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Ratgeber

Inline-Skates Vergleich 2018

Wir präsentieren Ihnen die besten Inline-Skates auf dem Test- und Vergleichsportal von AUTO BILD.

Geht Schlittschuh laufen auch im Sommer? Wenn Sie auf ihren Lieblings-Wintersport auch bei höheren Temperaturen nicht verzichten können, sind Inline-Skates die perfekte Wahl für Sie. Auf Inlinern sind Sie nicht an zugefrorenes Wasser gebunden, sondern können die ganze Stadt erkunden.

Dabei sind Hardboot-Inliner besonders gut für Tricks und Stunts im örtlichen Skatepark und Softboot-Inliner hervorragend als reines Fortbewegungsmittel und den schnellen Weg zur Arbeit geeignet. Finden Sie mithilfe unserer Test-oder Vergleichstabelle heraus, welches Modell am besten für Ihre Zwecke geeignet ist.

Kaufberatung zum Inline-Skates-Test bzw. -Vergleich: Wir helfen Ihnen, Ihren Inline-Skates-Testsieger zu finden!

  • Inline-Skaten ist eine sommerliche Alternative zum Schlittschuhlaufen und ein beliebter Sport. Es stärkt den Körper und verbrennt pro Stunde bis zu 800 Kalorien.
  • Für Tricks und Stunts in Skateparks oder auf der Straße sind Hardboot-Inliner mit kleineren, härteren Rollen gut geeignet. Für mehr Tragekomfort auf längeren Strecken lohnt sich der Kauf von Softboot-Inlinern mit weicheren, größeren Rollen.
  • Um den Sport sicher zu betreiben, empfiehlt es sich, neben einem Helm und Inline-Skates-Schonern, Rollerblades mit Stoppern an den Fersen zu wählen.

inline-skates test

Eine der schönsten Dinge am Winter ist für die meisten Menschen die Möglichkeit, Eis laufen zu gehen. Mit den Schlittschuhen über das gefrorene Wasser zu rutschen, macht Spaß, verbrennt Kalorien und stärkt den Körper. Wer auch bei höheren Temperaturen nicht darauf verzichten möchte, sich auf seinen eigenen Beinen möglichst schnell fortzubewegen, kann außerhalb der Eislauf-Saison auf Inline-Skates umsteigen.

Laut einer Umfrage von der IfD Allensbach gingen 2017 insgesamt knapp acht Millionen Deutsche regelmäßig Inline-Skaten. Und das mit gutem Grund, denn im Gegensatz zum Schlittschuh fahren haben die Rollschuhe (oft auch nur „Inliner“ genannt) einige Vor- und nur wenige Nachteile:

  • Inline-Skaten ist saisonal deutlich weniger begrenzt und kann immer, außer es liegt Schnee oder es besteht Glatteisgefahr, durchgeführt werden.
  • Überall wo es asphaltierte Straßen gibt, kann gefahren werden. Der Inline-Skater ist nicht an einen zugefrorenen Teich oder die Eislaufbahn gebunden, sondern kann fast überall seinem Hobby nachgehen.
  • Mit Inline-Skates können Sie sich schnell und flexibel durch den Straßenverkehr bewegen und sie als Ersatz zum Fahrrad, Auto oder den öffentlichen Verkehrsmitteln nutzen.
  • Beim Inline-Skaten kommen Sie aufgrund der höheren Außentemperaturen und der oftmals größeren zurückgelegten Strecke mehr ins Schwitzen.

In unserer Kaufberatung zum Inline-Skates-Vergleich 2018 erklären wir Ihnen, wie Sie das Fahren lernen, ob Sie einen Hardboot oder Softboot wählen sollten und auf welche Kriterien Sie achten müssen, um die besten Inline-Skates für Ihre Zwecke zu finden.

1. Wie lernt man Inliner fahren?

Sobald Sie die richtigen Inline-Skates gefunden haben, wollen Sie vermutlich direkt anfangen, das Fahren zu lernen. In dieser kurzen Anleitung haben wir die wichtigsten Schritte zusammengestellt, um schnellstmöglich die ersten Meter auf den Rollschuhen zu machen:

  1. Um sich das Inline-Skaten möglichst risikofrei anzueignen, brauchen Sie neben den Inline-Skates eine Schutzausrüstung, die Schoner für die Hände, den Kopf, die Knie, die Ellenbogen und einen (Inline-Skates-) Helm umfasst.
  2. Finden Sie eine Straße, die einen möglichst glatten Untergrund vorweist und kaum befahren wird. Ein Park, eine Spielstraße oder ein leerer Parkplatz am Sonntag sind gute Orte, um ungestört zu üben.
  3. Um erstmal das Gleichgewicht halten zu können, suchen Sie sich eine andere Person, eine Wand oder etwas anderes, an dem Sie sich abstützen können, falls Sie das Gleichgewicht verlieren sollten.
  4. Um loszufahren stellen Sie sich auf beide Beine. Ein Bein sollte weiter hinten stehen und dazu dienen sich vom Boden abzustoßen.
  5. Sobald das passiert ist, müssen Sie Ihr Gewicht auf den anderen Fuß verlagern, um die Balance zu halten.
  6. Machen Sie immer abwechselnd schräge Schritte nach vorne, um Geschwindigkeit aufzunehmen.
  7. Sobald Sie Ihr gewünschtes Tempo erreicht haben, stellen Sie beide Füße parallel zueinander und halten die Anspannung.
  8. Wenn Sie die Richtung ändern wollen, können Sie dies, indem Sie den Fuß, der auf der Seite der gewünschten Richtung ist, vor den anderen stellen und das Gewicht auf diesen verlagern. Wollen Sie nach rechts, müssen Sie also den rechten Fuß weiter vorne positionieren und sich leicht nach rechts lehnen.

Um möglichst sicher zu fahren und im Gleichgewicht zu bleiben, ist es wichtig, die Beine stets etwas zu beugen und sie nicht zu weit auseinander zu stellen. Sie sollten sich höchstens in Schulterbreite befinden.

Wenn Sie keine Inline-Skates-Kurse belegen wollen, wird Ihnen in diversen YouTube-Videos die Grundtechnik gut erklärt.

inlineskates-fahren

2. Welche Inline-Skates-Arten gibt es?

Es gibt viele verschiedene Typen von Inline-Skates. Vor allem für erfahrene Inline-Skater gibt es Speed-Inline-Skates/ Speedskates und Downhill-Skates, die durch große Rollen und sehr gute Kugellager besonders schnell fahren können und auch Fehler im Boden leichter verzeihen.

Auch zwischen Inline-Skates für Damen und Inline-Skates für Herren, sowie Inline-Skates für Kinder gibt es kleine Unterschiede, meist aber nur äußerlich. Damen-Inliner und Kinder-Inliner sind oft farbenfroher und ausgefallener, Inliner für Herren haben meist gedecktere Farbgebungen. Inline-Skates für Mädchen sind oft rosa, Inline-Skates für Jungs blau oder rot.

2.1. Softboot- oder Hardboot-Skates?

Als Anfänger stellt sich meist die Frage, ob Sie Hardboots oder Softboots möchten. Das sind die beiden gängigsten und günstigsten Inline-Skates-Kategorien, die in den meisten Inline-Skates-Tests miteinander verglichen werden.

Die wichtigsten Unterschiede finden Sie in der untenstehenden Tabelle auf einen Blick:

Hardboot-Inline-Skates Softboot-Inline-Skates
k2 inliner

  • kleine Rollen
  • harter Außenschuh
  • für Tricks optimierte Schiene
inline-skates-damen test

  • größere, weichere Rollen
  • weicherer Außenschuh
  • normale Schiene
perfekt für Stunts und den Einsatz in Skateparks

der harte Außenschuh sorgt für mehr Stabilität im Knöchelbereich

weniger bequem und weniger durchlüftet

perfekt für langes Fahren und weite Stecken

der weichere Außenschuh sorgt für mehr Tragekomfort und eine bessere Durchlüftung

weniger stabil und schlechter geeignet für Tricks, besonders Grinds, bei denen auf der Schiene auf Bänken oder Boxen gefahren wird

Fazit: Wenn Sie mit Ihren Inline-Skates die Stadt und die Skateparks der Umgebung unsicher machen wollen, sollten Sie Hardboots (oft als Agressive Inline Skates geführt) kaufen. Möchten Sie hingegen eher alltagstaugliche, bequeme Schuhe, mit denen auch ins Büro gefahren werden kann, ist ein paar Softboots die bessere Wahl. Auf der Arbeit können Sie diese Inline-Skates in eine Tasche tun und gegen Büroschuhe tauschen.

inline skates für kinder

3. Die wichtigsten Kaufkriterien für Inline-Skates

3.1. Die Rollengröße der Inline-Skates entscheidet über die Schnelligkeit

In Inliner-Tests wird immer auch die Größe der Inliner-Rollen aufgeführt, so auch in unserem Vergleich. Die Größe der Rollen beeinflusst die Geschwindigkeit der Rollerblades: Je größer die Rollen, umso schneller nehmen die Inliner Fahrt auf und umso schneller werden Sie insgesamt.

Kleinere Rollen hingegen beschleunigen langsamer, sind dafür aber wendiger und erleichtern es, schneller die Richtung zu ändern. Das ist besonders beim Slalom-Fahren oder auch beim Fahren in der Stadt, wo es viele Hindernisse gibt, ein Vorteil. Auch für Stunts im Skatepark sind kleinere Inline-Skates-Rollen besser geeignet, da Sie leichter sind und besser über Hindernisse rutschen.

Tipp: Auch die Anzahl der Rollen ist entscheidend. Rollerskates mit vier Rollen sind langsamer, als Inliner mit fünf Rollen. Zweitgenannte sind dafür schwieriger zu lenken, schlagen aber auch bei sehr hohen Geschwindigkeiten nicht aus.

3.2. Verstellbare Größen sind praktisch für Kinder

Einige Marken und Hersteller produzieren Rollschuhe mit verstellbaren Größen.

Diese Schuhe haben den Vorteil, dass diese auch Menschen mit unterschiedlichen Schuhgrößen oder Kindern im Wachstum über längere Zeit hinweg passen. Den gleichen Komfort wie Inline-Skates, die der tatsächlichen Schuhgröße des Trägers entsprechen, können diese Schuhe aber nicht bieten.

Verstellbare Inline-Skates für Kinder im Wachstum sind eine verlockende Anschaffung. Achten Sie dennoch darauf, dass Ihr Kind immer bequem und sicher in den Schuhen sitzt. Durch schlecht passende Schuhe können nicht nur Blasen, sondern auch Verletzungen entstehen, die dazu führen, dass das Kind den Spaß an der Sache frühzeitig verliert.

3.3. Stopper an den Fersen helfen beim Bremsen

Unserer Vergleichstabelle können Sie entnehmen, welche Modelle Fersenbremsen (auch „Stopper“ genannt) besitzen. Besonders für Anfänger sind diese Stopper eine wichtige Hilfe, um leicht auszubremsen.

Um mit einem Stopper zu bremsen, müssen Sie eine Fußspitze in die Luft strecken, bis der Stopper den Boden berührt. Umso mehr Gewicht Sie auf diesen Fuß verlagern, umso stärker bremsen Sie ab.

Achtung: Auch das Bremsen mit Inlinern muss gelernt werden. Fangen Sie an, bei langsamer Fahrt zu bremsen und sich allmählich zu steigern. Wenn Sie ungeübt im Bremsen sind und schnell fahren, kann es sein, dass Sie zu hart oder zu schwach bremsen. In beiden Fällen kann das gefährlich werden.

3.4. Die optimale Rollenhärte ist abhängig vom Einsatzbereich

Wie hart sind meine Rollen?

Die Härte der Rollen wird, wie beim Skateboard, in der Einheit „A“ angegeben. Je höher die Zahl vor dem „A“, umso härter ist die Rolle.

Weichere Rollen sind gut geeignet für lange Fahrten und raue Untergründe. Eine weiche Rolle bleibt weniger leicht hängen und ist besonders bei schnellen oder langen Fahrten angenehmer, da sie viel abfedert und Stöße und Unebenheiten dämpft.

Für glattere Untergründe in Skateparks, auf Rampen oder Fahrradwegen sind härtere Rollen die bessere Wahl. Hier ist es erwünscht, dass die Rollen weniger Widerstand bieten, schneller beschleunigen und besser über Gegenstände „sliden“ (englischer Begriff für „rutschen“).

3.5. Die Art des Verschlusses ist Geschmackssache

Im Großen und Ganzen gibt es drei unterschiedliche Verschluss-Möglichkeiten bei Inlinern:

  • klassische Schnürsenkel,
  • Schnellschnürsysteme,
  • Marken-spezifische Schnürsysteme, bei denen der Verschluss mit einem Rädchen festgezogen wird.

All diese Verschluss-Systeme haben Vor- und Nachteile. Generell lässt sich sagen: Für Tricks und Stunts (Agressive Inline Skates), sowie für sehr schnelle Fahrten, z. B. bergab, empfiehlt sich ein Schnellschnürsystem oder ein Rad-Verschluss im Rollschuh, um den Schuh möglichst eng zu schnüren und das Verletzungsrisiko zu minimieren.

Für ruhigere Freizeitfahrten reichen Schnürsenkel oder Klettverschluss aber völlig aus.

speedskates-schnell

4. Inline-Skates bei der Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat bislang einige Inline-Skates-Tests durchgeführt. In einem Tests im April 2002 wurden sowohl Inliner als auch Inline-Skates-Protektoren getestet. Als damaliger Inline-Skate-Testsieger wurde der „Salomon XTR Pulse“ gekürt, der mit einem Notenpunkt besser war als der „K2“-Inliner „Xcelerate“.

Besondere Kritik erntete ein weiteres Modell von „K2“-Inline-Skates: Der „Synchro“ überzeugte die Tester auf ganzer Linie, bis dessen Bremshalterung beim Labortest brach. Deswegen schnitt er trotz des sonst guten Preis-Leistungs-Verhältnisses als letzter Platz im Inliner-Test ab. Inliner der beliebten Marke „Hudora“ wurden nicht besonders in den Vordergrund gestellt.

inline skates aggressive

5. Häufig gestellte Fragen zum Thema Inline-Skates

5.1. Wo darf man mit Inline-Skates fahren?

Rechtlich gesehen dürfen Inline-Skater, wie die MOPO im Mai 2015 berichtete, genau wie Skateboarder nur auf dem Bürgersteig oder gekennzeichneten Fahrradwegen fahren.

Sind die Fahrradwege nicht gekennzeichnet, dürfen auch diese nicht mit Inlinern befahren werden. Ist kein Gehweg oder Seitenstreifen in Sicht, dürfen die Inliner am linken Fahrbahnrand fahren.

5.2. Wie viele Kalorien verbrennt man beim Inliner fahren?

Inline-Skaten ist eine großartige Möglichkeit sich fit zu halten und Kalorien zu verbrennen. Durch die Bewegung des Körpers, bei der die Arme mitgenommen werden, werden neben den Beinen auch der Rücken und die Arme trainiert und die körperliche Fitness so insgesamt sehr verbessert.

Der Kalorienverbrauch hängt von der Strecke, dem Tempo und den äußeren Bedingungen ab. Generell verbrennt eine Stunde Inline-Skaten zwischen circa 400 und 800 Kalorien.

Für Eishockey-Spieler, die auch im Sommer trainieren wollen, gibt es übrigens auch Inline-Skates für Hockey. Das Spiel auf den Inline-Skates für Hockey ist ähnlich schnell und athletisch und wird „Roll-Hockey“ genannt.

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