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Ratgeber

Motorradjacken-Vergleich 2019

Wir präsentieren Ihnen die besten Motorradjacken auf unserem Test- und Vergleichsportal.

Motorradjacken sind nicht nur eine Alternative zum Einteiler, sondern auch als modische Komponente beliebt. Dabei haben Sie als Käufer einiges an Auswahl. Sowohl verschiedene Materialien, als auch die Ausstattungen sind eine Frage des Geldes und der Sicherheit.

Unser Ratgeber stellt Ihnen die Eigenschaften von Textil- und Lederjacken für das Motorrad vor und beantwortet häufig gestellte Fragen. Außerdem verraten wir Ihnen, welches Material für Motorradjacken in Tests überzeugen kann.

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DamenHerren

Kaufberatung zum Motorradjacken-Test bzw. -Vergleich: Wir helfen Ihnen, Ihren Motorradjacken-Testsieger zu finden!

  • Motorradjacken schützen bei Unfällen und vor der Witterung. Motorradjacken für Herren und Motorradjacken für Damen sind sowohl in Leder, als auch aus Textil erhältlich.
  • Motorradjacken haben entweder Einschübe für Protektoren oder integrierte Protektoren. Die Art und das Level entscheiden über die Wirksamkeit des Schutzes.
  • In Motorradjacken-Tests schneiden Modelle aus Leder häufig in Bezug auf die Sicherheit besser ab. Textil-Jacken sind jedoch oft bequemer.

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Eine gute Motorradjacke soll Sie bei Stürzen mit dem Motorrad, aber auch vor Regen, Sonne und Kälte schützen. Als Käufer haben Sie hierbei nicht nur die Wahl zwischen Leder und Textil, sondern auch zwischen verschiedenen Preisklassen. Wie die einzelnen Preisklassen abschneiden, erfahren Sie in unserer Motorradjacken-Kaufberatung 2019.

Wir zeigen Ihnen, wie verschiedene Materialien sich auf die Schutzfunktion und damit die Sicherheit von Jacken auswirken. Außerdem erhalten Sie wichtige Tipps zur richtigen Pflege Ihrer Motorradjacke. Für alle Neulinge unter den Motorradfahrern beantworten wir am Ende unseres Ratgebers die wichtigsten Fragen zum Thema.

1. Motorradjacken schützen bei Stürzen und vor der Witterung

Motorradjacken sind vom Schnitt und der Ausstattung her für das Fahren auf dem Motorrad konzipiert. Zwar werden sie auch aus modischen Gründen in der Freizeit getragen, doch sollen sie vor allem den Fahrer bei einem Unfall schützen. Außerdem dienen Sie als Sonnen- und Regenschutz. Die Jacken haben an bestimmten Stellen Einschübe für Protektoren.

Von einigen Herstellern werden seit einiger Zeit auch Motorradjacken mit integrierten Protektoren für den Rücken angeboten. Der versprochene Vorteil ist, dass diese nicht mehr separat hinzugekauft werden müssen. Welche Vor-, aber auch Nachteile integrierte Rückenprotektoren haben, zeigt Ihnen unsere Pro- und Kontra-Tabelle:

  • Passform an die Jacke angepasst
  • kein extra Protektor im Gepäck
  • kann in Pausen mit der Jacke abgelegt werden
  • Protektor wird immer mitbezahlt
  • kann nicht in einer anderen Jacke verwendet werden
  • verrutscht leichter

Im Sommer sind Motorradjacken vor allem ein wichtiger Sonnenschutz. In Kombination mit der richtigen Unterwäsche und anderer Motorradbekleidung, soll der Körper auch bei hohen Temperaturen akklimatisiert werden.

Im Winter hingegen bieten Motorradjacken und andere Motorradausrüstung einen Schutz vor Kälte. Häufig wird so nach dem Zwiebel-Prinzip eine effektive Isolierung für den Körper geschaffen.

Die Funktionen, welche eine Motorradjacke zu erfüllen hat, haben wir in der folgenden Tabelle noch einmal für Sie zusammengefasst. Sie finden zusätzlich eine kurze Beschreibung mit den wichtigsten Punkten:

Funktion Beschreibung
Sicherheit  

  • Motorradjacken mit Protektoren schützen vor Knochenbrüchen
  • Material schützt vor Abrieb
  • Reflektoren erhöhen die Sichtbarkeit
Wetter  

  • Motorradjacke als Sonnenschutz
  • Regenschutz (teilweise vorimprägniert)
  • isoliert im Winter
Mode  

  • kann auch im Alltag getragen werden
  • mit hochwertigem und eleganten Leder
  • Teilweise mit modischen Verzierungen

2. Material und Ausstattung

2.1. Das Material der Motorradjacke: Textil ist ganzjahrestauglich

Die Materialwahl ist eine der wichtigsten Entscheidungen, wenn Sie eine Motorradjacke kaufen. Die Vorteile einer Motorradjacke aus Leder sind die hohe Abriebfestigkeit, die gute Passform und der geringe Faltenwurf, wodurch die Protektoren eng anliegen und nicht verrutschen. Der größte Nachteil ist hingegen das hohe Gewicht. Außerdem ist Leder weniger atmungsaktiv als Textil.

Was den Schutz vor extremen Witterungsbedingungen betrifft, sind Motorjacken aus Textil von Vorteil. Diese sind sehr atmungsaktiv und weisen außerdem eine gute Isolation auf. Textil-Jacken sind somit zu jeder Jahreszeit gleich gut zu gebrauchen.

Allerdings ist die Abriebfestigkeit hier deutlich geringer als bei Jacken aus Leder. Protektoren können durch den weiteren Schnitt im schlimmsten Falle auch leichter verrutschen, wodurch sie nicht mehr so gut vor Knochenbrüchen schützen.

2.2. Die Ausstattung mit Protektoren: Reine Mode-Jacken schützen nicht

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Sie erhalten passende Hosen zu vielen Jacken.

Protektoren sind entweder integriert oder können in entsprechenden Einschüben platziert werden. Diese befinden sich an den Ellenbögen, an den Schultern und am Rücken.

Zum Lieferumfang für die Motorradbekleidung gehören in der Regel Schulter- und Ellenbogen-Protektoren. Protektoren für den Rücken müssen meistens zusätzlich gekauft werden.

Die Normung für Schutzprotektoren unterscheidet zwischen zwei Leveln. Level-1-Protektoren schützen so, dass eine Restkraft von 18 Kilonewton auf den Körper einwirkt. Bei Level-2-Protektoren beträgt diese Restkraft nur noch neun Kilonewton.

Der Schutz ist also noch größer als beim Level-1-Protektor. Manche Retro-Motorradjacken haben keine Einschübe und sind deshalb nicht für das sichere Motorradfahren geeignet.

3. Motorradjacken im Vergleich

3.1. Kriterien für eine gute Kaufberatung

Auf der Jagd nach dem Motorradjacken-Testsieger werden Sie auf viele verschiedene Vergleiche und Tests von verschiedenen Portalen und Anbietern stoßen. Wichtig ist jedoch auch zu wissen, worauf es ankommt, wenn Sie eine Motorradjacke kaufen möchten.

Was gehört noch zu einer Motorradausrüstung?

Als Alternative zur Motorradjacke und einer zusätzlichen Hose können Sie sich auch eine Textil- oder Lederkombi zulegen. Nicht zu vergessen sind selbstverständlich auch ein Motorradhelm, Motorradschuhe und möglicherweise auch Handschuhe. Ein zusätzlicher Nierengurt ist außerdem empfehlenswert.

Wichtig sind Angaben zum Material und den Protektoren (Typ und Level). Anhand dieser Kriterien können Sie bereits eine Vorauswahl treffen, sofern Sie sich bereits für ein Material entschieden haben. Ebenfalls ist es wichtig, Informationen zum Preis-Leistungs-Verhältnis zu erhalten. Denn nicht jede Mittelklasse-Jacke ist besser als eine günstige Motorradjacke, nur weil Sie teurer ist.

3.2. Komfort und Sicherheit nur als Kompromiss möglich

Motorradjacken-Tests 2019 bestätigen das bessere Abriebverhalten von Motorradjacken aus Leder gegenüber solchen aus Textil. Entscheidend ist bei einem Sturz aber ebenfalls der Schutz vor Knochenbrüchen, welcher nur durch passende Protektoren gewährleistet werden kann. Fest verarbeitete Rückenprotektoren haben den großen Nachteil, zu kurz zu sein und den unteren Rücken nicht angemessen zu stützen.

Tipp: Bei Protektoren sollten Sie auf die Kennzeichnung nach CE EN 1621-1 zu achten. Diese garantiert die Einhaltung von Mindeststandards für das jeweilige Produkt.

Bei einer einteiligen Motorrad-Lederkombi sind diese Protektoren im Vergleich länger und nicht bedenklich. Sicherheit und Komfort sind laut vielen Tests oft nur schwer miteinander zu vereinen und Sie müssen entweder bei dem einen oder anderen Aspekt Abstriche machen.

4. Preise von Motorradjacken: Lederjacken müssen nicht immer teuer sein

Neben Versandhäusern sind spezialisierte Filialen von Motorradläden eine mögliche Bezugsquelle von Motorradbekleidung. So bekommen Sie beispielsweise bei Louis Motorradjacken oder auch bei Held und Polo. Wenn Sie sich dazu entschließen, eine Motorradjacke bei Held, Polo oder Louis zu kaufen, bleibt immer noch die Frage nach dem Hersteller und der Preisklasse.

Hinweis: Achten Sie bei Ihrer Motorradjacke auf den passenden Verbindungsreißverschluss. Mit diesem können Sie die Jacke mit einer passenden Hose kombinieren und so zu einer Zweiteiler-Kombi machen.

Eine Leder-Motorradjacke für Herren kostet nicht unbedingt viel und günstige Modelle sind schon ab 80 Euro erhältlich. Hierbei bewegen Sie sich jedoch im unteren Preisrahmen und können keine überragende Qualität erwarten. Ein Spitzenprodukt kann auch 600 Euro und mehr kosten. Bei den Varianten für Damen gibt es etwas weniger Auswahl.

Leder-Motorradbekleidung für Herren kostet jedoch nicht bedeutend viel mehr als ein Modell aus Textil. Im Gegenteil kann eine Profi-Jacke aus High-Tech-Fasern sogar deutlich teurer sein. Eine Jacke mit Gore-Tex-Wasserschutz kostet bis zu 1.000 Euro. Motorradjacken für Kinder bestehen größtenteils aus Textil und sind verhältnismäßig günstig.

5. Fragen und Antworten rund um das Thema Motorradjacke

5.1. Welche Motorradjacken-Hersteller gibt es?

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Damenjacken sind schmaler geschnitten.

Folgende Hersteller und Marken sind beliebt:

  • IXS
  • Heyberry
  • Scott
  • Alpinestars
  • Revit
  • Bering
  • German Wear
  • W-Tec

5.2. Wie muss eine Motorradjacke sitzen?

Weil eine Motorradjacke eine Schutzfunktion besitzt, ist es besonders wichtig, dass sie richtig sitzt. Sie sollte daher auf keinen Fall zu kurz sein. Aber auch eine zu große Jacke birgt Gefahren, da die Protektoren so schnell verrutschen können. Lederjacken sitzen generell etwas enger als Motorradjacken aus Textil.

Hinweis: Da viele Motorradjacken in den englischen bzw. amerikanischen Richtgrößen (z.B. Motorradjacke in XXL) angegeben werden, sollten Sie immer Größentabellen nutzen.

5.3. Wie wasche ich eine Motorradjacke?

Weil Motorradjacken entweder aus Leder oder aber aus synthetischen Textilien bestehen, müssen bei der Pflege immer die Vorgaben und Hinweise des Herstellers beachtet werden. Das Pflegeetikett gibt Auskunft über die Temperatur, bei der eine Motorradjacke gewaschen werden darf. In den meisten Fällen sind Motorradjacken und andere Motorradbekleidung nicht für den Trockner geeignet.

Bei Stoffen, die vorimprägniert sind, sind Feinwaschmittel empfehlenswert. Außerdem sollte auf keinen Fall zu viel Waschmittel verwendet werden, um Rückstände zu vermeiden.

5.4. Gibt es bereits einen Motorradjacken-Test von der Stiftung Warentest?

Die Stiftung Warentest gilt in Deutschland als eine der wichtigsten Institutionen in Fragen zum Verbraucherschutz. Produkte aus allen Kategorien werden von dem Prüfportal getestet. Ein Motorradjacken-Test wurde bis zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht veröffentlicht.

Allerdings gibt es auf der Internetseite der Stiftung eine eigene Themenseite, auf der andere Tests und Meldungen rund um das Thema Motorrad gesammelt werden.

5.5. Kann ich eine Motorradjacke imprägnieren?

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Die Jacken werden sowohl aus Leder als auch Baumwolle und Kunstfasern gefertigt.

Auch eine Motorradjacke können Sie imprägnieren – und zwar unabhängig vom Material. Die Imprägniermittel für Motorradjacken sollten jedoch auch für das jeweilige Material geeignet sein. Wichtig ist dies vor allem bei Leder. Aufgetragen wird das Mittel entweder als Spray, als Schaum oder aber über die Zugabe in der Waschmaschine.

5.6. Wie lang muss eine Motorradjacke sein?

Die Länge der Motorradjacke ist von der Hose, mit der diese kombiniert werden soll, abhängig. Wenn Sie die Jacke nicht nur aus modischen Gründen, sondern zum Motorradfahren tragen möchten, dann darf sich diese im Bereich der Taille nicht groß mit der Hose überlappen. Da Motorradhosen von Motorradkombis etwas höher geschnitten sind, sind die Jacken entsprechend kürzer.

5.7. Welches Material ist das beste?

Die Wahl des Materials ist wichtig. Sowohl mit Leder, als auch mit Textil sind je eigene Vor- und Nachteile verbunden. Leder ist beispielsweise schwer, aber bietet einen besseren Schutz, während es bei Textil umgekehrt ist. Weitere Vor- und Nachteile finden Sie in unserem Ratgeber.