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Ratgeber

Rucksäcke-Vergleich 2019

Wir präsentieren Ihnen die besten Rucksäcke auf unserem Test- und Vergleichsportal.

Rucksäcke begleiten uns in vielen alltäglichen und auch besonderen Lebenssituationen. Aus diesem Grund gibt es neben den Allroundern auch jede Menge spezialisierte Produkte. Neben eigenen Modellen für Herren und Damen, finden Sie im Handel auch Wanderrucksäcke, Fahrradrucksäcke oder Schulrucksäcke.

Ob Sie wirklich für jede Lebenssituation einen extra Rucksack brauchen, erfahren Sie bei uns. Zudem zeigen wir Ihnen, auf welche Merkmale und Eigenschaften Sie bei einem Rucksack-Test achten sollten.

Kaufberatung zum Rucksäcke-Test bzw. -Vergleich: Wir helfen Ihnen, Ihren Rucksäcke-Testsieger zu finden!

  • Ein guter Rucksack mit Taschen für Ihr Hab und Gut sollte, je nach Verwendungszweck, bestimmte Ansprüche erfüllen. Mit einem Allrounder-Rucksack sind Sie im Alltag meistens gut bedient.
  • Für Rucksäcke, die beim Wandern oder auf Trekking-Touren eingesetzt werden, sind wasserfeste, synthetische Textilien deutlich sinnvoller als modisches Leder. Allerdings muss in diesem Fall für eine gute Belüftung gesorgt sein.
  • Die Preise hängen von unterschiedlichen Faktoren wie dem Hersteller, dem Material und der Größe ab. Teure Hersteller bieten oft eine gute Verarbeitungsqualität und Garantien.

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Um Ihr Gepäck problemlos auf dem Rücken zu transportieren, benötigen Sie nicht nur irgendeinen Rucksack, sondern einen guten Rucksack. Ansonsten haben Sie schnell Ärger mit nassgeschwitzten Rückenpartien, Regenwasser im Inneren der Taschen oder einer schmerzenden Wirbelsäule.

Wir stellen Ihnen die wichtigen Kriterien für einen Rucksack vor und klären, ob Schul-Rucksäcke eine gute Alternative zu den klassischen Tornistern sind. In unserem Ratgeber erfahren Sie außerdem mehr über die Materialien und bekommen Antworten zu den häufig gestellten Fragen über Rucksäcke.

1. Rucksack-Typen: Rucksäcke für jeden Zweck

Bei einem Rucksack gibt es eine weitaus größere Wahlmöglichkeit als die zwischen einem Rucksack für Frauen und einem Rucksack für Männer. Für den Wanderausflug bietet sich beispielsweise ein eigener Wander- oder Trekking-Rucksack an. Für die Schule und die Uni sollte Ihr Rucksack hingegen über ausreichend große Fächer verfügen.

Häufig bevorzugen ältere Kinder einen Schul-Rucksack gegenüber dem klassischen Tornister. Einerseits fühlt sich der Nachwuchs damit etwas erwachsener, andererseits gibt es durchaus Vorteile. Welche Vor-, aber auch Nachteile Rucksäcke für die Schule gegenüber Tornistern haben, können Sie in der folgenden Tabelle sehen:

  • geringeres Gewicht
  • mehrere Innenfächer
  • passendere Größe für ältere Kinder und Jugendliche
  • keine Leuchtstreifen und Reflektoren
  • kann schneller zu Rückenschmerzen führen
  • geringere Stabilität

Schule und Rucksack passen also durchaus zusammen, wenn Ihr Kind sich darüber Gedanken macht, wie ein Rucksack richtig gepackt und getragen wird. Der richtige Schwerpunkt spielt hier eine große Rolle. Außerdem sollten Sie in diesem Fall tatsächlich zu einem richtigen Schul-Rucksack greifen. Andere Rucksäcke haben oft keine passende Aufteilung der Innenfächer.

Als Kindergarten-Rucksack hingegen, können Sie einfach einen kleinen Rucksack für Kinder verwenden. Da in diesen kaum Gewicht und nur wenige Gegenstände transportiert werden, kann die Wahl hier nach optischen Kriterien getroffen werden.

Die Vielzahl an Rucksäcken, die für den Alltag, unterwegs oder für Reisen angeboten werden, ist enorm. Eine Unterteilung in verschiedene Arten oder Typen ist schwierig, da bestimmte Bezeichnungen von manchen Herstellern relativ willkürlich verwendet werden. Im Großen und Ganzen kann man aber drei Kategorien von Rucksäcken ausmachen, in denen die meisten Produkte unterkommen. Die folgende Tabelle soll eine kleine Übersicht zur Orientierung darstellen:

Kategorie Beschreibung
Allzweck-Rucksäcke  

  • einfacher Aufbau mit wenigen Fächern
  • separate Damen-Rucksäcke und Herren-Rucksäcke
  • als Rucksack für die Arbeit oder den Transport von Ausrüstung zu gebrauchen
Wander- und Reiserucksäcke (auch Outdoor-Rucksäcke)  

  • großes Volumen
  • zusätzliche Gurte und Verschlüsse
  • fürs Wandern, aber auch als Handgepäck-Rucksack gut
Rucksäcke für die Schule  

  • passende Fächer für Bücher, Ordner und Laptops
  • etwas größer als Allzweck-Rucksäcke
  • auch als Uni-Rucksack sinnvoll

2. Extras in der Ausstattung

2.1. Der Trolley-Rucksack für das Handgepäck

Wenn Sie einen Rucksack kaufen, der für einen bestimmten Verwendungszweck konzipiert wurde, dann haben Sie oft mehr oder weniger hilfreiche Zusatzfunktionen. Für Reisende gibt es zum Beispiel Rucksäcke mit Rollen. Diese Trolley-Rucksäcke können dadurch sowohl gezogen, als auch auf dem Rücken getragen werden.

Sehr speziell sind sogenannte Wander- oder Trekking-Rucksäcke. Hier finden Sie viele zusätzliche Halterungen für Wasserflaschen oder Taschenlampen. Außerdem besitzen manche Modelle sogar eigene Trinksysteme, mit denen Sie durch einen Strohhalm aus einer Wasserflasche oder einem Wasserbeutel trinken können, ohne den Rucksack vorher abzusetzen.

2.2. Die Wahl des Materials: Leder ist kein guter Wasserschutz

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Außentaschen bieten viel extra Stauraum.

Wenn es um das richtige Material geht, stellt sich wieder die Frage nach den Situationen, in denen der Rucksack verwendet wird. Ein Leder-Rucksack kann als modisches Accessoire in der Innenstadt gut geeignet, aber bei längeren Outdoor-Aktivitäten weniger sinnvoll sein.

Ein Leder-Rucksack ist nämlich oft nur sehr geringfügig wasserfest. Bei modischen Damen-Rucksäcken aus Leder sollten Sie Wasserkontakt sogar häufig ganz vermeiden.

Aus diesem Grund werden für Wander-Rucksäcke beispielsweise hauptsächlich synthetische Textilien wie Nylon oder Polyester verwendet. Auch wenn diese Materialien leider nicht so atmungsaktiv wie das Leder bei einem Vintage-Rucksack sind, wird dieser Nachteil häufig über spezielle Belüftungssysteme und Netze ausgeglichen.

3. Wichtige Kriterien für einen Rucksack-Test und die Kaufberatung

3.1. Kaufkriterien

Wenn Sie den besten Rucksack kaufen möchten, dann müssen Sie selbstverständlich wissen, welche Produkte es überhaupt auf dem Markt gibt. Mit einem Rucksack-Vergleich können Sie sich relativ schnell einen guten Überblick verschaffen. Allerdings ist es wichtig, auch auf entsprechende Kaufkriterien zu achten.

Was ist Loden?

Loden bezeichnet ein Material, welches heutzutage nur noch selten verwendet wird. Dabei handelt es sich um ein Textil, welches aus Wolle hergestellt und durch ein spezielles Verfahren sehr wasserdicht wird. Genutzt wird das Material nur noch bei traditionell gestalteten Rucksäcken bestimmter Berufsgruppen, wie von Jägern und Förstern.

Wenn Sie nach einem Wanderrucksack mit einem Trinksystem suchen, dann sollten Sie auf dieses Extra besonders achten. Ansonsten gibt es aber auch ganz allgemeine Kaufkriterien, die unabhängig vom Rucksack-Typ wichtig sind. Die folgende Auflistung enthält die allgemeinen Kriterien:

  • Material
  • Volumen (l)
  • Abmessungen
  • Anzahl der Fächer und Außentaschen
  • Gepolsterte Schulterriemen (Ja/Nein)
  • Reflektoren (Ja/Nein)

Ein guter, unabhängiger Test überprüft außerdem, ob die Angaben des Herstellers auch korrekt sind. Hilfreich sind zudem Praxistests, die auch Anmerkungen zur Haltbarkeit und dem Tragekomfort machen.

3.2. Herstellergarantien bringen ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Viele der Rucksack-Vergleiche 2019 kritisieren, dass angeblich outdoortaugliche Rucksäcke häufig nicht genügend gegen Wasser geschützt sind. Ein großes Problem sind nicht-versiegelte Nähte und auch manche Reißverschlüsse. Empfohlen werden daher zusätzliche Regenhüllen als Zubehör, um Kleidung oder Bücher angemessen zu schützen.

Besonders positiv sind jedoch die Garantien zu bewerten, die viele große Hersteller mittlerweile auf ihre Produkte geben. So lohnt sich auch der Kauf eines etwas teureren Modells. Gerade bei einem Modell für den täglichen Gebrauch sollten Sie daher nicht auf einen zu günstigen Rucksack zurückgreifen.

Tipp: Bei Rucksäcken und Taschen als Handgepäck im Flieger sollten Sie immer auf die Vorgaben für das maximale Gewicht achten. Ansonsten kann es beim Einchecken zu bösen Überraschungen kommen.

4. Preise von Rucksäcken: Modische Rucksäcke sind in der Regel teurer

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Eine Reiserucksack eignet sich auch Outdoors sehr gut.

Die Preise von Rucksäcken variieren selbstverständlich sehr stark. Abhängig ist der Preis von den verwendeten Materialien, der Ausstattung und der Größe. Bei Kinder-Rucksäcken kosten vor allem auch aufwändige Designs. Je nachdem kostet ein typischer Mädchen-Rucksack zwischen zwischen zehn und 60 Euro.

Bei manchen Marken, die für besonders hochwertige Verarbeitung bekannt sind, kosten vergleichbare Modelle immer zehn bis 30 Euro mehr als bei günstigen Herstellern.

Die kleinsten Modelle bei Mädchen-Rucksäcken sind für ein Alter ab drei Jahren konzipiert. Auch für Jungen werden ähnliche Produkte zu vergleichbaren Preisen angeboten. Bei Damen- und Herren-Rucksäcken sieht es anders aus. Häufig sind Rucksäcke für Frauen edel gestaltet und daher auch teurer als ein Rucksack für Männer oder ein Unisex-Modell.

Bei Wanderrucksäcken müssen Sie von vornherein mit einem etwas höheren Budget rechnen. Zwar gibt es auch hier sehr einfache Produkte für rund 35 Euro, aber auch Profi-Rucksäcke für weit über 100 Euro. In Tests schneidet sehr häufig die Preisklasse von 50 bis 80 Euro gut oder sehr gut ab.

Hinweis: Einen schwergängigen Reißverschluss können Sie mit Silikonspray wieder geschmeidig machen. Alternativ können Sie auch das Wachs einer Kerze benutzen.

5. Fragen und Antworten rund um das Thema Rucksack

5.1. Welche Hersteller und Marken gibt es?

Zu den wichtigsten Herstellern für Rucksäcke gehören:

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Ein Schulrucksack sollte auf eine gute Polsterung am Rücken nicht verzichten.

  • Fjällräven
  • Deuter
  • Dakine
  • Adidas
  • Herschel
  • Jack Wolfskin
  • Nike
  • Eastpak

5.2. Wie packe ich meinen Rucksack richtig?

Mit der richtigen Strategie können Sie auch in einem kleinen Rucksack viel mehr verstauen, als Sie denken. Die Gegenstände mit dem größten Gewicht sollten dabei nicht ganz nach unten gepackt werden. Dieser häufige Fehler führt ansonsten dazu, dass Ihr Rucksack Sie beim Laufen nach hinten zieht. Besser ist es, den Schwerpunkt nah am Rücken und auf mittlerer Höhe zu verstauen.

Auf den Boden des Rucksacks können Sie große, aber leichte Dinge packen. Hierzu gehören beispielsweise Schlafsäcke oder Bekleidungsstücke. Eine gute Möglichkeit, um Platz zu sparen, ist es, Kleidungsstücke zu rollen. Außerdem sollten Dinge, die Sie vermutlich öfters gebrauchen, oben in den Rucksack.

Hinweis: Sie sollten einen Rucksack aus Rücksicht auf Ihre eigene Gesundheit nicht überladen. Das Gewicht sollte höchstens ein Drittel des eigenen Körpergewichtes betragen. Noch besser ist ein Viertel.

5.3. Woran erkenne ich einen wasserdichten Rucksack?

Es gibt einigermaßen wasserfeste und tatsächlich wasserdichte Rucksäcke. Sowohl das Obermaterial, als auch die Verarbeitung sind hier entscheidend. Für eine gewisse Wasserfestigkeit sorgen auch schon Regenhüllen, die Sie als Zubehör für Rucksäcke kaufen können. Ein wasserfestes Material hingegen sollte jedoch einer Wassersäule von 1.400 mm standhalten.

Selbst wenn das Material wasserabweisend ist, kann Feuchtigkeit in das Innere des Rucksacks eindringen. Um dies zu verhindern, sind geklebte oder verschweißte Nähte nötig. Diese bilden nämlich in vielen Fällen die größte Schwachstelle.

Schwimmen gehen können Sie jedoch auch mit einem wasserdichten Rucksack nicht. Schwimmer sollten auf sogenannte „Schwimmtaschen“ zurückgreifen.

5.4. Gibt es bereits einen Rucksack-Test von der Stiftung Warentest?

Viele Kunden treffen ihre Kaufentscheidungen aufgrund von Tests und Vergleichen. Die Stiftung Warentest besitzt hier einen ganz besonderen Stellenwert, und ein Rucksack-Testsieger des Prüfportals wäre für viele sicher eine klare Kaufempfehlung.

Ganz so einfach ist es jedoch leider nicht, da die Stiftung Warentest keinen allgemeinen Rucksack-Test veröffentlicht hat. Zuletzt wurden Wanderrucksäcke im Jahr 2006 getestet. Damals gab es kaum Mängel bei den geprüften Modellen. Wegen des Alters ist der Test aber nur noch bedingt aussagekräftig.