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Ratgeber

Fahrradbrillen-Vergleich 2019

Wir präsentieren Ihnen die besten Fahrradbrillen auf unserem Test- und Vergleichsportal.

Ein Helm wird Radfahrern von vielen Experten empfohlen. Ebenso wichtig sollte jedoch der Schutz der Augen sein. Die empfindlichen Sinnesorgane sind auf dem Rad allerlei Gefahren ausgesetzt. Hierzu gehören blendendes Sonnenlicht, aber auch Wind und Schmutz.

Erfahren Sie hier alles Wichtige und kaufen Sie die richtige Fahrradbrille. Wir geben Ihnen alle nötigen Kaufkriterien an die Hand und sagen Ihnen, was günstige von teuren Fahrradbrillen im Test unterscheidet.

Kaufberatung zum Fahrradbrillen-Test bzw. -Vergleich: Wir helfen Ihnen, Ihren Fahrradbrillen-Testsieger zu finden!

  • Fahrradbrillen begleiten Sie bei Sonnenschein und Regen. Sie sorgen für den angemessenen Schutz Ihrer Augen vor UV-Strahlen, Wind und Wasser.
  • Verschiedene Beschichtungen machen die Oberfläche der Brillengläser wasserabweisend oder immun gegen Fingerabdrücke und Schmutz. Sie haben die Wahl zwischen Brillen mit Vollrand und solchen mit Halbrand.
  • Die meisten Fahrradbrillen sind laut Tests bruchsicher und dienen auch bei Fahrrad-Unfällen als Schutzbrille. Für ein schickes Modell mit guter Passform können Sie bis zu 240 Euro ausgeben.

fahrradbrille-test

Das Angebot an Fahrradbrillen ist nahezu unerschöpflich. Es gibt Herren-, Kinder- und Damen-Fahrradbrillen, selbsttönende Fahrradbrillen, Brillen mit Antireflex- und Antifog-Beschichtung und viele mehr. Wir haben uns die Unterschiede und Ausstattung von Fahrradbrillen genauer angeschaut und zeigen Ihnen, auf welche Dinge Sie vor dem Kauf achten sollten. Auch verraten wir Ihnen, wieso günstige Fahrradbrillen im Test überzeugen können, aber trotzdem oft wenig Komfort bieten.

1. Mehr als nur ein Sonnenschutz: Fahrradbrillen auch mit Wechselgläsern

Mit der passenden Sonnenbrille sind Sie in jeder Situation richtig ausgestattet. Dies betrifft nicht nur Sportler, die eine Rennrad oder MTB-Brille benötigen, sondern auch den Sonntagsradler und Alltagsfahrer.

Fahrradbrillen mit Wechselgläsern liegen bei Sportlern nach wie vor im Trend. Dies hat verschiedene Gründe. Der größte Vorteil ist jedoch die Flexibilität, durch die man die Brille zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter tragen kann. Doch die Wechselgläser haben unter Umständen auch Nachteile. In unserer Pro-Contra-Übersicht finden Sie alle Infos zu Fahrradbrillen mit Wechselgläsern:

  • Gläser können je nach Tageszeit angepasst werden
  • viele optionale Tönungen
  • auch Gläser mit Sehstärke
  • Gläser müssen bei wechselnden Wetterbedingungen getauscht werden
  • manche Tönungen müssen separat gekauft werden
  • oft keine hochwertigen Beschichtungen für einzelne Gläser

Ein Grund, warum Sie als Radfahrer eine Brille tragen sollten, liegt auf der Hand. Sonne und Scheinwerfer können blenden und so, gerade im Sommer, die Sicht stark beeinträchtigen. Vielen scheint jedoch gar nicht klar zu sein, dass Fahrradbrillen weitaus mehr sind als Sonnenbrillen für das Fahrrad. Zwar verfügen viele Modelle über die typischen Eigenschaften einer Sonnenbrille, wie etwa den Blend- und UV-Schutz bis hin zu selbsttönenden Gläsern, doch die Augen werden auch auf andere Weise geschützt.

Jedem, der im Hochsommer schon einmal eine Radtour gemacht hat, sollte das Problem mit Insekten kennen, die nur zu gern mitten ins Gesicht fliegen. Auch bei diesem Problem schafft eine Fahrradbrille Abhilfe. Zusätzlich können kleine Steine und andere Fremdkörper Ihren Augen ebenfalls nichts mehr anhaben. Fahrradbrillen für Brillenträger erlauben zudem das Tragen von Gläsern mit Sehstärke unter der eigentlichen Brille oder werden sogar direkt passend geschliffen.

Dank unserer Tabelle haben Sie alle wichtigen Funktionen im Überblick:

Funktion Beschreibung
Sonnen- und Blendschutz  

  • Schutz vor Blenden durch Sonneneinstrahlung oder Scheinwerfer
  • sowohl getönte als auch selbsttönende Brillengläser
  • Filtern der schädlichen UV-Strahlung
Schutz der Augen  

  • Gläser schützen vor Steinschlag, Insekten und anderen Fremdkörpern
  • Schutz der Augen bei einem Sturz durch bruchsicheres Glas
  • schützt die Augenpartie vor der Witterung
Für Brillenträger  

  • Fahrradbrillen für Brillenträger in verschiedenen Sehstärken
  • Einschübe für auswechselbare Gläser
  • auch als Gleitsichtgläser

2. Unterschiedliche Fassungen und Größen

fahrradbrille-vergleichstest

Achten Sie beim Kauf auf einen ausreichenden UV-Schutz.

Wie bei anderen Brillen-Typen auch, gibt es Fahrradbrillen in verschiedenen Bauformen. Dies betrifft in erster Linie die Art der Fassung. Sie haben bei Fahrradbrillen grundsätzlich die Wahl zwischen Voll- und Halbrand-Fassungen. Beide Varianten haben eigene Vorzüge, aber auch Nachteile. Von Radprofis wird oft die Halbrand-Brille bevorzugt. Diese hat ein geringeres Gewicht und liegt unten nicht direkt auf der Wange auf, wodurch sich Schweiß nicht sammeln kann und auch das Beschlagen der Brille verhindert wird.

Vollrandbrillen sind jedoch deutlich stabiler und bieten statt besserer Luftzufuhr einen guten Windschutz. Wenn Sie Ihre Fahrradbrille im Winter oder im Frühjahr nutzen möchten, dann ist eine Vollrand-Brille zu empfehlen. Für Radsportler kann ein Halbrand-Modell im Sommer hingegen angenehmer zu tragen sein. Damit Sie von den Vorteilen des jeweiligen Brillen-Typs profitieren können, muss eine Brille jedoch auch passen. Damit die Bügel richtig sitzen, ist die passende Größe wichtig.

Viele Hersteller bieten Einheitsgrößen an, die den meisten Radfahrern gut passen. Fahrradbrillen für Kinder sind immer an die kleinere Kopfgröße angepasst. Auch bei speziellen Fahrradbrillen für Damen findet man nicht selten einen schlankeren Schnitt.

2.1. Auf die Qualität der Beschichtungen kommt es an

Moderne Fahrradbrillen sind dank diverser Beschichtungssysteme gegen viele Probleme gewappnet. Getönte oder eine Fahrradbrille die selbsttönend ist schützen nicht nur vor der blendenden Sonne, sondern reduzieren auch Reflexionen und filtern UV-Strahlen. Dies ist im Sommer sehr wichtig, da die Augen Schäden nehmen können, wenn diese dauerhaft intensiver UV-Strahlung ausgesetzt werden. Die Stärke der Tönung sagt im Übrigen nichts über einen möglichen UV-Filtereffekt aus. Auch fast klare Fahrradbrillen können die Strahlung filtern.

Wer etwas Geld investiert, bekommt durch diverse andere Beschichtungen zusätzlichen Komfort. So kann die Oberfläche immun gegen Wasser und Fett werden, wodurch Regen einfach abperlt und Fingerabdrücke nicht sichtbar werden. Auch Antistaub-Beschichtungen sind mittlerweile machbar. Bei günstigen Modellen ist die Qualität jedoch oft mäßig. Dadurch löst sich die Beschichtung langsam durch Wind und Wetter, bis sie komplett verschwunden ist.

2.2. Fahrradbrillen-Kaufberatung: Auf diese Kriterien kommt es an

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Die meisten Fahrradbrillen passen bequem unter den Helm.

Wenn Sie die beste Fahrradbrille für sich kaufen möchten, die genau Ihren Vorstellungen und Bedürfnissen entspricht, dann sollten Sie Tests und Vergleiche mit Fahrradbrillen nutzen, um sich über die Eigenschaften aktueller Produkte zu informieren. Hierzu können unterschiedliche Kaufkriterien zählen. Damit Sie nichts Wichtiges vergessen, finden Sie alle Kaufkriterien in unserer Liste:

  • Fassung
  • Größen
  • helmkompatibel
  • stoßfest
  • selbsttönend
  • UV-Schutz
  • mit Wechselgläsern
  • Halterung für Korrekturlinsen

3. Günstige Fahrradbrillen mit schlechter Passform

Fahrradbrillen-Tests 2019 bescheinigen den meisten Fahrradbrillen eine gute Bruchsicherheit. Auch günstige Fahrradbrillen überstehen Stürze und Schläge problemlos. Große Unterschiede gibt es jedoch hinsichtlich der Passform. Teure Marken-Fahrradbrillen sitzen oft sehr bequem und sind dank passender Gummierung auch rutschfest.

Bei preiswerten Modellen können die Bügel drücken. Wer keine Fahrradbrille mit Klarglas, sondern Tönung sucht, der sollte ebenfalls zu einem etwas teurerem Modell greifen. Die Beschichtungen günstiger Brillen sind nämlich oft sehr kurzlebig.

Tipp: Gegen beschlagene Brillen helfen Anti-Fog-Beschichtungen und Belüftungssysteme. Diese transportieren Feuchtigkeit ab, bevor Sie am Inneren der Brillengläser kondensieren kann.

4. Preise sind oft eine Herstellerfrage

Wann ist welche Tönung sinnvoll?

Fahrradbrillen gibt es mit den unterschiedlichsten Tönungen. Vor allem bei Fahrradbrillen mit Wechselgläsern haben Sie die Qual der Wahl. Eine braune oder graue Tönung verfälscht die Farben kaum und ist bei starkem Sonnenlicht von Vorteil. Eine gelbe oder orange Tönung kann hingegen in der Dämmerung oder bei Nebel die Sicht verbessern.

Zu den bekanntesten Namen im Bereich für Sportzubehör gehören Uvex und Alpina. Beide bieten auch eine große Auswahl an Fahrradbrillen an. Zu den sehr beliebten Fahrradbrillen von Uvex gehört das Modell „Sportstyle“. Die Uvex-Sportstyle-Fahrradbrille gibt es sowohl als Halbrand- als auch als Vollrand-Modell. Mit rund 40 Euro ist die Brille preislich im unteren Mittelfeld angesiedelt. Die Fahrradbrille Eye von Swiss kostet zum Vergleich fast 70 Euro.

Die meisten Alpina-Fahrradbrillen bewegen sich preislich zwischen 20 und 50 Euro. Damit gehören auch die Fahrradbrillen von Alpina zu den eher günstigen Produkten. Wer eine einfache, aber trendige Oakley-Fahrradbrille mit Klarglas möchte, der muss deutlich tiefer in die Tasche greifen. Hier zahlen Sie bis zu 240 Euro.

Hinweis: Achten Sie auch auf Angaben zu der Verwendung von Weichmachern. Diese können in Kunststoffelementen enthalten sein.

5. Fragen und Antworten rund um das Thema Fahrradbrillen

5.1. Welche Marken und Hersteller gibt es?

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Sie erhalten viele Designs für die Fahrradbrillen.

Viele Hersteller von Fahrrad- und Sport-Zubehör bieten Fahrradbrillen an:

  • Adidas
  • Alpina
  • Uvex
  • Hodsgon
  • Vilisun
  • Swiss
  • Oakley
  • Rudy

5.2. Gibt es Fahrradbrillen mit Sehstärke?

Brillenträger haben bei Fahrradbrillen verschiedene Optionen. Als Ersatz für eine Lesebrille taugen vorgeschliffene Fahrradbrillen in üblichen Sehstärken. Auf dem Rad kann dies von Bedeutung sein, wenn Daten vom Fahrradcomputer oder aber vom Navi abgelesen werden müssen. Personen, die auf Entfernung nicht gut sehen können und auf dem Fahrrad daher auf eine Brille angewiesen sind, gehen ebenfalls nicht leer aus.

Bestimmte Modelle von Herstellern wie Adidas bieten die Möglichkeit eines Einschubs für Gläser mit Sehstärken hinter die eigentliche Fahrradbrille. Hierfür werden sogenannte „Optical Inserts“ in der passenden Sehstärke einfach hinter die Gläser geklemmt. Oakley hingegen ermöglicht sogar das individuelle Schleifen der Brillengläser.

Hinweis: Fahrradbrillen mit Sehstärke sind teilweise auch als Gleitsicht-Modelle erhältlich. Zu diesem Zweck werden zwei unterschiedlich geschliffene Einzelgläser verbaut.

5.3. Wann muss eine Fahrradbrille winddicht sein?

Fahrradbrillen sind zum Schutz der Augen während der Fahrt auf dem Rad gedacht. Dies schließt auch den Schutz vor Wind ein. Starker Wind kann die Augen austrocknen und reizen. Zudem führt dies zu einer größeren Produktion von Tränenflüssigkeit, die die Sicht verschlechtern kann und somit das Unfallrisiko erhöht. Eine winddichte Brille zum Radfahren ist somit für alle Radsportler sinnvoll.

Damit sind jedoch nicht nur Rennradfahrer gemeint, sondern beispielsweise auch auf dem Mountainbike sollten Sie Ihre Augen schützen. Eine wirklich winddichte Brille schirmt die Augenpartie sowohl von vorne als auch von der Seite ab und lässt keinen Fahrtwind an die Augen heran. Fahrradbrillen mit Vollrand schützen in vielen Fällen deutlich besser als andere Bauformen.

Winddichte Fahrradbrillen sollten idealerweise über eine Beschichtung verfügen, die das Haften von Kondenswasser verhindert. Ansonsten beschlägt eine solche Brille sehr schnell, da sie zwar winddicht ist, aber gleichzeitig auch kaum Luft vom Inneren der Brille nach außen dringen lässt.

5.4. Gibt es bereits einen Fahrradbrillen-Test von der Stiftung Warentest?

Bekannte Prüfinstitute wie Stiftung Warentest oder Ökotest nehmen regelmäßig die unterschiedlichen Produkte unter die Lupe. Auf einen Fahrradbrille-Testsieger warten wir jedoch noch. Zwar ist bisher kein separater Radbrillen-Test erschienen, doch 2008 wurden zuletzt Sportbrillen geprüft, von denen sich manche Modelle auch zum Radfahren eignen.

Im Test befanden sich 15 Sportbrillen, die für Preise zwischen drei und 285 Euro im Handel erhältlich sind. Überraschenderweise schnitten sowohl die teuren als auch die günstigen Modelle im Labor-Versuch gut ab. Hierbei wurde ein 130 kg Pendel auf die Brillengläser fallen gelassen. Bis auf eine Brille kamen alle Modelle mit Kratzern davon.