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Ratgeber

Dachträger Vergleich 2018

Wir präsentieren Ihnen die besten Dachträger auf unserem Test- und Vergleichsportal.

Kaufberatung zum Dachträger-Test bzw. -Vergleich: Wir helfen Ihnen, Ihren Dachträger-Testsieger zu finden!

  • Dachträger dienen zum Transport von Gepäck auf dem Fahrzeugdach und sparen somit Stauraum im Fahrzeuginneren.
  • Dachträger sind als Reling- und Fixträger erhältlich sowie als Träger, die an den Regenrinnen des Autodachs befestigt werden.
  • Die Verwendung eines Dachträgers hat Einfluss auf die Fahreigenschaften Ihres Pkw sowie auf den Kraftstoffverbrauch, was vom Gewicht der Gepäcklast abhängig ist.

Auto-Dachträger

Die meisten Autofahrer kennen das Problem: Bei größeren Transportvorhaben scheint nie genug Platz im Auto zu sein, nicht mal bei einem Kombi. Das Mieten eines Ersatzfahrzeugs mit größerem Stauraum kann vielleicht bei Umzügen helfen, doch was machen Sie, wenn ein mehrtägiger oder gar wöchentlicher Skiurlaub ansteht?

Damit Ihnen beispielsweise die Mietkosten eines Ersatzfahrzeugs nicht ihr Urlaubsbudget auffressen, möchten wir Ihnen daher den Dachträger ans Herz legen. In unserem Dachträger-Vergleich 2018 haben wir zusammengefasst, worauf es beim Kauf von Autogepäckträgern ankommt.

Damit Sie für sich den besten Dachträger finden, bieten wir Ihnen auch eine Kaufberatung, in der wir Ihnen die wichtigsten Dachträgertypen vorstellen und Hinweise zur Belastbarkeit von Dachträgern geben.

1. Wenn Ihr Autodach zum Lastesel wird….

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Dachträger sind meist universell einsetzbar. Eine weitere Kategorie bilden dabei die Ski- und Fahrradträger, deren Einsatzzweck begrenzt ist.

Dachträger bzw. Dachgepäckträger stellen einen Gepäckträgertyp dar, der auf dem Fahrzeugdach befestigt wird. Dort dient er beispielsweise zum Transport von Dachboxen oder langen Gepäckstücken, die keinen Platz im Fahrzeuginnenraum finden.

Hierzu zählen neben den bereits erwähnten Dachboxen auch Skier, Snowboards, Surfbretter, Fahrräder oder sonstige sperrige Gegenstände, deren Gewicht nicht die zulässige Dachlast überschreiten darf und die sich sicher auf dem Fahrzeugdach verstauen lassen.

Die meisten Trägersysteme bestehen dabei aus zwei separaten Trägern, die je nach Fahrzeugtyp in unterschiedlicher Entfernung von einander montiert werden, um eine optimale Gewichtsverteilung des Gepäckstückes zu ermöglichen.

Je nach Beladung des Dachträgers kann es auch zu einer Veränderung der Kurvenstabilität, der Fahreigenschaften sowie der Fahrzeugabmessungen kommen:

  • Verlagerung des Fahrzeugschwerpunkts nach oben
  • Anstieg der Seitenwindempfindlichkeit
  • größere Gesamthöhe des Fahrzeugs

Tipp: Ein weiterer Aspekt ist ein je nach Lastform und -gewicht zu erwartender Anstieg des Kraftstoffverbrauchs, was dem erhöhten Luftwiderstand geschuldet ist.

2. Was gilt es beim Kauf eines Dachgepäckträgers zu beachten?

Was sagt die StVO?

Dachträger brauchen zwar keine Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE), allerdings dürfen sie laut § 30c der STVO keine Gefährdung für den Straßenverkehr darstellen, wie es etwa beim Transport von sehr langen und spitzen Gegenständen der Fall ist.

Einen Dachträger-Test kann die Stiftung Warentest zwar noch nicht vorweisen, allerdings bietet das Prüfinstitut in der Ausgabe 07/15 einen Test zu Fahrradträgern.

Damit Sie dennoch Ihren persönlichen Testsieger unter den Dachträgern finden, haben wir die wichtigsten Kriterien wie Trägertyp, Kompatibilität mit dem Fahrzeug und Belastbarkeit zusammengefasst.

2.1. Fahrzeugtyp – nicht alle Modelle sind kompatibel

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Bei manchen Automodellen wird der Dachträger auf der Dachreling befestigt.

Beim Kauf eines Dachträgers für Ihr Auto sollte in erster Linie überprüft werden, für welche Modelle dieser geeignet ist.

Dabei kann ein Trägertyp für mehrere Modelle ein und desselben Herstellers zugelassen sein und gleichzeitig nur eine beschränkte Fahrzeugkompatibilität bei anderen Fahrzeugmarken bieten.

Zu berücksichtigen gilt es hierbei auch den Aufbau Ihres Fahrzeugs. Oftmals ist das Fahrzeugdach bei Kombifahrzeugen anders aufgebaut als bei Limousinen. Gleiches gilt für die Anzahl der Türen, da sich die Montage eines Autodachgepäckträgers bei dreitürigen Fahrzeugen bauartbedingt anders gestalten kann als beispielsweise bei Fünftürern.

2.2. Trägertyp – Reling, Fix oder Regenrinne

Nachfolgend möchten wir Ihnen nun zeigen, welche unterschiedlichen Trägertypen es gibt und wie diese zu montieren sind. Besitzt Ihr Fahrzeug etwa keine Dachreling, so muss überprüft werden, ob ein Fix- bzw. Regenrinnenträger montierbar ist.

Dachträgertyp Montageart
Relingträger Montage an der auf dem Autodach befindlichen Dachreling (sofern vorhanden)
Fixträger Montage an den im oberen Abschnitt des Türrahmens befindlichen Fixierpunkten
Regenrinnenträger Montage an den beidseitig entlang des Autodachs verlaufenden Regenrinnen

2.3. Material – Aluminium ist leichter montierbar

Dachträger-Zubehör

Zum sicheren Verstauen der Last brauchen Sie in bestimmten Fällen Spanngurte, wovon Sie sich auch in einem persönlichen Dachträger-Test überzeugen können.

In puncto Materialwahl stehen Ihnen grundsätzlich zwei Materialien zur Auswahl: Stahl und Aluminium.

Stahl bietet dabei vor allem den Vorteil, dass es sehr stabil ist und daher auch höhere Dachlasten aushält. Gegenüber Aluminiumträgern bietet es hingegen einen Gewichtsnachteil. Da Aluminium leichter ist, erfordert die Montage bzw. Demontage eines Dachgepäckträgers aus diesem Material auch einen geringeren Kraftaufwand.

2.4. Länge – einstellbare Träger sind selten

Hinsichtlich der Länge von Dachträgern sollten Sie beachten, dass diese auf die Breite Ihres Autodachs abgestimmt sind. Wie unser Vergleich gezeigt hat, beträgt die Länge bei den meisten Dachträgern 120 bis 130 cm, wobei auch Träger mit einstellbarer Länge erhältlich sind. Bei den entsprechenden Modellen finden sich meistens an beiden Trägerenden hierfür vorgesehene Einstellschrauben.

2.5. Belastbarkeit – 60 kg ist das Minimum

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Beim Beladen des Dachträgers sollte die zulässige Dachlast überprüft werden.

Die Belastbarkeit von Dachträgern gibt die maximale Last in kg an, die die Träger aushalten können. Die von uns verglichenen Dachträger bieten dabei eine maximale Traglast von 60 bis 100 kg.

Beachten Sie jedoch bitte, dass diese Angabe immer in Relation zu der in den Fahrzeugpapieren vermerkten maximalen Dachlast sowie beispielsweise dem Gewicht der auf dem Träger montierten Dachbox zu setzten ist. So kann es beispielsweise sein, dass sich die maximale Traglast der Träger nicht ausschöpfen lässt.

Grundsätzlich raten wir Ihnen, beim Beladen der Träger oder Dachbox immer die maximal zulässige Dachlast im Auge zu behalten, da bei Überladung nicht nur Schäden am Fahrzeugdach, sondern auch unvorhersehbare Auswirkungen auf das Fahrverhalten möglich sind.

3. Welche Dachträger-Hersteller gibt es?

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Je nach Einsatzzweck können Sie Dachträger mieten oder kaufen.

Sind Sie nun auf der Suche nach einem empfehlenswerten Dachträger-Hersteller, so können wir Ihnen besonders den seit 1942 existierenden schwedischen Hersteller Thule ans Herz legen. Dieser bietet ein breites Sortiment an Transportlösungen für Fahrzeuge, wozu neben Dach- und Fahrradträgern auch Dachboxen zählen.

Neben Thule gibt es aber auch weniger bekannte Hersteller, deren Produkte allerdings ebenso Ihren Anforderungen an qualitativ gute Dachträger gerecht werden können. Zu diesen gehört beispielsweise auch der Fahrradspezialist Fischer, bei dem Sie auch günstige Dachträger erwerben können.

4. Flott unterwegs: Wie schnell darf man mit einem Dachträger fahren?

Sicherheit ist hier das Stichwort. Je schneller Sie fahren, desto mehr Windwiderstand bietet Ihr Gepäck auf dem Träger. Das wiederum erhöht den Kraftstoffverbrauch. Zudem vibrieren Träger und Gepäck, was dazu führen kann, dass die Ladung herunterfällt. Damit Sie diesem Risiko entgehen, sollten Sie nicht schneller als 130 km/h fahren, wenn Sie mit einem beladenen Dachträger unterwegs sind.

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