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Ratgeber

Buggys-Vergleich 2019

Wir präsentieren Ihnen die besten Buggys auf unserem Test- und Vergleichsportal.

Wenn das Kind anfängt zu sitzen und immer öfter laufen will, wird es Zeit für ein Update in Sachen Transportmittel: Buggys sind die idealen Begleiter für den Übergang vom Baby zum laufenden Kleinkind. Doch bei der Suche nach dem besten Buggy stehen viele Eltern ratlos vor dem riesigen Sortiment.

Wenn Sie sich anstrengende Shopping-Trips ersparen wollen, bleiben Sie einfach auf dieser Seite: Basierend auf verschiedenen Buggy-Tests haben wir eine Kaufberatung für Sie zusammengestellt, die Sie auch zu Hause auf dem Sofa lesen können. Holen Sie sich noch heute die wichtigsten Tipps, um direkt zum besten Buggy-Modell vorzudringen.

Kaufberatung zum Buggys-Test bzw. -Vergleich: Wir helfen Ihnen, Ihren Buggys-Testsieger zu finden!

  • Der Buggy ist klappbar, leicht und damit absolut handlich. In Sachen Komfort kann ihm wohl kein anderes Transportmittel für Kinder das Wasser reichen – zumindest, wenn man die Eltern fragt. Für Kinder kann das Ganze auch etwas wackelig werden.
  • Sitzbuggy, Liegebuggy, Sportbuggy – Die Ausführungen der klassischen Buggy-Form sind vielfältig. Ein Buggy mit Liegefunktion kann beispielsweise im Handumdrehen zum Bettchen für zwischendurch umfunktioniert werden.
  • Der Unterschied zum Kinderwagen besteht unter anderem in anderen, nicht federnden Rädern, der aufrechten Position und der weniger großen Abdeckung. Aufgrund der Sitzposition ist er nur für Kleinkinder, nicht für Neugeborene geeignet.

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Der Kinderwagen gehört neben Schnuller, Kindertragen und Co. zur absoluten Grundausstattung einer Familie mit frischgeborenem Baby. Die wichtigsten Dinge können in der geräumigen Tasche unter der Kinderwagenschale verstaut werden. Dann muss der Sprössling nur noch hineingelegt und zugedeckt werden und schon kann es losgehen: Dem Stadtbummel, dem Spaziergang im Park oder dem Café-Aufenthalt steht nichts mehr im Weg – fast nichts. Denn wer schon einmal mit so einem sperrigen Monstrum unterwegs war, weiß: Handlich und wendig ist das gute Stück nicht gerade.

Wenn Ihr Kind etwas älter wird und sich seine Wirbelsäule zum Sitzen aufrichten kann, wird es deswegen Zeit für das nächste Level in Sachen Mobilität mit Kind. Nicht nur für Ihre Beweglichkeit, sondern auch, weil das Kind jetzt anfangen kann, die eigene Neugierde mit einem weiten Ausblick auf das Geschehen zu stillen – und das sollte es auch unbedingt tun dürfen. Wenn Sie mit Ihrem Kind gerade diese Umbruchsphase erleben und endlich ein komfortables Transportmittel haben wollen, heißen wir Sie herzlich willkommen in unserem Buggy-Vergleich 2019. Dafür haben wir mehrere Buggy-Tests ausgewertet, deren Ergebnisse wir Ihnen in dieser Kaufberatung vorstellen werden.

1. Der Kinderbuggy – Mobilität mit Kleinkind

Buggy von Joie, Buggy von Hauck, Buggy von Moon, Buggy von Quinny oder Maclaren-Buggy – Das Internet strotzt nur so vor Angeboten von Buggys. Eines ist also klar: Buggys werden einem förmlich hinterhergeworfen. Dennoch gibt es große Qualitätsunterschiede, die einen genaueren Blick durchaus wert sind. Schließlich wollen Sie für Ihren Nachwuchs nicht das nächstbeste Billigmodell von Lidl und Co., sondern einen Buggy, der wirklich sicher und schadstofffrei ist.

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Ein sicherer Gurt sorgt für die nötige Stabilität im Buggy.

1.1. Der Unterschied zum Kinderwagen – Was ist das Besondere am Buggy?

Die Vorteile des Buggys liegen auf der Hand: Im Gegensatz zum schweren und sperrigen Kinderwagen, ist ein Buggy besonders handlich und flexibel. Dafür sorgen seine Leichtigkeit, seine wendigen drei oder vier Räder und die aufrechte Form mit den bequemen Griffen. Es handelt sich im Grunde um einen bequemen Sitz für Kinder, der auf einem schlichten Gestell mit Rädern angebracht ist, durch die dieser Sitz ganz einfach durch die Gegend geschoben werden kann – fast so komfortabel wie ein Einkaufswagen. Auch die Offenheit ist neben der aufrechten Form eines der wesentlichen Merkmale des Buggys im Vergleich zum Kinderwagen.

Sie verfügen zwar in den meisten Fällen ebenfalls über einen kleinen Schirm für das Kind, aber dieser ist deutlich weniger ausgebaut. Das Kind kann nicht vollständig darunter verschwinden, wenn es regnet oder die Sonne stark scheint. Die simpelsten Modelle verzichten nicht nur auf den Schirm, sondern auch auf den wichtigen Sicherheitsgriff für das Kind. Außerdem fehlen in allen Fällen die abgrenzenden Seitenwände wie man sie von Babykörben kennt. Das erleichert das Rein- und Rausheben, beziehungsweise das Ein- und Aussteigen des Kindes, kann aber auch zu einer wackeligen Angelegenheit werden. Das Kind muss deswegen mit einem integrierten Gurt zusätzlich gesichert werden. Vorteilhaft ist daran wiederum, dass das Kind einen freien Ausblick auf das äußere Geschehen hat.

Besonders gut: Der Buggy ist außerdem klappbar, sodass Sie ihn bequem verkleinern können. Treppen hoch tragen, Zugfahren, Verstauen und vieles mehr stellt so keine Probleme mehr dar.

1.2. Drei, sechs oder 12 Monate – Ab wann eignet sich ein Buggy?

Was sagt die Stiftung Warentest zum Thema Buggys?

Im Buggy-Test von der Stiftung Warentest wurden neben dem Kinderwagen-Test insgesamt 15 Buggys unter die Lupe genommen. Davon haben nur drei Produkte ein gutes Ergebnis erzielt. Buggy-Testsieger wurde das Modell Nuna Pepp Luxx. Auf dem zweiten Platz landete der Maclaren Techno XT und daneben findet man wiederum den Baby Jogger Vue Light.

So komfortabel Buggys für Eltern auch sind – für die Kinder sind sie erst dann komfortabel, wenn ihre Wirbelsäule stark genug entwickelt ist, als dass sie eine derartige Herausforderung auf sich nehmen kann. Nicht nur körperlich, sondern auch geistig bedarf es ein bestimmtes Alter, um mit der leichten Wackeligkeit eines Buggys zurechtzukommen. Schließlich kann sich das Kind in einem Buggy nicht völlig passiv fallen lassen, sondern muss schon eine gewisse Eigenkonzentration aufbringen, um sicher sitzen zu bleiben. Wenn es ins Rutschen kommt, muss es sich darüber bewusst sein, dass es den Griff benutzen kann, um sich festzuhalten. Neugeborenen fehlt dieses Bewusstsein noch.

Zwar gibt es auch Buggys mit Liegefunktion, hierbei sollten Sie allerdings beachten, dass Buggys in der Regel nicht über die hochwertigen Reifen eines Kinderwagens verfügen. Meistens handelt es sich lediglich um harte Plastikräder, die also keinerlei Federung bieten. Die Federung ist bei Neugeborenen unumgänglich, um Stöße auf unebenenen Wegen zu vermeiden. Grundsätzlich heißt es, dass der Wechsel vom Kinderwagen zum Buggy nicht vor dem sechsten Monat geschehen sollte. Hier heißt es: besser zu spät als zu früh.

Tipp: Sie sind gerade noch ganz am Anfang in der Planung und wollen Buggy und Kinderwagen in einem kaufen? Dann sollten Sie von Anfang an auf einen Kombikinderwagen setzen, der von Babyschale bis Kinderwagen und Buggy keine Wünsche unerfüllt lässt.

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Auch bei älteren Kindern lohnt es sich bei Ausflügen manchmal, den Buggy noch mitzunehmen.

1.3. Zwei, drei oder vier Jahre – Bis wann wird ein Buggy benötigt?

Sobald Kinder mit etwa 16 Monaten anfangen gehen zu lernen, fängt der Buggy an, mit der Zeit immer uninteressanter zu werden. Da das Gehen aber anfangs noch schwer fällt und aufgrund der Anstrengung natürlicherweise nur über kurze Strecken geduldet wird, ist der Buggy auch in dieser Phase noch ein praktischer Helfer für unterwegs. Ihn mitzunehmen lohnt sich fast immer. Es kann jederzeit passieren, dass sich Ihr Kind zwischendurch ausruhen muss oder der Stadtbummel oder Spaziergang doch etwas länger wird.

Ab dem Alter von etwa drei Jahren verzichten Kinder meist freiwillig auf den Buggy, weil sie lieber gehen wollen. Am besten ist es, sich ganz nach dem individuellen Entwicklungsstand und den Bedürfnissen des Kindes zu richten. Der Buggy sollte jedenfalls noch nicht sofort weggegeben werden, sobald das Kind sicher gehen kann – selbst, wenn es damit keine Probleme zu haben scheint.

2. Vor- und Nachteile von Sitzbuggys

Wenn Sie sich unsicher sind, ob ein klassischer Sitzbuggy das Richtige für Ihr Kind ist oder doch etwas zu wackelig ausfällt, könnte Ihnen folgende Pro- und Contra-Auflistung helfen:

  • Handlichkeit und Wendigkeit
  • Klappbar und damit mobil
  • Einfaches Ein- und Aussteigen
  • Freie Aussicht für das Kind
  • Nicht so komfortabel wie Kinderwagen
  • Physiognomisch nicht für längeren Mittagsschlaf geeignet
  • Wenig Stabilität
  • Keine Federung
  • Erst ab dem Kleinkindalter geeignet

3. Kaufberatung: den richtigen Buggy finden und kaufen

3.1. Welche Buggy-Arten in Tests gibt es?

Vom klapprigen Sitzbuggy bis zum edlen Sportbuggy gibt es viele verschiedene Buggy-Typen. Im Folgenden stellen wir Ihnen die wichtigsten Varianten vor.

AusführungMerkmale
Liegebuggy
  • verstellbare Rückenlehne ermöglicht Umfunktionieren der Sitzfläche in Liegefläche
  • praktisch, wenn das Kind spontan einschläft
  • gut geeignet für kleinere Kinder, die noch viel Schlaf benötigen
  • Fußstütze lässt sich auf die eingestellte Position anpassen
  • mit Funktion der Sitzverkleinerung auch für Babys geeignet
Sitzbuggy
  • besonders günstiger Buggy und simpelste Variante ganz ohne Extras
  • sehr geringes Gewicht und leicht verstaubar
  • Qualität entsprechend günstigen Preis
  • eher als Ersatzbuggy, für kurze Stadtbummel oder auf Reisen geeignet, da recht wackelig
  • keine nützlichen Extras (z. B. Abdeckung, Sicherheitsgriff, Stabilität)
  • nicht für Neugeborene geeignet – Kind muss bereits aufrecht sitzen können
Sportwagen-, Jogger- bzw. Outdoor-Buggy
  • große stabile Räder mit Luft und Speichen, ähnlich kleinen Fahrradreifen
  • besondere Stabilität für holprige Wege
  • meistens drei Räder für besondere Wendigkeit
  • Sitz- oder Liegeposition kann selbst eingestellt werden
  • größere Maße und schwerer als einfache Buggys
Zwillingsbuggy
  • zwei Sitze für zwei Kleinkinder
  • in verschiedenen Ausführungen erhältlich, auch als Sportbuggy
  • viel Stauraum unter den Sitzen, sonst kein weiteres Zubehör
  • auch als großer Einsitzer erhältlich
Kombikinderwagen
  • der Kompromiss zwischen Kinderwagen und Buggy
  • verstellbar auf Sitzfläche bzw. Liegefläche
  • viele weitere Möglichkeiten zum Umfunktionieren, z. B. Autokindersitz, Babyschale
  • absolute Flexibilität und spart den Kauf mehrerer Kinder-Transportmittel

3.2. Kaufkriterien im Überblick

  • Größe
  • Buggy-Typ
  • Max. Belastbarkeit
  • Ausstattung (z. B. Griffe und Verdeck)
  • Gewicht des Buggys (Kg)
  • Material und Eigenschaften der Räder
  • Sicherheitsmerkmale
  • Bewegungsfreiheit
  • Material
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Perfekt für alle sportlichen Familien: Der Sportbuggy kann sogar beim Joggen dabei sein.

4. Wichtige Fragen von uns beantwortet

4.1. Welchen Buggy sollte man wählen?

Es gibt unglaublich viele Hersteller, die sich dem beliebten Buggy angenommen haben. Darunter Hauck, Maxi-Cosi, Moon, Quinny, Stokke, Joolz, Bugaboo und Joie, um nur einige zu nennen. Doch auf welche Marke kann man vertrauen? Schließlich geht es um ein Produkt für Menschen im hochsensiblen Kleinkindalter. Dementsprechend muss der Buggy absolut schadstofffrei sein und eine perfekte Stabilität bieten, damit der Buggy in allen Hinsichten gesundheitlich unbedenklich ist.

4.2. Von welchen Schadstoffen wird abgeraten?

Viele Buggy-Tests haben entgegen diesem wichtigen Grundsatz allerdings ergeben, dass viele Produkte Schadstoffe enthalten und keine ausreichende Sicherheit bieten – und zwar in allen Preisklassen. Dadurch, dass am Material gespart wird, handelt es sich fast immer um billigen Kunststoff, der von PVC bis Weichmacher und Farbstoffe etliche Chemikalien enthält. Grundsätzlich gilt: Je natürlicher und naturbelassener das Material, desto verträglicher ist es auch. Kinderwägen und Buggys bestehen aufgrund der wasserabweisenden Eigenschaft und anderen Gründen fast immer aus Synthetikstoffen. Allerdings können Sie darauf achten, dass der Hersteller eine konkrete Stellung zum Thema Schadstoffe bezieht.

Tipp Schauen Sie sich vor dem Kauf am besten den Buggy-Test von Ökotest an. Hier wird genau beschrieben, auf welche Schadstoffe Sie achten sollten und welche Hersteller in dieser Hinsicht am besten abgeschnitten haben.