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Ratgeber

Fahrradhelme-Vergleich 2019

Wir präsentieren Ihnen die besten Fahrradhelme auf unserem Test- und Vergleichsportal.

Nur 15 Prozent aller Erwachsenen tragen einen Fahrradhelm. Dabei kann ein guter Helm Leben retten. Wir zeigen Ihnen, woran Sie einen sicheren Fahrradhelm erkennen. Es gibt viele Kaufkriterien zu beachten.

Lernen Sie mehr über die Kriterien, die in einem Fahrradhelm-Test wirklich zählen und lesen Sie Antworten auf die wichtigsten Fragen. In unserer Vergleichstabelle sehen Sie aktuelle Angebote. Finden Sie mithilfe unseres Ratgebers den besten Fahrradhelm.

Kaufberatung zum Fahrradhelme-Test bzw. -Vergleich: Wir helfen Ihnen, Ihren Fahrradhelme-Testsieger zu finden!

  • Fahrradhelme schützen den Kopf bei Stürzen vor lebensbedrohlichen Verletzungen. Auch als Erwachsener sollten Sie Fahrradhelme tragen. Sie können dafür einen Fahrradhelm mit Visier oder ohne kaufen.
  • Je nachdem, ob Sie in der Stadt oder sportlich unterwegs sind, benötigen Sie ein anderes Modell. Sport-Fahrradhelme sind oft leichter und besser belüftet.
  • In Fahrradhelm-Tests fallen kaum Modelle durch. Günstige Marken-Helme gibt es schon ab 25 Euro.

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Ob Sie einen Kinder-Fahrradhelm oder ein Modell für das Rennrad suchen – bei uns erfahren Sie alles Wichtige zu den Materialien und den Extras, die Sie erwarten. Mit dem richtigen Modell sind Sie auf jedem Bike und zu jeder Zeit sicher unterwegs. Der beste Fahrradhelm ist dabei auf Ihre individuellen Ansprüche zugeschnitten.

1. Fahrradhelme für den Alltag und für Sportler

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Nur bei gutem Sitz schützt der Helm ausreichend.

Wer sich einen Fahrradhelm kaufen möchte, fühlt sich oft schon von dem Riesenangebot an unterschiedlichen Modellen und Typen erschlagen. Gemeint sind hierbei nicht einmal Fahrradhelme für Damen oder Herren, sondern die Unterschiede bei den Eigenschaften und der Konstruktion. Wer seinen Fahrradhelm vor allem in der Stadt, also im Alltag trägt, der hat andere Ansprüche als ein Sportler.

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Wer einen Standard-Fahrradhelm sucht, der ist am besten bei City-Helmen aufgehoben. Unter dieser Bezeichnung werden alle nicht weiter spezialisierten Fahrradhelme verstanden, die in erster Linie nur den Kopf schützen sollen. Eine weitere große Kategorie sind Fahrradhelme für Sportler, die den Kopf dazu auch noch gut belüften sollen.

1.1. Unterschiedliche Helmtypen entdecken

Ein hingegen eher seltener Helm-Typ ist der Fullface-Fahrradhelm. Dieser erinnert auf den ersten Blick eher an einen Helm für ein Motorrad, wird aber bei bestimmten Radsport-Disziplinen wie dem „Downhill-Fahren“ genutzt. Eine kurze Übersicht bietet hier unsere Tabelle:

Kategorie Beschreibung
City-Fahrradhelme  

  • ideal für den Alltag
  • Passformen der Fahrradhelme für Kinder, Herren und Damen
  • vielfältige Auswahl an Designs
Sport-Fahrradhelme  

  • darunter Fahrradhelme fürs Rennrad oder MTB-Fahrradhelme
  • besonders großzügige Belüftung
  • einige Sport-Fahrradhelme gibt es auch mit Visier
Fullface-Helm  

  • bietet auch dem Kiefer und Gesicht Schutz
  • kommt bei riskanten Radsport-Arten wie Downhill und BMX zum Einsatz
  • oft auch mit Sonnenblende erhältlich

Da viele sich an der Optik eines Fahrradhelms stören, haben findige Hersteller auch einen unsichtbaren Fahrradhelm entwickelt. Möglich ist dies durch ein komplett neues Konzept. Statt einem festen Fahrradhelm wird ein Airbag-System angelegt. Dieses stützt den Nackenbereich und misst die Abläufe der Bewegungen mithilfe von Sensoren. Sollte es zu einem Unfall kommen, bläst sich der Airbag auf und schützt den Kopf von allen Seiten vor Stößen.

1.2. Radhelm-Airbags gewinnen an Beliebtheit

Im Test überzeugen die Radhelm-Airbags. Trotzdem kommt auch diese Alternative nicht ohne Nachteile aus. In unserer Pro-Contra-Tabelle erfahren Sie mehr dazu:

  • Kopf wird rundum geschützt
  • Fahrradhelm-Airbag ist nicht sichtbar
  • kann auch mit Kapuzen verwendet werden
  • Batterie muss regelmäßig geladen werden
  • Airbag-Fahrradhelm muss vor Gebrauch aktiviert werden
  • bisher nur Einheitsgrößen vorhanden

2. Material und Aufbau: Microshell-Helme für das Rennrad optimal

Auch, wenn manche Hersteller mit der innovativen Ausstattung Ihrer Produkte werben, sollten Sie wissen, dass im Kern alle Fahrradhelme denselben Aufbau besitzen. Auch die Materialien sind sehr ähnlich oder gleich. Die innere Schale besteht, bis auf wenige Ausnahmen, aus einem Hartschaumstoff. Verwendet wird dafür in der Regel EPS, das teilweise auch als Polystyrol bezeichnet wird. Dieses Material finden Sie sowohl bei den teuersten, als auch bei den günstigsten Fahrradhelmen, es sorgt für eine Knautschzone.

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Aufgrund der schlechten Umwelteigenschaften von EPS gibt es bereits Alternativen auf dem Markt, von denen sich bisher jedoch keine etablieren konnte. Die Außenschale wird entweder als Micro- oder als Hardshell bezeichnet. Bei einem Microshell Helm ist die Außenschale dünner und leichter. Hardshell hingegen ist robuster und damit schwerer.

Verwendet werden Microshells meistens bei Rennradhelmen. City-Helme haben fast immer eine Hardshell. Ein typisches Material für ein Hardshell-Modell ist beispielsweise ABS. Für Microshells nutzt man häufig Polycarbonat.

2.1. Viele Extras wie Beleuchtung oder Regenschutz

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Signalfarben für den Helm sind eine gute Wahl.

Die Ausstattung ist für viele ein Kaufargument und daher lassen sich große und auch kleinere Hersteller viel einfallen, um ihre Produkte sicherer zu machen oder mit mehr Komfort auszustatten. Fahrradhelme mit Licht verbessern die eigene Sichtbarkeit mit eingebauten LEDs. Dank mehrerer Farb- und Leucht-Modi werden Sie so bei jeder Wetterlage besser wahrgenommen. Andere Fahrradhelme sind mit Regenschutz oder einer Sonnenblende ausgestattet.

Auch für die kleinsten gibt es eigene Produkte. Baby-Fahrradhelme erhöhen die Sicherheit für Kinder, die auf einem Kindersitz mitgenommen werden. Neben Fahrradhelmen für Babys und Kleinkinder sind selbstverständlich auch größere Kinder-Fahrradhelme in allen üblichen Größen verfügbar. Da Fahrradhelme für Jungen und Mädchen ab einem bestimmten Alter häufig zu einem optischen No-Go werden, werden mittlerweile verstärkt Helme in trendigen Designs und knalligen Farben angeboten. Als praktischer Nebeneffekt wird man mit diesen auch besser gesehen. Ein Fahrradhelm für Jungen setzt oft auf klassisches Blau oder Grün. Ein Fahrradhelm für Mädchen wird auch in Gelb oder Rosa und Pink angeboten.

2.2. Worauf Sie bei Fahrradhelm-Kaufberatungen achten sollten

Welches EU-Prüfsiegel ist bei Fahrradhelmen wichtig?

Gute Fahrradhelme haben oft verschiedene Prüfsiegel vorzuweisen. Das wichtigste Merkmal ist jedoch ein Siegel nach EU-Norm 1078. Dies belegt, dass der Helm den Sturz aus einer vorgegeben Höhe überstanden hat und somit offiziell als unfallsicher gilt.

Sollten Sie Fahrradhelm-Tests nutzen, um sich für ein Modell zu entscheiden, dann können Sie entweder auf den Fahrradhelm-Testsieger vertrauen, oder aber Sie suchen das für Sie am besten geeignetste Modell. Hierfür müssen Sie lediglich die passenden Kaufkriterien kennen. Wichtig ist es, den richtigen Helm-Typ mit der passenden Konstruktion zu suchen. Denn als Rennradfahrer haben Sie wenig von einem guten City-Fahrradhelm. Ein Fahrradhelm fürs Rennrad ist in diesem Fall notwendig.

Entscheidend ist auch, dass der Helm in einer passenden Größe verfügbar ist. Hierfür sollten Sie Ihren Kopfumfang messen und diesen mit den Angaben des Herstellers abgleichen. Optimalerweise sollte sich die genaue Größenanpassung mit einem Drehrad vornehmen lassen. Wenn Sie den Helm für den Radsport benötigen, ist auch das Gewicht (in g) wichtig. Der letzte Punkt sind zusätzliche Funktionen und Ausstattungsmerkmale, auf die Sie nicht verzichten möchten.

3. Viele zusätzliche Sicherheitsfeatures oft wirkungslos

Zwar ist kein Fahrradhelm gegen jeden noch so schweren Sturz gewappnet, doch erfüllen fast alle geprüften Modelle die Minimalanforderungen und halten manchmal noch deutlich mehr aus. Das zeigen Fahrradhelm Tests von 2019. Die Effizienz von zusätzlichen Schutzschichten und Sicherheitsfolien sollten hingegen nicht überbewertet werden, da diese oft nur in bestimmten Situationen einen Unterschied machen können.

Tipp: Die Fahrradhelm-Größe XS ist für Baby- und Kleinkind-Fahrradhelme reserviert. Ab einem Alter von zwei Jahren kann jedoch auch auf ein Kinder-Fahrradhelm in Größe S umgestiegen werden.

4. Preise von Fahrradhelmen im Vergleich: Qualität muss nicht teuer sein

Je nachdem, welchen Helm-Typ Sie kaufen möchten, bieten sich unterschiedliche Hersteller an. Fahrradhelme von Uvex und Alpina sind häufig Sport-Modelle. Günstige Fahrradhelme für Rennradfahrer oder Mountainbiker gibt es schon für 30 Euro. Auch beim Fahrradhelm-Hersteller KED gibt es viele günstige Helme. Die meisten KED-Fahrradhelme kosten zwischen 30 und 50 Euro. Eine High-End-Ausführung wie der Uvex-Fahrradhelm „Race 9“ ist mit 240 Euro im oberen Preissegment angesiedelt.

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Fahrradhelme von Abus hingegen sind oft City-Helme, die für kurze Strecken in der Stadt optimal sind. Als Einsteiger-Produkte sind City-Fahrradhelme von Abus ab 25 Euro erhältlich. Zwischen Fahrradhelmen für Damen und solchen für Herren gibt es keine großen Preisunterschiede.

Hinweis: Laut dem ADAC können Reflektoren am Helm eine gute Maßnahme zur Vorbeugung von Unfallsituationen sein. Diese sollten groß genug sein, um das Scheinwerferlicht eines Autos gut reflektieren zu können.

5. Fragen und Antworten rund um das Thema Fahrradhelm

5.1. Welche Marken und Hersteller gibt es?

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Die Vollschalenhelme sind in Extremsport sehr beliebt.

Unter den Herstellern von Fahrradhelmen befinden sich viele bekannte Namen. Zu diesen gehören:

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  • Nutcase
  • Uvex
  • Abus
  • POC
  • Alpina
  • Casco
  • Bell
  • Cratoni

5.2. Wie muss ein Fahrradhelm sitzen?

Damit der optimale Schutz gewährt werden kann, muss ein Fahrradhelm richtig sitzen. Hierzu gehört zwar auch, dass der Fahrradhelm nicht drückt, doch gibt es weitere wichtige Punkte. Für den optimalen Sitz ist sowohl die passende Fahrradhelm-Größe, als auch die richtige Verwendung ausschlaggebend. Der Helm darf zum Beispiel nicht zu sehr in den Nacken verschoben werden, da dadurch die Stirn ungeschützt bleibt.

Schon beim Ausmessen sollte dies berücksichtigt werden. Um den Kopfumfang zu bestimmen, kann ein einfaches Maßband genutzt werden, welches Sie einfach um Ihren Kopf legen. Die optimale Höhe für die Messung befindet sich 2,5 cm über den Augenbrauen im Bereich der Schläfen. Wenn Sie das Maßband dort anlegen, bekommen Sie die besten Ergebnisse.

Hinweis: Wenn ein Fahrradhelm richtig sitzt, kann der Kopfriemen eingestellt werden. Erst dann sollte der Kinnriemen geschlossen werden. Dieser muss stramm sitzen.

5.3. Wie lange hält ein Fahrradhelm?

Bei der Bewertung des Preis-Leistungs-Verhältnisses spielt nicht nur die allgemeine Sicherheit des Helms eine Rolle, sondern auch die Haltbarkeit. Wenn ein Helm beschädigt ist, sollte dieser immer ausgetauscht werden, da nicht mehr garantiert werden kann, dass der Kopf bei einem Sturz geschützt ist. Sie müssen jedoch bedenken, dass auch bei normalem Gebrauch und ohne Sturz ein Helm irgendwann nicht mehr sicher ist. Dies liegt vor allem an der Sonneneinstrahlung und dem Wetter, welches das Material mit der Zeit schwächt.

Hier können wir Sie jedoch beruhigen. Ein Fahrradhelm ist selbst bei täglichem Gebrauch bis zu fünf Jahre haltbar. Wenn die Oberfläche oder aber der Hartschaumstoff des Fahrradhelms porös oder spröde werden, muss ein Helm sofort getauscht werden. Sie sollten den Zustand des Materials spätestens nach dreijähriger Nutzung regelmäßig überprüfen.

Nach einem Sturz muss ein Fahrradhelm nicht in jedem Fall ausgetauscht werden. Sollte der Helm nicht direkt aufgeschlagen sein und daher nur leichte Kratzer abbekommen haben, kann ein solcher Fahrradhelm weiterhin benutzt werden. Nach einem Sturz direkt auf den Kopf ist ein Fahrradhelm jedoch immer auszutauschen.

5.4. Gibt es schon einen Fahrradhelm-Test von der Stiftung Warentest?

Wenn es um unabhängige Tests geht, sind Portale wie Stiftung Warentest oder Ökotest in Deutschland die Nummer Eins. Der letzte Fahrradhelm-Test der Stiftung Warentest ist von 2017. Darin wurden 15 Modelle unter erschwerten Laborbedingungen getestet. Die Fahrradhelme mussten mehr aushalten als bei der Prüfung nach EU-Norm.

Auch Fahrradhelme, die keine Probleme bei der Prüfung nach der EU-Norm hatten, schwächelten teilweise unter den harten Bedingungen, die Stiftung Warentest an die Produkte stellte. So konnte festgestellt werden, dass der Schutz der Schläfen teilweise ein Schwachpunkt ist. Außerdem konnten zusätzliche Schutzmechanismen wie spezielle Folien keinen Vorteil erbringen.