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Ratgeber

Klapphelme-Vergleich 2019

Wir präsentieren Ihnen die besten Klapphelme auf unserem Test- und Vergleichsportal.

Motorradfahren ist für viele Das Gefühl der Freiheit überhaupt. Aber für Fahrer gilt: Sie leben besonders gefährlich. Das Risiko einer fatalen Verletzung bei einem Verkehrsunfall liegt 14 Mal höher als bei Autofahrern.

Um sich so gut wie möglich zu schützen, ist das richtige Motorradzubehör daher unverzichtbar. Neben der richtigen Bekleidung spielt der Motorradhelm die wichtigste Rolle. Wir haben Klapphelm-Tests für Sie verglichen und diese spezielle Helmart für Sie genauer unter die Lupe genommen. Finden Sie jetzt in unserer Produktübersicht Ihr Modell.

Kaufberatung zum Klapphelme-Test bzw. -Vergleich: Wir helfen Ihnen, Ihren Klapphelme-Testsieger zu finden!

  • Die Sicherheit steht im Straßenverkehr an erster Stelle. Motorradfahrer sind besonders gefährdet, da sie keine Knautschzone haben. Seit 1976 besteht daher in Deutschland für Motorradfahrer die Helmpflicht. Es drohen Bußgelder, wird diese nicht beachtet.
  • Neben dem Motorradhelm kann auch spezielle Motorradbekleidung wie eine Motorradhose oder Motorradjacke vor Verletzungen schützen. Sie zu tragen, ist aber keine Pflicht. Dennoch sollen Sie nicht darauf verzichten.
  • Der Klapphelm ist neben dem Jethelm und dem Integralhelm eine spezielle Helmart mit klappbarem Visier, das vor allem Brillenträger schätzen.

 

klapphelm-testMit dem Frühling startet auch die Motorradsaison. Doch das Unfallrisiko ist ungleich höher als bei Autos. Motorradfahrer sind von Gesetz wegen dazu verpflichtet, einen Helm zu tragen, um im Falle eines Falles den Kopf bestmöglich geschützt zu haben.

In der Regel werden für das Motorradfahren auf der Straße Jethelme, Integralhelm oder Klapphelme genutzt. Dieser lässt sich einfach öffnen, muss am Unfallort Hilfe geleistet werden. Doch ein Klapphelm-Test zeigt auch die große Auswahl: Soll es ein günstiger Klapphelm sein, ein Shoei-Klapphelm oder ein Polo-Klapphelm? Oder ist nur der beste Klapphelm gut genug für Sie?

1. Der richtige Helm für jeden Zweck

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Ein hochwertiger Motorradhelm rettet im Ernstfall Leben.

Ein Klapphelm-Vergleich zeigt, dass es Motorradhelme in unterschiedlichsten Ausführungen gibt. Dabei zählt der Motocrosshelm zu den Helmen für alle, die das Fahren als Motorsport betreiben und auf Offroad-Pisten ihr Geschick beweisen wollen. Mittlerweile finden sich aber auch alltagstaugliche Motocrosshelme auf dem Markt. Die bekanntesten Modelle sind Enduro-Helme, die für verschiedenste Touren geeignet sind.

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Durch das relativ leichte Gewicht ist die den Integralhelmen ähnliche Helmart vor allem bei jungen Fahrern beliebt. Während der Klapphelm oft über eine Sonnenblende verfügt bzw. mit Sonnenbrille gefahren werden kann, hat der Motocrosshelm einen Schirm. Wir haben die Vor- und Nachteile dieses Motorradhelms für Sie dargestellt:

  • sportliche Modelle
  • gute Belüftung
  • abnehmbarer Schirm
  • kein Visier, stattdessen Schutzbrille
  • viel Abstand zum Kinn
  • für alltägliche Fahrten ungeeignet

1.1. Der Helm für den täglichen Nutzen

Den Motorradhelm für den täglichen Gebrauch gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen. Als Grundmodelle jedoch stehen hier im Prinzip drei zur Auswahl: Der Integralhelm, der Jethelm und der Klapphelm. Sie bieten jeweils guten Schutz und eigenen sich für Ausflüge und lange Touren. Doch jeder hat seine eigenen Vor- und Nachteile zu bieten.

1.2. Typen der Motorradhelme

Der Motorrad-Klapphelm ist dabei in der Regel die teuerste Variante, aber durch den hohen Komfort bei vielen beliebt. Hier lässt sich die Kinnpartie vollständig hochklappen. Doch es gibt weitere Ausstattungsmerkmale, durch die sich der Klapphelm von seinen beiden Konkurrenten unterscheidet. So wird ein Klapphelm mit Bluetooth immer beliebter, und es ist nicht nur der Klapphelm-Testsieger, der das Musik-hören und die Kommunikation während der Fahrt erlaubt. In unserer Tabelle haben wir die grundsätzlichen Unterschiede der drei Motorradhelm-Arten zusammengefasst:

Typ Beschreibung
Jethelm
  • keine feste Kinnpartie
  • coole Optik
  • besonders bequem
  • hauptsächlich für Mofafahrer
  • geringer Schutz
Integralhelm
  • schließbares Visier, aber nicht klappbar
  • solides Kinnteil
  • hoher Schutz
  • wiegt weniger als 1500 g
  • günstig in der Anschaffung
Klapphelm
  • optimaler Schutz
  • Klapphelm für Brillenträger ideal
  • hoher Komfort, einfache Bedienung
  • hohes Gewicht
  • euer

2. Klapphelme – Materialien müssen belastbar sein

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Nach einem schweren Sturz muss der Helm immer gewechselt werden. Auch wenn keine Schäden sichtbar sind.

Egal, welche Marke – bei fast allen Klapphelmen besteht das Visier aus dem robusten Kunststoff Polycarbonat. Dieser splittert auch bei einem starken Aufprall nicht. Eine zusätzliche Klarlackschicht sorgt für eine Kratzfestigkeit des Visiers. Der Helm selber wird in der Regel aus Thermoplast gefertigt. Dadurch ist hoher Schutz auch bei hoher Geschwindigkeit garantiert – ohne extra Lackierung allerdings ist eine Abnutzung schnell erkennbar.

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Als Alternative wird auch Carbon genutzt. Es ist ebenso stabil, dabei besonders leicht – aber ebenso teuer. Neotec hat innovativ eine Helmschale aus organischen Fasern auf den Markt gebracht. Und der Max Motorradhelm „Elegance“ kommt mit handverarbeitetem, synthetischem Leder als besonderes Highlight.

Viele Klapphelme kommen mit einem Doppelvisier. Hier wird eine weitere, etwas kleinere Kunststoffscheibe mit Sonnenschutz mit dem Hauptvisier zusammengebracht. So kann auf das Tragen einer Sonnenbrille verzichtet werden.

Das Visier bei dem Klapphelm mit Sonnenblende muss dicht schließen, sonst dringt Zugluft in den Helm. Für ausreichende Belüftung sorgen kleine Schlitze im Helm. Integralhelme kommen oft mit sogenannten Pinlock-Visieren oder auch Antibeschlag-Visieren.

3. Kaufberatung zum Klapphelm: wichtige Kriterien

In aktuellen Klapphelm-Tests 2019 sehen Sie auf einen Blick, wie viele Hersteller und Marken und Typen es gibt. Sie finden zum Beispiel einen HJC-Klapphelm oder einen Louis-Klapphelm. Jedes Modell ist mit speziellen Eigenschaften ausgestattet. So kaufen Sie mit einem Schuberth-Klapphelm immer ökologisch durchdachte Klapphelme, deren Produktion unter nachhaltigen Gesichtspunkten erfolgt. Oder legen Sie mehr Wert aufs Design?

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Helmpflicht auch im Ausland

In vielen Staaten weltweit besteht für Motorradfahrer die Helmpflicht. So müssen Sie auch in Österreich Ihren Klapphelm aufbehalten. Und auch bei mehr als 35 Grad dürfen Sie den Helm nicht absetzen. Sonst drohen Strafen von bis zu 72 Euro. Tragen Sie bei großer Hitze also lieber einen Klapphelm mit Sonnenblende.

Neben Helmformen, die auf die besondere Aerodynamik schließen lassen, spielt für viele auch die Farbe eine Rolle. Ein Klapphelm in Rot macht nicht nur optisch etwas her, sondern wird von anderen Verkehrsteilnehmern auch bestens erkannt. Wir haben Ihnen eine Liste mit wichtigen Kaufkriterien zusammengestellt:

  • Gewicht in g
  • Material Außenschale
  • Innenfutter herausnehmbar und waschbar?
  • Geprüft nach ECE-Norm 22/05?
  • Einfacher, sicherer Verschluss?
  • Kommunikationssystem einsetzbar?
  • Ausstattung: mit Pinlock-Visier bzw. Sonnenblende?

3.1. Einfache Bedienung für hohen Komfort

Sie möchten einen Klapphelm kaufen? Ob ein Polo-Klapphelm oder ein Modell von einer anderen Marke gewählt wird: Jeder Motorradfahrer freut sich, kommt mit der Ausstattung auch Komfort. Ein Klapphelm ist für Brillenträger sowieso bestens geeignet. Doch kommt darüber hinaus der Klapphelm mit Sonnenblende und ist das Innenfutter waschbar, haben Sie nochmal so viel Freude an Ihren Ausfahrten. Achten Sie auf einen einfach festzustellenden Ratschenverschluss.

3.2. Große Preisspanne, schweres Gewicht

Ein Motorrad-Klapphelm wiegt in der Regel zwischen 1.500 und 2.000 Gramm und ist damit relativ schwer. Der Systemhelm 6 EVO zählt dabei mit rund 1600 g noch zu den Leichtgewichten. Die Preisspanne ist umso größer: Günstige Klapphelme finden Sie bereits ab 40 Euro, Sie können aber auch das Zwanzigfache ausgeben.

Tipp: Hohe Verarbeitungsqualität ist bei Motorradhelmen besonders wichtig. Dennoch können auch schon Helme um die Hundert Euro Tester immer wieder überzeugen.

4. Die ECE-Norm 22/05

Die europaweite ECE-Norm 22/05 (ECE für: Economic Commission Europe) enthält Richtlinien für Schutzhelme für motorisierte Zweiräder. Unter anderem werden die Dämpfungsschale, die Außenschale und die Stoßdämpfungswerte an einzelnen Punkten mit einem Falltest untersucht. Aber auch Kinnriemen und Gesichtsfeld sowie die Kollisionsgeschwindigkeit zwischen Kopf und Anprallobjekt werden geprüft. Es gibt auch Klapphelme mit Jethelm-Zulassung. Grundsätzlich halten alle Helme im freien Verkauf in Deutschland die Vorschriften der EU-Norm ein.

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Hinweis: Kritiker empfinden die ECE-Norm als zu lasch. Daher legen einige Hersteller selber höhere Anforderungen an die Schutzwirkung ihrer Motorradhelme.

5. Fragen und Antworten rund um den Klapphelm

5.1. Welche Hersteller gibt es?

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Eine gute Polsterung sorgt für bequemen Sitz.

Sie sind Motorradfan? Dann kennen Sie sie sicher alle und wissen: Ob es sich um einen Louis-Klapphelm handelt, das neueste Modell von einem Shark-Klapphelm oder doch einen ls2-Klapphelm – die Auswahl ist groß. Wichtige Marken und Hersteller sind unter anderem:

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  • Rallox
  • Nolan
  • Leopard
  • HJC
  • Caberg
  • Astone
  • Shoei
  • Schuberth

5.2. Was ist der Unterschied zu einem Integralhelm?

Der Name verrät es bereits: Der Integralhelm ist ein komplett geschlossener Vollvisierhelm, bei dem Klapphelm kann das Visier hochgeklappt werden. Durch die einteilige Außenschale mit beweglichen Visier ist beim Integralhelm ein Komplettschutz für den Kopf gegeben. Dafür ist der Klapphelm ungemein praktisch und nicht nur bei Brillenträgern beliebt. Und bei solider Verarbeitung genießen Sie auch hier hohen Schutz im Fall eines Unfalls.

Hinweis: Auf einer Rennstrecke sollten Sie zu einem Integralhelm greifen. Möchten Sie nur gemütlich durch Stadt und Land fahren, ist ein Klapphelm die bessere Wahl.

5.3. Gibt es Klapphelme mit Bluetooth?

Sie bekommen auch einen Klapphelm mit Bluetooth. Dafür müssen Sie nicht lange suchen, viele Modelle haben dieses Feature mittlerweile integriert. So können Sie während der Fahrt Ihre Lieblingssongs hören. Neu ist aber, dass vermehrt eine weitere „Connectivity“ eingebaut wird: Sie haben so die Möglichkeit, beim Fahren mit Ihren Freunden zu kommunizieren. Die Schattenseite daran: Ehe Sie es nutzen können, müssen Sie die vielen mitgelieferten Kabel und Kleber mit „Plug-and-play“ und etwas Geschick in den Helm einbauen.

Wem dies zu riskant ist, der muss den Weg zum Fachmann antreten und für sein Bluetooth eine extra Gebühr bezahlen. Lange sollte der Einbau dafür nicht dauern.

Einige Hersteller sind besonders kundenfreundlich. So kommen beispielsweise ein HJC-Klapphelm, ein Nolan-Klapphelm oder ein Schuberth-Klapphelm bereits ab Werk mit Mikrofon, Lautsprecher und Antenne. Sie müssen nur noch Akku und Bedienteil in dafür vorgesehene Schächte einschieben.

5.4. Gibt es einen Klapphelm-Test von der Stiftung Warentest?

Das Verbraucherinstitut hat zwar bereits einmal verschiedene Motorradhelme einer Prüfung unterzogen und dabei auch Klapphelme geprüft. Doch die Testreihe geht zurück bis ins Jahr 2004 und ist aufgrund der stetigen Innovationen bei Ausstattung und Material nicht mehr wirklich aussagekräftig. Ganz aktuell allerdings hat Stiftung Warentest im Januar 2019 eine Informationsseite rund um das Thema Motorrad zusammengestellt. Von rechtlichen Tipps bis zu Rollersharing erfahren Sie viel Wissenswertes.