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Ratgeber

Kinderfahrräder-Vergleich 2019

Wir präsentieren Ihnen die besten Kinderfahrräder auf unserem Test- und Vergleichsportal.

Fahrräder für Kinder sind speziell auf die Bedürfnisse der verschiedenen Altersgruppen ausgelegt. Es sind nicht nur Erwachsenenräder in kleiner Größe. Die Ausstattung ist altersgerecht und richtet sich danach, ob es um die ersten Fahrversuche im Praxis-Test geht oder Ihr Kind schon mit in den Straßenverkehr darf.

Auch das Design sollte kindgerecht und Sattel, Lenker und Co. bequem sein. So haben Ihr Sohn oder Ihre Tochter mehr Spaß am Fahren. Doch die Sicherheit steht an erster Stelle. Die richtige Größe und Ausstattung zu finden, ist für Eltern nicht einfach. Sehen Sie in unserer Übersicht die wichtigsten Aspekte für den Kauf des richtigen Kinderfahrrads und kaufen Sie jetzt das beste Kinderfahrrad.

Kaufberatung zum Kinderfahrräder-Test bzw. -Vergleich: Wir helfen Ihnen, Ihren Kinderfahrräder-Testsieger zu finden!

  • Kinderfahrräder sind in etlichen Größen und Ausstattungen erhältlich. Ein Spielrad ist nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen.
  • Die Sicherheit ist besonders wichtig bei einem Kinderfahrrad. Neben der richtigen Ausstattung wie einer Beleuchtung nach der StVO, sollte Ihr Kind auch immer einen Kinderfahrradhelm tragen.
  • Die Preisspanne bei Kinderfahrrädern ist groß. Sie können ein günstiges Kinderfahrrad 10 Zoll bereits für rund 50 Euro erhalten. In einem Kinderfahrrad-Vergleich sehen Sie aber auch Modelle wie ein Kinderfahrrad 20 Zoll für bis zu 500 Euro.

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Solange Ihr Nachwuchs noch nicht selbstständig laufen und stehen kann, sollten Sie einen Kinderfahrradsitz vorne bei sich am Rad oder einen Kinderfahrradanhänger nutzen. Doch schon ab zwei Jahren sind Spielräder eine ideale Möglichkeit, Sohn oder Tochter an das Fahren auf einem Fahrrad zu gewöhnen. Ein Kinderfahrrad ab 3 Jahre ist daher keine Seltenheit und schult die Motorik ebenso wie die Wachsamkeit.

Die Testsieger verschiedener Marken sind in Kinderfahrrad-Tests alle kompakt und sicher verarbeitet. Dies gilt für ein Kinderfahrrad 16 Zoll ebenso wie für ein Kinderfahrrad 12 Zoll. Noch größere Größen wie ein Kinderfahrrad 20 Zoll kommen alle mit der von der StVO verlangten Ausstattung.

Für die ganz Kleinen ist dies noch nicht nötig. Bei den ersten Versuchen auf dem Drahtesel helfen Stützräder dem Kind, das Gleichgewicht zu halten. Unsere Kaufberatung hilft Ihnen, die richtige Laufradgröße, das passende Rahmenmaterial und weitere Aspekte für Ihren Bedarf zu ermitteln.

1. Stützräder unter der Lupe

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Laufräder gewöhnen die Kinder daran auf einem Rad zu fahren.

Die ersten Versuche auf dem Fahrrad erfolgen normalerweise auf einem Kinderrad mit Stützrädern. Als Grundausstattung sind sie in der Regel bereits am Rad montiert, können aber abgenommen werden.

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Kritiker bemängeln, dass sich die Kleinen bei einem Kinderfahrrad mit Stützrädern an eine inkorrekte Fahrweise gewöhnen, weil sie das Gleichgewicht nicht selber halten.

Ängstliche Kinder fühlen sich allerdings damit sicherer im Sattel. Daher plädieren andere Stimmen für den Einsatz von Stützrädern.

Ob Sie die Stützräder anfangs am Rad lassen oder abmontieren, ist eine individuelle Entscheidung. Zur Erleichterung stellen wir Ihnen folgend die Vor- und Nachteile von einem Kinderfahrrad mit Stützrädern dar:

  • hilft Kindern, das Gleichgewicht zu halten
  • kann den Einstieg ins richtige Fahrradfahren erleichtern
  • bei Spielrädern kostenlos vormontiert
  • Sicherheit wird nicht erhöht
  • Gewöhnungseffekt kann eintreten
  • schwieriger, danach das Gleichgewicht allein zu halten

Kinderfahrräder für Jungen oder Mädchen unterscheiden sich hauptsächlich im Design. Die Ausstattung hängt von der Marke und der Größe des Rades ab. So kommt ein Kinderfahrrad 14 Zoll bereits mit einer Zulassung für den Straßenverkehr nach der StVO. Spielräder hingegen sind nur mit den wichtigsten Funktionen für erste Schritte ausgestattet und dürfen im öffentlichen Straßenverkehr nicht genutzt werden. Eine Helmpflicht besteht zwar nicht, doch sollten Kinder nie ohne Kinderfahrradhelme mit ihrem Rad losfahren.

Grundsätzlich lassen sich drei Arten von Kinderfahrrädern unterscheiden. Die Einteilung erfolgt anhand der Ausstattung und Größe. Es gibt Spielräder, Kinderfahrräder und Jugendfahrräder. In unserer Tabelle sehen Sie die Plus- und Minuspunkte der unterschiedlichen Typen:

Typ Beschreibung
Kinderrad
  • ab einem Alter von ca. sechs Jahren
  • Basisausstattung nach StVO (Schaltung, Gepäckträger, Licht usw.)
  • Größe: Kinderfahrrad 18 Zoll bis 24 Zoll
Spielrad
  • für Zwei- bis Dreijährige
  • Basisausstattung, entspricht nicht der StVO
  • ab 10 Zoll, kommen mit vormontierten Stützrädern
Jugendrad
  • für Neunjährige und ältere
  • Ausstattung komplett wie bei Erwachsenenrädern
  • Kinderfahrrad 24 Zoll und größer

2. Rechte und Pflichten

Verursacht Ihr Kind einen Unfall, kann es ab einem Alter von sieben Jahren bereits vor Gericht haftbar sein. Selbst, wenn Sie Ihrer Aufsichtspflicht nachgekommen sind, kann immer mal etwas passieren. Damit Sie nicht auf dem Schaden sitzenbleiben, raten Experten zum Abschluss einer Privathaftpflichtversicherung für Familien.

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Im Straßenverkehr gilt die Regel, dass Kinder bis acht Jahre auf dem Gehweg mit ihrem Kinderfahrrad fahren müssen. Kinderfahrräder, die nicht schneller als 6 km/h fahren können, unterliegen nicht der StVO. Dabei handelt es sich meist um ein Kinderfahrrad 18 Zoll und kleiner.

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Das Fahrrad muss die passende Rahmengröße haben.

Damit andere Straßenverkehrsteilnehmer Ihr Kind rechtzeitig erkennen, ist die Beleuchtung nach der StVO wichtig. Danach muss das Kinderfahrrad mit einem Frontscheinwerfer, einem weißen Reflektor vorne und zwei roten Reflektoren am Heck, einem dynamobetriebenen Rücklicht sowie jeweils zwei gelben Reflektoren an den Pedalen und zwei Speichenreflektoren an den Laufrädern ausgestattet sein.

3. Kaufberatung zu Kinderfahrrädern: Auf diese Punkte sollten Sie achten

Möchten Sie ein Kinderfahrrad kaufen, überlegen Sie, wie es meistens verwendet wird. Sind Sie viel unterwegs und nehmen das Fahrrad im Auto mit, lohnt sich ein leichtes Kinderfahrrad von bis zu 9 kg. Überlegen Sie auch, ob Sie das passende Zubehör für lange Familientouren wie eine Fahrradtasche oder ein Fahrradschloss gleich dazu kaufen. Um zunächst das richtige Kinderrad zu erwerben, finden Sie hier einige wichtige Kaufkriterien im Überblick dargestellt:

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  • Laufradgröße in Zoll
  • Beleuchtung nach der StVO
  • Gewicht in kg
  • Rahmenform und Rahmenmaterial
  • Klingel
  • Bremsen, Schaltung, Kettenschutz
  • Fahrradständer leicht ausklappbar?

3.1. Rahmenmaterial und -form

Vollausstattung ab 18 Zoll

Für ein Kinderfahrrad ab 18 Zoll und größer sollten Sie auf eine komplette Ausstattung achten. Dazu gehören neben Bremsen und Schaltung ein Fahrradständer, eine Lichtanlage, ein Gepäckträger und Schutzbleche.

Welchen Kinderrad-Test aus dem laufenden Jahr 2019 Sie auch anschauen: Rahmengröße, Rahmenmaterial und Rahmenform sind entscheidende Kaufaspekte. Kinder gehen in der Regel eher ruppig mit ihrem Fahrrad um, es steht oft draußen und wird nass, und viel Kraft haben die Kleinen auch noch nicht. Rostfreie Materialien wie Alu, hochwertige Kunststoffe oder rostfreier Stahl sind daher empfehlenswert. Mit diesen Leichtbau-Werkstoffen haben Sie ein robustes, aber leichtes Kinderrad, das die Kleinen gut beherrschen können.

Bei der Rahmenform können Sie sich zwischen einem Mountainbike-Stil, einem BMX-Rahmen und einem Wave-Rahmen entscheiden. Beim MTB liegen Lenker und Sattel auf gleicher Höhe, beim BMX ist der Lenker höher montiert. Beides ist nicht ideal für die Sicherheit und den Komfort. Am besten eigenen sich für Kinderfahrräder mit 12 Zoll oder mehr Rahmen mit Tiefeneinstieg – sogenannte Wave-Rahmen. Hier kann das Kind im Notfall schnell abspringen, ohne sich zu verletzen.

3.2. Tipps zum Schalten und Anhalten

Ein Kinderfahrrad Test zeigt, dass Bremsen und Gangschaltung besonders wichtig für die Sicherheit des Kindes auf dem Rad sind. Normalerweise hat jedes Kinderfahrrad eine Bremse am Lenker und eine Rücktrittsbremse. Die Weite für die Bremsen am Lenker und die Bremsstärke können eingestellt werden.

Kinderfahrräder haben eine Kettenschaltung oder eine Nabenschaltung. Erstgenannte hat einen Freilauf, also eine direkte Kraftübertragung. Die meisten Kinder fühlen sich wohler mit einer Nabenschaltung. Hier springt die Kette selbst bei einem Sturz nicht ab, und empfindliche Bauteile liegen geschützt im Inneren der Nabe.

Tipp: Mit einem Kettenschutz stellen Sie sicher, dass sich die Hose des Kindes nicht verfangen und die Kette nicht blockieren kann. Und Sie müssen keine neue Kinderkleidung kaufen.

4. Die richtige Sitzposition

Die Sitzposition ist wichtig dafür, damit Ihr Kind sich wohlfühlt, aber auch für die Sicherheit. Arme wie Beine sollten nie ganz durchgestreckt werden müssen. Da Kinder schnell wachsen, empfehlen sich Modelle mit einem winkelverstellbaren Vorbau für den Lenker. Die Höhe des Sattels können Sie in der Regel immer variabel innerhalb einer vorgegebenen Spanne einstellen.

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Hinweis: Die Füße Ihrer Kinder müssen ohne Probleme auf den Boden reichen. Auch muss die Sitzposition so sein, dass die Bremsen einfach zu bedienen sind.

5. Fragen und Antworten rund um das Kinderrad

5.1. Welche Hersteller gibt es?

kinderfahrrad-vergleichstestsieger

Niemals ohne Helm auf dem Fahrrad fahren.

Ein Puky Kinderfahrrad ist bei vielen Eltern beliebt. Sie können auch ein günstiges Kinderfahrrad bei Aldi kaufen oder sich für das beste Kinderfahrrad aus einem Kinderfahrrad-Vergleich entschieden. Wie haben Ihnen eine Auswahl an bekannten Marken und Herstellern aufgeführt:

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  • Puky
  • Galano
  • Bergesteiger
  • Bikestar
  • Cube
  • Bulls
  • Bachtenkirch
  • S‘Cool

5.2. Welches Kinderfahrrad für welches Alter und mit wie viel Zoll?

Die richtige Kinderfahrrad Größe ist von höchster Bedeutung und nicht einfach auf Anhieb zu erkennen. Sie ergibt sich aus der Schrittlänge Ihres Kindes. Bis zu einem Alter von zehn Jahren spielen bei vielen Herstellern aber nicht die Rahmengrößen, sondern die Laufrad-Durchmesser eine Rolle. Viele Marken geben Ihnen Empfehlungen und Alterstabellen an die Hand, damit Sie die passende Kinderfahrrad Größe finden.

Obwohl die Angaben unterschiedlich sind, gilt eine Mindestkörpergröße von 95 cm als Richtwert für ein Kinderfahrrad 12 Zoll. Die Rahmengröße läge hier zwischen 18 und 23 cm. Bei einer Schrittlänge von rund 50 cm ist oft ein Kinderfahrrad 18 Zoll passend. Das entspricht in der Regel einem fünfjährigen Kind.

Hinweis: Hersteller entwickeln Kinderfahrräder sehr spezifisch. So kann ein Kinderfahrrad 16 Zoll für Jungen einem Kinderfahrrad 14 Zoll für Mädchen sehr ähnlich sein.

5.3. Welches Kinderfahrrad ist richtig für 10-Jährige?

Wollen Sie Ihrem zehnjährigen Kind ein Rad kaufen, sollte es unbedingt mitgehen, damit es auf- und absteigen und die Größe testen kann. Grundsätzlich wechseln Kinder ab neun Jahren zu einem Kinderfahrrad 24 Zoll oder größer. Dies gilt dann bereits als Jugendfahrrad und entspricht in der Ausstattungen allen Vorschriften der StVO.

Beachten Sie, dass Ihr Kind sich noch in der Wachstumsphase befindet. Es gibt zwar keine mitwachsenden Kinderfahrräder, aber manche Händler erlauben eine Inzahlungnahme des alten bei Kauf eines neuen Kinderfahrrads.

5.4. Gibt es einen Kinderfahrrad-Test von der Stiftung Warentest?

Der letzte Kinderfahrrad-Vergleich des Prüfportals geht bis ins Jahr 2005 zurück. Ganz aktuell aber hat die Stiftung Warentest im Dezember 2018 insgesamt 15 Laufräder zwischen 35 und 209 Euro für die Kleinsten geprüft. Nur drei Räder wurden für gut befunden, elf als mangelhaft bewertet.