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Ratgeber

Kompässe-Vergleich 2019

Wir präsentieren Ihnen die besten Kompässe auf unserem Test- und Vergleichsportal.

Egal ob beim Wandern, Campen oder auf der nächsten Bootstour: Ein Kompass gehört bei vielen Outdoor-Aktivitäten zur Grundausstattung. Denn die Anzeige der Himmelsrichtung kann in manchen Situationen sogar Leben retten. Umso wichtiger ist es zu wissen, welchen Kompass Sie benötigen.

Unser Ratgeber informiert Sie über verschiedene Typen von Kompassen und erklärt, wozu sich diese eignen. Außerdem erhalten Sie viele wichtige Tipps zum richtigen Umgang mit einem Kompass, und wir zeigen, worauf Sie bei einem Kompass-Test achten sollten.

Kaufberatung zum Kompässe-Test bzw. -Vergleich: Wir helfen Ihnen, Ihren Kompässe-Testsieger zu finden!

  • Mit einem Magnetkompass können Sie zielgenau navigieren. Die Einsatzmöglichkeiten sind dabei vielfältig. Besonders bei Outdoor-Sportarten und Wanderungen gehört ein Kompass zur Grundausstattung.
  • Kompass-Vergleiche zeigen, dass die besten Kompasse, nicht viel kosten müssen. Wichtig ist eine passende Ausstattung für den jeweiligen Verwendungszweck.
  • Alternativen sind Kompass-Apps oder auch die Nutzung eines Online-Kompasses. GPS-Geräte nutzen dieselben Sensoren, auf die auch Kompass-Apps zurückgreifen.

kompass-test

Wenn Sie in der freien Natur nicht vom Weg abkommen wollen, benötigen Sie einen Kompass. Um die Himmelsrichtungen möglichst genau bestimmen zu können, benötigt ein Kompass je nach Verwendungszweck einen gewissen Umfang an Funktionen.

Damit Sie besser verstehen, welche Ausstattung in welcher Situation sinnvoll ist, erklären wir die Eigenschaften und Funktionen einzelner Features. Außerdem klären wir für Sie, ob die Anschaffung eines digitalen Kompasses eine gute Alternative ist.

1. Kompass-Typen: Digitale Modelle sind weniger genau

Die meisten Kompasse auf dem Markt sind nach wie vor analoge Modelle, die Sie manuell ablesen müssen. Ein Hauptgrund hierfür ist die Zuverlässigkeit, da Sie so keine Batterien oder Akkus benötigen, um die Himmelsrichtung bestimmen zu können.

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Neben dem analogen Kompass wird heutzutage auch die digitale Variante genutzt. Wenn diese in Form einer Kompass-App verwendet wird, läuft die Richtungsbestimmung über Varianzen im Magnetfeld, die von einem Fluxgate-Sensor erfasst werden. Ein solcher Sensor ist in jedem Smartphone und Tablet verbaut. Welche Vor- und Nachteile ein digitaler Kompass besitzt, verrät unsere Tabelle:

  • Gut in Kombination mit digitalen Karten
  • Kann zur Routenplanung verwendet werden
  • Messdaten können in anderen Zusammenhängen ausgewertet werden
  • Ungenauer als ein Nadelkompass
  • An die Funktionsfähigkeit des Smartphones oder Tablets gebunden
  • Nicht für die professionelle Navigation ausgelegt

Auch wenn die Funktionsweise von Kompassen immer dieselbe ist und bleibt, gibt es die unterschiedlichsten Ausführungen, die für einen bestimmten Verwendungszweck optimiert wurden. Der einfache Taschenkompass ist hingegen der Allrounder und eignet sich als Spielerei oder zur Navigation beim Camping.

Wanderer hingegen haben andere Ansprüche, und Kompasse für Boote unterscheiden sich schon durch die Kugelform sehr stark von den anderen Bautypen.

Diese drei Arten von Kompassen werden Ihnen recht häufig begegnen, weshalb es Sinn ergibt, sich mit den jeweiligen Merkmalen und Eigenschaften auseinanderzusetzen. Was Sie sich zu jedem Kompass-Typ merken sollten, erfahren Sie in unserer folgenden Übersicht:

Typ Beschreibung
Taschenkompass  

  • Einfache, häufig runde Bauform
  • Im Taschenuhr-Format oder als Schlüsselanhänger
  • Gehäuse aus Metall oder Kunststoff
Marschkompass  

  • Größer und detaillierter als ein Taschenkompass
  • Mit Lineal und Spiegel zur genaueren Messung
  • Als Outdoor-Kompass geeignet
Bootskompass  

  • Zum Einbauen oder als extra Gerät
  • Bestimmt nicht nur die Himmelsrichtung, sondern auch den Horizont
  • Auch mit mehreren Skalen, um den Kompass auch von einer versetzten Position aus lesen zu können

2. Ausstattung und Funktionsumfang

2.1. Viele zusätzliche Hilfsmittel zur Navigation

Wie umfangreich ein Kompass ausgestattet ist, hängt vor allem vom Verwendungszweck ab. Ein einfacher und günstiger Kompass beschränkt sich auf das Wesentliche. Ein Marsch- oder Wanderkompass kann aber auch einen Höhenmesser besitzen und eine Wasserwaage. Ein häufiges Extra bei vielen Kompassen sind Leuchtziffern.

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Weitere zusätzliche Funktionen eines Wanderkompasses sind beispielsweise Kimme und Korn, durch die sich ein Ziel optisch anvisieren lässt, oder ein Einstellring, mit dem Sie um ein Hindernis herum navigieren können. Durch eine weitere Achse liegt ein Bootskompass immer horizontal und fungiert damit auch als künstlicher Horizont.

2.2. Unterschiede im Aufbau: Marschkompasse sind kompakt und robust gebaut

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Ein Taschenkompass ist ideal auf Wandertouren.

Jeder Kompass besitzt grundsätzlich eine Nadel und eine Windrose mit den Markierungen für die Himmelsrichtungen. Diese sind jeweils im Gehäuse verbaut. Ein einfacher Taschenkompass bietet auch keine weiteren Besonderheiten. Jedoch werden hier oft Sprungdeckel und Gehäuse aus Messing genutzt.

Professionelle Marschkompasse besitzen teilweise auch Deckel, nur dienen diese oft durch zusätzliche Vorrichtungen zum optischen Anvisieren von Objekten. Neben besonders leichten Wanderkompassen, die aus Kunststoff gefertigt werden, gibt es auch sehr robuste Profi-Kompasse aus Stahl.

Sehr nützlich fürs Geocaching sind auch Markierungen, die sich am Rand von manchen Kompassen befinden und an topografische Karten angelegt werden können.

3. Wichtige Kriterien für Kaufberatungen und Tests von Magnetkompassen

3.1. Kaufkriterien

Was ist das Erdmagnetfeld?

Das Magnetfeld der Erde wird in der äußeren Schicht des Erdkerns erzeugt und durchdringt bzw. umgibt den Planeten komplett. Der Minuspol des Feldes liegt im Norden, wobei der magnetische und der geografische Nordpol nicht identisch sind. Unter anderem schützt das Magnetfeld die Erde vor gefährlichen Sonnenwinden.

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In Tests und Vergleichen können Sie viel über aktuelle Produkte und die jeweiligen Stärken und Schwächen erfahren. Allerdings sollten Sie darauf achten, dass ein Kompass-Vergleich auch tatsächlich aussagekräftig ist. Zu diesem Zweck haben wir eine kurze Liste mit den wichtigsten Kaufkriterien zusammengestellt, auf die Sie achten sollten:

  • Material
  • Maße
  • Gewicht
  • Umfang der Visiere und Einstellmöglichkeiten
  • Leuchtziffern (Ja/Nein)
  • Kartenmaßstab-Markierungen (Ja/Nein)
  • Preis

3.2. Viele günstige Modelle sind schon ausreichend ausgestattet

Sehr positiv sehen Kompass-Tests 2019 das Preis-Leistungs-Verhältnis von günstigen Kompassen. Schon für unter 20 Euro bietet ein Wanderkompass viele Extras wie Peilhilfen, fluoreszierende Ziffern und Markierungen oder auch einen Neigungsmesser. Zudem sind viele Kompasse für die Nutzung mit einer Wanderkarte ausgelegt und verfügen dementsprechend über eine Maßstab-Markierung.

Tipp: Für das Geocaching empfiehlt sich neben einem Kompass ein GPS- oder Navigationsgerät. Auch sind Online-Kompasse und elektronische Maps nützlich.

Antike Kompasse, die als Deko dienen, und auch spezielle Kompasse für Boote und Schiffe sind dementsprechend teurer und spezialisierter in ihrer Ausstattung. Für Reisen oder Wandertouren reichen die günstigen Modelle laut aktuellen Vergleichen in den meisten Fällen aber aus.

4. Produkte im Vergleich: Bootskompasse sind besonders teuer

Da Kompasse nicht nur für professionelle Wanderer, Geocacher oder Survival-Fans gedacht sind, gibt es auch einige Modelle auf dem Markt, die Wert auf den modischen und dekorativen Aspekt legen. So gibt es Retro-Kompasse im viktorianischen Stil oder auch kleine Kompasse mit Kette, die um den Hals getragen werden können. Etwas praktischer veranlagt sind da Kinder-Kompasse, mit denen Ihr Nachwuchs das Navigieren lernen kann.

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Hinweis: Ein GPS-Gerät ersetzt keinen Kompass. Auch digitale bzw. elektronische Kompasse nutzen GPS nur für die Standortbestimmung, nicht aber für die Anzeige der Himmelsrichtung.

Die günstigsten Varianten eines Taschenkompasses kosten um die 10 Euro. Wenn Sie jedoch öfter einen Kompass gebrauchen und auch etwas mehr Komfort wünschen, sollten Sie ein paar Euro mehr ausgeben. Bereits ab 20 Euro erhalten Sie einen kompakten Metall-Kompass für Wanderer.

Für die Seefahrt müssen Sie jedoch etwas tiefer in die Tasche greifen, was der aufwendigen Konstruktion eines Kugelkompasses geschuldet ist. Diese kosten ab 30 Euro aufwärts. Gute Modelle können aber auch mehrere Hundert Euro kosten.

5. Fragen und Antworten rund um das Thema Kompass

5.1. Welche Hersteller und Marken gibt es?

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Einfache Modelle verzichten auf umfassende Features.

Zu den beliebtesten Herstellern zählen:

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  • Silva
  • Recta
  • Suunto
  • Sodial
  • Arino
  • Enkeeo
  • Dingsheng yuanhang

5.2. Wie funktioniert ein Kompass?

Ein Kompass nutzt das natürliche Magnetfeld der Erde. Der Minuspol des Feldes liegt dabei im Norden, während sich der Pluspol im Süden befindet. Wenn ein Magnet auf der Erde in einen fast freischwebenden Zustand gebracht wird, dann dreht sich der Pluspol dieses Magneten zum natürlichen Minuspol der Erde, da diese sich gegenseitig anziehen.

Die Nadel eines Kompasses ist ein solcher Magnet, die Spitze dreht sich daher immer Richtung Norden. Dies entspricht der einfachsten Bauform und der Grundfunktionsweise eines jeden Kompasses.

Hinweis: Einige Geräte wie Smartphones oder Outdoor-Uhren nutzen heutzutage die Daten von GPS-Satelliten und Fluxgate-Sensoren für die Routenplanung und Ortsbestimmung.

5.3. Wie benutzt man einen Kompass und wie liest man ihn?

Um einen Kompass richtig verwenden und lesen zu können, muss man die Komponenten eines Kompasses kennen. Wichtig sind die Kompassnadel, die Gradskala und der Orientierungspfeil. Wenn Sie einen Kompass flach auf der Hand halten, dann pendelt die Nadel sich auf Norden ein.

Wenn Sie den Kompass nun so drehen, dass die Nadel auf der Markierung für Norden in Richtung des Orientierungspfeiles liegt, dann sehen Sie auch, in welche Himmelsrichtung Sie aktuell blicken. Ebenfalls können Sie so mit der Gradskala die genaue Ausrichtung ermitteln. So lesen Sie einen Kompass zur Orientierung und Navigation.

Zusammen mit entsprechenden Karten, kann mit einem Kompass auch um Hindernisse herum gewandert werden. Außerdem können Sie Karten (wie Wanderkarten) zusammen mit einem Kompass für die Routenplanung nutzen.

Wenn Sie magnetische Gegenstände bei sich tragen, kann das die Kompassnadel irritieren, und Sie erhalten sehr ungenaue oder gar keine eindeutigen Informationen zur Navigation. Außerdem sollten Sie die Ausrichtung des Kompasses beim Navigieren regelmäßig überprüfen, um Abweichungen zu korrigieren.

5.4. Gibt es bereits einen Kompass-Test von der Stiftung Warentest?

Die Stiftung Warentest nimmt regelmäßig Produkte aus allen Kategorien unter die Lupe. Da das Institut zu den größten und seriösen Verbraucherschutzorganisationen zählt, vertrauen viele Konsumenten auf Empfehlungen und Urteile der Stiftung.

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Kleine Modelle können jederzeit zum Einsatz kommen.

Ein tatsächlicher Kompass-Test wurde von der Stiftung Warentest bisher jedoch noch nicht durchgeführt, weshalb es auch keinen Kompass-Testsieger gibt. Für alle Interessierten kann jedoch ein Test aus dem Jahr 2017 empfohlen werden, in dem verschiedene Navigationsgeräte und entsprechende Apps getestet und auf ihre jeweiligen Stärken und Schwächen hin untersucht wurden.

5.5. Wann und von wem wurde der Kompass erfunden?

Die Funktionsweise des Kompasses wurde bereits sehr früh entdeckt und so gehen Experten davon aus, dass diese Technologie bereits in der griechischen Antike, als auch im frühen China genutzt wurde. Dabei handelte es sich jedoch noch um einen „nassen Kompass“ mit einer schwimmenden Nadel.

Die trockenen Modelle mit einer Nadel, die auf einer Stiftspitze balanciert, werden das erste Mal im Jahr 1269 erwähnt. Wer diese auch heute noch genutzte Bauweise erfunden hat, ist nicht gesichert. Als möglicher Erfinder gilt aber der Seefahrer Flavio Gioia. Verbessert wurde der Kompass (Einführung der Kompassrose) später unter anderem von Leonardo da Vinci.