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Ratgeber

Elektrische Kühlboxen-Vergleich 2019

Wir präsentieren Ihnen die besten Elektrische Kühlboxen auf unserem Test- und Vergleichsportal.

Kalte Getränke sind vor allem im Sommer ein Segen. Doch im Urlaub und beim Campen muss der Kühlschrank zu Hause bleiben. Eine elektrische Kühlbox ist daher gerade auf Reisen eine gute Alternative.

Welcher Kühlbox-Typ sich für Sie am besten eignet, hängt von mehreren Faktoren ab. Unser Ratgeber erklärt Ihnen nicht nur die technischen Unterschiede, sondern gibt Ihnen auch wichtige Kaufkriterien an die Hand. Außerdem haben wir uns für Sie angeschaut, wie sich elektrische Kühlboxen in aktuellen Tests schlagen. Finden Sie mit unserer Ratgeber die richtige Kühlbox.

Kaufberatung zum Elektrische Kühlboxen-Test bzw. -Vergleich: Wir helfen Ihnen, Ihren Elektrische Kühlboxen-Testsieger zu finden!

  • Elektrische Kühlboxen gibt es in verschiedenen Größen und mit unterschiedlicher technischer Ausstattung. Kompressor-Boxen sind besonders effektiv, während Absorber- und Peltier-Boxen leicht und leise sind.
  • Hybrid-Kühlboxen kombinieren verschiedene Kühlsysteme und sind daher oft sowohl im Auto als auch an der Steckdose zu betreiben. Mit einem Adapter lassen sich viele Modelle über beide Stromquellen aufladen. Die elektrische Kühlbox mit Kabel lässt sich dafür bequem in Reichweite der Stromquelle platzieren.
  • Im Test überzeugen elektrische Kühlboxen, da diese auch passiv einsetzbar sind. Günstige elektrische Kühlboxen sind bei Aldi, Lidl und anderen Supermärkten und Discountern erhältlich.

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Bei uns erfahren Sie mehr zu den Unterschieden von Peltier-, Absorber- und Kompressor-Kühlboxen. Außerdem verraten wir Ihnen, ob sich die Anschaffung einer Hybrid-Box lohnt, die verschiedene Kühlsysteme kombiniert. Am Ende unseres Ratgebers finden Sie zudem Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Thema elektrische Kühlboxen.

1. Kühlsysteme auch als Hybrid-Kombi erhältlich

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Es gibt Modelle in vielen Größen.

Die Wahl der besten elektrischen Kühlbox hängt vor allem davon ab, was und wo Sie kühlen möchten. Eine elektrische Kühlbox fürs Auto muss über die Bordspannung zu versorgen sein und sollte daher über einen 12V-Anschluss betrieben werden können. In diesem Fall können Sie jedoch keine Kompressor-Kühlbox nutzen. Als reine Autokühlbox bzw. Kühlschrank-Ersatz im Auto stehen Peltier- und Absorber-Kühlboxen zur Auswahl.

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1.1. Das Kühlelement entscheidet über die Bezeichnung

Elektrische Kühlboxen werden entsprechend der Anzahl der unterschiedlichen Kühlsysteme in drei Kategorien eingeteilt.

In unserer Tabelle erhalten Sie einen Überblick mit den wichtigsten Informationen zu den einzelnen Typen:

Typ Beschreibung
Kompressor-Kühlbox
  • funktioniert nach dem Prinzip einer Kühltruhe
  • kühlt unabhängig von der Außentemperatur
  • relativ teuer und laut
Peltier-Kühlbox
  • kühlt thermoelektrisch mit einem Peltier-Element
  • kühlt abhängig von der Umgebungstemperatur um bis zu 30 Grad
  • relativ geringer Wirkungsgrad
Absorber-Kühlbox
  • Kühlung erfolgt durch einen Wärmetauscher
  • Kühlt abhängig von der Umgebungstemperatur um 20 bis 30 Grad
  • Kühlbox funktioniert mit Gas und Strom

1.2. Hybrid-Box: Lohnt sie sich?

Eine immer häufiger angebotene Alternative ist die Hybrid-Kühlbox. Bei dieser sind verschiedene Kühlsysteme miteinander kombiniert. Auf diese Weise können solche elektrischen Kühlboxen mit 12V und mit 230V betrieben werden. Idealerweise eignen sich die Hybrid-Varianten von elektrischen Kühlboxen daher fürs Auto und die Steckdose. Ob sich eine Hybrid-Box für Sie lohnt, hängt vorrangig vom Verwendungszweck ab.

Wir haben daher einige der Vor- und Nachteile für Sie zusammengetragen:

  • verfügt über einen 12V- und einen 230V-Anschluss
  • bei einem 230V-Anschluss kann mit einem Kompressor gekühlt werden
  • sowohl zuhause als auch unterwegs verwendbar
  • vergleichsweise hohes Gewicht
  • bei 12 Volt steht nur eine thermoelektrische Kühlung zu Verfügung
  • deutlich teurer als eine Peltier-Kühlbox

2. Aufbau einer elektrischen Kühlbox: auch passiv nutzbar

Aktive Kühlboxen, zu denen die elektrischen Modelle gehören, unterscheiden sich vom Aufbau nur durch das aktive Kühlsystem von passiven Boxen. Die Außenseite besteht aus einer Hartplastikschale. Die Innenseite ist meistens ebenfalls mit Hartplastik ausgekleidet, doch sorgt eine zusätzliche Isolierschicht aus PU oder Styropor dafür, dass sich der Inhalt nicht erwärmt. Entscheidend ist jedoch die eingesetzte Kühlvorrichtung.

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Die Art und Größe der aktiven Kühlung entscheidet maßgeblich darüber, wie schwer eine Kühlbox ist und wie viel Lärm diese im Betrieb fabriziert. Im Normalfall wird eine elektrische Kühlbox über ein Kabel mit Strom versorgt. Wichtig ist hierbei jedoch die Spannung der Stromquelle. Am häufigsten sind 12 und 230 Volt, doch manche Boxen können auch mit 24 Volt betrieben werden. In einem Auto kann eine Kühlbox meistens einfach an den Zigarettenanzünder angeschlossen werden.

2.1. Auch die Größe der Kühlbox ist entscheidend

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Ideal für den Tag am Strand.

Beim mobilen Einsatz ist auch die Größe der Kühlbox entscheidend. Eine große elektrische Kühlbox mit 32 Liter Volumen fasst zwar genug Getränke für ein kleine Gartenparty, aber nimmt im Kofferraum eine Menge Platz ein. Im Zweifelsfall ist es daher sinnvoll, sich verschieden große elektrische Kühlboxen für unterschiedliche Einsatzgebiete anzuschaffen.

Kleine elektrische Kühlboxen mit einem Fassungsvermögen von unter 20 Litern sind für eine bis maximal zwei Personen geeignet. Möchten Sie Getränke und Lebensmittel für ein Wochenende kühlen, dann sollten es 50 Liter sein. Für mehrköpfige Familien eignen sich noch größere elektrische Kühlboxen. Um den Stauraum eines Autos optimal zu nutzen, kann es manchmal jedoch sinnvoll sein, mehrere kleine, elektrische Kühlboxen anstatt einer Großen zu kaufen. Ergänzend können auch weichschalige Kühltaschen fürs Auto genutzt werden.

2.2. Was Sie bei einer Kaufberatung für elektrische Kühlboxen beachten sollten

Was sagt die Energieeffizienzklasse aus?

Die Energieeffizienzklasse gibt Auskunft über den Energieverbrauch eines Gerätes. Das Anbringen von entsprechenden Labels ist nach einer aktuellen EU-Richtlinie für viele Produkte verpflichtend und soll für mehr Transparenz bei der Kaufentscheidung sorgen. Die Klassen sind alphabetisch von A+++ für den geringsten bis G für den höchsten Energieverbrauch eingeteilt. Vor allem für Haushaltsgeräte gilt jedoch, dass für Neugeräte nur noch bestimmte Energieeffizienzklassen zulässig sind.

Wenn Sie eine elektrische Kühlbox kaufen möchten, gibt es im Vorfeld einiges zu beachten. Nachdem unser Ratgeber Ihnen bereits die technischen Unterschiede näher gebracht hat, geht es im Folgenden um eine Zusammenfassung der wichtigsten Kaufkriterien. Diese sind nicht nur beim Kauf selbst, sondern auch bereits bei der Vorauswahl wichtig.

Für einen guten Überblick der aktuellen Modelle sorgen Vergleiche mit elektrischen Kühlboxen. In einem gut gemachten Test oder Vergleich finden Sie bereits alle Angaben zu den folgenden Kaufkriterien:

  • Maße in cm
  • Nutzinhalt in l
  • Kühlsystem
  • Kühlt herab auf (in °C)
  • Energieeffizienzklasse
  • Anschlüsse (12V-Anschluss, 230V-Anschluss)
  • Ausstattung (Wärmefunktion, Batteriewächter, Beleuchtung, Innenkörbe etc.)

3. Kompressor-Kühlboxen mit hoher Energieeffizienz

Elektrische Kühlboxen liegen im Vergleich zu passiven Modellen in den aktuellen Tests 2019 vorn. Dies liegt einerseits an der deutlich besseren Kühlleistung, andererseits jedoch auch an der Möglichkeit, die elektrischen Geräte auch passiv zu nutzen. Durch den höheren Preis werden zudem meistens auch hochwertige Materialien verwendet, wodurch die Isolierung von elektrischen Kühlboxen gleichwertig und teilweise sogar besser ist als bei passiven Boxen. Beim Wirkungsgrad und dem Energieverbrauch haben Kompressor-Kühlboxen die Nase vorn.

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Tipp: Einige elektrische Kühlboxen verfügen auch über eine praktische Innenbeleuchtung. Wegen des geringen Energieverbrauches sollten Sie hier jedoch ein Modell mit LEDs wählen.

4. Elektrische Kühlboxen in jeder Preisklasse

Die Vielfalt bei der Größe und den technischen Ausstattungen führt bei elektrischen Kühlboxen zu einer extremen Preisspanne. Die reicht von unter 50 Euro bei günstigen elektrischen Kühlboxen bis hin zu mehreren Hundert Euro für große Kompressor-Modelle. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die billigen Boxen spartanisch ausgestattet sein müssen. Hybrid-Modelle mit 12V- und 230V-Anschluss, einer zusätzlichen Warmhaltefunktion und Zubehör sind bereits für rund 100 Euro erhältlich.

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Vor allem wenn es sich um eine Kühlbox auf Reserve handelt, genügt ein einfaches Produkt. Günstige elektrische Kühlboxen sind bei Aldi oder anderen Discountern erhältlich. Wenn es ein Luxus-Modell sein soll, dann müssen Sie hingegen 400 bis 600 Euro einplanen. Dabei ist nicht einmal die Größe entscheidend, sondern die Ausstattung. Zudem handelt es sich bei Kühlboxen in der oberen Preisklasse immer um die sehr effizienten Kompressor-Kühlsysteme.

Hinweis: Wenn Sie eine elektrische Kühlbox im Auto verwenden möchten, sollte diese über einen Autobatterieschutz verfügen. Andernfalls saugt die Box die Batterie bei abgeschaltetem Motor sehr schnell leer.

5. Fragen und Antworten rund um das Thema elektrische Kühlbox

5.1. Welche Hersteller gibt es?

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Kleine Kühltaschen sind eine tolle Alternative für kurze Tagesausflüge.

Elektrische Kühlboxen werden von vielen etablierten Marken angeboten. Zu den wichtigsten Herstellern gehören:

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  • Mobicool
  • Dometic
  • Severin
  • Waeco
  • Engel
  • Tristar
  • Outwell
  • AEG

5.2. Wie kühlt eine elektrische Kühlbox?

Elektrische Kühlboxen zählen zu den aktiven Kühlboxen. Anders als bei einer passiven Box oder einer Kühltasche hängt die Kühlleistung nicht nur von der Effektivität der Isolierung ab, sondern auch von der zusätzlich eingesetzten Technik. Elektrische Kühlboxen kühlen daher deutlich besser als passive Modelle. Wie gekühlt wird, hängt von dem eingesetzten Kühlsystem ab. Unterschieden werden Kompressor-Kühlboxen, thermoelektrische Modelle und Absorber-Kühlboxen.

Kompressor-Kühlboxen komprimieren das enthaltene Kühlmittel. Durch einen Wechsel des Aggregatzustandes absorbiert das Kühlmittel Wärme aus dem Inneren der Box und transportiert diese nach draußen. Bei einer thermoelektrischen-Box ist ein sogenanntes Peltier-Element für die Kühlung verantwortlich. Daher wird dieser Typ der Thermo-Kühlbox teilweise auch als Peltier-Kühlbox bezeichnet.

Da bei diesem Modell ein physikalischer Effekt genutzt wird, hängt die Kühlleistung von der Umgebungstemperatur ab. Ähnlich verhält es sich mit Absorber-Boxen und den darin verbauten Wärmetauschern.

Hinweis: Die verschiedenen Kühlsysteme unterscheiden sich auch bei der Lautstärke im Betrieb. Eine Absorber-Box ist als einzige elektrische Variante vollkommen geräuschlos.

5.3. Wie kalt wird eine elektrische Kühlbox?

Die verschiedenen Typen von elektrischen Kühlboxen erlauben unterschiedliche Kühlleistungen und Temperaturbereiche, in denen gekühlt werden kann. Thermoelektrische und Absorber-Kühlboxen kühlen zwar unterschiedlich stark, doch ist die erreichbare Temperatur in beiden Fällen von der Außentemperatur abhängig. Angegeben werden kann daher nur die mögliche Differenz bei der Temperatur im Inneren gegenüber dem äußeren der Box. Thermoelektrische Modelle erlauben ein Herunterkühlen um bis zu 30 Grad. Eine Absorber-Kühlbox kühlt ebenfalls um 20-30 °C herunter.

Anders ist dies bei einem Kompressor-Modell. Hier lassen sich unabhängig von der Außentemperatur Werte unterhalb des Gefrierpunktes erreichen. Leistungsstarke Ausführungen kühlen den Inhalt sogar auf -18 °C. Daher eignet sich eine Kompressor-Kühlbox nicht nur zum Getränke -Kühlen, sondern auch als mobiler Kühl- und Gefrierschrank.

Bei Kompressor-Modellen, die als elektrische Kühlboxen für 12V und 230V ausgelegt sind, handelt es sich immer um Hybrid-Boxen. Um die Vorteile eines Kompressors zu nutzen, ist immer ein 230V-Anschluss notwendig.

5.4. Gibt es bereits einen Elektrische-Kühlboxen-Test von der Stiftung Warentest?

Große Prüfportale wie Ökotest oder Stiftung Warentest gelten als seriös und unabhängig, weshalb sie häufig die ersten Anlaufstellen für Verbraucherfragen sind. Ein Testsieger unter den elektrischen Kühlboxen wäre zudem für viele eine klare Kaufempfehlung. Bisher wurde von der Stiftung Warentest allerdings noch kein eigener Test von elektrischen Kühlboxen veröffentlicht.

Die Stiftung verweist in einem Artikel jedoch auf die Kollegen vom Schweizer Magazin K-Tipp. Dort wurde 2017 ein Test mit Elektro-Kühlboxen durchgeführt. Neben diesen befanden sich jedoch auch passive Modelle im Vergleich. Die elektrischen Boxen schnitten jedoch allesamt besser ab.