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Ratgeber

Dreibeinhocker-Vergleich 2019

Wir präsentieren Ihnen die besten Dreibeinhocker auf unserem Test- und Vergleichsportal.

Jeder Outdoor-Fan genießt die Momente des Ankommens nach einer anstrengenden Tagesetappe. Was vor dem Sonnenuntergang dann nur noch fehlt, ist eine Sitzgegelegenheit. Campinghocker erfüllen Ihnen diesen Wunsch im Handumdrehen, ohne das Rucksackgewicht unnötig in die Höhe zu treiben.

Lassen Sie uns zusammen herausfinden, was den perfekten Campinghocker wirklich ausmacht. Unsere Vergeleichstabelle auf Basis eines Campinghocker-Tests wird Ihnen außerdem die besten Modelle vorstellen, sodass Sie schon bald sorglos aufbrechen können. Finden Sie noch heute Ihren persönlichen Testsieger!

Kaufberatung zum Dreibeinhocker-Test bzw. -Vergleich: Wir helfen Ihnen, Ihren Dreibeinhocker-Testsieger zu finden!

  • Nur mal eben drei kleine Stangen aus dem Rucksack holen, ein kleines Stoffteil darüber stülpen und aufstellen: So schnell können Sie sich mit einem faltbaren Campinghocker eine Sitzgelegenheit beschaffen.
  • Im Allgemeinen unterscheidet man zwischen Falthockern und Klapphockern. Während erstere besonders mit ihrem geringen Packmaß punkten, schätzt man an Klapphockern die simple Bauweise und den höheren Komfort.
  • Egal ob beim Angeln, Wandern, Zelten, Fahrradfahren oder beim Ausflug mit dem Wohnmobil: Campinghocker sind generell robust und leicht genug. So können sie bei etlichen Aktivitäten einen nützlichen Einsatz finden.

campinghocker-test

Er mag zunächst nicht sonderlich bequem erscheinen und, zugegeben, er gehört tatsächlich nicht gerade zu den komfortablen Seiten eines Camping-Ausflugs, aber wer schon mal mit Zelt oder Campingwagen unterwegs war, weiß: Nichts ist unterwegs hinderlicher als zu viel Gepäck. Deswegen sind Campinghocker und Co. unverzichtbar, um den maximalen Komfort aus dem Camping herauszuholen. Denn eine angenehme Sitzgelegenheit ist unterwegs nur selten gegeben.

Wer keine Lust hat, sich auf Erde, Matsch und harte Steine zu setzen, sollte nicht ohne einen Faltstuhl oder Campinghocker aufbrechen. Aber wie und wo findet man einen, der seinen bescheidenen Zweck auch wirklich einwandfrei erfüllt?

Das wollen wir in unserem Campinghocker-Vergleich 2019 auf Grundlage eines Campinghocker-Tests mit Ihnen zusammen herausfinden. Die zugehörige Kaufberatung klärt Sie außerdem darüber auf, welche Kriterien bei der Kaufentscheidung beachtet werden sollten.

1. Der Campinghocker – Faltbarer Sitz für überall

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Mit einem Campinghocker können Sie sich an jedem versteckten Ort ein Zuhause-Gefühl holen.

1.1. Was ist ein Campinghocker?

Sie planen einen Camping-Ausflug, bei dem Sie auf einen Hauch von Komfort dennoch nicht verzichten wollen? Dann werden Sie vielleicht den Kauf eines Campinghockers oder Campingstuhls in Betracht ziehen. Ein Campinghocker ist leicht, handlich und lässt sich zum Transport ganz einfach zusammenklappen. Kommt er zum Einsatz, muss er nur noch aufgeklappt werden und bietet auf jedem Fleckchen Erde eine Sitzgelegenheit. Zwar verfügt er nicht über eine Lehne wie sein Kollege, der Campingstuhl, dafür ist der Campinghocker aber besonders klein im Packmaß.

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Dieser Aspekt macht ihn ihn für viele Menschen dennoch zum Camping-Favoriten, denn Outdoor-Erfahrene kennen das ungeschriebene Gesetz: Die Ausrüstung muss so minimal wie möglich sein, damit das ganze Konzept funktioniert. Das wissen besonders Wanderer und Fahrradfahrer, die das Gewicht ihrer Ausrüstung direkt zu spüren bekommen. Deshalb sind hier intelligente Lösungen gefragt.

Der klappbare Campinghocker ist eine dieser Lösungen. Zusammengeklappt ist er so leicht und kompakt, dass man ihn sogar problemlos auf dem Rücken tragen kann. So können nicht nur Camper, sondern auch Wanderer, Angler und Co. ihre Freude mit dem Campinghocker haben.

Tipp: Der Dreibeinhocker ist zum Angeln die bessere Wahl als ein Campingstuhl, da die drei Beine auch auf unebenen Flächen Stabilität bieten. Campingstühle müssen erst lange eingestellt werden – diese Unruhe ist beim Angeln nur hinderlich. Manche Campinghocker sind sogar gepolstert.

1.2. Vorteile der Dreibeinhocker – Robust, handlich, leicht

Die Vorteile des Campinghockers überwiegen gegenüber den Nachteilen ganz eindeutig. Campinghocker sind platzsparend, stabil und leicht. Besonders die faltbaren Dreibeinhocker sind flexibel – sie können dank der drei Beine fast überall aufgestellt werden, ohne dass sie ins Wanken geraten. Selbstverständlich bleibt ein Hocker aber ein Hocker, das heißt: An den Komfort eines Campingstuhls, geschweige denn eines gewöhnlichen Stuhls kommt er natürlich nicht heran. Hier die Vor- und Nachteile der faltbaren Dreibein-Variante gegenüber Klapphockern:

  • Sehr geringes Packmaß
  • Leichtes Gewicht
  • Stabil auch auf unebenen Flächen
  • Weniger komfortabel als ein Klapphocker
  • Muss auf- und abgebaut werden
  • Sitzen kann sich etwas wackelig anfühlen

2. Die Arten des Campinghockers

2.1. Welche Campinghocker gibt es?

Die komfortabelste Sitzmöglichkeit für unterwegs: Der Campingstuhl

Campingstühle sind mit einer Lehne ausgestattet, dank der Sie sich auch unterwegs bequem zurücklehnen können. Dennoch lässt er sich genauso zusammenzufalten wie ein Hocker. Das Packmaß ist nur wenig größer, weil der Sitzteil aus wasserdichtem Synthetik-Stoff besteht. Sie sind außerdem besonders strapazierfähig und bieten eine Belastbarkeit von mindestens 100 kg.

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Campinghocker werden in unterschiedlichen Ausführungen angeboten. Allgemein lassen sie sich in die Kategorien Falthocker und Klapphocker einordnen. Gegenüber Klapphockern haben Falthocker den Vorteil, dass sie sehr flexibel einsetzbar sind. Sie zeichnen sich durch ihre drei Beine aus, was ihnen auch ihren Zweitnamen Dreibeinhocker verleiht. Da man Sitz und Beine separat verstauen kann, haben sie ein besonders geringes Packmaß, das für keinen Rucksack zu groß ist. Daher sind Dreibeinhocker bestens für Wanderungen geeignet.

Außerdem können sie nicht nur als Sitzgelegenheit herhalten, sondern auch als Fußauflage vor einem Klappsessel oder sogar als kleiner Beistelltisch vor dem Zelt. Die Größe der Klapphocker beträgt in der Regel 34 x 45 x 40 cm im ausgeklappten Zustand. Hochwertige Produkte können ein Gewicht bis zu 120 kg auf sich nehmen.

Tipp: Manche Campinghocker werden gepolstert angeboten, um den maximalen Komfort herauszuholen. Mit ein wenig handwerklichem Geschick können Sie auch Ihren eigenen Campinghocker mit einer Polsterung ausstatten.

Der Klapphocker fällt insgesamt etwas größer aus und besteht, anders als der Falthocker, aus einem Stück: Zwei viereckige Gelenke tragen ein befestigtes Stoffteil zum Sitzen. Positiv daran ist der erhöhte Sitzkomfort und das einfache Auf- und Abbauen. Dementsprechend fällt aber auch das Packmaß deutlich größer aus. Für Wanderer und Fahrradfahrer ist er deswegen weniger geeignet. Außerdem kann er nur auf ebenen Flächen aufgestellt werden – ansonsten gerät er aufgrund der zwei Gelenke schnell ins Wanken.

2.2. Falthocker und Klapphocker – Die Unterschiede

Ausführung Merkmale
Dreibeinhocker/Falthocker
  • Beliebteste Variante des Campinghockers
  • Drei Beine müssen je nach Modell unterschiedlich befestigt werden, Sitz wird separat befestigt
  • Aufgrund der drei Beine stabiler Stand, auch auf unebenen Flächen
  • Sitz ist kleiner als bei Klapphockern (nur eine Dreieck-Form)
  • Sehr geringes Packmaß, da nur Beine verstaut werden müssen (teilweise auch noch verkleinerbar)
Klapphocker
  • Hocker wird lediglich aufgeklappt und steht bereit (kein weiteres Basteln erforderlich)
  • Zwei Gelenke mit einem befestigten Sitzbezug
  • Rechteckiger Sitz etwas komfortabler als die Dreiecksform
  • Etwas größeres Packmaß, daher am besten für Wohnmobil und Wohnwagen geeignet
  • Einzige Ausnahme: Mini-Klappocker, die sich ebenfalls zu einem kleinen Packmaß zusammenklappen lassen
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Der klappbare Campinghocker ist das Gegenstück zum faltbaren Campinghocker.

3. Einen Campinghocker kaufen: mit unserer Hilfe das beste Modell finden

3.1. Kaufkriterien im Überblick

Die feinen Unterschiede zwischen den Modellen sind auf den ersten Blick kaum ersichtlich, zeigen sich aber, sobald man sich die Fakten genauer ansieht: Besonders wichtig für Camping-Ausflüge ist das Material, das damit einhergehende Gewicht und die Belastbarkeit. Außerdem sollte der Campinghocker zusammengeklappt klein sein, ausgeklappt aber dennoch ein Mindestmaß an Komfort bieten. Während die einen auf Stahl setzen, schwören andere Hersteller auf Aluminium. Letzteres hat den Vorteil, dass es leichter ist als gleichrangige Materialien und dennoch eine hohe Robustheit bietet. Der Sitz sollte 100-prozentig wasserabweisend sein und viel Stabilität bieten.

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  • Sitzhöhe
  • Sitzfläche/Durchmesser (cm)
  • Gewicht (g)
  • Material
  • Materialeigenschaften
  • Ausstattung
  • Belastbarkeit (kg)
  • Zubehör (z. B. Tragetasche, montierbarer Campingtisch)

3.2. Welche Marken bieten die besten Campinghocker?

Es sind längst nicht nur die bekanntesten Outdoor-Marken, die Campinghocker anbieten. Auch Hersteller wie Uquip, Relags, Travelchair, 10T Outdoor oder Duramaxx haben sich den Campinghockern erfolgreich angenommen. Marken wie 3legchair und Gand Canyon zeigen zum Beispiel, wie günstig ein robuster Dreibeinhocker sein kann, der dennoch nichts in seinem geringen Packmaß einbüßen muss. Besonders empfehlenswert ist auch der Qeedo-Johnny-Tripod oder der Walkstool-Campinghocker in Schwarz.

Tipp: Einige Campinghocker verfügen über interessantes Zubehör, das unterwegs sehr nützlich sein kann. Zum Beispiel gibt es den Campinghocker mit Tragetasche. Ein Campinghocker mit Tasche bietet sich besonders für Rucksackträger an – so bleiben Erde und Regenwasser draußen und der Schlafsack bleibt trocken.

Unabhängig von der Marke lohnt es sich immer, sich vor dem Kauf über einen Campinghocker-Test genauer über das ausgesuchte Modell zu informieren. Wenn Sie sich schon zwischen den beiden Campinghocker-Arten entschieden haben, sollten Sie sich speziell nach einem Dreibeinhocker-Test bzw. einem Klappbarer-Hocker-Test umschauen, um Ihren persönlichen Campinghocker-Testsieger zu finden. Die Stiftung Warentest hat bisher leider noch keinen Campinghocker-Test durchgeführt.

4. Offene Fragen von uns beantwortet

4.1. Wie kann man einen Dreibeinhocker selber bauen?

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Wenn es doch etwas komfortabler sein soll: Der Campingstuhl bietet auch eine bequeme Lehne.

Wer kreativ und sparsam sein will, kann sich einen Campinghocker auch günstig selber bauen – undzwar in wenigen Schritten. Dafür brauchen Sie nicht mehr als drei kurze Holzbeine, eine dreieckige Sitzfläche (z.B. aus festem Leinen-Stoff) und ein paar wenige Metallteile wie spezielle Schrauben, um die drei Beine in der Mitte beweglich zu befestigen und das Sitzdreieck schließlich auf den oberen Enden der aufrechten Holzbeine anzubringen.

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Genauere Anleitungen finden Sie auf DIY-Videos und auf entsprechenden Internetseiten (z.B. Dreibeinhocker-Tests). Beachten Sie aber, dass Holz und Stoff insgesamt ein deutlich höheres Gewicht haben als herkömmliche Campinghocker und nicht wasserdicht sind.

4.2. Campinghocker – Wie stabil sind sie wirklich?

Eine der Eigenschaften, auf die Hersteller von Campinghockern besonders achten, ist die Stabilität. Da sie recht klein sind und für Outdoor-Einsätze bei allen Witterungsbedingungen herhalten sollen, müssen sie Campinghocker besonders stabil sein. Die meisten Campinghocker können ein Gewicht bis zu 120 kg auf sich nehmen. Achten Sie beim Kauf darauf, dass Stabilität im Hersteller-Versprechen mit an erster Stelle steht. Wetterfestigkeit ist eine Grundvoraussetzung, die bei allen Campinghockern gegeben sein sollte.

Tipp Damit Sie in Sachen Stabilität wirklich nichts einbüßen müssen, sollten Sie um Lidl und Co. eher einen Bogen machen und stattdessen auf spezialisierte Outdoor-Marken setzen. Harte Witterungsbedingungen und unwegsames Gelände sollten dem Hersteller keine Fremdwörter sein.