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Ratgeber

Elektromobil Vergleich 2018

Wir präsentieren Ihnen die besten Elektromobile auf dem Test- und Vergleichsportal von AUTO BILD.

Elektromobile sind ein hervorragendes Hilfsmittel für Senioren oder Menschen mit einer Gehbehinderung. Die zweiachsigen Elektroroller geben Ihnen oder Ihren Angehörigen ein Stück Selbstständigkeit zurück und machen die alltäglichen Dinge wie das Einkaufen, Arztbesuche oder kleine Besorgungen wieder möglich.

Auf der Suche nach dem richtigen Elektromobil gibt es viele Dinge zu beachten. Nicht nur das Budget sollte dabei entscheidend sein, sondern auch, wie viel Komfort eine Person wirklich benötigt. Wir zeigen Ihnen anhand der Empfehlungen von Elektromobil-Tests, worauf Sie im Vorfeld achten sollten.

Kaufberatung zum Elektromobil-Test bzw. -Vergleich: Wir helfen Ihnen, Ihren Elektromobil-Testsieger zu finden!

  • Elektromobile sind eine praktische Alternative zum Rollator oder Rollstuhl. Sie sind bei älteren Menschen sehr beliebt.
  • Günstige Elektromobile bekommen Sie ab 1.000 Euro. Sie können aber auch mehrere Tausend Euro ausgeben.
  • Die Geschwindigkeit und Motorleistung muss der Umgebung angepasst sein. Ein Führerschein ist jedoch für die Nutzung nicht nötig. Denn die schnellsten Modelle erreichen nur eine Geschwindigkeit von rund 6 km/h.

elektromobil-test

In Hinsicht auf die Selbstständigkeit im Alltag mit einer Gehbehinderung kann die Anschaffung eines Elektromobils oder auch Seniorenmobils eine Menge verändern. Je nachdem, wie und wo Sie wohnen, können die Anforderungen an ein Elektromobil jedoch ganz unterschiedlich sein.

Die verschiedenen Ausführungen der Elektroroller unterscheiden sich nicht nur in der Größe und im Gewicht, sondern sind auch für ganz unterschiedliche Bereiche ausgelegt. Unsere Kaufberatung verrät Ihnen, welche Merkmale entscheidend sind, wenn Sie ein Elektromobil kaufen und welches Zubehör Sie sich zulegen sollten.

1. Wann ein Elektromobil sinnvoll ist: Mobile für jedes Einsatzgebiet

elektromobil-vergleichstest

Die Warnwesten sind unterwegs sehr hilfreich.

Unter einem Elektromobil wird eine elektrisch angetriebene Mobilitätshilfe für Senioren und Menschen mit einer Gehbehinderung verstanden. Die Elektromobilität nimmt immer weiter zu und ermöglicht so vielen Betroffenen, ihren Alltag ohne fremde Hilfe zu bewerkstelligen. Das Kernstück der Mobile ist ein Elektromotor, wie er vom Funktionsprinzip her auch bei Elektroautos (z. B. Elektromobile von Tesla) oder Elektrorollern zum Einsatz kommt. Daher werden Elektromobile im Englischen auch als „E-Scooter“ bezeichnet.

Dabei ist es sehr wichtig, in welcher Lage Sie wohnen, und ob Sie mit dem Elektromobil nur kurze Strecken in der Innenstadt oder größere Strecken zurücklegen müssen. Für geringe Reichweiten gibt es auch sogenannte Kompaktmodelle. Diese beschränken sich auf das Wesentliche und sind gut für schmale Fußgängerzonen oder das Eigenheim geeignet. Die folgende Tabelle gibt Auskunft über die Vor- und Nachteile von kompakten Elektromobilen:

  • Sehr schmal und wendig gebaut
  • Teilweise zusammenfaltbar und daher einfach zu transportieren
  • Ideal für die Nutzung in Gebäuden und Innenstädten
  • Maximale Geschwindigkeit von 6 km/h
  • Schwacher Motor und daher nur für ein ebenes Gelände geeignet
  • Reichweite deutlich geringer als bei anderen Modellen

Des Weiteren finden Sie noch weitere Arten von Elektromobilen, wie zum Beispiel Standardausführungen oder Fahrzeuge mit einer Kabine. In seltenen Fällen werden Sie auch teure Sonderanfertigungen anfordern können. Da diese jedoch in den wenigsten Fällen notwendig sind, wird dieser Ratgeber Auskunft über die etablierten Varianten geben.

Unabhängig von der Kategorie gibt es bestimmte Funktions- und Leistungsmerkmale, die Sie kennen sollten. Die folgende Tabelle gibt hierbei Auskunft über die wichtigsten Punkte:

Funktion Beschreibung
Reichweite und Steigungsfähigkeit  

  • Kompakte Geräte können bis zu 12 km weit fahren
  • Große Modelle fahren bis zu 70 km mit einer Ladung
  • Eine Steigung von bis zu 21 % ist mit großen Elektromobilen machbar
Wetterschutz  

  • Wetterfeste Verkleidungen für Mobile
  • Große Ausführungen auch mit einer Windschutzscheibe
  • Abdeckungen für den Schutz beim Nichtgebrauch

 

Transportfähigkeit  

  • Elektromobile als Ein- oder Zweisitzer
  • Transport einer Ersatzbatterie möglich
  • Halterungen für Sauerstoffflaschen, u. ä.

2. Verschiedene Ausführungen im Detail: Modelle von 6 bis 15 km/h

Als kompakte Elektromobile werden die leichten und kleinen Geräte mit einer Höchstgeschwindigkeit von 6 km/h bezeichnet. Diese Ausführungen sind Ideal für die Elektromobilität von Senioren, die in Innenstädten wohnen. Für ländliche Gebiete, vor allem in bergigen Landschaften, müssen Sie jedoch auf Geräte mit mehr Leistung zurückgreifen. Wenn es nicht gerade ein straßentaugliches Elektromobil sein muss, empfiehlt sich die Standard-Ausführung.

Standardmodelle erfüllen häufig diese Anforderungen und haben mit bis zu 70 Kilometern eine deutlich größere Reichweite. Auch Steigungen sind mit den stärkeren Motoren und leistungsfähigeren Batterien kein Problem. Standard-Ausführungen sind Elektromobile mit einer Höchstgeschwindigkeit von 15 km/h. Die üblichen Abstufungen darunter sind 10 und 12 km/h. Die exakte Geschwindigkeit und Leistungsfähigkeit ist immer noch vom Hersteller abhängig. Sogenannte Kabinenfahrzeuge sind Standard-Elektromobile mit einem Dach.

2.1. Zubehör für Elektromobile: Wetterschutz für unterwegs besonders wichtig

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Die Geräte bringen eine hohe Mobilität.

Mit der reinen Anschaffung eines Seniorenmobils ist es jedoch noch nicht getan. Damit Sie auch sicher unterwegs sind und keine Probleme mit der Wartung haben, ist ein gewisses Zubehör für Ihr Elektromobil empfehlenswert. Wenn Sie über keine Kabine oder kein Dach verfügen, dann ist eine Elektromobil-Abdeckung eine gute Investition. Für den Schutz des Fahrers lohnen sich auch Regen-Capes, die für die Sitzposition ausgelegt sind.

Wenn Sie mit dem E-Scooter Einkäufe erledigen möchten, sollten Sie außerdem auch nicht auf Taschen oder Körbe verzichten. Diese sind in unterschiedlichen Größen erhältlich und können ganz einfach am Lenker oder am Sitz montiert werden. Für Gehstöcke, Sauerstoffflaschen und andere Gegenstände, auf die Sie nur schlecht unterwegs verzichten können, gibt es zudem eigene Halterungssysteme, die an einem Elektromobil befestigt werden können.

3. Elektromobil-Tests: Worauf bei einer Kaufberatung zu achten ist

Auf der Suche nach dem besten Elektromobil halten viele Menschen sich wohl an Elektromobil-Testsieger. Damit Sie für sich selber entscheiden können, ob ein entsprechender Elektromobil-Vergleich aussagekräftig ist, müssen Sie jedoch auf bestimmte Kriterien achten. Wichtige Merkmale, über die ein Elektromobil-Test Sie informieren sollte, sind:

  • Der empfohlene Einsatzbereich
  • Größe und Gewicht
  • Leistung des Motors und des Akkus
  • Höchstgeschwindigkeit
  • Lieferumfang (zusätzliches Zubehör oder Ersatz-Batterien)

3.1. Anforderungen an Elektromobile mit 25 km/h

Die sogenannten straßentauglichen Elektromobile unterscheiden sich von den anderen Ausführungen durch die Höchstgeschwindigkeit und die damit verbundenen gesetzlichen Vorgaben. Grundsätzlich muss für ein solches Mobil eine Betriebserlaubnis vorliegen. Entsprechend ist also ein Führerschein der Klasse AM oder höher notwendig.

Da Sie mit einem solchen Elektromobil am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen dürfen, erhalten Sie außerdem nach dem Kauf ein Nummernschild. Eine Versicherung ist hier genau wie bei E-Scootern bis 15 km/h Pflicht.

Tipp: Wenn ein Elektromobil für Senioren mehr als 15 Kilometer pro Stunde zurücklegen kann oder es bestimmte Abmessungen überschreitet, ist ein Führerschein notwendig. Außerdem besteht ab einer Geschwindigkeit von 6km/h eine Versicherungspflicht.

4. Beispiele für Leistungsmerkmale: Belastungsgrenze ab 135 kg oder höher empfohlen

Auch nach dem ersten Qualitätscheck bleibt die Auswahl in den einzelnen Kategorien nach wie vor groß. Ein gutes Beispiel für ein Kompaktmodell ist der Invacare Leo 6. Das schmale und leichte Elektromobil wird als Cityscooter empfohlen und bietet eine praktische Batteriestandanzeige. Das Modell kann mit bis zu 135 Kilo beladen werden und wird direkt mit einem zusätzlichen Korb für den Lenker geliefert.

Ein schnelleres Exemplar ist das Elektromobil „Life“ mit einer Geschwindigkeit von max. 15 km/h von der Marke Smart Reha. Das Fahrzeug ist insgesamt größer und schwerer, kann jedoch dafür auch mit bis zu 160 kg belastet werden. Der 470 Watt starke Motor erlaubt auch das Befahren von Steigungen bis zu 8 Grad. Elektromobil-Vergleiche 2018 raten zu Mobilen mit einer Belastungsgrenze ab 135 kg.

Hinweis: Auch für Zweisitzer gilt die Beschränkung bezüglich einer Zuladung von maximal 180 Kilo. Bei diesen Modellen wird aus Gewichtsgründen daher auf bestimmte Extras verzichtet.

5. Fragen und Antworten rund um das Thema Elektromobil

5.1. Welche etablierten Hersteller gibt es?

elektromobil-guenstig

Auch zu Hause sehr praktisch.

Folgende Hersteller und Marken gelten als besonders beliebt:

  • Drive Medical
  • Invacare
  • Trendmobil
  • Dietz
  • Freerider
  • Sterling

5.2. Was kostet ein Elektromobil?

Wie viel Geld Sie für ein Elektromobil ausgeben müssen, ist gleich von mehreren Faktoren abhängig. Da allgemein Modelle bis 6 km/h und solche ab 15 km/h unterschieden werden, müssen Sie bei diesen mit unterschiedlich hohen Preisen rechnen. Ein neues Elektromobil in der ersten Kategorie kostet Sie um die 1.000 Euro. Für schnellere Elektromobile bezahlen Sie teilweise sogar ab 4.000 Euro.

Zusätzlich hängt der exakte Preis von dem Hersteller und der Ausstattung eines Elektrofahrzeuges ab. Wem die Anschaffung eines neuen Elektro-Scooter zu teuer ist, der kann auch ein gebrauchtes Elektromobil kaufen.

Hinweis: Sie sollten darauf achten, dass nicht nur die Anschaffung, sondern auch der Unterhalt eines E-Scooters Geld kostet.

5.3. Wer repariert Elektromobile?

Die Wartung und auch die Reparatur von Elektromobilen, übernehmen spezialisierte Dienstleister. Sie werden sowohl unabhängige Werkstätten finden als auch Servicecenter für E-Scooter, die nur die Modelle reparieren, die Sie dort gekauft haben.

Wichtig ist es auch, den Elektromobil-Akku regelmäßig durchmessen zu lassen. Nur so bleibt ein Elektrofahrzeug zuverlässig.

5.4. Gibt es bereits einen Test von der Stiftung Warentest?

Viele Verbraucher schwören auf die Urteile von unabhängigen Prüfportalen wie der Stiftung Warentest. Auch wenn die bekannte Verbraucherschutzorganisation regelmäßig verschiedene Produkte unter die Lupe nimmt, gibt es bis heute leider keinen eigenen Elektromobil-Test.

Allerdings hat Stiftung Warentest im Jahr 2014 eine große Anzahl an Rollatoren miteinander verglichen. Dabei viel positiv auf, dass schon gute Modelle ab einem Preis von 290 Euro zu haben sind. Allerdings wurden die Praktiken der Krankenkassen bei dem Umgang mit Rezepten bemängelt. Diese haben häufig Verträge mit bestimmten Sanitätshäusern und lassen den Patienten keine große Wahlfreiheit.

Was unterscheidet einen Elektrorollstuhl von einem Elektromobil?

Wenn Sie dauerhaft körperlich eingeschränkt sind und nicht mehr in der Lage sind, selbstständig zu gehen, kommt ein Elektrorollstuhl für Sie infrage. Diese sind sowohl für den Innen- als auch den Außengebrauch geeignet und an die Bedürfnisse individuell angepasst.

5.5. Wie bekommt man ein Elektromobil?

Elektromobile erhalten Sie bei Fachhändlern und Sanitätshäusern. Sofern Sie kein Rezept haben, müssen Sie sich darüber im Klaren sein, welche Ausstattung Sie für Ihr Budget erhalten. Sollte die Einschränkung der Gehfähigkeit nur vorübergehend sein, können Sie ein Elektromobil auch mieten. Hier sollte jedoch auf mögliche Zusatzkosten für den An- und Abtransport oder auch die Regelung bezüglich des Versicherungsschutzes geachtet werden.

5.6. Wie schwer ist ein Elektromobil?

Wie schwer ein Elektrofahrzeug für Senioren ist, hängt konkret vom Typ und dem gewählten Modell ab. Jedoch gibt es gesetzliche Vorgaben. Diese besagen, dass Elektromobile bis maximal 15 km/h ohne den Fahrer 300 kg und mit nicht über 500 kg wiegen dürfen. Kompakte E-Scooter wiegen selbstverständlich weniger als ein Elektromobil mit einem Wetterschutz.

5.7. Welche Krankenkasse übernimmt die Kosten für ein Elektromobil?

Krankenkassen übernehmen nur unter bestimmten Voraussetzungen die Kosten eines Elektromobils. In anderen Fällen können jedoch Zuschüsse beantragt werden. Zu diesen gehören:

  • Eine Behinderung der Mobilität wird vorgebeugt oder ausgeglichen.
  • Die Gehfähigkeit ist stark eingeschränkt und kann nicht durch einen handbetriebenen Rollstuhl ausgeglichen werden.
  • Die Voraussetzungen für die Bedienung und die Unterbringung sind gewährleistet

Genauere Informationen, wie diese Voraussetzungen überprüft werden, erhalten Sie von jeder Krankenkasse. Davon zu unterscheiden ist der Zuschuss für einen Elektrorollstuhl. Die Voraussetzungen für einen elektrischen Rollstuhl sind anders. Zudem unterscheiden Krankenkassen einen elektrischen Rollstuhl von einem Elektromobil anhand des Verwendungszweckes und der Ausstattung.

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