Wir verlinken hier auf ausgewählte Online-Shops, in denen das jeweilige Produkt erhältlich ist. Dafür erhalten wir ggf. eine Vergütung von den verlinkten Shops, jedoch niemals vom Hersteller selbst. Mehr Infos

ⓘ Hinweise: Cookie-Nutzung | Produktauswahl, Finanzierung und Bewertungsverfahren

Ratgeber

Motorradreifen-Vergleich 2019

Wir präsentieren Ihnen die besten Motorradreifen auf unserem Test- und Vergleichsportal.

Wenn im Sommer die Motorradsaison beginnt, sollte die Maschine startklar sein. Die Batterie muss wieder eingebaut und möglicherweise aufgeladen werden. Anschließend wird das Gefährt auf seine Verkehrssicherheit getestet, wobei Licht, Hupe, Bremse und alle Blinker überprüft werden.

Tests zeigen, dass für eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr intakte Motorradreifen unabdingbar sind. In Kurvenlagen und bei Bremsungen müssen die Reifen mit ordentlich Grip für festen Halt sorgen, sodass Sie mit Ihrer Maschine nicht wegrutschen und einen Unfall riskieren. Informieren Sie sich in unserer Kaufberatung über die Voraussetzungen für gute Motorradreifen.

Kaufberatung zum Motorradreifen-Test bzw. -Vergleich: Wir helfen Ihnen, Ihren Motorradreifen-Testsieger zu finden!

  • Motorradreifen gibt es nicht nur in unterschiedlichen Größen, sondern auch für jedes Wetterverhältnis. So können Sie Motorradreifen für den Winter sowie Sommer kaufen. Aber auch Ganzjahresreifen erhalten Sie im Handel.
  • Wichtig neben der Reifengröße, die unbedingt zu Ihrer Maschine passen muss, ist unter anderem die Profiltiefe von Motorradreifen. Die Reifen sollten stets so gewählt werden, dass Sie Ihnen den bestmöglichen Grip bieten.
  • Nutzen Sie Ihr Motorrad bei jedem Wetter, sollten die Motorradreifen neben Regen auch mit rutschigen Untergründen und nassen Fahrbahnen zurechtkommen. Sind Sie im Gelände unterwegs, nutzen Sie Offroad-Reifen.

motorradreifen-test

Wer gerne und viel Motorrad fährt, der weiß, worauf es ankommt. Neben dem Fahrspaß und der Geschwindigkeit kommt es vor allem auf die Sicherheit beim Motorradfahren an. Neben der eigenen Schutzkleidung ist ein verkehrssicheres Motorrad mit den passenden Reifen von großer Bedeutung.

In unserem Motorradreifen-Vergleich 2019 bei AUTO BILD erfahren Sie, was Sie über die Mindestprofiltiefe von Motorradreifen und die richtigen Maße von Motorradreifen wie Abmessungen der Motorradreifen in Zoll wissen müssen. Starten Sie mit uns in die Saison: Nutzen Sie unsere ausführliche Kaufberatung und lesen Sie alles zu den wichtigsten Kaufkriterien von Motorradreifen.

1. Machen Sie sich mit den besten Motorradreifen bereit für den Saisonstart

motorradreifen-saison

Sie erhalten Motorradreifen für den Sommer und den Winter sowie Ganzjahresreifen.

Wenn die Tage wieder länger werden und die Sonne später untergeht, dann holen Motorradfahrer nach Feierabend und an den Wochenenden ihre Maschinen hervor und erobern sich die Straßen zurück. Nach einem gründlichen Check der Maschine inklusive der Motorradreifen der Suzuki Bandit oder einer anderen Motorradmarke geht es dann ab auf die Piste oder ins Gelände.

Während für normale Straßenverhältnisse entweder Sommerreifen oder Ganzjahresreifen in Frage kommen, benötigen Sie für das Gelände sogenannte Offroad-Reifen. Diese Art von Reifen ist besonders geländetauglich, da sie auch auf unebenem Untergrund einen sicheren Halt bieten. Für Fahrten auf Straßenasphalt sind sie jedoch weniger gut geeignet. Normale Sommerreifen besitzen eine härtere Gummimischung und ein tieferes Profil. So kann Regenwasser besser und schneller abgeleitet werden, was für die Fahrsicherheit unbedingt notwendig ist.

Winterreifen kommen hingegen mit einer wesentlich weicheren Gummimischung aus. Außerdem besitzt diese Art von Motorradreifen mehr Profil, damit auch bei Schnee, Matsch und Eis noch ein guter Halt gewährleistet ist. Ganzjahresreifen können Sie, wie der Name schon sagt, das ganze Jahr über hinweg fahren. Allerdings bietet sich diese Variante eher für Sonntagsfahrer als für echte Profis an, da bei Ganzjahresreifen auch die Fahrperformance zu wünschen übrig lässt.

Tipp: Wenn Sie keine Möglichkeit haben, Ihre Sommerreifen oder Winterreifen sicher einzulagern, fragen Sie bei Werkstätten nach. Oftmals bieten Auto- und Motorradwerkstätten diesen Service für eine geringe Pauschale an.

2. Kaufberatung: In den richtigen Größen sind Motorradreifen Trumpf

motorradreifen-sicherheit

Motorradreifen gibt es für alle Wetter- und Bodenverhältnisse zu kaufen.

Fast nichts ist beim Motorradfahren wichtiger, als der eigenen Maschine den passenden Reifentyp mit schicken Felgen aufzuziehen. Bei der Montage von Motorradreifen werden Sie schnell feststellen, dass es nicht nur saisonal abhängige Reifen gibt, sondern auch die perfekten Reifen für Ihren Fahrstil und Fahrzeugtyp. So können Sie laut Motorradreifen-Tests zum Beispiel Rennreifen, Sportreifen, Tourenreifen und Offroadreifen kaufen.

Wenn Sie Motorradreifen kaufen, dann sollten Sie sich zuvor mit der Tragfähigkeitsklasse (Nummer/kg) vertraut machen. Die Tragfähigkeitsklasse beschreibt die maximale Tragfähigkeit eines Reifens unter der Berücksichtigung der Geschwindigkeit. Diese Angabe ist wichtig, da der Reifen das Gewicht des Fahrzeugs und das Gewicht des Fahrers tragen und unter diesen Bedingungen zusätzlich die Brems- und Antriebskraft aushalten muss. Die Tragfähigkeitsklasse können Sie direkt am Motorradreifen selbst ablesen.

3. Wählen Sie Motorradreifen in passenden Größen aus

Wenn Sie Motorradreifen von Dunlop, Motorradreifen von Continental, Motorradreifen von Harley Davidson oder Motorradreifen von Michelin kaufen möchten, gibt es laut Motorradreifen-Tests wichtige Kaufkriterien zu berücksichtigen. Bei AUTO BILD lesen Sie, was unter dem Durchmesser in Zoll, der Nennbreite in mm und dem Höhen-Breiten-Verhältnis des Reifenquerschnitts in % zu verstehen ist.

3.1. Beachten Sie die Reifengrößen

motorradreifen-eigenschaften

Bei einem Motorradreifen gibt es viele Eigenschaften zu beachten.

Der Durchmesser eines Motorradreifens wird genau wie bei Autorreifen und anderen Reifen in Zoll gemessen. Dabei schwanken die gängigsten Reifendurchmesser zwischen einem Durchmesser von 10 Zoll für kleine Motorräder wie Roller und einem Durchmesser von 21 Zoll für Geländemaschinen wie beispielsweise eine Enduro.

Die Nennbreite einen Motorradreifens wird hingegen in Millimeter angegeben. Allerdings verändert sich dieser Wert, wenn der Reifen auf eine Felge aufgezogen wird, da Felgen die tatsächliche Reifenbreite noch einmal vergrößern. Wichtig zu wissen ist, dass schmale Reifen ein Motorrad grundsätzlich handlicher machen, breitere Reifen die Maschine generell wuchtiger erscheinen lassen.

Auch die Mindestprofiltiefe von Motorradreifen wird in Millimeter gemessen. Neue Reifen haben in der Regel eine Profiltiefe zwischen 8 und 9 mm, die einen starken Unterschied zur Mindestprofiltiefe aufweist. Die gesetzlich festgelegte Profiltiefe von Motorradreifen und anderen Reifen, die mindestens erfüllt sein muss, liegt bei einem Wert von 1,6 mm.

3.2. Achten Sie auf das Höhen-Breiten-Verhältnis

Das Verhältnis von Höhe und Breite eines Motorradreifens gibt an, wie hoch oder flach ein Reifen ist. Je niedriger der Zahlenwert bei einem Motorradreifen ausfällt, desto flacher ist der Reifen auch. Da die Hinterreifen eines Motorrads in der Regel eine größere Nennbreite als Vorderreifen besitzen, haben Sie auch ein größeres Höhen-Breiten-Verhältnis als Vorderreifen. Dadurch werden die Maschinen, die meistens einen Hinterradantrieb haben, zusätzlich stabilisiert.

3.3. Was Sie über die Höchstgeschwindigkeitsklasse (Klasse/km/h) wissen sollten

motorradreifen-wartung

Warten Sie Ihre Motorradreifen regelmäßig, das sorgt für Sicherheit.

Die Höchstgeschwindigkeitsklasse bezieht sich auf die mit den Motorradreifen maximal fahrbare Geschwindigkeit. Zudem ist dieser Wert abhängig von der oben genannten Tragfähigkeit eines Reifens. Im Winter lassen die Wetterverhältnisse meistens kein Ausfahren der Maschine zu, deswegen ist dieser Wert für Winterreifen weniger wichtig als für Sommerreifen. Bei Sommerreifen müssen die Höchstgeschwindigkeitsklasse und die Tragfähigkeit des Motorradreifens genau aufeinander abgestimmt sein.

3.4. Was der Unterschied zwischen diagonalen Motorradreifen und radialen Motorradreifen ist

Bei Motorradreifen wird zwischen Diagonalreifen und Radialreifen unterschieden. Der Unterschied besteht dabei in dem Verlauf der einzelnen Lagen. Diagonalreifen bestehen demnach aus mehreren diagonal zueinander angeordneten Bahnen. Das sorgt für ein hohes Maß an Stabilität, weshalb diese Reifen auch oft im Bereich On Road/Off Road bzw. Gelände eingesetzt werden.

Bei Radialreifen hingegen sind die einzelnen Lagen in einem Winkel von 90° zur Laufrichtung angeordnet. Dadurch kommen diese Reifen gut mit Erschütterungen durch die Straßenoberflächen zurecht und besitzen außerdem eine lange Lebensdauer. Heutzutage werden aufgrund ihrer Vorzüge wie eine bessere Bodenhaftung, geringere Erwärmung sowie Widerstandskraft gegen hohe Geschwindigkeiten hauptsächlich Radialreifen verwendet.

Lassen Sie sich bei weiteren Fragen vom jeweiligen Hersteller oder im Fachhandel für Motorradreifen ausführlich beraten, um beim Kauf von Motorradreifen auch die Sicherheit der Reifen zu gewährleisten.

4. Motorradräder-Tests: Kaufen Sie gute Motorradreifen mit langer Lebensdauer

Sie können Motorradreifen in vielfachen Ausführungen kaufen: Entweder gibt es Motorradreifen als Einzelreifen oder Motorradreifen als Set. Außerdem können Sie neben Kompletträdern in schwarz auch Motorradreifen mit Weißwand kaufen. Unter Motorradreifen Weißwand versteht man Reifen, die mit einer weißen Reifenseite ausgestattet sind.

Die folgende Tabelle zeigt Ihnen noch einmal verschiedene Reifentypen im Überblick:

Motorradreifen-Typ Kurzbeschreibung
Tourenreifen
  • für jedes Wetter geeignet
  • relativ guter Grip
  • relativ lange Lebensdauer
  • nicht für eine sportliche Fahrweise geeignet
Offroadreifen
  • hauptsächlich für das Gelände geeignet
  • guter Halt auf unebenem Untergrund
  • kein guter Halt auf Straßenasphalt
  • Vorsicht: oftmals nicht für den normalen Straßenverkehr zugelassen
Sportreifen
  • bieten ein sicheres Handling
  • guter Halt, auch in Schräglagen
  • müssen warm gefahren werden
  • relativ kurze Lebensdauer

Zudem können Sie neben Motorradreifen ohne Schlauch auch Motorradreifen mit Schlauch kaufen.

Welche Vor- und Nachteile Sie davon haben, lesen Sie hier:

  • lässt sich besser flicken
  • wird mit der Zeit porös
  • muss regelmäßig gewechselt werden

5. Gibt es einen Motorradreifen-Testsieger der Stiftung Warentest?

Leider hat das Testinstitut bislang keinen ausführlichen Motorradreifen-Test durchgeführt, sodass wir Ihnen an dieser Stelle auch keinen Testsieger nennen können. Werfen Sie stattdessen einen Blick in unsere Vergleichstabelle bei AUTO BILD. Dort können Sie sich über die einzelnen Hersteller und deren Angebote informieren und auch zugleich das Preis-Leistungsverhältnis bewerten.

6. Die bekanntesten Hersteller und Marken von Motorradreifen

Wie viel Gewicht in kg hat ein Motorradreifen?

Das Gewicht von Motorradreifen schwankt von Modell zu Modell. Sie erhalten Motorradreifen mit einem Gewicht zwischen 4 bis 8 oder 9 kg .

Ob Sie günstige Motorradreifen bei Aldi kaufen können, die zudem genau zu Ihren Bedürfnissen passen, ist fraglich. Auch bei gebrauchten Reifen aus dem Internet ist in Bezug auf deren Verschleiß bzw. deren Sicherheitsaspekte Vorsicht geboten. Um auf Nummer sicher zu gehen, kaufen Sie stattdessen lieber Motorradreifen von Dunlop, Motorradreifen von Continental oder Motorradreifen von anderen renommierten Herstellern. Wenn Sie Motorradreifen im Set oder als Einzelreifen benötigen, haben wir an dieser Stelle einmal eine Auswahl von Marken für Sie zusammengestellt:

  • Bridgestone
  • Prelli
  • Metzeler
  • Maxxis
  • Yamaha
  • Heidenau
  • Mitas
  • Avon

7. Wichtige Fragen und Antworten rund um das Thema Motorradreifen

7.1. Wie lange kann man Motorradreifen nutzen?

motorradreifen-tausch

Sollten Ihre Motorradreifen ausgetauscht werden müssen, können Sie das auch selbst vornehmen.

Wie lange Motorradreifen halten, hängt davon ab, wie viel bzw. wie oft Sie Motorrad fahren. Besonders bei langen ausgiebigen Touren verschleißen die Reifen schneller. Ähnlich wie bei Autoreifen sollten Sie auch Motorradreifen stets auf ihre Fahrtauglichkeit kontrollieren oder kontrollieren lassen.

Sind die Motorradreifen außerdem noch ganzjährig am Motorrad angebracht und steht die Maschine bei Wind und Wetter zudem noch draußen statt in einer Garage, wird das Gummi ebenfalls schneller porös. Ungefähr alle 6 bis 10 Jahre sollten Sie Ihre Motorradreifen austauschen, sofern diese keine anderweitigen Mängel aufweisen und deswegen schon eher ersetzt werden müssen.

7.2. Wie viel bar Luftdruck sollte auf Motorradreifen sein?

Der Luftdruck bei Motorradreifen ist in den Hinterreifen grundsätzlich etwas höher als in den Vorderreifen. Bei ganz normalen Straßenmaschinen empfehlen Experten einen Luftdruck zwischen 2,5 und 2,9 bar in den hinteren Reifen. Vorne sollten die Motorradreifen mit einem Luftdruck zwischen 2,25 und 2,5 bar ausgestattet sein.

Beachten Sie außerdem, dass der Luftdruck davon abhängig ist, wie Sie Ihre Maschine nutzen. Fahren Sie allein, ist der Luftdruck geringer als wenn Sie noch eine weitere Person oder schweres Gepäck mitnehmen. In der Betriebsanleitung Ihrer Maschine können Sie sich dazu ebenfalls informieren.

7.3. Wie wechselt man Motorradreifen?

Müssen Sie Ihre Motorradreifen wechseln, können Sie das selbstverständlich auch selbst vornehmen. Dazu müssen Sie zunächst das Rad ausbauen, um anschließend den Reifen von der Felge zu lösen. Den Reifen können Sie dabei von der Felge hebeln, wobei Sie darauf achten sollten, dass Sie Ihre Felge nicht zerkratzen. Sobald Sie den Reifen mit einer Montagepaste eingeschmiert haben, können Sie ihn wieder auf die Felge ziehen.

Achten Sie bei der Montage jedoch darauf, dass Sie den Reifen ohne Schlauch montieren und der Reifen in der richtigen Laufrichtung auf der Felge sitzt. Gegebenenfalls müssen Sie den Reifen mit einem Kompressor etwas aufpumpen und noch etwas ausrichten. Prüfen Sie am Ende den festen Sitz von Reifen und Felge, bevor Sie das Rad wieder an das Motorrad montieren.