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Ratgeber

Trekking-E-Bikes-Vergleich 2019

Wir präsentieren Ihnen die besten Trekking-E-Bikes auf unserem Test- und Vergleichsportal.

Ein Trekking-E-Bike ist das perfekte Fahrzeug, um schnell und entspannt unterwegs zu sein - und das fast ganz ohne körperliche Anstrengung. Allerding ist nicht jedes Trekking-E-Bike für alle Bedürfnisse geeignet, denn allein schon die Rahmenform bewirkt Veränderungen, was den Komfort und die Stabilität betrifft.

Finden Sie mithilfe unserer Test- und Vergleichstabelle heraus, welche Modelle nicht nur preislich überzeugen, sondern auch bei der Nutzung durch ihre Akku-Leistung bzw. Reichweite und den Fahrkomfort, den sie bieten.

Kaufberatung zum Trekking-E-Bikes-Test bzw. -Vergleich: Wir helfen Ihnen, Ihren Trekking-E-Bikes-Testsieger zu finden!

  • Trekking-E-Bikes sind die Alleskönner unter den E-Bikes, denn sie überzeugen nicht nur im Stadtverkehr, sondern auch bei Ausflügen und Reisen mit dem Rad.
  • Die Wahl des richtigen Rahmentyps gewährleistet, dass Sie komfortabel unterwegs sind. Beziehen Sie aber auch die Stabilität und das Gewicht des E-Bikes in Ihre Überlegungen mit ein.
  • Die Reichweite des Akkus ist ein besonders wichtiger Aspekt der E-Bike-Nutzung. Durch eine angepasste Fahrweise kommen Sie hier an die Optimalwerte heran.

trekking-e-bike-test
E-Bikes erfreuen sich immer größerer Beliebtheit sowohl unter Pendlern als auch unter Tourenfahrern. Wen wundert es da, dass es die motorisierten Fahrräder in jeglicher Ausführung gibt: z. B. als Elektro-Mountainbike, als Trekking-E-Bike oder Klapprad. Und gerade das Trekking-E-Bike als Klapprad oder das Trekking-E-Bike als Hybrid aus City- und Mountainbike ist ein überzeugender Allrounder.

Unsere Kaufberatung und unser Trekking-E-Bike-Vergleich 2019 helfen Ihnen dabei, durch den Dschungel der Trekking-E-Bikes zu navigieren und das perfekte Trekking-E-Bike für Ihre nächste Fahrradtour zu finden.

Sie erfahren, welche unterschiedlichen Typen von Trekking-E-Bikes es gibt und warum die Unterscheidung zwischen einem Trekking-E-Bike für Herren und einem Trekking-E-Bike für Damen gar nicht so wichtig ist. Zu guter Letzt erhalten Sie auch Tipps, damit Sie mit dem Akku besonders gute Reichweiten erzielen.

1. Das können Trekking-E-Bikes

Was alle E-Bikes bzw. Pedelecs gemeinsam haben, ist, dass sie das Fahrradfahren per Motor unterstützen. So wird es möglich, längere oder unwegsame Strecken (z. B. zur Arbeit) mit dem E-Bike zurückzulegen, statt auf öffentliche Verkehrsmittel oder das Auto zurückzugreifen.

Außerdem erlauben sie es körperlich eingeschränkten Fahrern (sei es krankheits- oder altersbedingt), auf schonende Weise Sport zu machen und mobil zu sein.

1.1. Das macht ein Trekking-E-Bike aus

trekking-e-bike-federung

Ein Trekking-E-Bike garantiert Fahrspaß in jedem Alter.

Ein Elektrofahrrad bzw. speziell ein Trekking-E-Bike unterscheidet sich natürlich schon baulich von einem normalen Fahrrad. Denn das Trekking-E-Bike fährt mit einem Motor, der über einen Akku versorgt wird.

Dadurch ist das Gewicht des Trekking-E-Bikes größer als beim regulären Fahrrad. Infolgedessen muss der Trekking-E-Bike-Rahmen auch anderen Kräften standhalten und stabiler sein als bei einem normalen Fahrrad

Ein weiteres Unterscheidungskriterium ist die Schaltung beim Trekking-E-Bike. Da man beim E-Bike mit Unterstützung fährt, braucht man nicht so viele Gänge wie sonst üblich. Wenn Sie sich einen E-Trekking-Bike-Test anschauen, werden Sie feststellen, dass einige Modelle nur 10 Gänge haben.

1.2. Trekking-E-Bike oder -Mountainbike?

Wenn man vorzugsweise sportlich und in anspruchsvollem Gelände fährt, bietet sich ein Elektro-Mountainbike an. Wenn man das Fahrrad dagegen eher für den Alltag und in der Stadt braucht, ist ein Urban-/City-E-Bike das Fahrrad der Wahl.

Im Gegensatz zu diesen speziellen Fahrradtypen ist das Trekking-E-Bike ein Hybrid, denn es vereint die Fahreigenschaften von Mountain- und Citybike. Überlegen ist das Trekking-E-Bike dem Mountainbike und Citybike dahingehend, dass es sowohl gelände- als auch stadttauglich ist.

2. Die Qual der Wahl: die verschiedenen Trekking-E-Bikes

2.1 Der richtige Rahmentyp fürs Trekking-E-Bike

Wenn man Trekking-E-Bikes unterscheidet, geht es zunächst einmal nicht so sehr darum, ob es sich um ein Trekking-E-Bike für Damen oder um ein Trekking-E-Bike für Herren handelt. Wichtiger sind die Rahmentypen, die wir Ihnen in der Tabelle vorstellen. Die Entscheidung für einen bestimmten Rahmentyp ist dann in erster Linie eine Abwägung zwischen Sportlichkeit und Komfort.

Rahmentyp Eigenschaften
Diamantrahmen
  • der Klassiker
  • hohe Querstange, die das Rad stabilisiert
  • für sportliches Fahren
  • erschwertes Aufsteigen
Trapezrahmen
  • schräge bzw. abgesenkte Querstange
  • etwas weniger Stabilität
  • bequemes Auf- und Absteigen
Waverahmen
  • keine Querstange, dafür dicke untere Stange
  • weniger stabil, aber schwerer
  • noch leichteres Auf- und Absteigen

2.2. Vor- und Nachteile vom Diamant-Trekking-E-Bike

Die klassische Diamant-Form hat sich nicht umsonst so lange gehalten, allerdings bietet sie nicht nur Vorteile:

  • stabiler als die anderen Rahmentypen
  • außerdem leichter
  • ermöglicht sportliches Fahren
  • erschwert Auf- und Absteigen
  • für Menschen mit Einschränkungen ungeeignet

2.3. Trekking-E-Bikes im Test: entweder mit Mittelmotor oder mit Heckmotor

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Ein Trekking-E-Bike für Dahmen oder Herren mit Waverahmen erleichtert das Auf- und Absteigen.

Wenn Sie noch auf der Suche nach Ihrem Trekking-E-Bike sind, haben Sie die Wahl zwischen einem Mittel- oder Heckmotor. Wie die Namen nahelegen, ist der Mittelmotor in der Mitte des E-Bikes, am Tretlager, angebracht. Der Heckmotor befindet sich in der Nabe des Hinterrads.

Der Mittelmotor beim E-Bike-Trekkingrad hat den besseren Ruf, weil das Gewicht gleichmäßiger auf dem Fahrrad verteilt ist, wodurch sich die Fahreigenschaften verbessern. Auch die Akkulaufzeit ist hier länger. Ein Nachteil dieses Motors ist, dass er vergleichsweise laut ist.

Demgegenüber bekommt der Heckmotor Pluspunkte für sportliches Fahren und einen leiseren Motor. Allerding kann dieser überhitzen, wenn eine längere Steigung bewältigt werden muss.

2.4. Daran unterscheidet man Trekking-E-Bike und S-Pedelec

S-Pedelecs sind E-Bikes, die bis zu 45 km/h fahren können. Sie gelten rechtlich nicht mehr als Fahrräder, sondern als Kleinkrafträder. Dementsprechend besteht hier nicht nur eine Helmpflicht, man muss auch einen Führerschein der Klasse AM vorweisen können sowie eine Versicherung.

3. Scheibenbremsen und die richtige Beleuchtung für Ihre Sicherheit

Der wichtigste Faktor für die Sicherheit ist die Bremse am Trekking-E-Bike. Hier gibt es die Unterscheidung zwischen einem Trekking-E-Bike mit Scheibenbremse und einem Trekking-E-Bike mit Felgenbremse (V-Brakes). Hier ist auf jeden Fall den Modellen mit Scheibenbremse (am besten hydraulisch) der Vorzug zu geben, da sie auch bei Nässe stärker sind.

Außerdem sollten Sie Wert auf eine gute Beleuchtung am Trekking-E-Bike legen, damit Sie selbst bei schlechten Sichtverhältnissen den Überblick behalten und auch von anderen Verkehrsteilnehmern immer rechtzeitig gesehen werden.

Achtung: Damit die Bremsen ihre volle Wirkung entfalten können, muss unbedingt das maximal zugelassene Gesamtgewicht eingehalten werden.

4. Tipps für den Kauf eines Trekking-E-Bikes

Es gibt unzählige Möglichkeiten, wo Sie ein Trekking-E-Bike kaufen können. Nicht nur bei den einschlägigen Fahrradhändlern, beispielsweise auch im Lidl-Onlineshop wird man fündig. Beim Kauf sollten Sie auf jeden Fall darauf achten nicht nur ein günstiges Trekking-E-Bike zu erwerben. Bei einem Trekking-E-Bike-Testsieger muss auch die Ausstattung stimmen.

4.1. Checkliste für den Kauf eines Trekking-E-Bikes

Trekking-E-Bikes im Test

Die Stiftung Warentest hat 2018 in einen Trekking-E-Bike-Test ausschließlich Räder mit Diamantrahmen auf Herz und Nieren geprüft. Von den 12 getesteten E-Bikes hat die Hälfte gut abgeschnitten. Wer sich für die komfortableren Rahmentypen interessiert, muss auf ältere Tests von 2014 und 2016 zurückgreifen.

Um das beste Trekking-E-Bike für sich zu finden muss man natürlich zuallererst auf die harten Fakten, wie die Rahmengröße und den Preis achten. Aber auch der Komfort sollte stimmen, z. B. sollte das Trekking-E-Bike eine Federung haben.

Außerdem nicht zu unterschätzen ist die Frage der Reichweite des Trekking-E-Bikes. Wenn Ihre Strecke zur Arbeit sehr lang ist oder Sie das E-Bike für ausgedehnte Touren nutzen wollen, ist natürlich nichts ärgerlicher als wenn das E-Bike unterwegs schlappmacht.

Praktisch ist ein Display, das immer die Restreichweite anzeigt. Notfalls sollte man so ausgerüstet sein, dass man den Akku unterwegs (über Nacht) laden kann. Oder man investiert in einen Ersatzakku.

Kaufkriterien Erklärung
Zoll
  • meist zwischen 27,5, und 29 Zoll
  • diese Größen bieten eine gute Dämpfung
Reichweite
  • abhängig von der Akku-Laufzeit und den Fahrbedingungen
  • in Trekking-E-Bike-Tests findet man eine große Bandbreite (von 70 km-140 km)
max. Geschwindigkeit
  • die Trekking-E-Bikes unterstützen bis 25 km/h
  • alles Weitere hängt vom Fahrer ab
Gewicht
  • das Eigengewicht des E-Bikes darf nicht zu hoch für Sie sein
  • achten Sie auch auf das max. zugelassene Gesamtgewicht
Federung
  • eine Federgabel dämpft Stöße
  • gelenk- und rückenschonend
Anfahrhilfe
  • die Anfahrhilfe lässt das E-Bike – ohne, dass Sie in die Pedale treten müssen – bis auf 6 km/h beschleunigen
  • Sie können situationsabhängig entscheiden, ob Sie mit/ohne Anfahrhilfe fahren wollen

4.2. Wichtige Marken und Hersteller für Trekking-E-Bikes

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Scheibenbremsen sind ein wichtiges Ausstattungsmerkmal, da sie gerade bei dem höheren Gewicht des E-Bikes effektiver als V-Brakes sind.

Zu den wichtigsten Namen, die immer wieder in Trekking-E-Bike-Tests auftauchen, gehören Haibike und Cube. Im oberen Preissegment befinden sich die Räder von Hercules, Ghost und Kettler. Im Mittelfeld findet man Prophete und Ortler. Günstige Trekking-E-Bikes gibt es von der Marke Rex, z. B. das Alu-Rex-E-Trekking-Bike.

4.3. Nützliches Zubehör für Trekking-E-Bikes

An sich braucht man nur wenig Zubehör fürs Trekking-E-Bike, da solche grundlegenden Dinge, wie Schutzbleche und Gepäckträger schon dabei sind.

Wenn das Trekking-E-Bike keine Federgabel besitzt, ist diese aber eine sinnvolle Anschaffung, um noch sicherer und komfortabler zu fahren, z. B. bei schlechten Straßenbelägen oder im Gelände.

5. Tipps für die Nutzung und Wartung

Ob im Alltag oder auf Ausflügen bzw. Reisen – es ist wichtig, dass der Akku vom Trekking-E-Bike möglichst lange hält. Damit Sie die vom Hersteller angegebenen Reichweiten erreichen, können Sie Ihr Fahrverhalten optimieren.

Dies gelingt Ihnen z. B., indem Sie nur dann auf die Unterstützung des Motors zurückgreifen, wenn es wirklich nötig ist (bei Steigungen usw.). In der Stadt sollte man unbedingt Stop-and-Go-Situationen meiden, da das Anfahren viel Energie kostet.

Tipp: Auch die richtige Pflege Ihre E-Bikes entlastet den Akku. Prüfen Sie z. B. regelmäßig den Reifendruck und ob die Kette noch ausreichend geölt ist.

6. Antworten und Fragen zum Thema Trekking-E-Bike

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Auch für Familien mit kleinen Kindern sind Trekking-E-Bikes eine lohnende Anschaffung.

6.1. Darf ein Trekking-E-Bike ohne Versicherung oder Führerschein gefahren werden?

Ja, für ein Trekking-E-Bike, dessen Motorleistung auf 250 Watt begrenzt ist und bei dem die Unterstützung ab 25 km/h abgeschaltet wird, braucht man weder eine Versicherung noch einen Führerschein. Hier unterscheidet sich das Trekking-E-Bike vom S-Pedelec.

6.2. Wo sitzt der Motor bei einem Trekking-E-Bike?

Der Elektromotor beim Trekking-E-Bike sitzt entweder am Tretlager (Mittelmotor) oder in der der Nabe des Hinterrads (Heckmotor).

6.3. Kann man ein Trekking-Bike zum E-Bike umbauen?

Es gibt zwar Umbausätze, um aus einem einfachen Trekking-Bike ein E-Bike zu machen, allerdings sollte man bedenken, dass das Fahrrad nicht für das zusätzliche Gewicht konstruiert wurde und im schlimmsten Fall der Rahmen brechen kann. Lassen Sie sich auf jeden Fall von einem Fachmann helfen.