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Ratgeber

Kinderroller Vergleich 2018

Wir präsentieren Ihnen die besten Kinderroller auf dem Test- und Vergleichsportal von AUTO BILD.

Ist Ihr Kind alt genug, um zu laufen und zu toben, aber noch zu jung, um ein Kinderfahrrad zu fahren? Dann ist ein Kinderroller perfekt geeignet, um den Bewegungsdrang und das Interesse an fahrenden Dingen zu befriedigen.

Für jüngere Kinder sind laut diversen Tests und unserer Vergleichstabelle dreirädrige Modelle besser geeignet, für Ältere dürfen es auch Zweirädrige sein, um das Gleichgewicht zu verbessern. Finden Sie in unserer Kaufberatung heraus, auf was Sie achten müssen, um den besten Roller für Ihr Kind zu finden.

Kaufberatung zum Kinderroller-Test bzw. -Vergleich: Wir helfen Ihnen, Ihren Kinderroller-Testsieger zu finden!

  • Kinderroller sind eine gute Möglichkeit, den Bewegungstrieb und die motorischen Fähigkeiten Ihres Nachwuchses zu fördern und ihn langsam an das Fahrradfahren heranzuführen.
  • Es gibt Kinderroller mit zwei oder mit drei Rädern. Erstgenannte sind schwieriger zu fahren und ab ca. vier Jahren zu empfehlen. Davor sind dreirädrige Roller die bessere Wahl.
  • Bremsen und ein rutschfestes Trittbrett machen den Roller sicherer und entspannen Sie als Eltern.

Kinder sind für die meisten Menschen etwas Wunderschönes. Ein Traum, der in Erfüllung geht. Direkt nach der Geburt fangen Babys an, jeden Tag neue Dinge zu entdecken und zu lernen. Essen, Trinken, Krabbeln und die ersten Worte sind nicht nur für die Eltern große Schritte. Fangen die Kleinen an, zu laufen, wird der erste große Schritt in die Unabhängigkeit gemacht. So können laut eines Artikels von „Baby & Familie“ 90% aller Kinder nach Ihrem 16. Monat laufen.

Doch schon bald reicht dem neugierigen Nachwuchs auch das Laufen nicht mehr. Alles was rollt, wird interessant. Doch für Fortbewegungsmittel, die keine Lenker besitzen, wie z. B. Skateboards oder Mini-Longboards, ist das Gleichgewicht in jungen Jahren noch zu wenig ausgeprägt. Um den Bewegungs- und Erkundungsdrang des Nachwuchses trotzdem gerecht werden zu können, lohnt es sich einen Kinderroller zu kaufen.

In unserer Kaufberatung zum Kinderroller-Vergleich 2018 erklären wir Ihnen, ab wann Ihr Kind Roller fahren sollte, welche Kinderroller-Typen es gibt und auf welche Kriterien Sie achten sollten, um den besten Kinderroller zu kaufen.

kinderroller große räder big wheel

1. Ab wann fahren Kinder Roller?

Roller für Kinder gibt es ab dem Alter von zwei Jahren. Die meisten Kinderroller sind ab drei oder vier Jahren erhältlich.

Ab wann Ihr Kind in der Lage ist, auf einem Roller zu fahren, können Sie als Eltern am besten entscheiden. Je nach motorischen Fähigkeiten und Interesse kann Ihr Kind theoretisch ab zwei Jahren Roller fahren. Ist Ihr Nachwuchs weniger interessiert am Tretroller, können Sie mit dem Kauf natürlich auch warten.

Einige Kinder mögen Laufräder mehr als kleine Cityroller. Natürlich ist auch ein Laufrad eine gute Möglichkeit, die Bewegungsfreude weiter anzukurbeln. Wir haben Ihnen hier jedoch die Vor- und Nachteile eines Kinderrollers im Vergleich zu Laufrädern aufgeführt:

  • Roller sind sicherer als Laufräder. Hat das Kind Angst oder droht umzukippen, kann es einfacher Abspringen und Verletzungen vermeiden.
  • Oft sind Kinderroller mit Bremsen ausgestattet, die leicht zu bedienen sind.
  • Laufräder bereiten die Kinder besser aufs „richtige Fahrradfahren“ vor.

kinder scooter

2. Welche Kinderroller-Arten gibt es?

2.1. Kinderroller mit 2 Rädern oder Kinderroller mit 3 Rädern?

Haben Sie sich für den Kauf eines Kinderrollers entschieden, stellt sich die nächste wichtige Frage: Wie viele Reifen soll der Roller haben?

In der untenstehenden Tabelle können Sie die Unterschiede zwischen Rollern mit drei und Kinderfahrzeugen mit zwei Rollen nachvollziehen:

Kinderroller mit 3 Rädern: Kinderroller mit 2 Rädern:
puky-kinderroller

Z. B. dieser „Puky“ Kinderroller hat drei Räder.

hudora-kinderroller

Beispielsweise dieser Kinderroller von „Hudora“ besitzt zwei Räder.

Erleichtern es, das Gleichgewicht zu halten.
Sicherere Fahrt durch höhere Stabilisation.
Teilweise fällt das Lenken etwas schwerer.
Einfachere Lenkung und Richtungsänderung.
Schwieriger zu fahren, aber dadurch stärkere Verbesserung des Gleichgewichts.
Schwieriger zu fahren und somit riskanter.
Fazit: Für kleine Kinder, im Alter von bis zu drei oder dreieinhalb Jahren empfiehlt sich der Kauf eines Rollers mit drei Rädern, um möglichst wenig Risiko einzugehen. Ältere Kinder sind mit diesen Fahrzeugen jedoch oft schon etwas unterfordert und benötigen einen Roller mit zwei Rädern, um sich motorisch weiterzuentwickeln.

kinder dreirad

3. Wichtige Kaufkriterien für Kinderroller:

3.1. Es gibt Tretroller für jede Altersklasse

Wie bereits erwähnt, gibt es Kinderroller für jede Altersklasse, unterteilt in Kinderroller ab 2 Jahren, Kinderroller ab 3 Jahren und Kinderroller ab 4 Jahren. In den meisten Kinderroller-Tests, die Sie online finden, gibt es Kinderroller ab drei oder vier Jahren.

Die meisten Marken und Hersteller geben an, ab welchem Alter Ihre Tretroller nutzbar sind.

Das Mindestalter für die Nutzung eines Kinderrollers wird von der Höhe des Fahrzeugs, beziehungsweise dessen Griff und der Schwierigkeit der Bedienung abhängig eingestuft. In der Regel sind diese Angaben verlässlich und Sie können sich bedenkenlos daran halten.

3.2. Roller für Kinder bestehen aus Metall, Aluminium oder Kunststoff

Wer einen Tretroller für sein Kind kaufen möchte, macht sich im Vorhinein oft viele Gedanken, dazu gehört auch die Wahl des Materials des Rollers.

Normalerweise bestehen die kleinen Roller aus Aluminium oder Metall oder aus Kunststoff. Dabei unterscheiden sich die Fortbewegungsmittel je nach Materialwahl etwas.

Metall-Roller sind sehr stabil und halten einiges aus, sind aber verhältnismäßig am schwersten und somit eher für etwas ältere und kräftigere Kinder geeignet.

Für kleinere Kinder sind daher leichtere Tretroller aus Kunststoff oder Aluminium geeignet. Ein weiterer Vorteil an diesen Fahrzeugen ist, dass sie nicht rosten. Kunststoff-Kinderroller haben meist eine weniger hochwertige Haptik und Optik als Aluminium-Roller, bieten dafür aber die geringste Verletzungsgefahr, da das Material am besten gepolstert sein kann.

3.3. Höhenverstellbare Kinderroller begleiten Sie länger

Tipp: Wenn Ihr Kind lange Spaß am Roller haben soll und Sie nicht regelmäßig neue Kinderroller kaufen möchten, empfiehlt es sich, ein höhenverstellbares Modell zu kaufen.

Viele Hersteller von Kinderrollern werben damit, dass Ihre Roller höhenverstellbare Lenker besitzen, geben aber nicht an, wie viele Zentimeter genau verstellt werden können. Grundsätzlich sollten Sie, als Eltern von Kindern im Wachstum, immer ein solches Fortbewegungsmittel kaufen, insbesondere, wenn der „Verstell-Radius“ angegeben ist.

Als Faustregel können Sie sich merken, dass alle Lenker, die zehn Zentimeter oder mehr verstellbar sind, Ihrem Kind lange genügen werden. Dementsprechend lohnt es sich, etwas mehr Geld in einen solchen Roller zu investieren und dafür über lange Zeit keinen Neuen mehr zu benötigen.

3.4. Ein rutschfestes Trittbrett sichert den Halt Ihres Kindes

Was macht das Trittbrett rutschfest?

Rutschfeste Trittbretter sind mit „Griptape“ (englischer Begriff aus dem Skateboarding) überzogen. Das ist ein Sandpapier-ähnliches Material, dass durch den Widerstand den Halt der Schuhe auf dem Brett sichert.

Tränen durch Stürze beim Rollerfahren können vorkommen und gehören zum Lernprozess dazu. Um Ihr Kind dennoch möglichst selten Weinen sehen zu müssen, ergibt es Sinn, neben Helm und Schutzprotektoren, auch einen Roller mit rutschfestem Trittbrett zu kaufen.

Der Belag dieser Trittbretter verhindert, dass das Kind abrutscht und herunterfällt, was gerade bei schneller Fahrt mitunter zu unschönen Verletzungen führen kann. Um sicher zu gehen, dass das nicht passiert, lohnt es sich, ein rutschfestes Modell einem Roller mit glatter Beschichtung vorzuziehen.

Beachten Sie: Durch den groben Belag können die Schuhsohlen bei intensivem Rollerfahren Ihres Kindes abgenutzt werden und nach langer Zeit auch kaputtgehen.

3.5. Bremsen am Roller entspannen besorgte Eltern

Zum Kind-Sein gehört es dazu, Grenzen auszutesten: „Wie frech darf ich sein, bevor es Ärger gibt?“ oder „Wie schnell kann ich wohl fahren/ rennen/ krabbeln?“, sind Fragen, die sich jedes Kind stellt. Das ist normal und gehört zur menschlichen Entwicklung dazu.

Damit Ihr Kind beim Grenzen austesten mit dem neuen Gefährt dennoch nicht über das Ziel hinausschießt, sollte der Kinderroller über eine Bremse verfügen.

Bei kleineren Kindern, bis zum Alter von ca. vier Jahren ist eine Bremse vielleicht nicht zwangsläufig notwendig, da die Kinder noch nicht allzu schnell fahren und nicht unbedingt mit deren Bedienung klarkommen.

Umso älter die Kinder, umso schneller fahren Sie und umso sinnvoller ist eine Bremse am Roller, um Stürze, Verletzungen oder den Albtraum eines jeden Elternteils: die unkontrollierte Fahrt auf die Straße, zu vermeiden.

3.6. Ein Klappmechanismus erleichtert den Transport und das Verstauen des Tretrollers

In den meisten Kinderroller-Tests, die Sie online finden, ist angegeben, ob die Roller zusammenklappbar sind. Nützlich ist ein solcher Kinderroller u.a. für

  • Kindergarten
  • Hort
  • Schule

Nimmt Ihr Kind den Roller dorthin mit, freuen sich Lehrer und Erzieher gleichermaßen, wenn das der Fall ist.

Auch wenn Sie das kleine Fahrzeug in öffentlichen Verkehrsmitteln oder im Auto mitnehmen möchten, macht sich ein Roller mit Klappmechanismus bezahlt, da er Platz spart und in stressigen Situationen die Nerven schont.

3.7. Ständer und Schutzblech sind praktische Extras

(Günstige) Kinderroller verfügen meist über wenig Zubehör. Manche besitzen Klingeln oder Fähnchen. Diese bereiten den Kindern oft Freude, sind aber nicht zwingend notwendig.

Sinnvoller sind integrierte Teile, wie z. B. ein Ständer oder ein Schutzblech. Ein Ständer ist, wie beim Fahrrad, nützlich, um den Roller abzustellen, besonders wenn dieser nicht über einen Klappmechanismus verfügt.

Schutzbleche schirmen die Luftreifen der Kinderroller ab, um sie vor großen Steinen und Stöcken zu schützen, die das Kind zu Fall bringen oder die Reifen beschädigen könnten.

cityroller

4. Kinderroller bei der Stiftung Warentest

Die Stiftung Warentest hat noch keinen eigenen Kinderroller-Test durchgeführt und dementsprechend noch keinen Kinderroller-Testsieger gekürt.

Suchen Sie auf der Webseite der Stiftung nach dem Begriff „Roller“, stoßen Sie lediglich auf Tretroller-Tests von 2000 und 2001. In diesen wurden jedoch nur „hippe“ Roller für Erwachsene unter die Lupe genommen.

tretroller kinder

5. Häufig gestellte Fragen zum Thema „Kinderroller“:

5.1. Welche Höhe sollte der Roller haben?

Entscheidend bei Rollern ist die Höhe des Lenkers. Das Brett, auf dem das Kind steht, sollte so hoch sein, dass das Kind problemlos mit dem Fuß den Boden berühren kann, um möglichst einfach Anschwung zu geben.

Um den Rücken zu schonen und die komplette Kontrolle über den Tretroller zu haben, sollte der Lenker des Tretrollers ungefähr auf Höhe des Hüftgelenks des Kindes sein, wenn es auf dem Brett steht.

Übrigens: Ab einer Körpergröße von 1,40-1,50 m ist es Zeit, auf einen Erwachsenenroller umzusteigen, der mehr Gewicht aushält, einen höheren Lenker besitzt und strapazierfähiger ist.

5.2. Wo kann man Kinderroller kaufen?

Kinderroller gibt es bei den verschiedensten Anbietern und Herstellern zu kaufen. Ob im Supermarkt, bei Kinderausstattern oder Spielzeug-Verkäufern: Es gibt Sie in allen Farben und Formen in allen Preisniveaus.

Mit einer kurzen Internet-Recherche finden Sie sicherlich einen Laden in der Nähe oder ein gutes Angebot online, bei dem Sie, wenn Sie auf die von uns aufgezählten Kriterien achten, den richtigen Kinderroller für Ihren Nachwuchs finden.

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