wer steht, zahlt mehr

Experten fordern Stau-Maut

Wer steht, zahlt mehr

Wer zu Stoßzeiten auf Autobahnen fährt, soll mehr Pkw-Maut zahlen, fordern Verkehrsexperten. Verkehrsminister Dobrindt lehnt die Pläne ab.

Dobrindt unter Druck

Datenschützer kritisieren Mautpläne

Dobrindt unter Druck

Datenschutzbeauftragte lehnen die Pläne für die Erhebung von Pkw-Mautdaten ab. Außerdem seien die Kosten für die Maut nicht transparent genug.

Pkw-Maut

Eine Abgabe zusätzlich zur ohnehin erhobenen Kraftfahrzeugsteuer ist für Lkw über zwölf Tonnen zulässigem Gesamtgewicht bereits seit dem 1. Januar 2005 Realität. Regelmäßig geistert aber auch das Gespenst einer Pkw-Maut durch die Ausschüsse, um die klammen Kassen des Bundes ein wenig aufzufüllen. Diese ist auch im Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD vom 16. Dezember 2013 festgehalten. Dort ist die Rede über „eine europarechtskonforme Pkw-Maut, mit der wir Halter von nicht in Deutschland zugelassenen Pkw an der Finanzierung zusätzlicher Ausgaben für das Autobahnnetz beteiligen wollen, ohne im Inland zugelassene Fahrzeuge höher als heute zu belasten.“

Dazu stellte Verkehrsminister Dobrindt im Juli 2014 ein Konzept vor: Darin ist vorgesehen, dass Halter deutscher Pkw eine Jahresvignette kaufen, deren Kosten von der Kfz-Steuer abgezogen werden. Ausländische Autofahrer hingegen sollen Vignetten mit unterschiedlicher Gültigkeit bis zu einem Jahr kaufen kaufen. Zehn Tage sollen zehn Euro kosten, zwei Monate 20 Euro und der Preis für die Jahresvignette soll sich wie die Kfz-Steuer in Deutschland an der Schadstoffeinstufung des Fahrzeugs orientieren.

Gegen dieses Konzept haben nahezu alle Nachbarstaaten Einspruch erhoben. Auch die Schweiz, die für jede noch so kurze Benutzung ihrer Autobahnen eine Vignette verlangt, die ein Jahr gültig ist und 33 Euro kostet. Denn Kurzzeit-Vignetten bietet die Schweiz nicht an.

Befürworter einer deutschen Pkw-Maut sind, neben der Bauindustrie, vor allem bayrische und schwäbische Politiker, welche die Mautsysteme Österreichs und der Schweiz vor der Nase haben, wogegen deren Autofahrer kostenlos durch Deutschland fahren und allenfalls ein wenig Mineralölsteuer hierlassen.

Gegner jedoch sehen keinerlei nennenswerte Mehreinnahmen, die eine Durchsetzung der aufwendig zu überwachenden Pkw-Maut rechtfertigen würden. Und der ADAC behauptet, Ausländer würden von ihnen verursachte Kosten an der Infrastruktur bereits jetzt über die Mineralölsteuer zu 195 Prozent überkompensieren (scheint dabei aber zu vergessen, dass aktuelle Diesel-Pkw 1000 km Reichweite besitzen und zumindest kein Österreicher ohne Not den teureren deutschen Sprit tanken wird). Und letztlich hat Bundeskanzlerin Merkel im Wahlkampf 2013 versprochen, mit ihr gebe es keine Pkw-Maut.

Themen von A-Z

# A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
Anzeige