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Ratgeber

Motorrad-Headsets-Vergleich 2019

Wir präsentieren Ihnen die besten Motorrad-Headsets auf unserem Test- und Vergleichsportal.

Motorrad-Headsets ermöglichen die Kommunikation zwischen mehreren Personen. Je nach Modell sind bis zu 16 Gesprächsteilnehmer möglich.

Einige Headsets aus Tests eignen sich neben der Kommunikation für den Empfang von Radiosendern. So können Sie unterwegs beispielsweise Musik hören oder die Nachrichten verfolgen. Worauf es beim Kauf eines Motorrad-Headsets ankommt und wie Sie ein Modell finden, das Ihren Ansprüchen entspricht, erfahren Sie, wenn Sie unseren Ratgeber lesen.

Kaufberatung zum Motorrad-Headsets-Test bzw. -Vergleich: Wir helfen Ihnen, Ihren Motorrad-Headsets-Testsieger zu finden!

  • Mit einem Bluetooth-Motorrad-Headset können Sie auch während der Fahrt mit anderen Motorradfahrern kommunizieren. Zudem ist es möglich, das Motorrad-Headset mit iPhone oder anderen Smartphones zu verbinden und Anrufe anzunehmen.
  • Die meisten Motorrad-Headsets werden mit einem Akku betrieben, der über einen Micro-USB-Anschluss aufgeladen wird. Achten Sie beim Kauf Ihres Motorrad-Headsets auf die Akkulaufzeit des Geräts.
  • Achten Sie zudem auf die maximale Anzahl von Gesprächsteilnehmern. Es gibt Motorrad-Headsets für 2 Personen und Modelle für bis zu 16 Gesprächsteilnehmer.

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Spätestens wenn der Frühling kommt, steigt die Zahl der Motorradfahrer auf den Straßen. An schönen Wochenenden und Feiertagen sind oft besonders viele Motorradfans und ganze Gruppen von Motorradfahrern unterwegs. Damit Sie als Motorradfahrer mit Ihrem Sozius und auch anderen Fahrern kommunizieren können, ist ein Motorrad-Headset am Helm optimal.

Wir haben einige Motorrad-Headset-Tests studiert und die wichtigsten Informationen für Sie zusammengetragen. Unser Ratgeber gibt Aufschluss darüber, wie Sie das beste Motorrad-Headset für Konferenz und Navi finden.

1. Motorrad-Headsets sind ideal für die Kommunikation unterwegs

Motorrad-Headset ohne Mikrofon

Sie benötigen das Headset nicht für die Kommunikation, sondern möchten lediglich die Ansagen des Navis im Motorrad-Headset hören? Ein Kopfhörer ohne Sprechanlage ist hier die richtige Wahl.

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Ein Motorrad-Headset lässt sich für verschiedene Zwecke einsetzen. So können Sie etwa Motorrad-Headset und Navi miteinander verbinden. So kann Ihnen das Motorrad-Headset Garmin Ansagen direkt auf die Ohren geben. Ein Motorrad-Headset mit Klinke oder Bluetooth an MP3-Player oder Handy angeschlossen, ermöglicht Ihnen darüber hinaus, Musik zu hören.

Zentraler Aspekt eines Motorrad-Headsets ist aber die Kommunikation mit anderen Fahrern. So können Sie spontane Änderungen der Route weitergeben, wenn Sie mit anderen Fahrern eine Tour fahren.

1.1. Folgende Funktionen sollte das Motorrad-Headset erfüllen

Die folgende Tabelle stellt Ihnen die wichtigsten Funktionen eines Motorrad-Headsets vor.

Funktion Beschreibung
Kommunikation
  • mehrere Gesprächsteilnehmer per Funk verbunden
  • Absprachen auch während der Fahrt möglich
  • Anzahl der Gesprächsteilnehmer – je nach Modell – zwischen 2 und 16
  • funktioniert ähnlich wie ein Walkie-Talkie
Telefonieren
  • Freisprecheinrichtung für Smartphone
  • Verbindung über Bluetooth
  • Anrufannahme per Knopfdruck
  • keine Bedienung des Smartphones erforderlich
Musik hören
  • Verbindung mit Smartphone
  • nicht mit herkömmlichen Kopfhörern vergleichbar, deutlich geringere Klangqualität
  • zusätzliche Radiofunktion bei einigen Modellen (UKW-Sender)

1.2. Wir empfehlen: besser ein Motorrad-Headset wählen

Motorrad-Headsets, die alle diese Funktionen in sich vereinen, haben Vor- und Nachteile gegenüber einfachen Headsets:

  • Telefonieren während der Fahrt möglich
  • Universal-Intercom: per Funk mit anderen Fahrern verbunden
  • Musik von MP3-Player oder über Radiofunktion
  • kompatibel mit Bluetooth-Navigationsgeräten
  • oft hoher Preis

2. Kaufberatung: Worauf Sie beim Kauf einer Motorrad-Gegensprechanlage achten sollten

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Motorrad-Headsets ermöglichen die Kommunikation zwischen mehreren Personen, teilweise sind bis zu 16 Gesprächsteilnehmer möglich.

Im folgenden Kapitel erfahren Sie, welche Kriterien Sie bei der Wahl Ihres Motorrad-Headsets besonders beachten sollten.

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2.1. Verbindung: Bluetooth

Die Verbindung von Motorrad-Headset und TomTom-Navi oder Motorrad-Headset und Garmin-Navi erfolgt in der Regel über Bluetooth. Auch das Smartphone lässt sich über diese drahtlose Verbindung mit dem Headset koppeln. Wir bei AUTO BILD* empfehlen Ihnen, ein Motorrad-Headset mit Bluetooth 4.0 oder höher zu kaufen. Hier können Sie die besten Ergebnisse erreichen.

2.2. Funktionen: Telefonieren und Musik hören

Wenn Sie nicht nur mit anderen Fahrern kommunizieren möchten, sondern Musik hören oder Anrufe entgegennehmen möchten, wenn Sie allein unterwegs sind, sollten Sie darauf achten, dass das Headset Ihrer Wahl auch über diese beiden Funktionen verfügt. Die meisten Produkte in Motorrad-Headset-Tests bieten Ihnen diese Möglichkeit.

Vermeiden Sie es aber, mehrere Geräte parallel mit dem Headset zu koppeln. Anderenfalls könnten sich die Signale von Navi und Smartphone gegenseitig stören.

2.3. Maximale Anzahl von Gesprächsteilnehmern

Eine Motorrad-Gegensprechanlage kann mit mehreren anderen Geräten verbunden werden. Je nach Modell sind bis zu 16 Gesprächsteilnehmer möglich. Während für Fahrer und Sozius ein Motorrad-Headset für 2 Personen ausreicht, sollte die mögliche Teilnehmerzahl für Fahrten in Gruppen deutlich darüber liegen.

Wenn Sie in kleineren Gruppen unterwegs sind, reicht ein Headset, das bis zu 4 oder 8 Gesprächsteilnehmer erlaubt. Sind Sie öfter in größeren Verbünden unterwegs, lohnt sich die Anschaffung eines Headsets, das bis zu 16 Gesprächsteilnehmer verbinden kann.

2.4. Rauschunterdrückung

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Einige Motorrad-Headsets eignen sich neben der Kommunikation für den Empfang von Radiosendern.

Ein Motorrad-Headset mit Rauschunterdrückung bietet auch bei höheren Geschwindigkeiten und stärkerem Fahrtwind eine gute Klangqualität. Achten Sie auf diese Funktion, wenn Sie sichergehen möchten, störungsfrei kommunizieren zu können.

2.5. Reichweite in m

Die Reichweite eines Headsets ist ein wichtiger Aspekt. Je nach Verkehrssituation und Fahrstil kann der Abstand zu Ihren Mitfahrern variieren. Hinsichtlich der Reichweite gibt es recht große Unterschiede zwischen den einzelnen Motorrad-Headsets in Tests. Neben Modellen, die bis zu 800 m Reichweite haben, gibt es Modelle, die mit 2.000 m eine mehr als doppelt so große Reichweite haben.

Die Reichweite gilt allerdings nur bei freier Sicht. Felswände, Tunnelwände, aber auch die Wetterbedingungen sowie andere Verkehrsteilnehmer können die Reichweite Ihres Headsets beeinflussen.

2.6. Wasserdichtigkeit

Damit Ihr Headset auch bei Regen eingesetzt werden kann, sollte es wasserdicht sein. Nicht alle Headsets können regnerischem Wetter standhalten. Ist die Anlage nicht für die Nutzung bei Regen geeignet, kann es passieren, dass die Elektronik beschädigt wird. Möchten Sie das Motorrad-Headset bei jedem Wetter nutzen können, sollten Sie unbedingt zu einem wasserdichten Modell greifen.

3. Die besten Motorrad-Headsets punkten mit einfacher Bedienung und langer Akku-Laufzeit

Da Sie eine Motorrad-Gegensprechanlage meist dann nutzen, wenn Sie fahren, muss das Gerät einfach zu bedienen sein. Modelle, die außerhalb des Helms angebracht werden, lassen sich besonders unkompliziert bedienen. Hier sind die Knöpfe sehr einfach zu erreichen. Voraussetzung hierfür ist eine gewisse Größe der Knöpfe. Da Sie das Gerät quasi blind bedienen, sind Sie auf eine intuitive Steuerung angewiesen.

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Die Akkus der verschiedenen Modelle haben unterschiedliche Laufzeiten. Wählen Sie ein Headset mit langer Akkulaufzeit, damit Sie sich unterwegs keine Gedanken über den Stand des Akkus machen müssen. Die besten Headsets haben eine Akkulaufzeit von bis zu 12 Stunden.

4. Motorrad-Headsets im Test: nicht alle sind für eine herstellerübergreifende Verbindung geeignet

Motorrad-Headsets mit Universal-Intercom lassen sich mit allen Headsets verbinden, die ebenfalls über diese Funktion verfügen – unabhängig vom Hersteller. Geräte ohne Universal-Intercom können nur mit Headsets desselben Herstellers verbunden werden.

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5. Gut zu wissen: Telefonieren während der Fahrt

Wenn Sie Motorrad-Headset und Handy miteinander verbunden haben, können Sie auch während der Fahrt Telefonanrufe entgegennehmen. Ein Motorrad-Headset mit Sprachsteuerung erlaubt Ihnen zudem, selbst Anrufe zu tätigen. Dazu darf es allerdings nicht erforderlich sein, das Handy selbst in die Hand zu nehmen und zu bedienen. Dies wäre auf dem motorrad noch deutlich gefährlicher, als es schon im Auto ist.

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Achtung: Wir raten Ihnen, während anspruchsvoller Manöver auf das Telefonieren zu verzichten. Konzentrieren Sie sich voll auf die Fahrt, wenn dies erforderlich ist.

6. Häufige Fragen und Antworten rund um das Thema Motorrad-Headsets

6.1. Welches Motorrad-Headset ist wasserfest?

Echter Biker fahren auch bei Regen. Dem Motorrad macht eine nasse Abkühlung dabei in der Regel nichts aus. Anders ist es hingegen bei technischem Equipment wie Navi, Smartphone oder eben einem Headset.

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Wenn Sie sicher gehen möchten, dass Ihr Headset auch bei nasser Witterung einwandfrei funktioniert und nicht etwa beschädigt wird, greifen Sie zu einem wasserdichten Motorrad-Headset, wie es sie etwa von Boblov oder Fodsports gibt. Die Hersteller geben in der Regel an, ob ihre Funk-Motorrad-Headsets wasserdicht bzw. wasserfest sind.

6.2. Welche Motorrad-Gegensprechanlage hat eine Radiofunktion?

Ein großer Teil der Produkte in Motorrad-Gegensprechanlagen-Tests hat eine Radiofunktion. Dies ermöglicht Ihnen den Empfang von UKW-Signalen, so dass Sie unterwegs Musik, Nachrichten und den Verkehrsfunk hören können. Wenn Sie gerne Musik hören, können Sie auch Ihr Motorrad-Headset und Smartphone koppeln.

Da die Headsets vorrangig für die Sprachwiedergabe ausgelegt sind, ist die Klangqualität bei Motorrad-Headsets am Handy meist eher niedrig.

6.3. Wie nutze ich ein Motorrad-Headset im Klapphelm?

Es gibt hier keine großen Unterschiede zwischen normalen Motorradhelmen und Klapphelmen. Die meisten Motorrad-Gegensprechanlagen in Tests sind mit allen gängigen Helm-Typen kompatibel. Wichtigster Aspekt ist, dass Sie ausreichend Platz in Ihrem Helm für das Funk-Motorrad-Headset oder Kabel-Motorrad-Headset haben.

6.4. Welche bekannten Marken und Hersteller von Motorrad-Headsets gibt es?

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Die meisten Motorrad-Headsets werden mit einem Akku betrieben, der über einen Micro-USB-Anschluss aufgeladen wird.

Wer sich schon einmal auf die Suche nach einem Kommunikationssystem gemacht hat, der weiß, wie groß die Auswahl im Fachhandel ist. Funk-Motorrad-Headsets, Bluetooth-Motorrad-Headsets, Motorrad-Headsets ohne Mikrofon sowie Kopfhörer und Lautsprecher für Motorradfahrer gibt es in verschiedenen Varianten und von verschiedenen Herstellern.

Auch bei Discountern (z. B. Lidl) und in deren Online-Shops können Sie regelmäßig günstige Motorrad-Headsets kaufen. Die wichtigsten Hersteller haben wir für unseren Ratgeber bei AUTO BILD* zusammengefasst:

  • Boblov
  • Cardo
  • Docooler
  • Fodsports
  • FreedConn
  • LeaningTech
  • Radioddity
  • Sena

6.5. Wie schneiden Motorrad-Headsets im Test der Stiftung Warentest ab?

Für viele Verbraucher stellt das Urteil der Stiftung Warentest eine wichtige Orientierung bei der Kaufentscheidung dar. Leider haben die Experten der Verbraucherorganisation noch keinen Motorrad-Headset-Testsieger gekürt. Allerdings haben sie einen ausführlichen Test von Motorradhelmen durchgeführt.

Wichtigster Aspekt bei der Wahl eines passenden Motorradhelms ist – neben der Sicherheit – die optimale Passform. Sitzt der Helm weder zu locker noch zu fest, ist er genau richtig.

Eine Motorrad-Gegensprechanlage benötigt zusätzlichen Raum im Helm, beachten Sie dies schon bei der Wahl des Helms. Wenn sich Ihr Helm schon ohne Gegensprechanlage recht stramm anfühlt, kann der Komfort durch ein Motorrad-Headset im Helm beeinträchtigt werden. Die wichtigsten Informationen und Kaufkriterien finden Sie in unserem Motorrad-Headset-Vergleich 2019 bei AUTO BILD*.