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Ratgeber

Radarwarner Vergleich 2018

Wir präsentieren Ihnen die besten Radarwarner auf dem Test- und Vergleichsportal von AUTO BILD.

Kaufberatung zum Radarwarner-Test bzw. -Vergleich: Wir helfen Ihnen, Ihren Radarwarner-Testsieger zu finden!

  • Ein Radarwarner fürs Auto kann Sie vor der bösen Überraschung aus dem Briefkasten bewahren: dem Bußgeldbescheid wegen zu schnellen Fahrens. Aber aufgepasst: Als Fahrer dürfen Sie ein solches Gerät nicht benutzen.
  • Eine Blitzer-App fürs Smartphone wird im Gesetzestext zwar nicht explizit erwähnt, aber da Sie während der Fahrt kein elektronisches Gerät bedienen dürfen, können Sie davon ausgehen, dass Sie zumindest aus diesem Grund belangt werden können, wenn Ihr Smartphone nicht an einer Handyhalterung befestigt ist.
  • Nicht nur in Deutschland ist die Benutzung von Radarwarnern, Navigationsgeräten mit Blitzerwarner und Radarwarner-Apps für den Fahrzeugführer verboten. Aber in einigen europäischen Ländern sind nur die reinen Radarwarner verboten.

Radarwarner Test

Sie lauern überall: hinter dem nächsten Baum, der Litfaßsäule um die Ecke oder dem Brückenpfeiler – Blitzer. Egal, ob mobiler Blitzer oder Standblitzer, eine Begegnung mit ihm löst bei vielen Fahrern schwitzige Hände aus. Oft folgt der Vorbeifahrt an dem Blitzer nämlich eine Strafe aus dem Bußgeldkatalog. Ein Radarwarner fürs Auto kann Sie vor dem roten Blitzlicht und dem Bußgeld für die Geschwindigkeitsüberschreitung bewahren.

In unserem Radarwarner-Vergleich 2018 können Sie die Rechtslage zu den Geräten nachlesen und wann ein Radarwarner erlaubt ist und welche Auswahl Sie bei den Produkten haben.

2. Radarwarngeräte für den Beifahrer: Diese Typen gibt es

Art von Radarwarnern fürs Auto Beschreibung
Radarwarngerätradarwarngeraet
  • elektrisches Gerät, dass über den Zigarettenanzünder Strom bezieht und hierüber auch den Akku laden kann, z. B. von Genevo
  • Akku hält ca. 4 bis 6 Stunden
  • empfangen GPS Signale – orten feste und z. T. mobile Radarfallen

feste Blitzer recht zuverlässig gemeldet
erkennt auch neue Blitzer z. B. beim Blitzmarathon
bei einigen Modellen kann Fehlerquelle im System vermerkt werden – mindert die Fehlerquote
hohe Fehlerquote bei mobilen Radarfallen: Störung durch automatische Türen, Ampeln oder Garagentore
Lasermessungen meist nicht rechtzeitig gemeldet

Radarwarner-App für das Smartphoneradarwarner-app
  • ziehen Informationen aus einer Datenbank und den GPS
  • sehr günstiger Radarwarner
  • wird in der StVo nicht explizit erwähnt– Nutzung während der Fahrt dennoch illegal für Fahrer

günstig in der Anschaffung
gut geeignet für Auslandsreise nach Belgien, Frankreich, Luxemburg oder Spanien
führt keine eigenständige Messung durch – nicht immer auf dem aktuellsten Stand

Software für Navigationsgeräteradarwarner-navi
  • zusätzliches Software-Tool für viele Navis
  • z. B. TomTom Radarwarner oder Garmin Radarwarner
  • sollte in Deutschland deaktiviert sein – evtl. Strafe bei Polizeikontrolle

gut geeignet für Auslandsreise nach Belgien, Frankreich, Luxemburg oder Spanien
 regelmäßige, manuelle Software-Aktualisierungen nötig

3. Kaufberatung: So finden Sie Ihren persönlichen Radarwarner-Testsieger

3.1. Die Reichweite sollte min. 100 m betragen

Der beste Radarwarner hilft Ihnen nicht, wenn Sie nicht gegebenenfalls rechtzeitig noch Ihr Tempo korrigieren können. Im Stadtverkehr gelingt dies schneller und leichter als auf der Autobahn, wo Sie generell ein höheres Tempo an den Tag legen.

Für den Stadtverkehr empfehlen wir Ihnen also – für die Verwendung durch den Beifahrer – einen Radarwarner, der Sie mindestens 100 Meter vor der Gefahrenstelle warnt.

Für die Nutzung auf der Autobahn wären 100 Meter viel zu gering, da sich die Bremswege mit steigender Geschwindigkeit erhöhen. Eine spontane Abbremsung, die für andere Autofahrer keinen ersichtlichen Grund hat, ist eine Verkehrsgefährdung. Darum sollten Sie einen Radarwarner kaufen, der eine Reichweite von ungefähr 300 Metern hat.

Die Größe des Geräts spielt bei Radarwarngeräten eine untergeordnete Rolle, da Sie als Fahrer es nicht benutzen dürfen. Nur Ihr Mitfahrer darf  es – ohne Ihr Wissen – verwenden. Ein Radarwarner-Test durch den Fahrer ist immer illegal.
Genevo Radarwarner
Wenn Sie bei Auslandsfahrten ein Navigationsgerät mit Radarwarn-Software verwenden (natürlich nur in Ländern, in denen dies erlaubt ist), dann richtet sich die Größe nach der Display-Größe des Navis.

3.2. Akustische Warnsignale

tomtom-radarwarner

Ein Navigationsgerät mit Radarwarner. Hier: ein Radarwarner von TomTom.

Wenn Sie mit einem Navigationsgerät mit Blitzerwarnung im Ausland unterwegs sind, dann ist es vorteilhaft, wenn Sie nicht ständig auf das Navi schauen müssen, um herauszufinden, ob ein Blitzer naht. Kaufen Sie einen Radarwarner, der einen akustischen Warnton abgibt.

Außerdem bietet sich in einem solchen Fall auch eine Halterung mit Saugnapf für die Windschutzscheibe sowie ein Netzkabel für den Zigaretten-Anzünder an.

Ihr Beifahrer benötigt für sein Radarwarngerät ebenfalls ein Netzkabel. Einmal geladen, kann er es aber auch ohne Ihr Wissen über den eingebauten Akku verwenden. Reine Radarwarner sind oft zuverlässiger als ein Navi oder das Smartphone. Es oft empfehlenswert, das „reine“ Produkt zu kaufen.

4. Fragen und Antworten rund um Radarwarner

4.1. Wie kann man legal vor Blitzern gewarnt werden?

autoradio

Über das Autoradio werden Sie über aktuelle Blitzer auf Ihrer Strecke gewarnt.

Hören Sie Radio und achten Sie auf den Verkehrsfunk. Hier werden regelmäßig aktuelle Blitzer erwähnt, die Hörer dem Radiosender melden. Das ist vollkommen legal. Das ist insbesondere bei spontanen Lasermessungen eine vielversprechende Möglichkeit, wie Sie unterwegs gewarnt sein können.

Der Unterschied, der diese Warnung legal werden lässt, ist, dass die Meldung im Radio oft nur eine grobe Aussage darüber zulässt, wo sich der Blitzer befindet. Der Fahrzeugführer muss somit über eine größere Strecke hinweg vorsichtig fahren und an Unfallschwerpunkten, z. B. bei der Meldung zwischen zwei Autobahnausfahrten, wird die Verkehrssicherheit gewahrt.

Laut ADAC ist es auch erlaubt, anderen Autofahrern durch Handzeichen oder gar Schilder einen Blitzer zu melden, solange kein Verkehrsteilnehmer hierdurch abgelenkt oder behindert wird. Nicht erlaubt ist hingegen, die Lichthupe hierfür zu verwenden.

Das ist erlaubt:
In Deutschland ist es zwar nicht erlaubt, ein Navi mit Radarwarner zu verwenden, wohl aber eines, dass Ihnen die aktuell erlaubte Höchstgeschwindigkeit mitteilt.

Preislich gibt es bei den reinen Radargeräten sehr große Unterschiede. Die Marken Genevo und Escort bewegen sich beispielsweise im oberen Preissegment, während Sie für ein Produkt von Kaza über 350 € weniger ausgeben können.

Hier finden Sie die beliebtesten Hersteller und Marken im Überblick:

  • Genevo
  • Coyote
  • Quintezz
  • KAZA
  • Escort
  • TomTom
  • Garmin

4.2. Können auch Kontaktschleifen in der Fahrbahn gemeldet werden?

Blitzer AppGibt es einen Radarwarner-Test vom ADAC?

Einen Radarwarner-Test der Stiftung Warentest oder vom ADAC werden Sie bislang vergeblich suchen. Die Stiftung Warentest hat aber im November 2015 eine Meldung zu einer Gerichtsentscheidung zum Thema Radarwarner veröffentlicht. Das Oberlandesgericht Celle musste über den Einspruch eines Mannes, der mit einer Blitzer-App erwischt wurde, entscheiden. Es kam zu dem Urteil, dass solche Apps illegal sind.

Ein Radarwarner erkennt Blitzgeräte, die mit einer Lichtschranke arbeiten. Dabei registrieren sie die bestehende Datenverbindung zwischen der Lichtschranke und dem Gerät, welches dann die Geschwindigkeitsmessung vornimmt.

Bei einer Kontaktschleife im Fahrbahnboden können Radarwarner keine Daten erfassen. Daher wird Ihr Radarwarner in der Hand des Beifahrers Sie nicht vor einer derartigen Messstation warnen.

4.3. Was droht bei der Geschwindigkeitsüberschreitung?

Wie hoch genau die Strafe für eine Geschwindigkeitsüberschreitung ausfällt, ist abhängig davon, um wie viel km/h Sie zu schnell unterwegs waren. In den ersten drei Bußgeld-Kategorien lohnt sich ein Widerspruch nicht:

  • Geschwindigkeitsüberschreitungen bis zu 10 km/h: 10 €
  • Geschwindigkeitsüberschreitungen von 11 bis zu 15 km/h: 20 €
  • Geschwindigkeitsüberschreitungen von 16 bis zu 20 km/h: 30 €

Bei größeren Geschwindigkeitsüberschreitungen lohnt es sich manchmal, zu prüfen, ob ein Einspruch sinnvoll wäre, da Sie hier nicht nur eine Geldstrafe zahlen müssen, sondern auch mindestens einen Punkt in Flensburg kassieren.

Radarwarner klein

Radarwarner sind meist kompakt gehalten und benötigen nicht zwingend ein großes Display.

  • Geschwindigkeitsüberschreitungen von 21 bis zu 25 km/h: 70 € und 1 Punkt
  • Geschwindigkeitsüberschreitungen von 26 bis zu 30 km/h: 80 € und 1 Punkt
  • Geschwindigkeitsüberschreitungen von 31 bis zu 40 km/h: 120 € und 1 Punkt
  • Geschwindigkeitsüberschreitungen von 41 bis zu 50 km/h: 160 € und 2 Punkte sowie 1 Monat Führerscheinentzug
  • Geschwindigkeitsüberschreitungen von 51 bis zu 60 km/h: 240 € und 2 Punkte sowie 1 Monat Führerscheinentzug
  • Geschwindigkeitsüberschreitungen von 61 bis zu 70 km/h: 440 € und 2 Punkte sowie 2 Monate Führerscheinentzug
  • Geschwindigkeitsüberschreitungen über 71 km/h: 600 € und 2 Punkte sowie 3 Monate Führerscheinentzug

Diese Angaben sind für Geschwindigkeitsüberschreitungen, die außerhalb eines Ortes gemessen werden. Innerorts gelten andere Strafen.

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