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Ratgeber

Rennrad-Reifen-Vergleich 2019

Wir präsentieren Ihnen die besten Rennrad-Reifen auf unserem Test- und Vergleichsportal.

Rennradreifen sollen für möglichst hohe Geschwindigkeiten bei wenig Kraftaufwand sorgen, nicht schwer sein, aber auch nicht anfällig für einen Platten. Reifen für Rennräder sind ausschlaggebend für eine gute Bodenhaftung, aber auch aerodynamisches Fahren und die Bequemlichkeit für den Fahrer.

Dabei gibt es nicht den einen idealen Rennradreifen. Es finden sich viele Modelle auf dem Markt. Ein Rennrad-Reifen-Test hilft Ihnen dabei, sich für das richtige Modell zu entscheiden. Wir haben die wichtigsten Kriterien für Sie gesammelt. Lesen Sie unsere Kaufberatung und finden Sie so mit uns den passenden Rennrad-Reifen!

Kaufberatung zum Rennrad-Reifen-Test bzw. -Vergleich: Wir helfen Ihnen, Ihren Rennrad-Reifen-Testsieger zu finden!

  • Rennrad-Reifen sind mindestens so wichtig wie die Pedale oder der Lenker. Durch sie wird das Fahrverhalten maßgeblich beeinflusst.
  • Ob Rennrad-Reifen Continental oder Rennrad-Reifen Michelin: Bei allen Unterschieden sollten alle Typen guten Grip und einen niedrigen Rollwiderstand aufweisen.
  • Die Preisspanne von Rennrad-Reifen ist sehr groß: Sie erhalten günstige Rennrad-Reifen ab 30 Euro pro Paar, können aber auch Rennrad-Reifen von Schwalbe für 760 pro Paar kaufen.

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Möchten Sie für Ihr Rennrad neue Reifen kaufen, stehen Sie vor einer enormen Auswahl. Denn die Eigenschaften der Rennrad-Reifen können sehr unterschiedlich sein. Es mag für Ihren Anspruch eine No-Name Marke reichen, Sie können aber auch zu hochwertigen Modellen wie einem Rennrad-Reifen von Unplattbar greifen.

Wegen der vielfältigen Anforderungen hat jeder Typ bestimmte Elemente verbaut. Dazu gehören neben der Lauffläche die Karkasse und der Wulstkern. Manche Modelle kommen mit zusätzlichem Pannenschutzgürtel.

Was sich hinter all den Begriffen verbirgt und zu welchem Rennrad-Reifen Sie greifen sollten, erklären wir Ihnen in unserer Kaufberatung. Ein Fahrradreifen für Rennräder-Test zeigt Ihnen, ob sich für Sie der Rennrad-Reifen-Testsieger lohnt, Sie sich Rennrad-Reifen mit Felge zulegen sollten und welche Kaufaspekte besonders wichtig sind.

1. Der Klassiker unter den Rennrad-Reifen: Drahtreifen

Rennrad-Reifen werden in der Regel in vier Kategorien unterteilt: Drahtreifen, Faltreifen, Schlauchreifen und Tubeless-Reifen.

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Drahtreifen sind die derzeit meistgenutzten Varianten im Rennrad-Sport und auch unter dem Begriff Clincher bekannt. Hier wird ein Draht aus dünnen Einzeldrähten oder einem Vollkern-Metalldraht in das Mantelmaterial eingearbeitet.

Wir haben die Vor- und Nachteile eines Drahtreifens für Sie dargestellt:

  • einfach zu reparieren
  • nicht teuer
  • schwer vom Gewicht
  • unpraktischer Transport

Möchten Sie Rennrad-Reifen kaufen, kommt es nicht nur auf die richtige Rennrad-Reifen Größe oder das Material an. Es spielen viele Komponenten eine Rolle dabei, was für Sie der passende Reifen ist.

Neben den Drahtreifen gibt es noch Rennrad-Faltreifen, Rennrad-Schlauchreifen und Rennrad-Reifen tubeless. Alle haben ihre jeweiligen speziellen Eigenschaften. Nachfolgend haben wir eine Tabelle für Sie erstellt, um Ihnen bei der Kaufentscheidung zu helfen. Hier erkennen Sie auf einen Blick die Plus- und Minuspunkte der unterschiedlichen Typen:

Typ Beschreibung
Schlauchreifen
  • auch unter „Tubular“ oder „Collé“ bekannt
  • direkte Vernähung von Fahrradschlauch in Reifen
  • variabler Luftdruck
  • aufwendige Reparaturen
Faltreifen
  • statt Drähten werden Kevlarfäden verwendet
  • bis zu 100 g leichter als Drahtreifen
  • geringer Rollwiderstand
  • faltbar
  • komplizierte Montage
Tubeless-Reifen
  • ohne Fahrradschlauch
  • spezialreifen und -felgen nötig
  • geringes Gewicht
  • hoher Pannenschutz
  • komplizierte Montage

1.1. Rennrad-Reifen: Wir lösen das Zahlenchaos

Sie finden bei fast jedem Rennradreifen-Vergleich Angaben wie Rennrad-Reifen 23-622. Sollte Ihnen dies nichts sagen, ist es kein Wunder. Denn es gibt insgesamt drei offizielle Bezeichnungen für die Größenangabe bei Radreifen: die französische, die ETRTO-Norm und eine Angabe in Zoll.

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Letztere wird bei Rennrädern kaum genutzt. Die französischen Angaben bestehen aus zwei Zahlen und einem Buchstaben am Ende.

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Auch in der Stadt können sich die Reifen behaupten.

Die erste Zahl ist der Außendurchmesser. Dieser wird mit der zweiten Zahl, der Rennrad-Reifen Breite, multipliziert. Das C steht für den Innendurchmesser des Reifens, der hier 622 mm oder auch einem Rennrad-Reifen 28 Zoll entspricht. Eine oft genutzte Rennrad-Reifen Breite ist 23 mm.

ETRTO steht für European Tire and Rim Technical Organisation und ist eine standardisierte metrische Millimeter-Bezeichnung. Hier steht die erste Zahl für die Breite des Reifens und die zweite für den Innendurchmesser des Reifens bzw. Nenndurchmesser der Felge. Ein Rennrad-Reifen 23-622 passt also nur auf eine 622er Felge.

1.2. Pannenschutz – Retter in der Not

Um nicht gleich den Rennrad-Reifen flicken zu müssen, ist ein pannensicherer Rennrad-Reifen unbedingt empfehlenswert. Allerdings ist die Art und Weise des Pannenschutzes herstellerabhängig und nicht auf Anhieb ersichtlich. Zum Großteil werden als Materialien aber Naturkautschuk oder robuste Kevlarfasern verwendet. Diesen werden zusätzliche widerstandsfähige Stoffe zugefügt.

Die konkrete Zusammensetzung erfahren Sie nur beim Hersteller selbst. Selbst ein Rennrad-Reifen Vergleichssieger, der pannensicher ist, kann einmal kaputtgehen. Sollten Sie Ihren Rennrad-Reifen wechseln müssen, nutzen Sie bei der Rennrad-Reifen Montage das passende Werkzeug. So vermeiden Sie Schäden an Felge, Schlauch und dem Reifen selbst.

2. Kaufberatung zum Rennradreifen: wichtige Kriterien

Möchten Sie Rennrad-Reifen kaufen, muss es nicht unbedingt der objektiv beste Rennrad-Reifen aus einem Rennrad-Reifen Test sein. In einem Rennrad-Reifen Test können Sie zwischen einem Rennrad-Reifen Vollgummireifen, einem Rennrad-Reifen 24 Zoll oder einem Rennradreifen mit Profil wählen.

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Hier einige wichtige Kaufkriterien auf einen Blick, die Sie bei einem Kauf berücksichtigen sollten:

  • Typ (Drahtreifen, Faltreifen usw.)
  • Einsatzgebiet (Hobby, Wettkämpfe?)
  • Größe in mm
  • Art der Karkasse
  • Gewicht in g
  • Grip (Bodenhaftung)
  • Reifendruck in Bar
  • Rollwiderstand (je geringer, desto weniger Kraftaufwand)
  • Preis

2.1. Bunte Rennrad-Reifen als Hingucker

Leichte Rennrad-Reifen sind von Vorteil

Ein niedriges Gewicht beim Rennrad-Reifen von weniger als 200 g ist besonders empfehlenswert, sollten Sie häufig Ihre Geschwindigkeit oder den Fahrrhythmus ändern. Bei langen, gleichmäßigen Touren ist das Gewicht nicht unbedingt ausschlaggebend.

In aktuellen Rennrad-Reifen-Tests 2019 finden Sie die meisten Rennradreifen in Schwarz. Aber es gibt auch farbige Varianten. Sie erhalten Rennradreifen in Weiß, Braun, Blau oder Rot und können sie dadurch auf die Farbe des Gestells Ihres Rennrads abstimmen. Und ein optisches Highlight setzen Sie so auch!

2.2. Reifendruck beim Rennradreifen

Nur mit genügend Rennrad-Reifen Druck kann das Fahrrad die Last des Fahrers tragen. Mit steigendem Luftdruck fällt automatisch der Rollwiderstand. So sind die Reifen weniger pannenanfällig.

Die optimale Spanne beim Rennrad-Reifen Druck wird mit 5 bis 10 Bar angegeben. Der exakte Druck richtet sich nach der Reifenart und dem Gewicht des Fahrers. Allgemein gilt, dass bei starkem Regen und Nässe der Reifendruck möglichst gering sein sollte.

Als Formel gilt das Fahrergewicht geteilt durch 10. Wenn Sie beispielsweise 80 kg wiegen, wäre der Druck 8 Bar.

3. Karkasse – was es damit auf sich hat

Eine Karkasse ist das Grundgerüst des Fahrradreifens. Als Materialien werden Nylon-, Kevlar- oder Vectrangewebe verwendet. Die Dichte der Fäden wird in TPI – threads per inch – oder EPI – ends per inch – angegeben. Je engmaschiger und feiner die Karkasse gewebt ist, desto geringer ist der Rollwiderstand des Reifens und desto höher der Pannenschutz.

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Bei Rennrad-Reifen von guter Qualität mit geringem Gewicht und großer Widerstandsfähigkeit finden Sie einen Wert von ca. 67 EPI bzw. TPI vor, das Minimum liegt bei 50 EPI.

Hinweis: Liegt der Wert der Karkasse über 127 EPI, verringert sich der Pannenschutzes wieder, da die einzelnen Fäden hier besonders dünn sind

4. Fragen und Antworten rund um Rennrad-Reifen

4.1. Welche Hersteller gibt es?

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Der richtige Reifendruck optimiert das Fahrverhalten der Reifen.

Rennrad-Reifen Unplattbar und Rennrad-Reifen Continental sind zwei der bekannten Marken. Insgesamt fällt bei einem Vergleich von Rennrad-Reifen aber auf, dass es kein großes Angebot an Marken gibt. Doch innerhalb der Hersteller ist das Modellangebot groß. Neben der Rennrad-Reifen Größe spielen viele weitere Faktoren eine Rolle.

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Unter anderem haben sich folgende Hersteller auf die Entwicklung von hochwertigen Rennrad-Reifen spezialisiert:

  • Vittoria
  • Kenda
  • Schwalbe
  • Michelin
  • Continental
  • Unplattbar

4.2. Welche Reifenbreite sollten Rennrad-Reifen haben?

Früher waren bei Rennrad-Reifen schmale 23 Millimeter die Norm. Doch es wird immer häufiger auf breite Reifen von 25 mm oder mehr zurückgegriffen. Diese benötigen weniger Luftdruck, liegen breiter auf der Straße und gleichen Unebenheiten aus.

So sollte ein Rennrad-Reifen für Schotter oder für Trekking Touren auf dem Rennrad eher breit sein. Sie erhöhen insbesondere bei Gravelbikes den Fahrtkomfort.

Ein größerer Rennrad-Reifen Umfang bedeutet automatisch ein höheres Luftvolumen und mehr Grip. Allerdings sind breite Rennradreifen schwer, haben einen höheren Luftwiderstand können das Lenkverhalten beeinflussen. Beachten Sie, dass Reifen von 25 mm oder 28 mm nicht in jeden Rahmen passen, denn der Abstand zwischen Bremsen und Gabel ist nicht immer gleich aufgebaut.

Hinweis: Ganz neu sind großvolumige Reifen von bis zu 35 mm. Hier fahren Sie nicht aerodynamisch, sondern setzen auf Komfort.

4.3. Wann ist ein Rennrad-Reifen abgefahren?

Pauschal kann man nicht sagen, wann genau ein Rennradreifen ausgetauscht werden sollte. Modellabhängig halten Reifen von Rennrädern zwischen 2000 und 5000 km. Wie schnell ein Rennrad-Reifen Verschleiß wirklich geschieht, ist abhängig von der Art und Weise Ihrer Nutzung.

So beschleunigt eine aggressive Fahrweise die Abnutzung. Spätestens aber bei häufigen Pannen, Rissen im Gewebe oder wenn die Karkasse sichtbar wird, sollten Sie Ihren Rennrad-Reifen wechseln.

Kühl, dunkel und trocken gelagert, halten Rennrad-Reifen gut und gerne bis zu fünf Jahre. Sind die Reifen am Rennrad montiert, ist eine hängende Lagerung empfehlenswert.

4.4. Welche Rennrad-Reifen halten auch auf Wasser und im Winter?

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Gute Reifen überzeugen mit hoher Robustheit und gutem Grip.

Zwei in einem, einen Rennrad-Reifen Regenreifen und einen Rennrad-Reifen Winter, erhalten Sie zum Beispiel mit dem Grand Prix 4-Season von Continental. Dieser Reifen ist saisonunabhängig nutzbar. Grundsätzlich sollten Sie bei schlechtem Wetter keine neuen Reifen fahren, da aus diesen noch Wachs austreten und den Grip verringern kann. Auch ein niedriger Reifendruck ist hilfreich.

Doch Rennrad-Reifen mit Profil sind nicht unbedingt nötig. Gerade hochwertige Rennrad-Reifen kommen oft mit profillosen Slicks. Zudem können sich in Rennrad-Reifen mit Profil Fremdkörper festsetzen. Spezielle Regen-Rennradreifen bestehen aus einer speziellen Gummimischung, die bei Kälte und Nässe besondere Bodenhaftung bieten.

Sie sollten aber im Sommer nicht gefahren werden. Mit Rennrad-Reifen Spikes haben Sie auf Eisflächen Kontrolle. Um eine stets optimale Performance zu haben, können Sie wetterabhängig Ihre Rennrad-Reifen wechseln.

4.5. Gibt es einen Rennradreifen-Test von der Stiftung Warentest?

Das Verbraucherinstitut Stiftung Warentest oder auch Ökotest haben noch keinen speziellen Rennrad-Reifen-Test durchgeführt. Aber 2017 gab es ein Special zu Fahrrädern und Technik, in dem neben Bremsen, Schaltung und Federung auch Rennrad-Reifen geprüft wurden. Details finden Sie auf der Webseite.